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Dolby Atmos

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  • Dieses Thema hat 38 Antworten und 16 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 2 Jahre, 12 Monaten von Matthias (DA).
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    • #21500
      Karl-Heinz

      Hallo Udo und Hallo an alle andere,
      da ja viele der User hier auch über ein Heimkino verfügen stellt sich mir die Frage, speziell an Udo, wie es mit Bausätzen zu Dolby Atmos aussieht.

      Für mich wäre eine Kombination zur Duetta interessant. Die Frage stellt sich aber auch fürs gesamte Programm. Ich habe dazu kein Thema im Forum gefunden, deshalb möchte ich gerne eure Meinung dazu hören bzw. von Udo hören, ob diesbezüglich etwas geplant ist.

      Gruß aus Düsseldorf

    • #21505
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Karl-Heinz,
      zwar bin ich der falsche Ansprechpartner für Heimkino, aber es gibt hier genügend Leute mit entsprechender Erfahrung. Ich kann nur die (hoffentlich) passenden Lautsprecher für ihre Vorhaben erfinden 🙂

      Gruß Udo

    • #21506
      Sparky

      Guten Abend,

      ..gibt’s das also immer noch.
      Ich dachte das sei so eine Mode, wie 3D-Fernsehen 🙂

      Schau Dir mal diesen Bauvorschlag an:
      Wall-Ross

      Boardie Matthias arbeitet da an etwas, um den Schall auch von oben wieder zu geben.

      Gruß,
      -Sparky

    • #21507
      vanillebaer

      Hallo,

      ich bin hier eher der stille Mitleser und spare noch bis ich mein eigenes Projekt in Angriff nehmen kann (lange sollte es nicht mehr dauern). Ich kann ja schon mal paar Laute von mir geben :). An Dolby Atmos bin ich auch interessiert. Hier gibt es doch aktuell einen Baubericht zur Wallross (Chorus 51 Wall), wo paar Sachen bereits angsprochen wurden. Lässt sich auch sehr angenehm lesen.

      Atmos soll bei mir aber auch realisiert werden. Sobald ich soweit bin wollte ich alles auf einmal machen.

      Meint ihr zwei SB240, ein SB36 Center und 6 Wallstreet 3 oder 4 (2 Rears und 4 kommen unter die Decke) passen zusammen? Dazu dann den Denon AVR 4300.

      Das Ganze in einem 25m² Raum.

      Ich dachte daran alle Lautsprecher sichtbar zu montieren (auch die Deckenlautsrecher). Das Design im Industrial Look (mit Kupferrohren), dann kann man bestimmt etwas basteln, was sich im Neigungswinkel verstellen lässt.

      Also folgendes habe ich bisher zu Dolby Atmos in erfahrung gebracht (wenn ich mich irre, bitte korrigieren):

      * Setup ist möglich mit 2 oder 4 Deckenlautsrechern
      * Die Lautsprecher sind in einer Linie zu den Frontlautsrechern angeordnet
      * Bei 2 Lautsprechern werden diese direkt über der Sitzposition aufgehangen
      * Bei 4 Lautsprechern leicht hinter der Position und davor (30-45°)
      * 4 Lautsprecher sollen einen schöneren Effekt geben als 2.
      * Wenn nach hinten kein Platz ist, werden die hinteren Lautsprecher direkt über die Sitzpotition gehangen.

      So wie ich das Verstanden habe, werden die vorderen Lautsrecher nicht im Winkel auf die Person gerichtet (da bin ich mir aber noch nicht sicher. Das werde ich wohl ausprobieren müssen).

      viele Grüße
      Florian

      Nachtrag:
      – der Link zum anderen Beitrag steht ja bereits einen Kommentar weiter oben.

      Nachtrag 2:

      Grobe Skizze des Raums (Lautsprecheranordnung wird noch eingbaut)
      Flos Kino Wohnzimmer

    • #21528
      derFiend

      “Meint ihr zwei SB240, ein SB36 Center und 6 Wallstreet 3 oder 4 (2 Rears und 4 kommen unter die Decke) passen zusammen? Dazu dann den Denon AVR 4300.
      Das Ganze in einem 25m² Raum.”

      Puh… mir persönlich klingt das irgendwie… wie mit Elefanten auf Spatzen schießen. Erfahrungsgemäß sind die AVR ja doch eher schwachbrüstig, auch wenn sich das im Prospekt immer anders liest. Ich würde auf jeden fall mindestens einen, eher zwei Subs dazu nehmen, und die fronts dann etwas kleiner dimensionieren… z.B. hier auch SB36.
      Einfach weil sich der AVR leichter tut, wenn der Bass von aktiven Subwoofern kommt.

      Ansonsten passen die SB´s schon gut zueinander, fast egal wie man sie kombiniert.
      Auf den Raum bin ich ein bisschen neidisch, das ist mal ein schöner Schnitt für ein Heimkino 😉

    • #21534
      max

      Hallo Florian,

      zunächst mal Glückwunsch zu deinem Raum. Ich glaube die krummen Winkel könnten die Raummodenproblematik deutlich lindern, wenn ich die Physik richtig deute.
      Ich habe die SB240 bereits erfolgreich in rd 25m² eingesetzt – denke dass das durchaus gut funktionieren kann.

      Allerdings teile ich die Bedenken von Georg – ich konnte den Denon noch nicht hören, aber es würde mich schon etwas wundern, wenn ein 1k€ AVR das volle Potential von 9 SB-Lautsprechern (darunter SB240 und SB36) gleichzeitig ausnutzen könnte. Das ist das altbekannte Problem – laut Marketing kann das Teil 9x200W liefern und dabei nur 710W aus der Steckdose ziehen…
      Aber gut – dem AVR könnte man ja bei Bedarf im Nachgang immer noch mit externen Endstufen für die Hauptkanäle etwas unter die Arme greifen, das hat bei meinem 2k€ Onkyo selbst im 4.0 Betrieb (SB240+SB18) noch hörbare Vorteile gebracht.

      Wenn es dir primär ums Kino geht, würde aber auch ich überlegen in der Front auf 3x SB36C + Subs zu setzen. Das hat ein paar Vorteile:
      – Entlastung des AVR durch Aktivmodul des Subwoofers (Fronts können zB bei ~60-80Hz getrennt werden)
      – Etwas bessere räumliche Darstellung durch Quasi-Dappo Konfiguration der Mains
      – Absolute Homogenität in der Front durch 3x gleiche LS
      – Verschiedene Basspegel einstellbar – das ist insbesondere interessant, wenn man Nachbarn/Kinder hat und auch Nachts mal nen Film schauen will.
      – mehr Flexibilität im Bass bzgl. Raumakustik, da Sub-Aufstellung mehr oder weniger frei wählbar.

