Mona aus dem 3D-Drucker

Hallo Udo,

ich habe die Lautsprecher, Mona 2.1, fertig und muss mich bei dir bedanken!! Was diese Winzlinge zaubern, ist echt toll. Vor allem für diesen Preis. Der Klang hebt sich deutlich und wohltunend vom Einheitsbrei der Großserien-Bluetooth-Boombox-HiFi-Mobilgedöns-Dinger ab.

Ich habe vor Jahren schon einmal Lautsprecher aus der „Klang & Ton“ nachgebaut, die CT162. Die Dinger waren der Wahnsinn und auch der Freundeskreis wurde damit versorgt. Leider haben die Lautsprecher vor gut 5 Jahren das Zeitliche gesegnet. Seitdem hatte es in den Fingern gejuckt, mal wieder was zu bauen. Nur kam es vor allem aus Zeitmangel nicht dazu. Zuletzt hatte ich vor gut 1,5 Jahren einen Hörsturz, der mir eine Dauerhupe in den Kopf gesetzt hat. Von daher hatte ich das Thema komplett abgehakt.

Mein Sohn kam dann irgendwann auf die Idee, nachdem er mir Löcher in den Bauch gefragt hat, wie Lausprecher arbeiten, und wollte gerne mal was bauen – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Also für den Anfang billige Treiber (Pioneer 2-Wege für’s Auto) besorgt, Adapter und Dichtungen gedruckt, das Ganze in ein paar Abflussrohre gestopft, einen kleinen Verstärker mit eingebautem Akku besorgt, damit das Teil auch als Garten-Beschallung dienen kann, und los. War schon nicht schlecht – als Übung!

Dann sind wir auf die Suche nach einem Bausatz für Papa gegangen. Da mein Gehör nicht mehr so gut ist, wollte ich nicht gleich mehrere Hundert Euro für ein paar Lautsprecher ausgeben, die ich unter Umständen nicht würdigen kann.

Da kam mir deine Homepage und die darin beschriebenen Lautsprecher gerade recht. Der Charme, den ADW versprüht, ist echt erfrischend anders. Die Berichte zu lesen, war so was von wohltuend. Hier schreiben Leute, die mit beiden Beinen im Leben stehen und nicht mehrere 10000 Euro-Verstärker für eine Hörprobe nutzen, die mit goldgepressten Schallplatten bei exakter Zimmertemperatur und Luftfeuchte durch 1000 Euro supraleitende Kabel ohne Sauerstoff beschickt werden. Statt dessen gibt es häufig  Verstärker für das gewöhnliche Fußvolk und Quellen wie Youtube usw  – also alltagstauglich. Das hat mich letztendlich ermutigt, es zu versuchen.

Die Entscheidung, das Mona-Set zu bestellen, war schnell gefällt. Der empfohlene Verstärker wurde auch gleich geordert.

Als die Lautsprecher ankamen, wurden vor lauter Ungeduld die Satelliten erst mal in ein paar Holzdosen aus einem schwedischen Möbelhaus gepflanzt, die Weiche gelötet und geklebt und das Ganze an den Verstärker angeschlossen (Nobsound NS-14G).

Was soll ich sagen. Sogar meine Frau war begeistert, hat lange Ihr Lieblingslieder gehört … und die interessiert sich eigentlich null für sowas. Aber das beste: die kleinen Dinger spielen bei höheren Pegeln so sauber und detailreich, dass es mir die Sprache fast verschlagen hat. Ich habe schon so lange keine feinen Details mehr gehört, ich konnte es nicht fassen. Seit Langem wieder habe ich Musik genossen und nicht einfach nur gehört. Bei der richtigen Lautstärke verschwindet die Hupe in meinem Kopf. Das kannte bis jetzt nur von guten Kopfhörern.

