Zurück zu Gehäuse- und Weichenbau

Mona 2.1 in Soundbar verpacken?

Startseite Foren Gehäuse- und Weichenbau Mona 2.1 in Soundbar verpacken?

  • Dieses Thema hat 16 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat, 1 Woche von Rincewind.
Ansicht von 10 Antwort-Themen
  • Autor
    Beiträge
    • #55666
      jOphey

      Hallo zusammen!

      Da mir der “Klang” der Flatscreen TV-Lautsprecher wieder akut auf den Nerv geht, und wir seid dem Umzug weder Platz noch Lust auf die Optik der alten, mit dem AVR im Set erworbenen Würfelchen + Subwoofer haben, überlege ich grad zwecks WAF eine Soundbar auf das Ikea Besta Sideboard und unter den TV zu packen.

      Da ausreichend Basteltrieb und Zugriff auf eine MPCNC für Fräsarbeiten, einen 3d-Drucker sowie vernünftiges Werkzeug (Kreissäge, Kappsäge, Kantenfräse, …) für die Holzbearbeitung vorhanden ist, soll es nun kein Teil von der Stange werden.

      Ich habe ein bisschen recherchiert und bin im deutssprachigen Raum immer wieder hier gelandet. Das scheint auch so seine Gründe zu haben, wenn man mal durch das Forum hier stöbert.

      Da ich von Lautsprecherbau und Akustik genau so viel Ahnung habe, wie meine Großmutter von Softwareentwicklung, habe ich mich nun hier angemeldet und würde gern mal zeigen, was ich mir überlegt habe:

      Ich würde gern ein Mona 2.1-Set bestellen und die beiden Satelliten und den Subwoofer in ein großes Gehäuse packen.
      Dazu haben ich eine Front in der vollen Breite des Sideboards angedacht, wo dann außen die Korpusse der beiden Satelliten und der Korpus des Subwoofers dann mittig hinter hängen.
      Ich habe dazu mal ein Bild aus dem CAD angehängt. Ich hoffe man kann erkennen, was ich meine. Oben ist die Box natürlich zu. Das Brett habe ich ausgeblendet, damit das Innenleben sichtbar wird.
      Als Material hatte ich an 19mm MDF gedacht.

      Meine Frage(n) hierzu wären:
      – Kann man das überhaupt so machen, oder “stören” sich die verschiedenen Lautsprecher, wenn ich sie in ein gemeinsames Gehäuse packe?
      – Wie clever ist die Idee diese Konstruktion auf ein Ikea Besta TV-Möbel zu packen? Die “Bretter” des Besta sind halt ein dünnes Holzlaminat gefüllt mit Wellpappe. Ich vermute ein aufgrund des Aufbaus und des geringen Gewichts ein super Resonanzkörper. Oder relativiert das alles, wenn man das Gewicht der Soundbar aus 19mm MDF dagegen hält?

      Vielen Dank schonmal für’s Lesen bis hier hin und nochmal Danke für die hoffentlich konstruktiven Antworten.

      bis dann,
      jan

    • #55668
      Vadder
      Verwalter

      Moin Jan,

      willkommen bei den Lautsprecherverseuchten.

      Frei nach Udo: Mach!

      Zwei SB12 ACl gingen bei mir auch als Soundbar.
      Wenn wirklich etwas anfängt zu dröhnen, kannst du die “überflüssigen” Hohlräume zur Not mit Vogelsand füllen.

      Viele Grüße vom Vadder

    • #55669
      Matthias (DA)

      Moin und Willkommen 🙂

       

      Gute Idee das mit der Mona

       

      https://www.acoustic-design-magazin.de/2021/01/17/die-mona-als-soundbar/

       

      Matthias

    • #55670
      MartinK

      Moin Jan. Das passt so. In das tote Volumen lässt sich auch noch ein Fach für den Amp unterbringen falls der nicht schon einen anderen Platz hat.
      Gruß Martin

    • #55672
      jOphey

      Moin Vadder, Moin Matthias!

      Danke für euer Feedback.

      Dann werd’ ich mal gucken, dass ich so zu meinem Glück komme.

      Dass ich den Mona-Soundbar-Bericht nicht gefunden hab’ wundert mich grad’… Ich dacht’ ich hätte das Internet zu dem Thema leer gegoogelt… Wahrscheinlich muss ich mein Google-Foo mal wieder auffüllen.
      Aber schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der auf diese Idee gekommen ist.

      bis dann,
      jan

    • #55673
      Rincewind

      Hallo Jan,

      auf dem Möbelstück ist ja reichlich Platz vorhanden. Hast Du dich vielleicht mit einem größeren Gedanken beschäftigt? Beispielsweise U_Do 19 und U_Do 20?

