Absolut unnötig!
… sprach meine Frau skeptisch, als ich das neue Lautsprecherprojekt beiläufig erwähnte. Dort, wo sie stehen sollen, spielten seit einiger Zeit zwei klanglich schon sehr gefällige Eigenbau-Frankensteine, bestehend aus einem wilden Komponentenmix aus zerlegten Vorgängern. Meine Augen und Ohren hatten sich fast an die unorthodoxe Kombination der verschiedenen Chassis gewöhnt, aber eben nur fast. Schöner wäre etwas aus einem Guss – optisch und akustisch. Nötig oder nicht, das war keine Frage, die ich mir stellen wollte.
Über das Frankenstein-Projekt hatte ich die 6“-Keramik-Chassis von SB Acoustics kennengelernt, die dort „nur“ die tiefen Töne spielen durften. Meine Begeisterung über diese 6-Zöller im Doppelpack sowie die faszinierende Vorführung von Uwes Ceram 17 in Nordhausen 2024 hatten mich zur Entwicklung der Ceram 66 motiviert, über die hier auch berichtet wurde. Da will ich nun anknüpfen und noch einen draufsetzen.


Aus 2(,5) mach 3
Der SB17CAC35-8 ist einer meiner Favoriten aus dem Sortiment von SB Acoustics. Seine Parameter machen verschiedene Gehäusevarianten und -abstimmungen möglich und zaubern aus dem recht kleinen Treiber (die eigentliche Membran hat tatsächlich weder 17cm noch 6 Zoll Durchmesser) einen beeindruckenden Bass, und zwar tief UND knackig. In den 2- und 2,5-Wege-Systemen Ceram 17, 34, 66 und 417 bewies das Chassis außerdem schon seine exzellenten Mitteltonqualitäten.
Auch wenn gut gemachte 2- und 2,5-Wege-Boxen bereits sehr hohen Klangansprüchen genügen können, hat ein 3-Wege-Lautsprecher bei korrekter Auslegung und geeigneten Komponenten das Potential noch geringerer Verzerrungen und besserer Auflösung im Mittelton, da der Mitteltöner vom Membranhub durch tiefe Frequenzen befreit ist. Mit drei Keramik-Wegen gab es bisher allein die Ceram 85 hier im Sortiment. Dort spielt aber mein Freund, der SB17CAC, nicht mit. Also habe ich mir ein 3-Wege-Konzept für ihn ausgedacht: im Bass zwei Stück SB17CAC35-8 parallel, für die Mitten ein SB17CAC35-4 und für die Höhen den bekannten Tweeter aus der Ceram-Serie.
Wenn man die Parameter des SB17CAC35-8 und die Innenvolumina der Ceram 17, 34 bzw. 66, zusammen mit ihren ungekürzten Bassreflexrohren, in diverse Simulatoren eingibt, kann man den bewusst gestalteten Unterschied der Bassabstimmungen dieser Bausätze visuell nachvollziehen. Man kann außerdem herausfinden, dass das Chassis noch etwas mehr Gehäusevolumen mit noch etwas mehr Tiefgang belohnt, zumindest theoretisch. Zur Illustration dienen mir hier die Kurven aus dem Online-Kalkulator micka.de (mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Micka), die ich unter Eingabe der Werte vom SB-Datenblatt des Chassis erhalte.

Ich habe Platz und gönne den beiden Bässen zusammen circa 60 Liter. Der Mitteltöner möchte von den Bässen nicht belästigt werden und freut sich über eine eigene Kammer mit ca. 7…8 Litern Luft und Watte darin. Wer paranoid ist, mag die Wände innen gerne mit dickem Filz, Weichfaserplatten, Noppenschaum usw. bekleben. Hörbar ist der Unterschied kaum.
Verrippt und zugeklebt
Da bei der Vorstellung einer neuen Box niemand über die Basics des Gehäusebaus belehrt werden möchte, halte ich meine Erklärung dazu knapp. Bei Aufbau und Oberfläche bleibe ich in Stil und Methode weitestgehend bei der Ceram 66, wie im Bericht dort ausführlich beschrieben. Das Gehäuse baue ich diesmal aus 16mm roher Spanplatte mit einer 3mm HDF-Kaschierung. Ich gönne mir die Komplikation des Zweischichtaufbaus, um die Kanten der Spanplatten vor dem Lack zu verstecken, ohne präzise auf Gehrung sägen zu müssen.
Daumen und Zeigefinger sind das beste Prüfmittel für die perfekte Ausrichtung der Bretter zueinander. Ein Messwinkel bestätigt die gewünschte Rechtwinkligkeit. Ich verwende niemals irgendwelche Schraubzwingen oder Spanngurte. Präzision entsteht allein aus dem balancierten Auflegen von ausreichend Gewicht. Mut zum Nagel hilft, falls doch einmal zwei Teile nicht ganz zueinander halten wollen. Die Nagelköpfe werden später plangeschliffen und verschwinden unter der HDF-Kaschierung.