      Gegen SB36+Sub statt SB240 spricht:
      Um den Übergang von Sub zu SB36 so nahtlos und homogen hinzubekommen wie Udo das passiv macht, braucht man etwas Erfahrung/KnowHow/Geduld. Wie schwer das wiegt, hängt in meinen Ohren auch vom “Stereoanteil” ab.

      Gruß Max

      Edit: Du sitzt direkt vor der Wand – was bei dir etwas problematisch werden könnte, ist die Positionierung der Rears. Wo willst du die hin haben?
      Eventuell wären da kleine Stand-LS (SB12/SB30C Stand) ne Option, die neben der Couch stehen und dann etwas eingewinkelt werden können.

    • #21536
      derFiend

      Ich will die 240er auch keinem ausreden, sind klasse Lautsprecher. Aber meiner Meinung nach haben sie in so einem Setup auch Nachteile die man gerne vorher vergisst. Sie haben schon eine erhebliche Grundtiefe und eine recht starke Wiedergabe im Bass… das heisst automatisch, du musst für die richtige Aufstellung mindestens nochmal 50 cm Wandabstand einrechnen. Und das führt dann schnell dazu, das die LS gerne fast einen Meter in den Raum reinragen. Sieht schnell unharmonisch aus, ist oft nicht “praktisch” und danach gehen die ewigen Kompromisse zwischen Aufstellung und perfektem Sound los…

      • #21537
        max

        Das kann ich so unterschreiben.
        Zum bewussten Musikhören hab ich die SB240 immer grob nen halben Meter in den Raum gezogen (Vorderkante LS<> Wand ca 1-1,5m), weil Bass und Bühnendarstellung davon merklich profitiert haben.
        Mit den SB36 mach ich das nur noch äußerst selten, da diese in Wandnähe im Bassbereich nicht so sehr aufdicken und die Bühnenstaffelung (in meinen Ohren!) ohnehin etwas besser als bei der 240 ist.

    • #21571
      Jakal

      Hallo zusammen …

      Heimkino? 3D-Sound? … mein Thema! 😉

      Ich befasse mich damit nun schon seit etwa 2 Jahren und werde das Thema auch selbst beim nächsten Umzug angehen – es also umsetzen. Da hier erstmal nur auf Dolby Atmos eingegangen wurde (Eingangsfrage) möchte ich nun nochmal den Tipp erteilen einen Blick auf die beiden anderen Formate zu legen, DTS:X und Auro3Dl Denn Dolby Atmos ist zwar das, was die Industrie pusht – spiegelt jedoch auch die schlechteste der 3 3D-Sound-Varianten wieder.

      Woran das liegt?
      Einfache Antwort: die Quellen sind schlichtweg unzureichend, um das abzubilden, was über die Techniken möglich ist. Das Problem aller drei Tonformate ist, dass es letztendlich auf der Quelle immer eine spezielle Tonspur geben muss, die das Format auch tatsächlich abbildet. Außerdem muss diese spezielle Tonspur dann auch noch sinnvoll abgemischt sein und nicht einfach als Placebo gelten. Mittlerweile ist zwar der erste Punkt, nämlich das Vorhanden sein einer speziellen, also nativen Tonspur für z.B. Dolby Atmos bei einigen BluRay oder auch im Streaming möglich. Aus diesem Grund fühlt es sich auch so an, als wenn Dolby Atmos tatsächlich eine gute Wahl wäre. Macht man dann allerdings einmal die Probe aufs Exempel und testet diese nativen Tonspuren in Dolby Atmos, macht sich schnell Ernüchterung breit. Denn leider setzen die Toningenieure den 3D Sound nicht vernünftig um. Habe da persönlich erst vor gut 4 Wochen wieder bei einem Vergleich aller drei Formate in einem Heimkino, in dem alle 3 Formate verbaut wurden, um vergleichen zu können, diese Erfahrung machen dürfen. Dazu werden zum Vergleich stets die Endstufen der unteren Ebene abgeschaltet. Nativ ist dann leider oft einfach “nichts” zu hören. Es scheint dahingehend auch keine Besserung in Sicht, da sowohl die Filme aus 2016 als auch aus 2017 sehr inkonsequent in 3D umgesetzt wurden. Man gewinnt den Eindruck, dass die Möglichkeiten gar nicht ausgeschöpft werden, da die Ingenieure den Aufwand dazu scheuen. Ein Problem von Dolby Atmos ist außerdem, dass es rein objektbasiert arbeitet und damit schlichtweg gar nicht so viel abbilden kann, wie es bei Auro z.B. der Fall ist, welches kanalbasiert arbeitet und dementsprechend mehr als nur eine bestimmte Anzahl an Objekten auf die oberen Kanäle verteilen kann. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Industrie schreibt zwar Dolby Atmos auf die Quellen drauf, aber es ist schlichtweg kaum bis hin zu gar keinem Mehrwert drin. Gut verkaufen lassen tut es sich natürlich … denn man kann ja ein tolles neues Logo auf seine Hardware kleben, welches der Konsument natürlich gern kauft.

      Also ist 3D Sound eine Nische?
      Das kommt auf die Definition von Nische an. Nimmt man einen Allgemeinkonsumenten, dann wird es wohl immer eine Nische bleiben. Das liegt einfach an der Akzeptanz mehrere Lautsprecher in einem nicht dedizieren Heimkino, welches wohl in den seltensten Fällen vorhanden ist. Da ist das Heimkino das Wohnzimmer und da spricht es schon oft gegen den WAF mehr als 2 Lautsprecher aufzustellen. Zwar habe ich mittlerweile das Gefühl, dass sich ein 5.x System mittlerweile gut verkaufen lässt, wenn man es in den Wohnraum integriert. Nochmal 4-5 mehr, wird sich allerdings allein der Optik wegen nicht durchsetzen.Der Vergleich mit 3D-Bild ist an dieser Stelle ja schnell genannt und passt wohl auch. Denn da war schlichtweg das Problem, dass es unpraktisch erschien ständig eine Brille zum TV-Schauen aufzusetzen. 3D-Bild hätte nur Zukunft gehabt, wenn es eben ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich gewesen wäre. Es ist einfach beides ungewohnt …
      Grundsätzlich sind also beide 3D Formate auf ihre Art und Weise eine Nische.

