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Anschaffung Oberfräse

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  • This topic has 17 Antworten, 10 Teilnehmer, and was last updated vor 2 weeks, 1 day by Martin Ziegler.
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    • #46130
      Martin Ziegler

      Hi zusammen,

      um die Zeit des Wartens auf meine neuen Granitplatten zu verkürzen….

      Ich bin auf den Geschmack gekommen und möchte ein bisschen öfter selber werkeln. Der kleinen Werkstatt im Keller steht laut Hausverwaltung nichts im Wege.

      Stichsäge, Exzenterschleifer, Schwingschleifer und diverses Zeugs habe ich. Also soll die erste Anschaffung eine Oberfräse sein. Auf was muss ich achten, bzw. welches Zubehör ist unerlässlich für den Bau von Beschallungsmöbeln?

      Danke Euch vorab und viele Grüße aus Berlin.

      Martin

    • #46132
      Markus Zeller

      Moin Moin,

       

      Ich fang mal an:

      1. Ein Fräszirkel ist für mich schon fast das wichtigste.

      2. Vernünftige Fräser

      3. Anschlussmöglichkeiten für Absaugung, die sich gut handeln lässt wenn im Kreis gefräst wird.

      4. Bündigfräser

      5. Ordentlicher Höhenschlag

      Ich hab die Makita RT0700 .. die ist schön handlich und hat schon einen Sack voll Zubehör.

      Es gibt aber auch einige Themenbereich dazu … z.B. https://www.acoustic-design-magazin.de/grundlagen/werkzeug-2/

      Bin mal gespannt was noch kommt 😁

      Gruss, Markus

    • #46133
      Matthias (DA)

      Moin Martin,

      Bündig Fräser, Fasen Fräser, Nutfräser, so ab 20€ pro Stück machen die Spaß.

      Fräszirkel: einen mit Halterung für die Kopierhülse, damit sich Kabel und Absaugung nicht um die Fräse wickeln.

      Ordentliche Fräse gibt’s von Makita,

      Geile Fräse gibt’s von Festool

      Brauchbar ist sicherlich auch Bosch grün, wird aber nicht besser die Marke…

       

      Absolut unerlässlich sind aber nur die folgenden drei Dinge:

      * Ohrschutz

      * Atemschutz

      * Schutzbrille

       

      Have fun 🙂

      Matthias

    • #46134
      Fabian_1988

      Ich werfe Mal die Trend T11 in den Raum sie ist vom Modell her Baugleich mit der Dewalt dw625e allerdings besitzt die Trend einen eingebauten Fräslift den man von oben bedienen kann.
      Nicht ganz billig aber jeden Cent wert.

      https://holzwerkerblog.de/2014/11/05/ein-dickes-ding-oberfrase-trend-t11/

      Es gibt auch ein Video bei YouTube da stellt der Herr Rech die Fräse vor.

      Einfach bei YouTube (Trend t11 Heiko Rech) eingeben.

       

      • #46181
        Kosh

        Ich werfe dann mal die “handlichen” 6kg der Trend in den Raum ;D

         

        Weiter unten wurde ja schon die Makita RT0700 genannt. Die ist schön handlich und für die paar mal fräsen im Jahr ok. Wenn man dann mal auf eine besser Fräse wie die Trend T11 mit ihren 2000Watt oder eine Mittlere um die 3kg/1200Watt umsteigen möchte, macht man dann aus der Kleinen eine Kanten-only-Fräse und hat alles was man braucht. Erspart einem auch den Wechsel der Spannzangen (6/8/12mm).

         

        Wichtiger sind eigentlich die Fräser. Wenn du eine Fräse für 500€ hast und am Ende mit nem 30€ Fräser-Set ankommst, ist das auch nicht der richtige Weg. 🙂

         

        LG

    • #46139
      Martin Ziegler

      Ob ich gleich in diesem Preisegment anfange, dass muss ich mir erst nochmal überlegen. Anderseits kauft man dann nicht nochmal irgendwann.

    • #46141
      makecake

      Hallo,
      ich selber habe mir einen Billigfresser besorgt, der fräst auch mit billigfraesern und tat seine Arbeit und liegt den Rest des Jahres herum. Empfehlen kann ich das nur bedingt. Qualitativ gutes Werkzeug macht natuerlich viel mehr Spass. Wenn Du etwas ins Auge gefasst hast und Du nicht gleich Weihnachten und Ostern zusammenlegen willst: in der 1,2,3 Ecke gibts qualitativ gute, (manchmal fuer die Ewigkeit gebaute) gebrauchte Werkzeuge finden.
      Sonst wurden die wesentlichen Aspekte genannt.

      Wenns aber nur 4 Kreise im Jahr sind, kann man da schonmal sparen und mit der Knete ne Mona zwischendurch bauen;
      @Markus das ging jetzt tatsächlich schnell. Zur Zeit hoeren meine Eltern damit. Bin gespannt was sie sagen, wenn ich sie wieder weghole 😉

      Beste Grüsse
      Marc

    • #46142
      hooly

      Hi,

       

      da möchte ich auch meinen Senf dazu geben.

      Ich würde mit einer kleinen Fräse anfangen. Also irgendwas in die Richtung von der Makita RT0700. Damit kannst du Problemlos Chassis versenken und zum bündig fräsen reicht das auch locker.

      Solls dann irgendwann mehr werden mit der Bastelei würde ich dann eine zweite Fräse anschaffen und die dann in einen Tisch einbauen. Also irgendwas in die Richtung der Triton, die man überall auf Youtube sieht.