Die Seitenflächen zwischen den Rahmen kamen mir arg nackig vor. Das Geräusch beim Klopftest weckte den Wunsch nach noch mehr Steifheit dieser Wände. Ich hätte einen dritten Innenrahmen auf Höhe der Mitte zwischen den Tieftönern vorsehen sollen. Dafür war es nun aber zu spät. Aus ein paar Bastelhölzchen zauberte ich ein Gerippe für den mittleren Bereich. Dabei waren die aufgeklebten Strukturen an den Wänden weniger wirksam als gedacht. Der Game-Changer waren die zwei schmalen Querstege, welche die Seitenwände in der Boxenmitte verbinden (im Bild unter den Gewichten, vor der Watte).
Von der Polsterwatte kam ein gerolltes Stück in den hinteren Bereich, bevor die Querstreben eingeklebt wurden. Ich hielt das für eine gute Idee, es war aber keine. Die Rolle war zu groß, zu dicht gewickelt und überdämmte das Gehäuse. Außerdem hatte ich damit den Zugang zum besten Platz für die Weichen versperrt – an der inneren Gehäuserückwand. Also kam die Rolle später wieder raus und wurde durch eine leichte Füllung im Bereich hinter der Mitteltonkammer und etwas Dämmmaterial zwischen den Tieftönern und den Mittelstegen ersetzt.

Die Fronten habe ich wieder bei Udo in 19mm MDF bestellt, in Höhe und Breite je 2mm mehr als in der Zeichnung, um den Überstand später mit dem Korpus bündig fräsen zu können. Die bei Udo regulär bestellbaren gefrästen Fronten lassen 0,5mm Spalt zwischen den Chassis und dem Holz. Das passt saugend, wenn die Fronten furniert, foliert oder geölt werden sollen. Für gerollten Lack in mehreren Aufträgen wird das aber schnell zu eng. Ich wollte den gefrästen Außenkonturen der Chassis 3mm mehr als deren Durchmesser gegeben, also 1,5mm Spalt statt 0,5mm, und habe Udo diesen Wunsch per Zeichnung mitgeteilt. Das war dann doch etwas zu viel Spiel, wie sich später zeigen würde.

Die Zeichnung zeigt die Konstruktion nach Udos FreeCAD-Standards, ohne Schnickschnack, optimal für die direkte Umsetzung durch Nachbauer.

Zum Abschluss der Gehäusearbeiten bekamen alle Kanten einen gefrästen 3mm Radius. Mit der Lochsäge entstand die Öffnung für das Anschlussterminal.
Matt in zehn Zügen
Zum Lackieren gibt’s nicht viel zu schreiben. Was ich dazu zu sagen habe, steht schon im Bericht zur Ceram 66. Meine neuen Boxen sind wieder weiß, diesmal mit einem PU-Matt-Finish. Das ist schlicht, neutral, zeitlos. Als besonders praktisch erwiesen sich aufgeschnittene Müllsäcke als Unterlage beim Lackieren. Die Folien am Fußboden schützen nicht nur das Parkett vor unerwünschten Farbsprenkeln, sie wirken durch ihre elektrostatische Aufladung auch als Staubmagnet und halten Partikel von den frisch lackierten Flächen fern.
Nach 10 Arbeitsschritten, verteilt über gut 3 Wochen, genügte die Oberfläche meinen Ansprüchen für dieses Projekt: 2x PU-Grund, Schleifen mit Körnung 220, 2x PU-Grund, Schleifen mit Körnung 400, 2x PU-Lack, Schleifen mit Körnung 800, finale Schicht PU-Lack. Ich habe den Good-Enough-Point diesmal etwas niedriger angesetzt und mir den finalen Feinschliff, das Wachsen und das Polieren gespart. Das wäre zur gewünschten Mattheit der Oberfläche auch kontraproduktiv gewesen. Es war außerdem absehbar, dass die Boxen bei der Weichen-Entwicklung mehrfach bewegt werden würden und kleine Schäden nehmen könnten. Dafür brauche ich keinen Klavierlack.
Nebenher habe ich aus Resten zerlegter Vorgängerboxen ein Paar KeraBlue gebaut (im Bild auf dem Tisch stehend), damit ich Musik hören kann, wenn ich die Frankensteine (neben dem Tisch) zerlege, während die neuen Ceram-Boxen noch nicht fertig sind. Vor fast 20 Jahren wäre das einen eigenen Baubericht wert gewesen, heute nur noch eine Randnotiz.

