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Kaufberatung Stand-LS für 15 m2

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Dieses Thema enthält 25 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Denis vor 3 Monate, 3 Wochen.

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  • #36939

    Denis

    – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

    Nein, bisher noch nicht.

    – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

    15 m2, große Pflanze, an einer langen Wand fast komplett Bücherregal

    – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

    Stereo

    – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

    Siehe Skizze. Es sollten Standboxen sein.

    Grundriss

    – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

    Bis 20×30 cm wären aus optischen Gründen gut. Höhe 100 cm oder vielleicht besser sogar 110 cm, da auch vom Schreibtisch aus gehört wird mit entsprechend hoher Sitzposition.

    – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

    Eigentlich Querbeet – Rock, Blues, Klassik, Oper, aber auch z.B. CocoRosie. Bass soll da sein, aber nicht zu dick auftragen und nicht wummern. Generell sollte eine schöne dreidimensionale Bühne vorhanden sein und z.B. Gitarrenzupfen fein aufgelöst werden.

    – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

    Zimmer wird neu eingerichtet. Aktuell stehen gerade zwei nuBox 513 hier, die allerdings nicht bleiben werden.

    – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

    Verstärker ist ein alter Denon Stereoverstärker PMA-480. Zuspieler ist der PC mit Spotify Premium 320bit. Ein DAC wird demnächst auch noch dazukommen. CD-Spieler ist vorhanden, wird aber eher nicht genutzt.

    – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

    Recht gut, viel Erfahrung mit Möbelbau und anderen handwerklichen Tätigkeiten.

    – Wie hoch ist das maximale Budget?

    Für den Einstieg nicht viel mehr als 800 Euro für das fertige Boxenpaar.

    – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

    Frankfurt am Main

    – Hast du spezielle Wünsche?

    Interessant klingt für mich bisher das ACL-Format, da der Platz begrenzt ist und hier auch öfter Vorteile bei wandnaher Aufstellung erwähnt werden. Pegel ist mir nicht so wichtig (viieeel lauter als Zimmerlautstärke wird sowie eher selten vorkommen) wie ein möglichst präziser, dreidimensionaler Klang. Bass muss nicht wummern, sollte aber auch klar und präzise sein. Ohne es wirklich beschreiben zu können, würde ich sagen, dass ich eher warme Mitten bevorzuge und keine nervigen Höhen mag.

    Bei den Bausätzen schwanke ich bisher zwischen SB 12/24/30 und Chorus 51/52. Während die einzelnen Bausätze gut beschrieben sind, habe ich noch nicht viele Hinweise gesehen, wie sich die einzelnen Bausätze im Klang unterscheiden, vor allem innerhalb eine Reihe (SB, Chorus) und unter Berücksichtigung der Zimmergröße.

    Mir ist klar, dass Klang schwer zu beschreiben ist und probehören am sinnvollsten wäre, aber es würde mich freuen, wenn ihr hier den einen oder anderen Gedanken und Erfahrungswert teilen könntet.

    Vielen Dank und Gruß
    Denis

  • #36941

    Simpsi

    Hallo Denis und willkommen hier im Forum.

     

    Klangbeschreibungen sind sehr schwierig und immer subjektiv. Die beste Variante ist selber Lautsprecher die in Frage kommen zur Probe anzuhören.

    In der Rhein-Main-Region solltest du etwas finden, sie hat aber durchaus noch Platz für neue Gesichter und Einträge. 😉

    https://www.acoustic-design-magazin.de/hoermoeglichkeiten/

     

    Ich persönlich wohne in der Wetterau und kann dir z.B. die Chorus 85 anbieten. Die ist zwar etwas über deinem Budget, kann dir aber einen Eindruck vermitteln wie die Chorus Reihe klingt.

    Da ich gerade am Bau einen SB-Heimkinos bin wird es auch irgendwann die Möglichkeit geben z.B. die SB15 zu hören. Das dauert aber ncoh ein paar Wochen. 😉

    Habe noch ein paar andere Töner aus Udos Laufbahn, die aber eher Einsteiger-/ Aufsteigerklasse sind. Einen Eindruck was mit Selbstbau zu erreichen ist vermitteln sie aber alle.