      Aber: Upmixing!
      Was beim 3D-Bild schlecht bis gar nicht umgesetzt wurde, den 3D-Sound aber sehr interessant macht, ist das Upmixing. Also eine Quelle von Stereo oder 5.x auf 3D emulieren. Upmixing umgeht das Problem der fehlenden nativen Quellen, welche wie oben erwähnt bei Dolby Atmos unzureichend vorhanden und wenn vorhanden einfach schlecht umgesetzt sind. Gerade in diesem Bereich lohnt sich erneut ein Vergleich der 3 Formate, da es eben direkt wirkt und den Mehrwert abbilden kann. Leider ist da der Dolby Surround Upmixer schlicht kein Mehrwert. Wird dieser aktiviert, ist einfach ein verwaschenes Echo aus den oberen Kanälen zu hören, welche die unteren Kanäle wiederspiegeln. Der DTS Upmixer macht das ganze schon etwas besser. Dazu muss man allerdings sagen, dass DTS gut ein Jahr länger an der Technologie gearbeitet hat und demnach auch Dolby und Auro analysieren konnte. Die oberen Kanäle bieten bei DTS im Upmixing einen Mehrwert, welcher einen umhüllenderen Klang abbildet – also das, was 3D Sound darstellen soll. Die Auromatic hingegen, also die Technik, welche Auro3D als Upmixing benutzt, schafft es hingegen eine Kuppel zu erzeugen, welche die oberen Kanäle ohne Schleier abbildet. Zwar ist mein Geschreibsel dazu nun absolut subjektiv, bestätigt wird dies jedoch von allen weiteren Personen, die sich einmal diesen Vergleich gönnen. Die Auromatic schafft es außerdem, bei aktuellen Quellen mit Dolby-Atmos Tonspur, einen subjektiv umfassenderen Klang zu erzeugen, als die native Tonspur dies zulässt … und das sollte der letzte Punkt sein, der die Entscheidung von Dolby Atmos ablenken sollte.

      … jut: genug Werbung und nein ich arbeite nicht für Auro. Mir ist es einfach nur ein Anliegen diese Erlebnisse weiter zu geben, da es soweit ich weiß nicht viele Möglichkeiten gibt dies objektiv vorgeführt zu bekommen.

      Umsetzung … wie?
      3D Sound lebt wie Surround-Sound von Homogenität. Die Wahl der Lautsprecher und damit des Bausatzes ist damit ebenso wie bei der Umsetzung von 5 Kanälen, auch bei der Umsetzung von 9 oder mehr Kanälen auf das homogene Klangbild angewiesen. Das erzeugt man mit der Wahl vergleichbarer Bausätze. Die SB-Serie ist da sicher ne gute Wahl … wobei ich in der Front stets zur SB240 greifen würde, ohne Sub, aber das ist eine Glaubensfrage … soll es Eton sein, also als Erweiterung zur Duetta hat Udo uns ja mit den Chorus die perfekten Alternativen geliefert. Ob dann “Wall-Bausatz” oder normaler Bausatz, kommt einfach auf die Position des LS an … bei den Deckenlautsprechern, oder speziell bei Auro auch hohen Wandlautsprechern, ist man auf Grund der dezenten Integration wohl mit der Wall-Variante auf nem guten Weg. Was definitiv nicht fehlen darf sind externe Endstufen für zumindest die Front-Lautsprecher. Denn es wurde hier ja auch schon erwähnt, dass ein AVR schlecht alle Kanäle im 3D-Setup wie im Leistungsblatt aufgeführt versorgen kann. Zugute halten muss man den AVR noch fix, dass gerade die oberen, also die 3D-Kanäle, nie die Leistung benötigen werden, welche in den unteren Kanälen abverlangt wird – sich also die Leistung des AVR nicht gleichwertig auf alle LS verteilen wird. Die Front werden jedoch bei keinem AVR ausreichend versorgt, sofern es sich nicht nur um reine 2-Wege Satelliten handelt. Die hochwertigen 3D-Sound AVR (hier genannt ja, der Denon 4300) bieten jedoch stets auch PreOuts, wodurch der Anschluss eines externen Verstärkers ja dann leicht möglich ist. Ohne dem, kommt mir ein Mehrkanalsystem nicht mehr ins Haus und ich kann es aus eigener Erfahrung sagen: es ist auch im 5.x notwendig.

      Soweit erstmal … hab eh schon wieder genug getippt … bei Fragen, ich halt mir den Thread warm 🙂

      Grüße

      PS @TE: der “nicht-parallele” Raum ist ein Genuss für die Raumakustik, aber das ist nochmal ein weiteres Thema, was nix mit 3D-Sound zu tun hat 🙂

      • #21607
        Monti

        Hallo Jakal,

        vielen Dank für Deine Ausführungen zum Thema 3D-Sound. Ich beschäftige mich mit dem Thema erst seit 1/2 Jahr, und weitestgehend auch nur theoretisch, finde es aber sehr spannend. Nicht zuletzt angefixt durch das Projekt von Matthias.

        Mit der Aussage Auro sei tot habe ich lediglich die Auskunft vom Händler wiedergegeben, weil alle großen Hersteller inzwischen auf Dolby Atmos setzen. Es wird so gut wie kein natives Material mit Auro für den HK-Freund angeboten. Häufig sind aber auch die nativen Spuren von Dolby Atmos oder DTS:X nur im englischsprachigen Original verfügbar. Gut, das wäre noch zu verschmerzen.

        Das erste und bisher einzige Mal, dass ich aktiv losgezogen bin, um 3D-Sound für den möglichen Einsatz in den eigenen 4 Wänden zu hören, war der vor wenigen Wochen besagte Besuch beim Händler in Berlin. Was der DTS:X-Upmixer ohne native Spur in den Raum projiziert hat, war schon sehr nett. Wenn der Auro-Upmixer nach Deiner Aussage noch besser ist, sollte ich da auch noch mal tiefer einsteigen… 🙂 Mein AVR kann theoretisch alle 3 Formate.

        Leider ist das Setup zwischen Auro und den beiden anderen Formaten leider nicht kompatibel, zumindest wenn man den Herstellerangaben Glauben schenken darf. Von daher ist es vermutlich nicht so einfach mal einen A/B-Vergleich ziehen zu können. (Wenn jemand einen Tipp für den Berliner Raum hat…) Irgendwie gefällt mir allerdings das Auro-Konzept auch besser, weil es sich nach meinem Empfinden besser in den Wohnraum integrieren lässt, ohne dass man die Decke perforieren, abhängen oder Kisten drunter hängen muss.

        Gerne mehr zu dem Thema!

        Ciao
        Chris

        • #21656
          Jakal

          Hi Chris,

          es gibt im Düsseldorfer Raum einen großen Heimkinohändler, der diese Vergleichsmöglichkeiten anbietet. Aus Berlin ein weiter Weg, daher wohl eher nicht praktikabel – es sei denn, man verbindet es vielleicht mit einem Besuch bei Udo? Alternativ bietet der Händler auch auf seinem Youtube Kanal einen Einblick in die Problematik und versucht anhand von Beispielen zu zeigen, was die nativen Tonspuren heute können und was eben nicht. Mal davon ab: Auro 3D ist auch nativ “weit interessanter” … leider sind die Quellen in Deutschland dafür fast nicht vorhanden.