Also den 3D-Drucker mit einem Programm für die Mona-Sats angeschmissen und ab zum Baumarkt, Holz für den Subwooferholen (das Gehäuse habe ich ein wenig verändert, so dass ich den Reflexausschnitt nicht fräsen muss. Wobei ich bis dahin nicht sicher war, ob ich den überhaupt brauche. Bei der Ansicht des kleinen Treibers kamen mir erst Zweifel – aber Versuch macht klug und ADW können Ihr Handwerk. Der Subwoofer war zuerst fertig. Alles verbunden und los gings. Meine Kinder kamen ungläubig gucken, was denn da los ist. Was das kleine Ding in den Raum drückt … Wahnsinn. Und das sehr sauber, solange man es nicht übertreibt und es zu Strömungsgeräuschen kommt. Es wurde lange Zeit alles getestet, was uns eingefallen ist.

Nach zwei Tagen waren dann beide Satelliten-Gehäuse fertig gedruckt.

Noch schnell ein paar Dichtungen für den Lautsprecher und Terminal aus Gummi gedruckt. Ich habe zu spät gesehen, dass am Terminal schon eine Dichtung aufgebracht wurde.

Alles zusammengebaut und dann einem ordentlichen Hörtest zusammen mit meiner Familie unterzogen.

Wir sind erstaunt über das Spektrum dieser Lausprecher. Ob nun R&B, RAP für meine Tochter, House und Techno für meinen Sohn, älterer Rock oder Yello für Papa, Acapella und Klavierstücke für meine Frau …. alles toll! Einzig Metal kommt etwas flach rüber. Ich denke aber, das ist dem Netzteil des Verstärkers geschuldet. Bei Gelegenheit werde ich mal ein stärkeres probieren.

Stücke wie im Anfang von “In the air tonight” oder “Money for nothing” zaubern ein Grinsen auf das Gesicht, während man an die Wand geschmettert wird und mit feuchten Augen nach den „richtigen“ Lautsprechern sucht (und dann feststellt das die Membranen der kleinen Satelliten beängstigende Wege zurück legen). Alanis Morissette’s „Your house“ in der der Acapellaversion … Wahnsinn … K’s Choice „Dad“ oder „River flows in you” von Yiruma … unglaublich authentisch. Deep Purple’s „Child in time“ … aber auch “Stairway to heaven” .. mitreißend! „Trampoline“ von SHEAD, „Go fuck yourself“ von Two Feet … sauberer, tiefer Bass.

Toller Klang der Gitarren bei „Wish you were here“ von Pink Floyd oder das „Unplugged“ Album von Eric Clapton (hier „Tears in heaven“ oder „Layla“) bis zum letzten Ton gehört …

… so könnte es noch lange weiter gehen …

Ich bin froh, dass ich diese Boxen gebaut habe (Ok, die Form ist gewöhnungsbedürftig und passt eher gut zu Ostern) und bin mir ziemlich sicher, dass dies nicht die letzten waren.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Das verwendete Material (PLA) basiert nicht auf Öl, sondern auf Mais oder Zuckerohr und ist biologisch abbaubar, zumindest in der Theorie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Klötze wirklich kompostierbar sind. Beim nächsten Mal würde ich sie transparent drucken und ggf. schleifen und lackieren, wenn es nicht gut aussieht. Die Einbindung von LED’s wäre auch denkbar. Sieht schon gut aus, wenn die Dinger von innen durchstrahlen und das Füllmuster sichtbar wird.

Für interessierte Nachdrucker sind hier die .stl- und .stp-Dateien hinterlegt.

Zur Mona 2.1 im Online-Shop

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Thomas Wilke

Hallo Markus,
welche Materialstärke hast du gewählt?
Ist das in den Dateien enthalten?