    Falls die Wetterau interessant sein sollte, melde dich gerne per PM bei mir dann finden wir bestimmt einen Termin.

     

    Gruß Thomas

     

    P.S.: Vor dem Selbstbau habe ich auch bei den Schwaben eingekauft -die haben ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Bei einem Direktvergleich fällt aber auf, dass das P/L-Verhältnis hier noch um einiges besser ist und -wesentlich wichtiger- auch der Klang die Nase weit vorne hat.

  • #36943

    Aki

    Hallo Denis,

    die Chorus 52 ACL konnte mich im Vergleich beim letzten Jahresabschluss-Event schwer beeindrucken.

    Die anderen Bausätze deiner Vorauswahl würde ich auch unterschreiben, mit Empfehlung für die ACLs und eher mehr Membranfäche im Bass (also gedoppeltem BMT), da Du nicht sehr wandnah sitzt.

    Wenn Bass und Pegel nicht so wichtig sind, liegen eher Nuancen im Klangunterschied, die Eton lösen noch etwas besser auf. Auch beim Blindkauf machst Du mit keiner Box etwas falsch.

    Grüße Aki

  • #36944

    Markus Zeller

    Hallo Denis,

    ich hab noch gestern die SB24ACL MK2 hören dürfen. Die sind nicht umsonst in der Bluesklasse! Gerade das was Du mit Gitarrenzupfen und 3D Bühne beschreibst würde ich hier glatt unterschreiben! Der Bass ist definitiv da, deutlich mehr als man erwarten würde und das auch bei wenig Lautstärke, sortiert Dir aber nicht die Eingeweide neu … ABER präzise und einfach nur da (ich weis nicht wie ich das positiver umschreiben soll), fühlt sich an als ob die Böxchen wüssten was der Tonmeister beim Abmischen erreichen wollte!!

    Die anderen hab ich leider noch nicht erleben dürfen. Ich würde Dir aber raten jemanden für eine Hörprobe zu suche oder gleich zu Udo zu fahre … glaub mir, das ist ein Erlebnis! Keiner kann Dir Deine Geschmack erklären. Ich kann aber sagen: alles was ich bei Udo gehört habe ist umwerfend! Vor allem für den Kurs den er aufruft!

    Grüße aus der Eifel!

    Markus

  • #36945

    MartinK

    Hallo Denis. Die Unterschiede innerhalb der o. a. Reihen sind kaum hörbar, solange die Lautstärke gering bleibt. Mit steigender Lautstärke merkt man den größeren Modellen an, dass sie den Bass etwas unangestrengter spielen. So habe ich es in Nordhausen erlebt. Nach Deiner Beschreibung müssten die kleinen Modelle also reichen. In Anbetracht des Budgets und meiner Suchterfahrung schlage ich vor, etwas weiter oben zu beginnen oder zumindest die Upgrademöglichkeiten im Auge zu behalten.
    Gruß Martin

  • #36947

    Matthias (DA)

    Moin Moin und Glückwunsch,

    Du hast schon die richtige Wahl getroffen, mit beiden machst du nicht falsch, hauptsächlich geschmackssache.

     

    SB spielt wirklich gut und beeindruckend, mit einer Tendenz zu einem etwas wärmeren und weicheren Bass. Eine gewisse grundlautstärke ist zu empfehlen, damit man die volle Auflösung genießen kann.

    mir persönlich gefällt Chorus noch deutlich besser, ich finde die sind noch etwas lockerer und noch musikalischer.

    es gibt aber auch genügend Leute denen SB besser gefällt. Beim Thomas mal vorbeifahren klingt mir nach einer ganz hervorragenden Idee 🙂

     

    Liebe Grüße aus Darmstadt

     

    Matthias

    PS, du bist natürlich auch hier herzlich willkommen, in Da steht allerdings nur eine Duetta und das Ding ist extrem gefährlich fürs Portemonnaie…

  • #36948

    derFiend

    Bei den Raumverhältnissen und dem Budget Chorus 51ACL oder eben 52ACL.