          Interessant, dass der Händler in Berlin diese Aussage tätigt – bestätigt mich leider nur wieder in meiner Vermutung, dass das Thema viel zu stiefmütterlich behandelt wird, wenn selbst Händler derartige Aussagen treffen. Wie soll da ein Konsument noch entscheiden? Das Problem am Vergleich aller Formate ist wie Du schon sagst das unterschiedliche Setup, was verbaut werden muss. Der Händler in Kaarst hat dies wie gesagt gemacht und bietet somit die Möglichkeit alles durchzutesten. Es sind dort 2 Systeme verbaut … TopLS an der Wand und TopLS in der Decke, jeweils in Verbindung mit eigenen Endstufen und restlichen LS. Insgesamt also ein Kino mit über 20 LS, welches eben die Chance bietet einen objektiven Vergleich zu erhalten.

          Ich gebe Dir gern Recht und wiederhole meine obige Aussage: der DTS:Upmixer verrichtet gute Arbeit, ist allerdings auch wie gesagt noch ca ein Jahr jünger als der von Auro oder Dolby. Auro selbst besteht ja sogar schon seit 2005. Mit der Auromatic ist der DTS:Upmixer zudem nicht vergleichbar. Die Auromatic vermitteln einem echt fast den Eindruck die jeweilige Quelle sei tatsächlich in Auro abgemischt. Bei dem DTS:Upmixer hat man stellenweise immer noch Echos auf Kanälen, auf die sie nicht gehören – wenngleich der Unterschied von DTS/Auro geringer ist als von DTS/Dolby oder Auro/Dolby. Diese Echos fallen mit der Auromatic quasi weg. Überzeugt hat mich die Auromatic selbst bei einer Stereo-Quelle, was mir bei meinem vorletzten Besuch in Kaarst einmal vorgeführt wurde.

          Da man die Systeme durch den notwendigen unterschiedlichen Aufbau nicht mischen kann, gehe ich in meiner Planung von einem Auro-Grundgerüst aus. Dabei ist der Top-Layer oberhalb der unteren Ebene an der Wand zu positionieren. Die Rears sollten zudem in 110° zum Center positioniert werden, was bedeutet, dass sie leicht hinter den Hörplatz wandern müssen. Ob ich das umgesetzt bekomme, weiß ich derweil nicht sicher. Eine Position in Linie neben dem Hörplatz in angewinkelter Form scheint allerdings auch nicht ganz so problematisch. “Vor” der Hörposition ist allerdings suboptimal. Weiterhin ist zu beachten, dass der Top-Layer angewinkelt auf ca 1,80m über dem Hörplatz eintrifft, also wirklich eine Klangkuppel oberhalb der Köpfe der Zuhörer bildet. Das I-Tüpfelchen ist dann der “Voice of God” – eben an der Decke über der Hörposition. Auch wegen dieses Voice of God bin hat mich das Wallross interessiert, da Udo scheinbar die Weiche so optimiert zu haben scheint, dass ich die Box weniger tief bauen könnte und somit das Verstecken in einer Voute leichter fällt :).

          Durch dieses Auro-Setup ist auch eine Wiedergabe in DTS möglich, welche nach meinem Kenntnistand nicht zwingend auf DeckenLS angewiesen ist. Ob sich nun DeckenLS oder WandLS besser in den Wohnraum integrieren lassen, hängt glaub ich vom Konzept des Wohnraums ab. Meine Frau ist strikt gegen “tiefe Decken”, weshalb ich da ein herbes Problem hätte. Daher plane ich “Teilabhängung” mit Lichtvouten und geschickt platzierte Akustikmodule, um den Voice of God zu verstecken – letztendlich aber nicht die gesamte Decke abhängen zu müssen. Für andere wird dieses Abhängen vermutlich der einfachere Weg sein – erfordert aber zum Verstecken von DeckenLS mindestens 15-20 cm, wenn man da was vernünftiges haben will.

          Grüße
          Fabian … aka Jakal 😉

    • #21593
      Matthias (DA)

      Moin Florian,
      Ich hab damals den x4000 gegen den avr 4520 getestet.
      Im Stereobereich hat der 4000 so dermaßen schlechter performt, dass ich den 4520 genommen habe. Udo’s Bluesklasse ist sogar damit noch eher unter den Möglichkeiten, für top Stereo ist ein ordentlicher Stereoverstärker, gern auch gebraucht, oft die Wahl die für weniger Geld mehr Potential herauskitzelt.

      Will sagen: ich würde empfehlen entweder den x4300 mit mindestens ner Endstufe zu unterstützen, besser noch eine getrennte Stereokette die im Heimkinobetrieb die SB240 antreibt und den avr entlastet.
      Falls Du partout nur einen AVR möchtest, ist es zumindest ein Probehören wert, ob du nicht soch 2 Klassen höher nimmst.
      Falls das Sparschwein dagegen ist, wäre es auch ne Überlegung wert, erst mal nen gebrauchten 4520 zu nehmen. Der kann zwar nur front high, aber ist mittlerweile günstig zu haben falls man einen findet und treibt dann die Lautsprecher gediegen an.
      Lieber ordentliches 7.0 als ein 11.0 was auf allen Kanälen ächzt 😉

      Nimm das nicht als allgemeingültige Wahrheit, aber doch als dringende Anregung, mal Probezuhören. Wenn die SB dann fertig sind.

      Auch wenns sich im Katalog gleich liest, zwischen den Mittelklasse AVR und den Topmodellen liegt oft doch noch ne gute Stufe, die von Udos Lautsprechern belohnt wird.

      Liebe Grüße, klingt nach nem tollen Projekt!

    • #21596
      vanillebaer

      Ich muss nicht unbedingt das oben genannte Setup fahren. Habe ja auch alles nocht nicht so richtig gehört. Und vorbelastet bin ich auch noch nicht. Sprich muss ohnehin alles neu angeschafft werden.

      Was schalte ich denn dann hinter die Vorverstärker? Kann ich da so einen T-AMP von Thoman nehmen?

      Interessant sieht auch der Marantz SR 6011 aus. Wenn ich sowieso noch Endstufen für die Front dahinter schalte. Könnte der auch gehen. Ist ein wenig günstiger (aktuell für 629 im Angebot) und scheint auch das zu können, was ich brauche.

    • #21599
      Jakal

      einfach darauf achten, dass der AVR Pre-Outs hat – die hat der SR 6011.
      Was du an die Fronts anschließt, also als Endstufe zwischen AVR und Front schaltest, steht dir frei. Da genügt auch wie von Matthias vorgeschlagen ein alter Stereoverstärker – gibt es hier ja auch Tipps zu. Ein T-Amp geht natürlich auch. Im Hinterkopf behalten sollte man dazu aber ggf die Bedienbarkeit. Nem Freund mit einem SR 6006 habe ich zur Befeuerung seiner SB240 Front einen Onkyo Stereoverstärker dazugestellt. Lässt sich beides bequem über eine Harmony steuern.