Viele Grüße aus Köln
Thomas

Markus Zeller

Hallo Thomas,
das 3D-Modell kannst Du so in den Slicer laden. Alle Ausschnitte, Wanddicken usw. sind im Modell enthalten. Sogar die Bohrlöcher sind schon drin damit genug Material in diesem Bereich ist, und so dass direkt geschraubt werden kann.
Oder meinst Du Außenwände? Da hatte ich nur 2 Perimeter eingestellt da es ja eigentlich nur ein Probedruck war .. normalerweise würde ich 3 nehmen. Wichtig ist das Infill, hier habe hier 50% gewählt damit die Wände stabil verbunden sind und genug Masse in das Ei kommt. Das Stützmaterial nicht vergessen 😉
Ich weis gerade nicht ob Udo immer die selben Terminal sendet. Falls Du Anpassungen brauchst … kurz melden. Köln ist ja nicht so weit weg 😉

Grüße aus der Eifel!

Markus

Thomas Wilke

Hallo Markus,

vielen Dank für die superschnelle Antwort.
Ich versuche so einen 3D-Druck zum ersten Mal. Aber dein Entwurf gefiel mir sofort, so dass ich Ihn unbedingt nachbauen will!
Dein Terminal sieht genau so aus, wie einer den ich vor ein paar Monaten von Udo bekommen habe. Scheint also zu klappen.
Vielen Dank für dein Angebot. Ich werde mich melden. Entweder nach erfolgreichem Druck oder bei eventuellen Problemen.

Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend
Thomas

Matthias (DA)

Moin, bezüglich akustischer Dichte… Würde etwas (außer Materialmenge) dagegen sprechen, das mit 6 Wänden zu drucken? Sonst wäre das meine Empfehlung.

Markus Zeller

Moin Moin,
Ich persönlich würde nicht über 4 Perimeter gehen. 6x Außen- und Innenwand, das wären schon 12×0,4 = 4,8 mm (bei einer 0,4mm Düse). Da bleibt kein Platz für ein Infill. Das Risiko das so große (lange) Lücken entstehen wäre mir persönlich zu groß – auch wenn theoretisch die Bahnen etwa mehr als Düsendurchmesser haben.
Andererseits ist ja aufgrund der Runden Form gewährleistet das die Wände eine ständig wechselnde Überlappung haben. Trotzdem würde ich lieber Infill mit hoher Überdeckung nehmen.
Gruß

Markus Zeller

… Achso: die Antwort fehlt ja noch:
Im Bereich der Kugel (also oben und Seiten) = 5 mm
Der Bereich vom Terminal, Lautsprecher und Fuß = 15 mm

Übergänge mit großzügigen Radien.

Thomas Wilke

Hallo Markus,
ich wollte deine Boxen unbedingt nachbauen, wie ich schon gesagt habe.
Da ich selber keinen 3D-Drucker habe, habe ich mich auf die Suche nach einem entsprechenden Service gemacht. Bis jetzt habe ich noch nichts Überzeugendes gefunden.
Kennst Du vielleicht eine solche Firma oder kannst Du was empfehlen? Muß auch nicht in Köln sein!
Da ich selbst keine Ahnung von 3D-Druck habe, kann ich z.B. Online-Angebote nur schwer einschätzen.

Liebe Grüße aus Köln
Thomas

Markus Zeller

Hallo Thomas,
Siehe Mail.
Lieben Gruß, Markus

Markus Zeller

Hallo Thomas,
das muss ich jetzt doch in den Thread schreiben:
Ich habe mich bei einigen Anbietern umgesehen. Die verlangen Preise … da wird es mir schwindelig. Dafür kannst Du das Mona-Set, einen Drucker und Filament selber kaufen.
Also wenn ich helfen kann … melden!
Gruß, Markus

schlamperl

Nabend Markus,

einfach wunderschön geworden! Die erinnern mich an meine JBL Ostereier am PC, welche schon über zehn Jahre alt sind. Wirklich einfach gelungen!