Ohne Moos nix los
Manch einer stellt sich die Frage, wie man die Zuleitungen für Mittel- und Hochtöner luftdicht in deren Gehäusekammer führt. Holzleim, Knete, Kaugummi, Sockenstoppernoppenflüssiggummi, PG-Verschraubung… kann man alles machen. Auch zwei Lagen eines selbstklebenden Moosgummibandes bilden eine gute Dichtmasse, die sich einfach mit dem Kabel in das Bohrloch drücken lässt. Mein gewähltes Kabel, eine OFC-Lautsprecherinstallationsleitung mit 1.5mm², war zwar etwas weniger rund als als das Bohrloch dafür, aber die Moosgummidichtung gleicht das aus.
Beim Probeliegen der Chassis in den lackierten Ausschnitten der Schallwand zeigte sich, dass das Übermaß für die Fräsdurchmesser doch gut 2mm zu viel war. Wahrscheinlich habe ich diesmal viel weniger Lack in die Öffnungen geschmiert als damals bei der Ceram 66, wo ich die Kruste mühsam wieder abschleifen musste. Eine peripher um die Korbränder geklebte Moosgummilage schließt den Spalt und sieht bei sorgfältiger Arbeit fast aus wie genau so gewollt.


666? Weiche!
Nach der Logik der Namen der Ceram 85 und 66 könnte dieses neue Model Ceram 666 heißen, tut es aber nicht. Wir reihen es ein unter der aktiven Ceram 417 (mit vier 17-Zentimeter-Chassis) und nennen es Ceram 317. „Triple Six“ als Beiname merkt sich dann aber doch besser, wenn man darüber spricht.
Zur Entwicklung der Weiche werden alle Kabel zunächst nabelschnurartig durch das BR-Rohr nach außen gelegt. Es erweist sich jetzt als praktisch, wenn man die einzelnen Leitungen gut unterscheiden kann. Bei mir hat sich dafür ein aufgemalter Strichcode etabliert: 1 Strich = Tiefton, 2 Striche = Mittelton, 3 Striche = Hochton.
Die Frequenzweiche trennt das Musiksignal in drei Zweige. Das klingt zunächst simpel, ist es aber nicht. Ein 3-Wege-System ist eine ganz andere Herausforderung als eines mit 2 oder 2,5 Wegen. Formeln aus Lehrbüchern, Weichenkalkulatoren im Internet, selbst aufwändigere Simulationsprogramme liefern nur eine grobe Annäherung an die Schaltung, die sich final in der realen Box und im realen Wohnraum ausreichend gut misst und vor allem gut anhört. Dabei macht es auch noch einen Unterschied, ob man ein Einzelstück für sich selbst oder einen einfach nachbaubaren Bausatz für viele entwirft. Wenn man aber versteht, was einzelne Elemente der Schaltungen bewirken, liegt der Aufwand der Entwicklung „nur“ noch in der Zusammenstellung und Anpassung der Bauteilwerte. Das hat in dem Projekt ungefähr zwei Monate gedauert. Meine Bauteilkiste ist dabei um einige teure Spulen und Kondensatoren voller geworden, die ich zwischenzeitlich für die richtigen hielt, die es aber dann doch nicht waren.

Klassische LC-CL-Filter regeln die Trennung zwischen Bass und Mitten. Ich habe entschieden, dass das bei etwa 300 Hz passieren soll. Es widerstrebt meiner Philosophie von „Bass“, wenn der Ton einer Stimmgabel (Kammerton A, 440 Hz) hier in der Ceram 317 in Kniehöhe aus den beiden Tieftönern käme. Der Bafflestep liegt, bedingt durch die Schallwandmaße, bei etwa 500 Hz und wirkt auf den Mitteltöner und anteilig auch noch auf die Tieftöner. Durch die Wahl der Trennfrequenz etwas unterhalb des Bafflestep und den flachen Roll-Off der Filter ergibt sich eine sanfte Zurücknahme des unteren Grundtonbereiches, was den analytischen Charakter der Box unterstreicht, ohne bei freier Aufstellung dünn und kalt zu wirken.
Zwischen Hochpass und Tiefpass des Mitteltonzweiges der Weiche reduziert ein Spannungsteiler den Pegel des Mitteltöners so, dass er zu den Bässen passt. Die Positionierung des Spannungsteilers zwischen Hochpass und Tiefpass ist ein kleiner Trick, um die Spulen und Kondensatoren im Signalpfad relativ klein zu halten.
Die Trennung zwischen Mittelton und Hochton ist etwas diffiziler. Gar nicht weit weg vom nutzbaren Frequenzbereich des 17ers lauern ab ca. 5kHz garstige Membranresonanzen. Das ist der Preis für die Schnelligkeit und Präzision der harten Membranen. Die Übergabe vom Mittelton an den Hochton muss recht steil erfolgen. Erfolgversprechend sind hierfür Filter, für die es jeweils drei Bauteile braucht: zwei Spulen und einen Kondensator für den Mitteltöner, zwei Kondensatoren und eine Spule für den Hochtöner. Ein Spannungsteiler vor dem Hochtöner passt dessen Pegel auf ein mir angenehmes Maß an. Die erste Spule des Tiefpasses für den Mitteltöner bildet zusammen mit einer parallelen Serienschaltung aus einem sehr kleinen Kondensator und einem Widerstand ein sogenanntes „Tank“-Filter. Es ist auf die Hauptresonanz der Keramikmembran bei ca. 10kHz abgestimmt und zieht auch die vorgelagerten Membranresonanzen effektiv nach unten. In anderen Ceram-Boxen sieht man das nicht. Es handelt sich hier um eine freiwillige Zusatzmaßnahme für die Ceram 317. Wenn ich schon Geld für den Mitteltöner ausgebe, möchte ich an dieser kleinen Tuning-Maßnahme nicht sparen.