    • #21602
      Nobby

      Hallo vanillebaer

      ich habe zwar kein Atmos sondern ein 5.2 SB Setup an einem Marantz 7011.
      Wenn Du in der nähe wohnst (PLZ5xxx) kann ich Dir anbieten, dass Du dir das mal anhörst.
      Grüße Nobby

    • #21604
      vanillebaer

      Danke für das Angebot. Aber ich wohle PLZ4xxxx. Ich habe hier eine Straßenbahn vor der Arbeit, die fasst bis zu Udos Laden fährt. Oder von zu Hause sind es auch nur 20 Minuten mit dem Auto. Als bekennender Fan von der ganzen Seite hier sollte ich wohl auch einfach mal bei ihm im Laden vorbeischauen. Wobei mein Plan war: einfach blind/ungehört bestellen, basteln und dann mal zum Laden, um sich für weitere Sparvorhaben anfixen zu lassen.

      Klingt aber so als wärst du mit den SBs sehr zufrieden? Welchen Sub hast du am Laufen?

      grüße Florian

    • #21608
      Monti

      Hallo Florian,

      ich kann den Vorrednern nur beipflichten! Ich habe auch einen Marantz SR7011, allerdings werden bei mir auch im HK-Betrieb die Duettas von der Röhre befeuert (Pre-Out –> Pre-In). Warum einen Lautsprecher schlechter befeuern als man kann? Wenn also Stereo ebenfalls ein Thema für Dich ist, würde ich mich an Deiner Stelle nach einem adäquaten Stereoverstärker umschauen, der auch einen Pre-in hat.

      Subwoofer ist für mich auch noch ein Thema für die nächsten Projekte. Auch ich habe in meinem Wohnzimmer Raummoden und erhoffe mir mit einem oder zwei Subs, diese besser bekämpfen zu können. Aber das hat noch Zeit…

      Bin gespannt wie es bei Dir weiter geht…

      Ciao
      Chris

    • #21609
      Nobby

      Hallo

      ich setzte 2 SB29CB mit einen größeren Volumen ein.
      Die reichen mir vollkommen aus, wenn ich sie nicht per DSP bremse, zerlegen sie mir die Wohnung zumal ich 2 üble Raummoden bei 37hz und 74hz habe.

      Grüße
      Norbert

    • #21622
      vanillebaer

      Hallo,

      Dann wird es bei mir wohl auch ein Marantz 7011. Habe mir die Daten und einige tests vorhin ein wenig durchgelesen. Das schöne ist, scheinbar gibt es das Auro 3D Upgrade jetzt gratis dazu.

      Ansonsten muss ich mal durch kalkulieren und die Boxen schonmal in Sweet Home 3D positionieren. Bzw. in Sketchup modelieren.

      Aber bisher habt ihr mich von folgendem:

      3x SB36 (Front und Center)
      2x SB 29CB-SUB

      und dann stellt sich noch die Frage nach den Effektlautsprechern. Wallstreet 3 oder 4. Ich tendiere momentan wegen der Größe zu den 3ern. Tiefer als 120Hz werden die jawohl kaum müssen.

      Das schöne ist, der Rauf wird vorrausichtlich ende Dezember oder Januar noch einmal neu gemacht. Elektrik und komplett neue Decke. Daher kann ich die Deckenlautsprecher auch verschwinden lassen. Wobei man die ja auch zeigen möchte :). Das weiße im Bild vom Raum ist übrigens eine offene Holztreppe. Die wird wahrscheinlich noch an den Seiten und den Stufen dicht gemacht. Ich melde mich noch einmal. Auf jeden Fall danke für die vielen Tipps.

      Grüße
      Florian

      p.s. mir fällt gerade ein ich bin gar nicht der Threadersteller, wollte mich nur mal bei Atmos einmischen ^^

    • #21623
      derFiend

      “und dann stellt sich noch die Frage nach den Effektlautsprechern. Wallstreet 3 oder 4. Ich tendiere momentan wegen der Größe zu den 3ern. Tiefer als 120Hz werden die jawohl kaum müssen.”

      Für reine Effektgeschichten würd ich da auch zu den 3ern greifen, sähe nicht was die 4er da für Vorteile böten…

      Allenfalls die 4er als rear (da ist gerne wenigstens noch n bissi Dampf drauf) und das Deckengedöhns als 3er…

    • #21625
      Nobby

      Juten Abend,

      ich verwende die Walltreet 3 hinter mir, an der Wand mit wenig Abstand zur Sitzposition. Udo hat sie ja so ausgelegt, dass sie direkt an der Wand betrieben werden können (müssen?).

      Wenn ich mir deinen Raumplan ansehe, würde ich eher dazu tendieren die Sitzposition mit dem Sofa mittig vor die Leinwand zu stellen. Ich könnte mir vorstellen das es mit der Zeit etwas ungemütlich wird, so wie Du es jetzt planst.
      Vor allem wenn man sich mal auf dem Sofa rum fletzt.

      Dadurch das die Rückwände nicht den gleichen Winkel haben, kannst die Wallstreet nicht vernünftig auf die Sitzposition ausrichten, da sie ja direkt an der Wand hängen.

      Um flexibel zu bleiben und mit der Position der Sofas und Lautsprecher spielen zu können, würde die SB18 als Rear verwenden und die Wallstreet unter die Decke hängen.

      Nur meine Meinung !

      Grüße

    • #21628
      vanillebaer

      Die beiden Sofas werden sehr wahrscheinlich rauswerfen, die haben ihre beste Zeit hinter sich. Ich werde wohl, Zwecks mehr Sitzfläche, eine Eigenkonstruktion bauen. Direkt an die Wand kommt eine gepolsterte Sitzbank. Bzw soll oben eine kleine Ablagefläche für Getränke und co sein.

      Der Raum ist so eine Mischung aus Heimkino und Partyraum. Daher komme ich um die Postionierung an der Wand nicht herum.

      Die Rears wollte ich an die zukünftig verkleidete Treppe unten hängen und oben direkt vor der Ecke.

      Das Ganze will ich via Kupferrohre im Industrialdesign mit minimalem Abstand zur Wand gestalten. Aber so kann ich die Box noch etwas drehen sollte es nötig sein. Aufgrund der langen Sitzreihe und den Festern etc. gehe ich einfach den Kompromiss ein.

      Ich habe einfach mal die vorhanden Boxen in etwa dahin gestellt wo die hinsollen. Subs würde ich dann entsprechend schauen, wo die am besten passen. Die 4 Toplautsprecher kommen in einer Reihe zur Front unter Berücksichtigung des Winkels zum Seetspot an die Decke.

      Achja eben in Gelsenkirchen als der SB36 an der Haltestelle neben mir gehalten hat, musste ich schmunzeln :P.

    • #21633
      Gipsohr

      …du solltest jedenfalls zu Udo fahren und auch die neue Eton-Serie Probehören. Ich war am Dienstag vor Ort und habe u.a. Auch die genossen.