Diese Form werde ich dann wohl auch nehmen, wenn ich mir neu LS bauen müsste, werde. Zudem erinnern mich die Teile an LS, welche ich mal in den 80er bei Fels gesehen habe.
Danke für deinen Bericht, auch wenn er etwas ausführlicher Zweck 3D-Druck hätte sein können.

Wir sind ja nicht blöde und können dann ja auch alles Weiter bei Dir anfragen, wenn es mal soweit ist.

Gruß und Dank Jörg.

Markus Zeller

Hallo Jörg,

vielen Dank!
Ich hatte nicht erwartet das 3D-Druck wirklich ein Thema ist. Ich persönlich druck sehr viel .. Ersatzteile, Modelle, Werkzeuge …
Wenn ich jemandem was Gutes tun kann … einfach melden. Ich stehe gerne mit Rat und Tat zu Verfügung.

Gruß

Markus

HortusNanum

Großartig! Die Form ist echt toll und erinnert ein bisschen an die Drohnen im Film Oblivion. 😉
Jetzt juckt es mich ja echt, den 3D Drucker anzuwerfen und meine Soundblaster-Brüllwürfel am PC durch Mona-Sats zu ersetzen.
Das kommt definitiv auf die Projektliste!

Gruß, Roland

Markus Zeller

Hallo Roland,

Mach das. Ich kann mir nur schwer vorstellen das es besseres für den Preis und Spaß gibt! Nicht nur ich bin zufrieden. Meine Kinder sind auch total begeistert … musste die Mona schon aus dem Zimmer meiner Tochter retten 😜.

Gruss

Jamei

Hallo Markus,
Super Idee mit dem 3d Drucker und optisch perfekt!
MfG
Jan

Alechs

Tolle Idee und super umgesetzt 🙂
Wie schwer sind die Lautsprecher?

Alex

Markus Zeller

Hallo,

ein Lautsprecher wiegt 1040g, Betriebsfertig. Ich meine es sind 580g Filament pro Gehäuse.

Gruß

Audicz

Lautsprecher aus dem Drucker, da bin ich mal wieder geflasht. Sehen auch gut aus dir „Eier“. Da ist man versucht seine CAD/CNC Ausbildung mal zu entstauben….
Die Begeisterung für die Mona 2.1 teile ich. Sehr schön.
Gruß Dino

Michael

Hallo Markus, tolles Design, toller Bericht.

Daumen hoch. Ich bin ein Fan von CAD und CNC (Teil meines Hobbys). Ein Drucker reizt mich schon lange und wird auf alle Fälle kommen. Hier hab ich beruflich die fantastischen Einsatzmöglichkeiten schätzen gelernt. Ich weiß was Drucker für 35000€, für 6500€ leisten, und weiß das Drucker für 400€ im Hobbybereich hier mithalten. Sie müssen ja nicht 24/7 drucken.

Für Monagröße oder als Aufsatzt-Design-Gehäuse für den Hochtöner, richtig Klasse.

Ich hoffe wir bekommen noch viele 3D Drucke zusehen.

Gruß Michael

PS: Man sieht auch, das du dich mit dem Thema 3D Druck (Material, Parameter etc) befasst. Die Oberflächenqualität deiner Gehäuse verrät einen dieses Detail. 😉
Dafür noch einen Daumen hoch.

derFiend

Sehr schön das der Bericht schon da ist! Die Bauform der Sats gefällt mir wirklich sehr gut, und es ist einfach mal anderes Baumaterial! Vielen Dank dafür 😉
Kleine Frage noch: könntest Du die Dateien zum Druck hier eventuell auch zur Verfügung stellen? Sicher würde Udo die hier auch irgendwo herunterladbar verlinken 😉

Markus Zeller

Hallo ,

klar stelle ich diese zur Verfügung! Das ist allerdings komplett auf den Bausatz von ADW ausgerichtet.
@ Udo: Soll ich Dir diese einfach zusenden?