Aufgrund der Phasenlage der Signale nach den Weichenzweigen werden die Tieftöner verpolt, der Mitteltöner und der Hochtöner jeweils normal angeschlossen. Verpolen kann man die Tieftöner durch Tauschen ihrer Plus- und Minus-Zuleitungen direkt an der Weiche VOR deren Weichenbauteilen ODER der Plus- und Minus-Leitung zu den Chassis an der Weiche NACH den Bauteilen ODER auch erst beim Anschluss der Zuleitungen an die Chassis selbst. Das klingt banal, aber man sollte für sich selbst eine einheitliche Regelung für alle Projekte festlegen, sonst kommt früher oder später der Moment, in dem man sich genervt fragt „hab‘ ich schon, oder muss ich noch (verpolen)?“

Nach Abschluss der Weichenentwicklung wanderten die Bauteile auf ihren kleinen Holzbrettchen an die Rückwand der Box, weit weg von den Magneten der Chassis. Die Bauteile auf meiner Weiche mögen etwas anders aussehen als die im Bausatz. Das liegt daran, dass ich aus einem gewissen eigenen bunten Vorrat an Spulen, Kondensatoren und Widerständen schöpfe, hingegen die Bausätze von Udo aus seinen bewährten Komponenten bestehen, die auch in allen anderen Bausätzen zum Einsatz kommen. Natürlich sind Schaltung und Bauteilwerte identisch zu meiner Weiche.
Wer misst, misst Mist
… sagt eine alte Laborweisheit. Meine bisher bevorzugte und gehörschonende Messung von Frequenzgängen durch FFT-Analyse von Rosa Rauschen geht gut für 2(.5)-Wege-Boxen. Bei der Entwicklung von 3-Wegern kommt man um Sinus-Sweeps nicht herum. Die Sinus-Sweeps von 5Hz-bis 20kHz werfen jedes Mal ein nervtötendes „Wwuuuuuuiiiiiihhh“ in den Raum, das sich gnadenlos im ganzen Mehrfamilienhaus ausbreitet. Meine Frau wurde von Nachbarn angesprochen, ob wir auch dieses komische Geräusch hören und was das wohl sein könnte. Oops, peinlich! Durch einen absurden Flüchtigkeitsfehler (ich habe bei einer Box zeitweise das 4-Ohm-Chassis für den Mittelton mit einem 8-Ohm-Chassis aus dem Bass vertauscht eingebaut) habe ich zwei Wochen Zeit verloren und die Nachbarn unnötig lange gestresst. Wwuuuuuuiiiiiihhh! Aus Rücksicht auf meine Ohren, die Mitbewohner und die Nachbarn liegt meine SPL-Messkurve nur bei ca. 60dB. Bei einem Standardsignal von 2.83V sollten in 1m Abstand etwa 87dB zu messen sein, was ich aus dem SB-Datenblatt ableite.

Zum Messen verwende ich ein hochwertiges Messmikrofon von Beyerdynamic mit Kalibrierdaten vom Hersteller, ein Audio-Interface für ein iPhone, einen kleinen Class-D-Verstärker sowie die iOS-Apps „FFT“ und „LARSA“ von Studio Six Digital. Für die hier gezeigten Messkurven steht das Mikro auf Höhe des Hochtöners in 1m Entfernung und unter 30 Grad Winkel. Die Senke unter 250Hz stammt von Reflexionen zwischen den Chassis und dem Fußboden am Standort des Mikrofons. Um das nicht nur zu vermuten, sondern zu belegen, habe ich die Boxen auch mal erhöht aufgestellt und gemessen. Siehe da, die Dellen im Bass verschieben sich erwartungsgemäß zu tieferen Frequenzen. Es ist gängige Praxis unter Entwicklern, die SPL-Summenkurve aus einer Nahfeldmessung des Tieftons (ohne Bodenreflexionen) mit der Fernfeldmessung von Mitten und Höhen zusammenzusetzen, um den Interessenten für einen Lautsprecher die Illusion eines glatten Verlaufes im Bass zu vermitteln. Ich spare mir das. Tatsächlich würde der am Hörplatz zu messende Frequenzgang im Tiefton zu Hause bei jedem Hörer anders aussehen, weil er wesentlich vom Hörabstand, den Abständen der Boxen zu den Wänden, zu großen Möbeln und zur Zimmerdecke, sowie der Form des Raumes und vielem anderen mehr abhängt.