      Grüße Achim

    • #21634
      geloescht

      Moin.
      Vanillebaer , ich habe letztens bei einem Bekannten auf einer Couch aus Industriepaletten gesessen, zum ersten Mal seit vielen Jahren hatte ich, nach stundenlangem Musik lauschen, keinerlei Probleme mit der Sitzhaltung. Bei OBI auf der Homepage gibt es vernünftige Selbstbautipps.

      Zu den Moden noch folgendes: Die Grundform eines Raumes kann Moden nicht verhindern, sie können aber in andere Frequenzbereiche verschoben werden und “freundlicher ausfallen”. Das bedeutet aber nicht, dass keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sein könnten.

      Du merkst, dass ich mich da in Möglichkeitsformen ausdrücke, das Thema ist einfach zu komplex. Der Schall ist ein gewiefter Bursche, der einiges an Überlegungen zu seiner Bändigung erfordert. Mach einfach los, zerklüftete Oberflächen durch Möbel hilft da oft schon eine ganze Menge, Dämpfung harter Fläche kann da auch viel bewirken. Mein Zimmerchen ist weitgehend modenfrei, die Qualität der Wiedergabe entsprechend. Da macht Versuch wirklich kluch.

      Von Dolby Atmos habe ich keine Ahnung, ich weiß nur, dass das kein Beatmungsgerät ist. Aber da gibt es ja vorstehend schon eine Menge kluger Beiträge. Ich bin ein Old-School Stereohörer.

      Was ich in diesem Zusammenhang immer bedauere ist, dass sich Dolby in den 70ern durchgesetzt hat und nicht das High-Com von Telefunken. Ich habe noch einen Kassettenrekorder mit High-Com, der reicht klanglich an gestandene Bandgeräte heran. Hih-Com war das deutlich bessere Raum- und Rauschunterdrückungssystem und das um Längen.

      Viel Spaß beim Möbelrücken

      Hesse

    • #21636
      derFiend

      “Von Dolby Atmos habe ich keine Ahnung, ich weiß nur, dass das kein Beatmungsgerät ist.” Ahso, dachte das ist Stereo für Rentner 😛

      Die Rears so extrem an die Seite stellen ist wenig günstig behaupte ich mal.
      Die Ortung der eigentlich für “hinten” angedachten Geräusche ist dann sehr seltsam. Mag sein das ich da extremist bin, aber ich denk mir immer, wenn man schon den ganzen Aufriss mit “Atmos” ect. macht, dann muss man es auch richtig durchziehen.

      Wenn man es nicht durchziehen kann, weil der Raum es nicht hergibt, dann ist man meiner Meinung nach mit gut positionierten, und dann vielleicht auch etwas “größeren” Lautsprechern im reinen Stereobetrieb besser beraten.

      Ich denke jeder hier kann dir berichten wie oft er seine Lautsprecher schon im gefühlten mm Bereich bei einem Stereosetup verschoben hat, und das deutliche Änderungen brachte. Bei 7 LS wird das auch nicht einfacher, und wenn man schon von Beginn an eine LS Position plant mit der man hinterher ewig unzufrieden ist, reut einen das recht schnell…

      Ich würde die Rears dann eher noch an der Decke über den Sitzplätzen anbringen, und das Gehäuse evtl. mit einem Winkel bauen…

      Sind alles nur Anregungen, will hier nix mies machen 😉

    • #21638
      geloescht

      Moin.
      Fiend, Dolby-Atmos ist für Frührenter ab 17 bis 34 Jahre, ich bin Regelrenter nach 48 Arbeitsjahren incl. Studium.

      Ansonsten gebe ich Dir Recht. Der Raum erscheint mir für ordentliche Stereowidergabe gut geeignet, vielleicht die bessere Wahl. Ne ordentliche, zweigeteilte SB23 als `breithüftige Diva rein und die Hütte steht. Ich habe mir eben die Reinkarnation von Sgt. Peppers lonely Heartsclubband angehört. Da kann kein Gel die Haare halten.

      Guter Sex, SB23, feines Essen und das in dieser Reihenfolge.

      Hesse

    • #21648
      MartinK

      Moin Hesse. Ich habe nicht mehr lange bis zur Rente. Bin voller Hoffnung. Am Schwierigsten schätze ich das mit der SB 23/3 ein…
      Gruß Martin

    • #21649
      Matthias (DA)

      Moin Vanillebär,
      hat Dir schon jemand Probehören empfohlen? (…) Du bist ja quasi schon Nachbar von Udo, aufi, nicht länger warten. Wäre doch Quatsch jetzt auf SB als System festzulegen und dann rauszufinden dass Dir Chorus oder U_do besser gefällt?
      😉

      Matthias

    • #21652
      Hartmut Meiners

      Hallo,
      das Thema habe ich in den letzten Monaten auch reichlich hin und hergedreht und dann auch umgesetzt. Ich habe als alter Highender natürlich immer die reine Lehre des Stereotons hochgehalten. Trotzdem reizte es mich, dem Heimkino (7.1) nach der Anschaffung eines Beamers eine Chance zu geben.
      Erste Erkenntnis: kein noch so guter Stereoton kann einen Center ersetzen, die Sprachverständlichkeit ist einfach unglaublich viel besser, dass ich das beim Filme anschauen nicht mehr missen möchte.
      Zweite Erkenntnis: die verschiedenen Lautsprecher sollten einer Chassisfamilie angehören. Meiner Ansicht nach Quatsch. Mein zusammengewürfeltes System funktioniert wunderbar: Arcus TL 500, alte Stereoplay-Box als Center aus den 80er Jahren mit zugestopfte BR-Kanal, ein älterer aktiver 400L-Subwoofer und als Rear und Deckenlautsprecher (direkt über dem Sitzplatz) je 2 FRS8 in einem kleinen Reflexgehäuse aus meiner Vor-Udo Zeit ;). Die gehen bis 90 HZ runter, was meiner Ansicht nach ausreicht.
      Dritte Erkenntnis: das Einmessen, in meinem Fall ein Denon-System, bringt sehr gute Ergebnisse, auf denen man aufbauen kann. Obwohl mein Raum nicht optimal ist, entsteige ich nach einem Film immer einer wunderbaren Klangwolke.
      Viel Spaß beim ausprobieren!
      Hartmut aus Bremen

      • #21832
        Matthias (DA)

        Moin Hartmut,
        Ja, zusammengewürfelt funktioniert gut und zufriedenstellend.
        Meine Zufriedenheit hat sich aber drastisch erhöht seitdem alles aus einem Guss ist 😉
        Versuch lohnt

        Matthias

        • #21833
          Andre

          Hallo Matthias,

          aus EINEM Guss? Hüstl.