Gruß

Rundmacher

Hallo Markus,
so etwas ähnliches, also in der Bauform, stand 1968 erstmals auf der Leipziger Messe.
http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~madaus/boxentext/kk20t.html
Wir haben da wohl eine zeitlose Gehäuseform, meinen Glückwunsch.
Interessant im o.g. Link ist zu lesen das die K20 damals keine HIFI Box war, sie konnte das nicht.
Die Mona kann es dank dem Subwoofer.

Die 3D Drucker dringen in immer mehr Bereiche vor, evtl. bist du der Erste der ein Lautsprechergehäuse gedruckt hat.

Gruß Rundmacher

Rincewind

Hallo!

Es ist wirklich eine sehr schöne Umsetzung und sicherlich die Erste mit ADW Bausatz. Wo anders wird bereits auf kommerzieller Ebene mit dem 3D Druck von Gehäusen experimentiert. Dabei kommen sehr kreative Formen heraus und es werden neuartige Material-Mixe ausprobiert.

Interessant wird der 3D sicherlich auch für andere, denn es gibt genug Dienstleister, die eine Form auf Bestellung drucken und versenden. Ein Dienstleister ist Shapeways.

Grüße
Rincewind

Markus Zeller

Hallo,

stimmt. Ich bin bestimmt nicht der Erste 😉
Ich würde Euch mal Seiten wie z.B. Thingiverse.com empfehlen. Hier bekommt man einen guten Einblick darüber was alles möglich ist.

Gruß

MartinK

Hallo Markus. Schön dass der angekündigte Bericht schon da ist. Als interessierter Neuling frage ich mich, in welcher Dimension man investieren muss um so ein Ergebnis wie Deines zu erreichen. Die Optik gefällt mir sehr, und die Möglichkeiten im Gehäuse- bzw. Zubehörbau sind unerschöpflich. Gibt es einfache bezahlbare Software für die Entwürfe?
Ich glaube, Du hast hier eine neue Tür ganz weit aufgestoßen.
Schönen Sonntag Euch allen.
Martin

Markus Zeller

Hallo Martin,

Danke!

Gute 3D-Drucker gibt es schon für unter 200 € – je nach dem wieviel man noch in Eigenleistung optimieren und erweitern will (unser erster). Um z.B. flexible Materialien drucken zu können hab ich mir eine komplett neuen Führung für das Filament konstruiert und selber gedruckt – einfach und um ein Vielfaches Günstiger als Kaufsysteme. Das System steht in einem günstig zusammengebauten Schrank aus 3 günstigen Tischen aus einen schwedischen Möbelhaus, bei dem ich alle Kunststoffteile wie Verbinder, Halter Füße usw. selber gedruckt habe.

Der Drucker, wie im Bericht zu sehen, ist für unter 400 zu bekommen und funktioniert out of the box sehr gut.

Diese Gehäuse sind ziemlich grob (0,3 mm pro Schicht) gedruckt. Da geht noch deutlich feiner und glatter.

Für Schüler, Studenten und Lehere gibt es eine tolle Software die mit Profi-CAD Systemen mithalten kann und vom Hersteller zur Verfügung gestellt wird. Damit arbeitet zum Beispiel mein Sohn (14). Aber auch Freeware ist möglich, wenn auch nicht so komfortabel.

Ich weiß nicht ob ich in diesem Forum Produktnamen nenne sollte. Daher kann ich gerne privat weiter helfen.

Gruß

Markus

Matthias (DA)

Moin Markus, genial!
Produktnamen positov erwähnen ist nicht verboten, Udo hat nur berechtigt was dagegen, wenn Produkte gebasht werden, da das abmahnfähig sein könnte.
Also, nur her mit den Infos, Deine Pionierarbeit könnte eine neue Welle lostreten!
Glückwunsch, freue mich schon auf dein näcjstes Projekt, die Monas sind nur ein erster Einblick in das was möglich ist

Matthias

Markus Zeller

Hallo,

ich hab bestimmt keine Pionierarbeit geleitetst. Diese Ehre gebührt anderen. Ich habe aufgrund meines Berufes halt die Möglichkeit es umzusetzen.