Das gemessene Impedanzminimum der Gesamtbox liegt bei ca 3.8 Ohm und damit im für 4-Ohm-Lautsprecher zulässigen Bereich. Die meisten modernen Stereo-Verstärker können damit umgehen. Ältere Mehrkanalverstärker könnten das zu niedrig finden. Sie sind aber auch aus klanglichen Gründen keine gute Wahl für anspruchsvollen Musikgenuss.
Der Bass-Boost im Diagramm um 60Hz kommt von meinem Messverstärker. Es ist kein ultralineares Laborgerät, sondern ein Fosi Audio V1.0G, der an kleinen Boxen mit viel Bass auftrumpfen möchte. Einen Bass-Boost durch den Verstärker braucht die Ceram 317 nicht. Für die zahlreichen Hörtests habe ich die Boxen an meinen Musical Fidelity M5si angeschlossen.
Lass hören!
Es ist eine kleine Tradition geworden, dass ich einer neuen Box eine neue Liste interessanter Test-Tracks widme, so also auch hier. Ich nenne sie „ADW Ceram 317“. Man findet sie bei Interesse bei Spotify. Ich werde nicht die gesamte Bandbreite an Musikgenres und Instrumenten darin abbilden, auch wenn die Boxen das wahrscheinlich könnten. Ich spiele Titel, die mir auf der Triple Six besonders Spaß machen. Dabei geht es u.a. um Kick und Tiefe, Räumlichkeit und Präzision, natürlich auch um tonale Korrektheit. Wichtig ist vor allem die Langhörtauglichkeit bei gehobener Lautstärke, ohne dass mit der Zeit irgendetwas nervt.

Meine Liste an Testtiteln ist mit gut zwei Stunden doppelt so lang wie die zur Ceram 66. Das hat die Triple Six verdient, weil ich auch mindestens doppelt so lange zur Entwicklung und Optimierung der Weiche gebraucht habe.

Ein „Intro“ macht sich immer gut am Anfang. Ich wähle das „Bass & Drum Intro – Live“ von Nils Lofgren’s Band. Nach dem zu Beginn etwas ziellosen Geklimper auf dem E-Bass geht es ordentlich zu Sache und ein erstes Grinsen macht sich zwischen meinen Ohren breit. Solch perkussive Titel machen vor allem Spaß auf Boxen, die nicht allein für Cellomusik entwickelt wurden. Weiteres Testmaterial liefern Rishi & Harshil mit „Trance for Frank“. Ich heiße zwar nicht Frank, aber das Stück, vorgetragen von der Triple Six, verfehlt seine Wirkung nicht. „Baldamore – Live“, aufgenommen 2007 im Cabaret Sauvage in Paris, ist ein Paradebeispiel für den Multi-Instrumentalismus des Hadouk Trios. Die Musiker nutzen Instrumente aus aller Welt und formen daraus ihren unverwechselbaren Ethno-Jazz. Im ausgewählten Stück schwebt ein tiefer Klangteppich aus den Boxen, auf dem sich die Hadjouj – das sonore Saiteninstrument – zusammen mit reichlich Getrommel und gelegentlich auf- und abschwellenden Synthesizer-Schwaden präsentiert. Die Doudouk-Flöte dazu ist der erste Härtetest für die Triple Six. Es gelingt, der Flöte ihre leicht heisere Textur auch bei hohen und lauten Tönen zu bewahren, ohne dass sie schrill das Trommelfell perforiert. Mit den ersten Prototypen meiner Weiche war das noch nicht so. Nach Abschluss der Entwicklung kann ich sagen: Test bestanden.

Andreas Vollenweider ist ein Pionier höchstwertiger Audioaufzeichnungen, auch unter faszinierender Einbeziehung von natürlichen Klängen und Geräuschen. Musikalisch ist mir sein allgegenwärtiges Harfengedudel meist zu seicht. Das spiele ich schwungvoller auf jedem Eierschneider (Spaß). Sein „Montrööt – Live at Rockpalast 1982“ ist aber sehr anhörbar. Das Instrument klingt voluminös, mit klar umrissenen Anrissen der Saiten, vor etwas Perkussion im Hintergrund, mit punktuellen Anschlägen tiefster Bassnoten. Gefällt mir! Bisher hat noch niemand gesungen. Lassen wir Herrn Vollenweider noch etwas harfen. Dazu singt Eliza Gylkison vom Life in a „Desert of Rain“ – sehr schön! Ebenso zum Hinschmelzen: „Pallid Eyes“ von Emily Jane White.

„Thrilled by the Lie“ von The Tibbs setzt weniger auf Schmelz als auf wuchtigen Retro-Soul mit coolen Bläsern. Legen wir alle Instrumente mal ganz zur Seite. „These Bones“ der Fairfield Four ist ein beliebter Track zum Test tiefer Männerstimmen – check. Ladysmith Black Mambazo wünschen sich dann inbrünstig „Rain, Rain, Beautiful Rain“. Allein diese erste Liedzeile habe ich bestimmt hundertmal gehört, um mich für Größe des Serienkondensators im Mittelton zu entscheiden. War er zu klein, schrumpfte der Raum, in welchem der Chor singt, auf die Größe einer Abstellkammer. War er zu groß, hallte die Stimme des Vorsängers diffus in einer Tiefgarage. Jetzt aber passt es auf den Punkt.