          Duck und weg
          Andre

    • #21653
      vanillebaer

      Ich habe aktuell mit meinem Canton 5.1 System (ich werde es wohl nicht vermissen 😛 ) eine ähnliche Positionierung. Filme gucken macht auch damit schon Spaß und auch die Stadionatmosphäre via Sky macht so schon Spaß. Das habe ich mit der Postionierung hinter mir nie so Ganz hinbekommen. Bezüglich Raumoden: Mit dem aktuellen Setup habe ich nur Dröhnen wenn ich den Bass übertrieben laut drehe.

      Aber die Erkenntnisse finde ich schon interessant. Wenn ich den Michael Trupe zitieren darf “einfach machen” dürfte schon einiges bringen. Nachoptimieren kann man immer noch.

      Für die SB Reihe habe ich mich entschieden, weil ich Udos Beiträge schon lange lese und auch ungehört mich irgendwann mal auf die SB240 festgeschossen habe. Das war Quasi Liebe auf den ersten Beitrag :D.

      Jeden Falls habe ich vor einiger Zeit mal wieder die Yahmaha Standboxen ausgekramt, die mein Papa mir mal überlassen hatte und höre seit dem keine Musik mehr über Sat-Sub Systeme.

      Daher verspreche ich mir von dem Upgrade auch wieder Spaß am Musikhören. Aktuell mache ich das nur über Kopfhörer.

      viele Grüße
      Florian

    • #21654
      Sven Krüger

      Hallo,

      so hat jeder seine Erfahrungen. Ich habe nach 10 Jahren Heimkino zurück auf Stereo gerüstet.
      Als wenn eine Last verschwunden ist. Das ganze Kabelgedöns weg. Das Wohnzimmer wirkt aufgeräumter. Ein großer Verstärker wird nicht mehr benötigt. Die meisten Räume bieten sowieso nicht die Möglichkeit ein Heimkino richtig umzusetzen. Ganz ehrlich, ich vermisse es nicht. Wann kommt man im Alltag wirklich zum Filme schauen. Wer kleine Kinder hat oder ein Haus mit Garten, wird genug zu tun haben. Im Winter lauschen wir viel lieber der Musik. Der Kamin prasselt und es wird ein gutes Buch gelesen. Das ist das Ding aus vielen Papierseiten mit den Buchstabenzeilen 😉. Es gibt genug schöne Bastelprojekte. Klar, manchmal wird auch mal ein Film geschaut. Im Verhältnis dazu ist die Investition in ein Heimkino nicht erklärlich. So verschieben sich mit der Zeit die Prioritäten.

      Also probiert es aus mit dem Heimkino. Mal sehen wo die Prioritäten in ein paar Jahren liegen.

      Grüße Sven

    • #21658
      derFiend

      Mit eine der schönen Sache an Udo´s Systemen ist ja, das man problemlos up- und downgraden kann wie man lustig ist. Ich persönlich bin auch vom 5.1 Setup zum Stereo Setup zurückgekehrt, und das obwohl ich viele Filme anschaue.

      Man muss da aber auch sagen, das die Situation schon eine andere ist, ob man einen dedizierten “Heimkinoraum” hat, oder das alles in´s Wohnzimmer integriert. Letztere Situation wird bei den Meisten der Standard sein, und da behaupte ich, wird man mit einem Stereo Setup “leichter” glücklich, als mit einem 5.1 + X Setup.

      Einfach auch, weil es letztlich doch ein Hobby ist, und ich selbst mehr so ne schwäbische Einstellung habe. Lieber zwei sehr gute Lautsprecher und einen sehr guten Verstärker, als x Lautsprecher und zwei Verstärker + sonstiges Geraffel.

      Aber wie schon bei der Entscheidung welcher Udo´sche Lautsprecher für einen persönlich am besten passt: alles Geschmackssache 😉

      Vor lauter Geschwafel vergessen: eigentlich wollt ich sagen “fangt doch einfach mit den Front LS + Stereo an, das Zeug braucht ihr ja eh im Heimkino setup. Ausbauen kann man dann immer noch… oder bei Stereo bleiben” 😉

    • #21660
      Jakal

      Hi Vanillebaer,

      obwohl Du dich bereits für die SBs entschieden hast, nutze die Chance und statte Udo nen Besuch ab. Ich kenne sowohl die SBs (18, 36, 240), welche ich für einen Freund und sein Heimkino bauen durfte, als auch sämtliche Etons (Chorus, Linie, Duetta) aus Udos Laden und von Freuden und kann den Vorrednern nur Beipflichten, dass sich ein Probehören für Dich defintiv lohnen wird. Mir persönlich gefallen die 240ger sehr gut, würde jedoch selbst immer lieber etwas drauflegen, um auf Eton zu kommen – bin einfach ein weiterer ER4-Fan :-).

      Zu den Moden: Ich denke der bisherige Eindruck ist einfach darauf zurückzuführen, dass bisher zu wenig “produziert” wird, von dem Canton 5.1 :-D. Durch die Verwendung von 2 SB29er wirst da aber dann sicher genug Möglichkeiten haben das optimal auszurichten. Da wird es dann viel darauf ankommen mit unterschiedlichen Positionen der Subs zu experemtieren und eventuell auch gegenläufige Phasen auszuprobieren. Das kenne ich persönlich nur in der Theorie, da ich das noch nie gebraucht habe.

      Zum Raum und der Aufstellung: Die Rear sollten mindestens direkt neben der Hörposition stehen. Zumindest für Auro wird es ansonsten ein Problem geben, dass die “Auro-Kuppel” tatsächlich abgebildet werden kann. Wie ich oben geschrieben habe, sind für die Rear sogar Positionen um 110° vom Center zur Hörposition notwendig. Das nur mal als Vergleich, dass es schwierig wird das so umzusetzen. Alternativ könnte man, da du ja die Sitzgelegenheit selbst bauen willst, überlegen diese “rollbar” zu machen und somit von Party / Kino wechseln zu können. So könnte man eventuell im hinteren Bereich eine Art Einbauschrank konzipieren, welcher sowohl wie Rear beinhaltet, als auch Schrankfläche oder Platz für Akustikmaßnahmen bietet. Macht den Raum natürlich insgesamt etwas kleiner, weiß nicht inwiefern das gewünscht ist.

      Wird die Bildfläche eigentlich per Beamer projiziert?