       

      BG

       

      Andi

       

      • #46144
        TequilaTom

        Und wie ich eine MPCNC um die kleine RT0700 Makita bauen, das ist allerdings noch ein weiteres Hobby. Es funktioniert aber, dann kannst du deine Designs direkt in G-Code umwandeln und automatisiert ausfräsen lassen. Allerdings ist der Bastelaufwand nicht zu unterschätzen, schließlich soll es ja auch relativ genau sein. Daher nur zu empfehlen, wenn man bereit ist sich mit einer CNC auseinander zu setzen. Wer das nicht möchte kauft besser direkt bei Udo die Front mit ein, damit kommt man insgesamt sicherlich günstiger weg.

    • #46143
      Martin Ziegler

      Heissen Dank für Eure Tipps. Ich werde mich damit dann mal näher beschäftigen.

      Mein Resume nachdem ich bei Udo Zuschnitte für 2 Sat’s, Center und Subwoofer bestellt habe, mich die letzten 2 Wochen intensiv mit Oberflächenbehandlung von MDF/Multiplex beschäftigt habe und viel rumprobiert habe:

      eine vernünftige Oberfläche durch Beizen/Ölen/Wachsen oder was weiss ich auch immer hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich hatte immer totale Panik for Funieren. Was soll ich sagen? Mit der Bügeleisenmethode ist das ja sowas von easy. Habe heute Abend schon die beiden Sat’s fertig und einwandfrei Furnierkanten. Warum habe ich das nicht gleich so gemacht? Echt easy…ich bin Happy 🙂

      Ich mag es gar nicht, wenn ich hinterher auf die Musikkisten schaue und nicht zufrieden bin. Da muss passen.

      P.S.: Ich weiss nicht mehr, wer das Video hier vom Furnieren gemacht hat. Aber einen ganz speziellen Dank dafür. Die Tipps darin sind für das “erste mal” absolut super. Danke!

       

    • #46150
      Martin Ziegler

      Was anderes…ich haue das mal einfach hier mit rein.

      Jetzt bin ich fast fertig mit dem Furnieren und ziemlich glücklich damit. Aber die Ausschnitte und Fräsungen sind ja schon da. Gibt es da einen guten Trick, oder gilt es jetzt penibel Fleissarbeit zu leisten? Wenn es um die Chassis rum nicht ordentlich aussieht…worst case for me.

      Gruss, Martin

       

      • #46177
        Monti

        Moin,

        also normalerweise würde man erst Furnieren und dann die Chassis-Ausschnitte fräsen. Da es dafür bei dir, wenn ich das richtig verstanden habe, zu spät ist, bleibt nur vorsichtig das Furnier auszuschneiden, z.B. mit einem scharfen Cutter-Messer oder einem Skalpell. Ggf. noch mit Schleifpapier die Kanten begradigen.
        Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass man die Kanten mit einem Dremel ganz gut hinbekommt, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

        Ciao
        Chris

    • #46179
      Martin Ziegler

      Dremel….sehr gute Idee. Danke!

      • #46180
        Kosh

        Hallo,

        könntest auch eine Schablone fräsen, an 3 “Ecken” 😉 die Kanten freilegen, Schablone passend auflegen/befestigen und dann mit einem Cutter-Messer/Skalpell das Ganze ausschneiden. Mehrfach schneiden und nicht alles auf einmal ist da denke ich auch besser.

         

        LG

    • #46182
      VollNormal

      Ich empfehle dafür einen scharfen (!), nicht zu schmalen Stechbeitel.  (Ein frisch gekaufter tut meistens nur so, als sei er scharf. Anleitungen zum Schärfen finden sich im Netz zu Hauf.) Damit kann man mit ein klein bisschen Feingefühl wunderbar an der Kontur der Fräsung entlang fahren. Vorher ggf. mit dem Cutter kreuzförmig einschneiden, um Punkte zum Ansetzen zu haben. Und niemals versuchen, die Maserung “gegen den Strich” zu schneiden …

    • #46203
      Martin Ziegler

      Ich bin gestern noch in den Keller und habe den Dremel hochgeholt. Hat einwandfrei geklappt. Richtig sauber. Erst grob mit dem Skalpel ausgeschnitten und den Rest mit dem Dremel weggeschliffen, wobei man die Fräskante ja super als Führung nutzen kann. Danke für den Tipp!

      Als ich das ganze Dremelzubehör ausgepackt habe….siehe da….alles an Zubehör dabei, was man benötigt, um runde Ausfräsungen zu erstellen. Aha…erstaunte Blicke. Sogar so ein Teil zum Finxieren, Radius einstellen und zum Rundführen (weiss nicht wie das heisst 😉 ). Taugt das ansatzweise was, oder lieber schnell wieder vergessen?

      Hartwachsölauftragende Grüße

      Martin

       

    • #46208
      VollNormal

      Mit dem originalen Dremel Fräszirkel kann man tatsächlich Kreise fräsen. Man muss nur darauf achten, das Gerät selber schön senkrecht zu halten – die Auflagefläche ist halt recht klein. Dass sich das Netzkabel beim Kreisfräsen aufwickelt, ist bei dem kleinen Teil gerade eben zu verschmerzen.  Und eine Probefräsung zur Kontrolle des Radius ist auch bei anderen Fräszirkeln Pflicht.

    • #46210
      Martin Ziegler

      Ich habe es gerade mal ausprobiert. Naja, also schicke Gehäuse möchte ich damit nicht bauen. Schon alleine die Einstellungen z.B. Frästiefe sind nur PixDaumen einzustellen. Alles zu ungenau. War einen Versuch wert. Ich war ja nur so erstaunt. Habe das Ding seit bestimmt 15 Jahren und mir ist nie das Zubehör aufgefallen. Haha.

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