Den Wunsch nach Regen erfülle ich den Herren aus Südafrika mit „Purple Rain“. Leif Vollebekk spielt live in Montreal. Mich fasziniert diese Aufnahme, obwohl ich stimmlich das Original von Prince etwas interessanter finde. Dafür kann aber die Box nichts. Die Farbe des „Rain“ von Project Pitchwork ist eher eine düstere als Purple, wie es sich für eine Dark-Wave-Hymne gehört. Depeche Mode kennt jeder, Torul aus Slowenien ist wohl nur Gothic-Insidern ein Begriff. Die dunklen Synthie-Klänge in „Saviour of Love“ erinnern mich nostalgisch an den Sägezahn-Generator eines meiner Elektronikprojekte als Student, 1990 oder so, als ich einen analogen Synthesizer bauen wollte.

Die Brücke von der Gruftie- zur Gitarrenmusik schlage ich mit der live gespielten „Ghosts – Trio+“ Version von The Beauty of Gemina. Die finale Abstimmung der Triple Six stellt sicher, dass Sänger Michael Sele, der sehr nah am Mikrofon singt, nicht in dieses hineinbeißt. Die monotone, künstliche Snare-Drum hat einen scharfen Pitch, aber bleibt erträglich. Zurück zu Musik mit richtigem Schlagzeug und mehr Gitarre. „Pneuma“ von Tool wird trotz des Titels und der beachtlichen Länge ganz und gar nicht langatmig. Es schwillt auf und ab. Der Schlagzeuger prüft intensiv die Spannung seiner Tom-Tom-Felle. Gegenläufige und wechselnde Takte verhindern jede Tanzbarkeit. Mein Kopf nickt zur verzerrten Elektrogitarre am Ende des Titels, als Mischung aus Zustimmung zur Triple Six und minimalistischem Headbanging. Nach „Oxymoron“, einer gruselig-klangmalerischen Überleitung, massieren Coroner mit „Crisium Bond“ äußerst intensiv ihre Double-Bass-Pedale und E-Gitarren. Ich habe diese Art Musik bisher wenig, und wenn, dann noch nie so einhüllend und detailliert gehört. Die 3-Wege-Arbeitsteilung der Keramik-Chassis der Triple Six ermöglicht dabei ein lautstarkes Klangerlebnis, das aus kleineren Boxen oder solchen mit eher gemütlich spielenden Membranen so nicht zu holen ist. In Gedanken reiche ich dem Sänger einen Halsbonbon und wünsche mir jetzt aber mal wieder eine schöne, glasklare Stimme.

Voilà! Ich wusste gar nicht, dass im Mittelalter schon solche Aufnahmen gemacht wurden. Vielleicht haben sich Richard Souther und Hildegart von Bingen aber auch erst später getroffen. Mit „Vision (O Euchari in Leta Via)“ nimmt mir die Triple Six endgültig die Phobie vor hohen Frauenstimmen und verwandelt mit dem herrlich plastischen Gesang mein Dachgeschoss in eine mittelgroße Kathedrale. Das hätte Klaus Nomi kaum schöner singen können. Sein „Valentine‘s Day“ war einer der Endgegner in meiner Weichenentwicklung für den Bereich der oberen Mitten. Nach dem Stück aus Nomis unvollendeter Oper „Za Bakdaz“ passt perfekt noch etwas Pseudo-Klassik. Thylacine bringt „Mozart (and 74 musicians)“ an den Start. Ich möchte nicht behaupten, dass sich über die Triple Six die Anzahl der Musiker nachzählen ließe, aber was für ein Bombast! Ich gebe allerdings zu, das ist der einzige Titel in der Playliste, bei dem ein kleiner Wunsch nach noch mehr Membranfläche aufkam. Mit alternativ zwei Stück SB23-Keramikchassis im Bass statt der zwei 17er hätte die Box aber Dimensionen angenommen, die ich mir nicht in die Wohnung stellen kann. Sie könnte dann auch nicht „Triple Six“ heißen.

Etwas Gaudi bitte. Ich denke hier nicht an Bierzeltmusik oder den Baumeister der Sagrada Família. Der britisch-italienische Musiker heißt so und präsentiert mit „Bach @ Liszt“ feinsten klassisch inspirierten Jazz-Dub. Was es nicht alles gibt. Danach legt Meister Gaudi, zusammen mit Don Letts, das Werk „Dey“ von Seun Kuti und Damian Marley neu auf – mächtig groovy! Wenn man den Text nicht versteht, liegt das nicht an der Triple Six, sondern am Dialekt der vortragenden Herren. Der Groove weckt Tanzlaune. Ein bisschen Brass muss sein, dann kommt der Spaß von ganz allein! (frei nach Roberto Blanco). „My Town“ von Buck-O-Nine fetzt mich forsch vom Testhörhocker und bläst zum flotten Skank in der Bastelstube. Fast hätte ich dabei die Weiche der rechten Box zerstampft, die noch provisorisch verdrahtet auf dem Fußboden lag.