      Grüße

    • #21661
      stoffel

      hi,
      bei dem Thema kann ich mich nicht zurückhalten, da ich ein fanboy von Atmos und multi channel bin.
      grundsetzlich ist es egal ob U_Dos, sb oder Duetta system, das muss jeder mit sich selber aushandeln, jeder hat ein anderen geschmack und geldbeutel( da gibt es kein richtig oder falsch) und udo bietet für jeden was.
      Atmos, dtsx und auro3d sind doch noch recht junge tonformate.
      Wenn ich an die ersten 5.1 Filme denke( zum einen wie geil ist das den, das auto kommt von hinten links aber zum anderen 80min ruhe, aus den hinteren boxen).
      Man sollte sich bewust machen, das die oberen “effekt” lautsprecher sind. bei manchen Filmen mal mehr mal weniger.(ich habe leider noch nicht geschafft den unterschied zwischen Orginal Atmos und deutscher Abmischung zu testen.)
      Für mich persönlich, ziehe ich aus Atmos, (auch wenn ich nur 2 Deckenlautsprecher habe) einen rießen mehrwert, bei einigen Filmen, bei manchen Szenen. (bei Gewitter Szene, wenn man erstmal schaut ob die fenster zu sind und man festellt es scheint die Sonne oder bei Everest im Schneesturm, das gefühl dieser Messer scharfen Eisflocken die einem ins Gesicht wehen ).

      meine Meinung zu Florian: vorne drei gleiche lautsprecher mit 2 sub,s, warum: da man doch flexibler in der Einstellung und Aufstellung ist.( ich kann zu den genannten ls, sb und wallstreet nichts sagen, da ich sie nicht gehört habe.) zum AVR: auch das ist eine bauch bzw eine hör entscheidung ob Marantz oder Denon oder Yamaha. (Ich hab einen Denon w2200 und bin damit zufrieden fürs wohnkino). Ob da noch eine endstufe ran muss? das ist eine frage, da sie ja pre out haben, auf später geschoben werden kann.( ich muss zugeben wie toll stereo klingen kann, wenn meine boxen nur am stereo receiver hängen)von der leistung des AVR denke ich, das wohl nie alle endstufen auf einmal voll ausgelastet werden. (effektlautsprecher).
      zu auro 3d: kann ich leider nichts sagen, wäre toll das mal zu hören.
      upmixer: in sehr vielen Filmen ein zugewinn, kann aber auch bei sehr wenigen ausnahmen, sag mal so, irritieren.
      gerade gelesen von Jakal:
      im breich von aufstellung: sehen ich auch ein problem der hinteren boxen aber da hat Jakal schon eine gute möglichkeit gefunden. nichts nervt mehr als von hinten nur ein lautsprecher zu hören bzw die effekte nicht wie gewünscht kommen. (vermisse das 6.4.2 system hat sich leider nicht durchgesetzt)

    • #21663
      vanillebaer

      Alternativ könnte man, da du ja die Sitzgelegenheit selbst bauen willst, überlegen diese “rollbar” zu machen und somit von Party / Kino wechseln zu können.

      Du projezierst gerade Pläne in meinen Kopf, die mir vorher noch nicht in den Sinn gekommen sind :D.

      Wird die Bildfläche eigentlich per Beamer projiziert?

      Ja, via Benq W1110 (mit dem ich sehr zufrieden bin) geht es derzeit noch auf die Wand (einfache weiße Tapete). Wobei ich gerade eine Hochkontrastleinwand baue (das Tuch muss noch drauf gespannt werden). Projektstionfläche ist 3 Meter Breite im 16:9 Format.

      Ich überlege noch die Rears auch auf einer linie zur Front anzuordnen. Dann haben würde zwar nicht der ganze Bereich optimal beschallt werden. Aber bissle Schwund ist immer. Der Sweetspot würde vorraussichtlich davon profitieren. Problematisch sind die Fenster und die Treppe.

    • #21665
      Jakal

      … mein Planungs-Kopf hat auch direkt angefangen zu arbeiten, als ich die Raumskizze gesehen habe 🙂

      Worauf Du achten solltest, ist die Projektionsbreite. Bei 3 Meter und (angenommen man macht das nun mit dem Einbauschrank in der “schiefen Ecke” und dem ausziehbaren Sofa) dann vermutlich knapp nur 3,5 bis 3 Meter Sitzabstand ist das Bild bei nem HD-Beamer nicht mehr “gut genug”. Das heißt, gute Auge werden Pixel zählen können. Sitzabstand bei HD heißt eigentlich 1,5xProjektionsbreite und an der Stelle bist Du ja jetzt. Ggf einfach jetzt mal austesten mit nem Stuhl, wie das “so ist”, oder erstmal die Projektionsbreite verkleinern, da man näher dran sitzt. Bei UHD ist der Faktor 1:1 dann übrigens wieder perfekt … nur mal so am Rande 😉

      Die Rears müssen außerdem nicht in einer Linie zur Front angeordnet werden, das hat keinen Benefit. Wichtiger ist wie gesagt der Winkel zwischen Center zur Hörposition und Rear. Dieser sollte optimal bei 110Grad liegen … wie weit die LS dann voneinander wegstehen, regelt der AVR über die jeweilige Lautstärke des Kanals. Wenn man das Sofa beispielsweise im Kinobetrieb dann auf die Position setzt, wo Du den Tisch eingezeichnet hast, ist eine Anwinkelung vermutlich machbar, die dem Optimum nahe kommt. Dazu die Rear-Left statt auf die parallele Wand, neben das Fenster auf die schiefe Rückwand des Raumes und die Rear-Right sollte dann sogar schon richtig an der Treppe positioniert sein. Die beiden Rears bilden dann quasi eine Linie. Da die Treppe ja eh geschlossen werden soll, könnte man die dann sogar darin integrieren. Bei der Positionierung des Hörplatzes auf Höhe des Tisches wird dann nebenbei auch fast das Stereo-Dreieck zu den Fronts eingehalten, welches durch den Platz an der Rückwand zu sehr ausgedehnt ist. Etwas über drei Meter zwischen der Leinwand und jeweils etwas über drei meter von Front zum Hörplatz.

      Hach … wie gern ich so etwas plane :-). Könnte jetzt noch nen genaueren Vorschlag zu machen, wie ich das mit dem Einbauschrank machen würde. Dafür bräuchte ich aber mehr Infos über Raumhöhe, Flächen der Fenster usw … und das würde den Thread hier dann denke ich sprengen. Wenn Du magst kann man das per PN machen ;-).

      Halte lieber nochmal den Besuch bei Udo im Auge, damit Du auch die richtigen LS wählst. Mir persönlich hat das echt geholfen, die Unterschiede der diversen Hochtöner mal zu erleben und davon dann differenzieren zu können. Klar wirst Du bei einem Blindkauf zufrieden sein – optimal ist es aber, wenn Du vorher die Unterschiede kennst ;-). Zwar habe ich derzeit mein Wohnzimmer noch mit den alten Vota bestückt … aber auch die habe ich damals so ausgewählt, in Abwägung zu den damals angebotenen Bausätzen dieser Preisklasse.

      Grüße

    • #21834
      Matthias (DA)

      Moin Vanillebär,
      Einmal sag ichs noch, danach lass ich Dich in Ruhe 😉
      Es haben schon sehr, sehr viele Leute nach Besuch bei Udo was anderes gekauft als ursprünglich geplant…

      Frohes Probehören, und wenns nur fürs gute Bauchgefühl ist dass du schon immer richtig lagst.

      Matthias

      PS: dringender Tipp: nur das anhören was Du auch bereit bist zu bezahlen

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