    Wobei die 52 halt schon ein bisschen over the top ist, wenn es wirklich nur um Zimmerlautstärke geht. Da würd ich dann persönlich zur 51 greifen. Updaten kann man dann ja immer wenn die Räumlichkeiten mal wachsen 😉

    Alles andere bleibt wie immer im Bereich des persönlichen Hörgeschmacks. Auch die SB´s klingen klasse! 😉

  • #36949

    Denis

    Vielen Dank schon einmal für die vielen Kommentare und Angebote zum Probehören! Ich habe die Auswahl jetzt auf SB 30, Chorus 51 und 52 jeweils ACL eingegrenzt mit einer Tendenz zur Chorus.

    Zwei Fragen hätte ich noch zu 51 vs 52:

    Wie wirkt sich der zweite BMT aus? Wenn ich das bisher Beschriebene richtig interpretieren, hauptsächlich nur mehr Druck und dadurch ggf. höhere Pegel? Und gibt es irgendwo Messungen für die Chorus 52 ACL, im Magazin habe ich nichts gefunden.

    Wie kann man die 51 denn zur 52 umbauen, die Gehäuse sind ja unterschiedlich (oder kann man die 51 auch mit dem Gehäuse der 52 ACL bauen)? Die Weichen wären identisch?

    • #36952

      derFiend

      C51 ACL vs C52 ACL:

      Ja erstmal mehr Druck, mehr Möglichkeiten im Pegel. Die 52 spielt durch die dappolito Anordnung etwas mehr nach vorne, etwas direkter. Ob einem das Gefällt ist schlicht Geschmackssache und hängt auch ein wenig von der Musik ab. Bei mir bewegt sich das Musikspektrum zwischen Rock, Jazz und Elektronik, und ich find die C52 dahingehend gut. Und bei mir beschallt sie auch direkt nur 15qm, indirekt etwa 30qm. Aber ich wohne alleine, drum geh ich manchmal auch richtig in Pegelorgien.

      Die C51 ACL ist demgegenüber etwas entspannter, auch die spielt prima Rock und Jazz, sehr entspannt, sehr cool, aber nicht ganz so direkt. Das kann beim “nicht aktiven” hören nach meiner Erfahrung angenehmer sein, weil dir die Musik nicht so direkt in´s Ohr spielt. Also z.B. wenn die Musik im Hintergrund läuft, während du liest, oder am Computer arbeitest. Bei Zimmerlautstärke ist der LS auf jeden Fall für dich ausreichend.

      Frequenzschrieb gibt es so nicht, da viele ACL Konstrukte von Laien wir mir aus Udos urprünglichen Bauvorschlägen entwickelt wurden, und ich natürlich kein Messequipment habe. Da die Weiche aber unverändert blieb, dürfte der Großteil des C52 Fequenzschriebes zutreffend sein. Ich persönlich halte garnichts davon. Die nach Frequenzschrieb irgendwo hochgejubelten Lautsprecher fand ich bisher alle furchtbar bis grauenvoll. Halte ich also nur sehr eingeschränkt für irgendeinen verwertbaren Maßstab, ganz sicher nicht um die tonalität eines Lautsprechers zu beurteilen.

      Falls Du mal in die Münchner Ecke kommst bist Du herzlich eingeladen dir die C52 ACL bei mir anzuhören. Nur Vergleiche kann ich nicht bieten, dafür wäre Udo besser geeignet 😉

  • #36950

    Matthias (DA)

    Moin Denis,

    Wenn du jetzt die Chorus 51 baust und später 52 möchtest brauchst Du ein neues Gehäuse und müsstest bri Udo ein upgrade inklusive neuer Frequenzweiche bestellen.

    Chorus 51 wird reichen, Chorus 52 macht aber mit Sicherheit mehr Spaß, ohne die 52 gehört zu haben erwarte ich durch die dappolito Anordnung noch zusätzlich deutlichere räumliche Ortung und mehr Entspanntheit durch den zweiten BMT.

    Der kann natürlich dann auch mehr Druck und max Lautstärke, aber darüber entscheidest am Ende ja Du mit dem Lautstärkeregler. Das ist aber bei Weitem nicht das einzige Argument für die 52.

    Daüpolito kannkann aber für manche Ohren auch zuviel des Guten sein, die Bühne kommt oft mehr nach vorne und drängt sich mehr auf. Entspanntes Hören im Hintergrund gelingt mir bei 2,5 Wegen (beide TMT unten) oder bei klassischem Ht plus TMT besser. Das kann ich bzgl der 52 aber nicht beurteilen.