Verschnaufpause. In jede Testplayliste gehört etwas von Yello – oder Boris Blank. Mit „Resonanz“ entschweben wir ins All, oder zumindest ins Planetarium, weil im Weltall ja gar keine Schallausbreitung stattfindet. Ich frage mich, ob man auf Boxen mit viel tieferer Grenzfrequenz schon etwas vor Sekunde 6 im Titel hören würde. Egal, der Sound aus der Triple Six ist tief und voluminös, so dass es mir an nichts fehlt. Vom All tauchen wir ab in die Tiefsee. Wenn mich jemand fragt, ob die virtuelle Bühne der Triple Six eher vorn oder hinten ist, kann ich sagen, die Bühne ist dort, wo der Tonmeister sie hinstellt – auch links und rechts neben oder über mir. Yosi Horikawa ist ein Virtuose spatialer Soundeffekte in Stereo. In „Underwater“ blubbert es um mich herum und über mir, dass ich mir ersthaft Sorgen mache, ob das Tauchboot auch ganz dicht ist. Sein ganzes Album „Impulse“ ist ein Ohrenschmaus auf der Triple Six. Es ist langsam an der Zeit, einen „Toast“ auszubringen. Peter Fox übernimmt das bassgewaltig.

„Setting Off“ von PALASTIC sorgt bei (un-)angemessener Lautstärke garantiert für wütendes Klopfen der Nachbarn, die man dann freundlich zum Bier einladen kann, um die ganze Liste zusammen noch mal von vorn anzuhören. Damit man zum Tagesende von den kernigen Beats wieder herunterkommt, gibt es noch etwas Tiefenentspannung mit dem Vestbo Trio und „Grassland“. Gitarre, gezupfter Kontrabass und sparsames Schlagzeug – mehr braucht man nach Mitternacht kaum noch. Ganz ans Ende der Playliste habe ich Lizz Wright’s „Barley – Live“ verbannt. Dieser Titel hat mich Stunden der unnötigen Fehlersuche gekostet und mich schier in den Wahnsinn getrieben, bis ich gemerkt habe, dass das Schnarren von links aus der Live-Aufnahme stammt und nicht von einem kaputten Chassis oder einem losen Kabel in meiner Box.

Genehmigt
Auch wenn immer wieder ein „Könnte man nicht noch …“ aufkommt, muss man irgendwann mit dem Testhören abschließen und sich für eine Version der Weiche entscheiden, die nach Geschmack des Entwicklers, also mir in diesem Fall, die beste ist. Schaltplan, Messungen und Minimalimpedanzen sind gegengeprüft und im Hinblick auf technische Korrektheit durch Udo abgesegnet. Dieser Bericht hier ist über einen Zeitraum von über vier Monaten von Hand entstanden (ohne KI, außer für das Titel- und Abschlussbild). Dabei habe ich etwas die Kontrolle über die Länge des Textes verloren. Ich danke allen, die ihn bis hierhin gelesen haben.
Martin F.
Zur Ceram 317 Triple Six im Online-Shop