Hier ein paar Daten:
– Mein erster Drucker ist ein AnyCubic i3 (ohne Mega) Den hab ich komplett modifiziert. Damit drucke ich alles was Gummi ist. Günstiger aber wahrscheinlich gleichwertig wäre z.B. Anet A8. Bei diesen Druckern gehört das Modifizieren und experimentieren dazu 😉
– Mein 2. ist ein FLSUN QQ. Mit dem wurden die Mona gedruckt. Der hat einen großen Druckbereich, ist einfach zu bedienen und komfortabel.
– der Dritte ist ein SLA Drucker, AnyCubic Photon. Kleiner Bauraum aber Wahnsinns Qualität. Stinkt aber und macht Dreck! Für den Lautspecherbau eher uninteressant.

Die freie Software für Schüler, Lehrer …von der ich gesprochen habe nennt sich FUSION360.
Für Studenten ist auch Autodesk Inventor interessant. Diese Software nutze ich beruflich, wird aber als Lizenz teuer.
Freie Alternativen sind sicherlich SketchUp (mit Erweiterungen) oder TinkerCAD, FreeCAD, OpenSCAD…

Die Slicer, die dann die Modelle für den Drucker aufbereiten, sind oft Freeware. Ich nutze Cura. Das ist super oder, wenn ich unter Linux arbeite, verwende ich Slic3r.

Eine Interessante Seite wenn man sich einlesen möchte ist z.B. All3Dp.com

Ansonnten ist die 3D-Szene wie die Lautsprecherselbstbauszene .. es wir geholfen!

Gruß

Michael

Hallo,
Sketchup…. Datei Export als… STL

Fertig ist das Druckmodell

Ich arbeite nicht mit SketchUp. Soll aber als Funktion vorhanden sein. Könnte mal einer checken.
Dieser Weg wird von fast allen Programmen genutzt.
Michael

HortusNanum

Hallo,

Sketchup ist grundsätzlich geeignet, hat aber für den 3D-Druck ein konzeptuelles Problem: Es kennt per se keine “Solids”, also geschlossene Körper, sondern arbeitet mit Ebenen, die irgendwie zueiander stehen. Diese können zwar in der Summe ein “Solid” ergeben, müssen sie aber nicht. Solids sind für den 3D Druck aber absolut notwendig, da die Körper keine “Löcher” haben und 3 dimenensional sein müssen.
Um zu prüfen, ob die Sketchup-Zeichnung aus Solids besteht gibt es eine Extension: https://extensions.sketchup.com/de/content/solid-inspector%C2%B2
Auch der STL-Export ist als Extension erhältlich: https://extensions.sketchup.com/en/content/sketchup-stl

Vielleicht hilft dies ja dem einen oder anderen Sketchup-Artisten.

Viele Grüße,
Roland

Adi

Hallo Markus
Glückwunsch zu deinem Projekt. Deine “Ostereier” sehen super aus! Ich bin begeistert. Frage: Zum bemalen kann man da jede Farbe nehmen? Oder muss es eine spezielle sein?
Ich bin selbst Mona-Besitzer, und solche Gehäuse wären der Hammer.
Ich wünsch dir weiterhin viel Spass mit den Kleinen.
Gruss Adi

Markus Zeller

Hallo Adi,

Ich benutze handelsübliche Sprühfarbe. Wenn es glatt werden soll sind einige zwischenschichten mit Füller und schleifen erforderlich.
Meine sind nicht lackiert. Ich mag den Glanz der durch die Rillen, bei diesem Verfahen des 3D-Druckens, entsteht.
Grundsätzlich gibt es PLA aber auch in einer Fülle von verschiedenen Farben.
Wenn ich irgendwie helfen kann, einfach melden 🙂

Gruß Markus.