    Bzgl. Messungen habe ich festgestellt, dass die nur sehr begrenzt etwas über den wirklichen, auch emotionalen Klang aussagen können.

    Liebe Grüße

    Matthias

    PS: in Darmstadt habe ich die 51 als 3 Liter Version / Wallross an der Wand. Die könntest Du für einen kleinen Vorgeschmack auch mal anhören, aber die kommt für Stereo nicht an die normale 51 oder gar 52 ran.

    Aber zumindest hättest Du ein erstes Gefühl für die Tonalität.

  • #36954

    Denis

    Danke euch, das ist sehr hilfreich. Ich denke, ich werde es mit einer Chorus einfach mal probieren.

    Die C52ACL ist zwar immer noch eine Option, aber für die C51ACL spricht wohl, dass ich meist nicht viel lauter als Zimmerlautstärke hören werde und überwiegend eher im Hintergrund. Und laut Udos Beschreibung kann die ja wohl auch beim direkten Probehören Freude machen.

    Tendenziell gefällt mir das Gehäuse der C52ACL aber besser, also schmaler, dafür tiefer und höher. Könnte ich die C51ACL auch in diesem Format bauen oder wären da größere Änderungen nötig?

  • #36955

    Matthias (DA)

    klingt nach einem guten Plan. Du kannst das Gehäuse schon anpassen, wichtig ist dass die Volumina jeweils gleich bleiben. Das heißt wenn du etwas schmaler baust dafür dann etwas tiefer oder höher.

    beachte auch dass die Tiefe und die Fläche vom Reflex Kanal gleich bleiben müssen, wenn du ein Rohr nimmst ist es sowieso kein Problem, falls du dich für einen rechteckigen Schacht entscheidest wird er vermutlich etwas höher weil er ja schmaler wird.

    Dann mal frohes planen und guten Bau 👍

    Ich freue mich schon mal ein bisschen mit dir mit

  • #36956

    Matthias (DA)

    wobei, ich habe sie mir gerade noch mal angeschaut, viel schmaler werden sie sich nicht bauen lassen, vielleicht mit einer aufgesetzten Front sodass die Chassis einen Tick über den Seitenwänden stehen.

    grundsätzlich sollte der hochtöner ja auf ohrhöhe sein, allein dem ist es geschuldet dass die Chorus 52 acl höher baut, da der obere TMT ja über dem HT von der 51 liegen muss. Wenn du das ganze etwas anheben möchtest könntest du sie in der Tiefe etwas reduzieren und dann höher ziehen.

    Na, SketchUp wird’s schon richten

     

    Matthias

  • #36957

    derFiend

    Ich denke die Frontbreite wie bei meiner C52ACL wird das minimum sein. Da haste dann noch knapp nen CM Speck an den Seiten bei der BMT Fräsung, und die sollte wohl besser verbleiben wenn man nicht befürchten möchte das es bricht. Es sei denn du baust eine doppelwandige Front, dann ginge nochmal 2cm schmaler (müssten dann knapp 15cm sein).

    Aufgrund des geringeren Volumens wird die C51 dann aber schwer höher UND tiefer zu bauen sein. Wenn Du nur zwischen einem vom beidem wählen kannst, eventuell höher bauen (110cm) und die geringe Tiefe akzeptieren. Die hat gemeinhin eh gewisse Vorzüge, weil du leichter mit dem Wandabstand arbeiten kannst, ohne das dir der LS zu sehr in den Raum geht.

    Bei 110cm cm höhe könntest Du auch überlegen den BMT über den HT zu setzen, damit letzterer auf der Couch in der richtigen Höhe bleibt.

  • #36966

    Denis

    Meine Ohrhöhe ist hier meist höher, da ich öfter am Schreibtisch sitze und nicht auf der Couch, daher auch der Gedanke, auf 110 cm zu gehen bzw. die C52ACL zu bevorzugen. Allerdings hatte ich dabei (52) nicht bedacht, dass ja der BMT dann oben ist, in Bezug auf den HT und Höhe also nichts gewonnen wäre.