Hallo zusammen,
herzlichen Dank zentral an dieser Stelle für euer Interesse und das positive Feedback! Zu einigen Punkten antworte ich noch individuell unter euren Kommentaren.
Gruß, Martin F
Hallo Martin,
super Bericht! (wie immer) 🙂
Das war viel Arbeit, ich kann es mir vorstellen. Vier Monate, ich hätte länger gebraucht, wenn ich mir solch eine Eigenentwicklung zutrauen würde. Das spult man nicht so einfach ab, das benötigte theoretische Wissen, die Hardware plus Software zum Messen, die Bauteile. Gerade die Spulen gibt es nicht so einfach um die Ecke beim Discounter und die Preise haben sich in der letzten Dekade verdoppelt. Und dann hat man den nicht optimalen Wert gekauft…
Aber es gibt schlußendlich hier den fertigen Bausatz, was will man mehr.
Kabeldurchführungen dichte ich meist mit Heißkleber ab, manchmal mit Sanitärsilikon. Wie du schreibst, da gibt es wirklich sehr viele Arten des Abdichtens.
Das BR-Rohr, hast du da mit verschiedenen Längen probiert?
Vielen Dank für die Playlist! Die grafische Auflösung ist recht niedrig aber mit den abgebildeten Cover-Bildern komme ich an die einzelnen Titel ran, ich bin nicht bei Spotify. Ich werde mir auf jeden Fall einen weiteren Demo-Ordner anlegen.
Das waren nicht zu viele Worte. Niemals. 😉
Es grüßt freundlich
Rundmacher
Hallo Peter,
es gibt das 68er BR-Rohr auch in 22cm Länge. Damit wird der Bass minimal tiefer aber auch unpräziser. Das habe ich ausprobiert. Ich bin daher bei der Version mit 16cm Länge geblieben. Wenn man das Rohr weiter kürzt, wird der Bass punchiger, aber das nervt schnell.
Die Auflösung der Bilder, die ich Udo zum Bericht geschickt hatte, war etwas höher als hier angezeigt. Das ist irgendeine Besonderheit, wie die Seite von WordPress gerendert wird. Wenn es Fragen zur Playliste oder anderen Details gibt, die hier nicht lesbar sind, helfe ich gerne weiter.
Das du komplexe und sehr stilvolle Gehäuse bauen kannst, war mir schon lange klar, aber was du da rausgehauen hast … wow!
Mir geht es da wie Uwe, Tischlern, kein großes Thema. Weichen löten oder gar selbst zu entwickeln ist next level und von meinen Fähigkeiten weit, weit weg. Ich kaufe fertige Weichen – Asche auf mein Haupt.
Die Songliste höre ich mir auf jeden Fall genauer an. Von Vollenweider konnte ich nie ein Lied am Stück hören, klanglich, ja schon fein.
Und auch Gratulation zu eurem sehr schicken Wohnzimmer. Da passt alles sehr harmonisch zusammen. Viel Spaß mit den Beiden!
Grüße aus dem Schwobaländle
Alex
Hallo Alex,
mein wirkliches Wohnzimmer sieht weniger stylisch aus. Dort spielt auch ein anderes Paar Boxen (eine inoffizielle Version der Doppel-9 mit eher barocker Optik). Das Wohnzimmerbild hier am Ende des Berichtes hat mir Google Gemini aus dem Titelbild des Berichtes mit einem entsprechenden Prompt erstellt. Das Titelbild wiederum, also die frontale und leicht schräge Ansicht vor schwarzem Hintergrund, hat mir selbige KI aus einem aus der Hüfte geschossenen Handy-Foto der Box erstellt. Ich hatte am Ende meines Berichtes diese leichte Schummelei angedeutet. Der Text des Berichtes und die anderen Bilder sind gute alte Handarbeit.
Hallo Martin,
Gratulation für die Lautsprecher und Danke für die schöne Lektüre.
Diese notwendige Geduld und Hartnäckigkeit ist bemerkenswert.
Beim Herausfinden der Chassisvertauschung wäre ich nicht gern in der Nähe gewesen.
Respekt für Dein Werk
Servus Peter
Moin Martin,
Gratuliere zu diesem tollen Lautsprecher. Ich schließe mich Uwe an, Respekt wer so etwas selber entwickeln kann.
Hast du einen Vergleich zur 417 machen können? Die 417 hat mich vor zwei Jahren ??? in Nordhausen schon beeindruckt. Wäre cool beide Lautsprecher im Vergleich zu hören. Aktiv vs passiv, geschlossen vs Bassreflex… Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.
Beste Grüsse (von der sonnigen Costa Blanca)
Hermann
Hallo Hermann,
ich habe die Ce417 auch vor 2 Jahren kurz in NDH gehört, direkt neben der Ce317 aber nie. Ich bilde mir ein, dass die Ce317 im Bass etwas tiefer spielt. Die Ce417 macht wahrscheinlich ein Quantum mehr Druck. Die in der Ce417 eingebauten Class-D Endstufen sind natürlich sehr gewaltig. Die Frage ist also wahrscheinlich eher, ob mein analoger Class-AB-Verstärker für ca 2000€ bei hohem Pegel da mithalten kann. Da bin ich nicht so sicher.
Hallo Martin,
gut, dass man an useligen Herbstsonntagen wie heute so viel Zeit hat deine Enzyklopädie über den Lautsprecherbau zu genießen! Wunderbar und detailreich hast du uns deine Leidenschaft für die Selbstentwicklung nahe gebracht.
Ich komme ja eher aus der Hobbytischlerecke und bin immer wieder beeindruckt, wenn Leute mit Kondensatoren, Widerständen und Spulen jonglieren können.
Die Lautsprecher wolltest du ja eigentlich mit nach Nordhausen 26 bringen. Das war der Grund für meine Zusage, weil ich die guten Stücke unbedingt live hören wollte….das wurde ja leider nichts. Aber deine tolle Beschreibung anhand der vielen Musikstücke verschafft mir einen sehr guten Eindruck von der Klangqualität!
Heute werde ich erst einmal einen Teil deiner Auswahl auf meiner Ceram 17 + Subwoofer nachhören. Ach diese herrlichen Herbsttage…!
Liebe Grüße
Uwe
Hi Uwe,
es ehrt mich sehr, dass die Ce317 ein Argument für deine Teilnahme am Treffen in NDH gewesen wäre. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine andere Möglichkeit.
In die Testtrack-Playliste habe ich heimlich nach Fertigstellung des Berichtes noch zwei Titel eingefügt. Ich hoffe, es merkt niemand 😉
Schönes Projekt Martin! Und die Kiste mit den Bauteilen wird von Projekt zu Projekt voller, das ist auch meine Erfahrung.
Danke für den Bericht – trotz vieler Wörter ist es knackig geblieben.
zumindest das Kupfer der Spulen können wir ja vielleicht als Wertanlage betrachten 😉
Danke für den schönen Bericht! Genau die richtige Länge für den Sonntagmorgen-Kaffee…