    Ich denke, ich werde die C51ACL wie von Udo vorgeschlagen mit 20x20x100 bauen, der geringere Wandabstand hat ja auch seine Vorteile. Jetzt muss ich mir nur noch Design und Material überlegen.

    Nochmals vielen Dank für die vielen Hinweise!

    • #36967

      derFiend

      Wie gesagt, sie 110cm zu machen, und dafür weniger tief wäre kein Problem…

  • #36968

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    … oder einfach die Seiten und Front um 10 cm verlängern (unten natürlich).

    Gruß Udo

    • #36969

      Denis

      Das klingt interessant, aber da muss ich mangels Hintergrundkenntnissen nochmal genau nachfragen… meinst du wirklich nur Seiten und Front, also Rückseite nicht und somit resultierender Öffnung hinten unten? Ansonsten müsste nichts weiter verändert werden? Und auf den Klang hat das keinerlei Auswirkungen?

    • #36970

      Denis

      D.h. das Bassreflexrohr wäre dann auch 10 cm höher über dem Boden?

  • #36971

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Denis,

    richtig, hinten bleibt offen. Du kannst aber auch die Rückseite nachunten durchziehen und die Kammer unten mit einem Brett verschließen. In die Kammer füllst du dann Sand ein, damit kein Resonanzkasten entsteht und die Box stabiler steht. Oberhalb bleibt alles beim Alten, also sitzt das Reflexrohr 10 cm höher.

    Gruß Udo

     

    • #36977

      Denis

      Guten Morgen Udo,

      danke für die Erklärung! Ich werde nochmal in mich gehen, was die Umsetzung angeht.

      Gruß Denis

  • #36973

    Monti

    Guten Morgen Denis,

    wo steht denn Dein Schreibtisch und in welche Richtung sitzt Du in Bezug zur Position der Lautsprecher?

    Worauf ich hinaus will: auf Deinem Sofa sitzend hast Du gem. Deiner Zeichnung die ideale Position mit einem gleichschenkligen Dreieck zu den LS.

    Die Position Deines Schreibtisches ist nicht eingezeichnet aber ich vermute, dass Du seitlich oder rückwärts zu den LS sitzen wirst. D.h. das ist nicht die ideale Position. Da spielt es dann keine so große Rolle, wenn im Vergleich der Hochtöner etwas tiefer sitzt.
    Anders rum: ich würde den Lautsprecher dann lieber so konstruieren, dass ich das optimale Ergebnis da habe, wo auch das beste Hörerlebnis zu erwarten ist, nämlich auf dem Sofa. Den HT demnach auf Ohrhöhe auf die dortige Sitzposition bezogen positionieren, also vermutlich in ca. 90 cm Höhe…

    Und wenn Du dann am Schreibtisch sitzt und es kommt ein Song, der Dich gerade richtig anfixt, stehst Du kurz auf und genießt auf Deinem Sofa. Ist auch besser für den Rücken, zwischendurch mal aufzustehen… 😉

    Just my 2 Cent.

    Ciao
    Chris

    • #36975

      Denis

      Guten Morgen Chris,

      danke für deinen Input. Das große eingezeichnete Rechteck ist allerdings mein Schreibtisch, an dem ich (kleines Quadrat) sitze. Die Couch wird in die Nische neben der Tür kommen. Das hätte ich alles klarer bezeichnen sollen, sorry.

      Für ein optimales Hörvergnügen sicher nicht optimal, aber es ist nunmal primär ein Arbeitszimmer. Für entspannte Hörsessions auf der Couch werde ich die LS dann ggf. umstellen.

      Gruß
      Denis

      • #36979

        Monti

        Ach so, ja, dann passt das.

    • #36976

      derFiend

      Ich hab die Zeichnung so verstanden das der Schreibtisch das Rechteck hinter dem Sofa ist, auf dem

      die Pfeile enden. Dann wäre die Position schon richtig…

       

      edit: ok, zur selben Zeit gepostet, hat sich dann eh geklärt. Wenn die Couch auch noch ausserhalb des Stereodreiecks steht, macht das absolut Sinn.

      • #36980

        Denis

        Das wäre top, aber dafür ist der Raum leider zu schmal. Hinter dem Schreibtischstuhl steht auch noch ein Bücherregal.

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