      Grüße
      Rincewind

      • #55674
        Markus Zeller

        .. Gute Idee …

        Dazu hatte ich mal eine ACL Version für einen Arbeitskollegen geplant .. der ist aber auf die RS100ACL als Soundbar umgeschwenkt …

        Die Pläne müsste ich noch haben 🙂

        Gruß, Markus

        • #55675
          Rincewind

          Hallo Markus,

          ich habe mittlerweile mehrfach Erlebt welche Wirkung viel Membrannfläche im Heimkino entfaltet. Dieses gilt auch für die Soundbar. Kurzfassung: Je mehr desto besser. Ein Subwoofer ist pflicht.

          Mona für kleine Räume oder geringen Hörabstand ist super Wahl! Mona als PC Beschallung steht im Studentenzimmer. Dafür ist es mehr als OK.

          Ab ca. 15 qm Aufwärts oder einen Hörabstand von mehr als 2m ist was größeres Angesagt. Die ACL Lösungen sind nett, dennoch das Bessere ist stets der Feind des Guten.

          Viele Grüße
          Rincewind

        • #55676
          Markus Zeller

          … für eine Heimkino geb ich Dir da vollkommen Recht. Da macht ACL wenig bis keinen Sinn wenn eh ein SUB dazu kommt.

          So hatte ich die Frage des TE aber nicht verstanden. Hab rausgelesen das er nur bessern TV-Ton haben möchte der auch noch WAF und Möbeltauglich ist 🙂

          Gruß

        • #55677
          Rincewind

          Kleiner Teaser zum möglichen Baubericht, denn Kiste ist noch nicht ganz fertig. Paar Kleinigkeiten fehlen noch.

          Besserer TV Ton ist auch mit miniACL möglich. Filmerlebnis jedoch nicht.

          Möbeltauglich ist DIY in der Regel immer gewesen.

        • #55692
          jOphey

          Hallo Rincewind!

          Die Idee mit den U_Do 19/20 hatte ich auch schon.
          Der Sub ist allerdings 10cm höher als sein Mona-Pendant.
          Würde bedeuten, dass der TV nicht nur ca. 18cm höher, sondern direkt ca. 28cm höher kommt.
          Das ist leider zu hoch.

          Oder übersehe ich hier etwas, wie man die Höhe der Soundbar kleiner bekommen kann?
          Kann ich die Maße des Subs anpassen, solange ich das Volumen der Kammern nicht ändere? Ist die Form irrelevant?

          Wenn sich hier die Möglichkeit ergibt deutlich besseren Klang rauszuholen, muss ich nochmal spitz nachrechnen, wo ich da preislich landen würde. Das Mona 2.1-Set ist preislich ja eigentlich unschlagbar…

          Ich habe noch mal den Grundriss unseres EG angehangen. Das Wohnzimmer ist ca. 4x4m groß, allerdings nach links offen in Richtung des Essbereichs. Im Prinzip ist das EG ein offenes U vom Wohnzimmer über Essbereich bis in die Küche.

          Markus hat die Anforderungen aber richtig zusammen gefasst:
          – Möbeltauglich / hoher WAF (Standboxen z.B. sind raus)
          – TV-Sound (in Verbindung mit dem schon vorhandenen AV-Receiver) aufmöbeln
          – Musik hören wir eher selten

          Attachments:
        • #55695
          Rincewind

          Moin,

          eines Vorweg: Klanglich ist die Kombi U_Do 19 und U_Do 20 ein deutlicher Schritt nach Vorne.

          Die Höhe der Soundbar mit U_Do 19 und U_Do 20 liegt bei ca. 21 cm.

          Das Volumen für die Chassis sollte ca. +/- 15% gleich bleiben. Du kannst also in die Tiefe und Breite gehen um das benötigte Volumen zu erhalten. Ggf. klebst Du ein kurzes Brett ein um das Gehäuse zu versteifen.
          Über die Breite solltest du dir keine großen Gedanken machen. Mach die Kiste ruhig breiter als den Fernseher. Das wird den Klang sogar verbessern.

          Grüße
          Rincewind

    • #55734
      jOphey

      Hallo Rincewind!

       

      Da hast du mich nochmal in’s Grübeln gebracht.

      Folgenden Baubericht habe ich dann noch gefunden: https://www.acoustic-design-magazin.de/2019/09/15/u_do-19-und-20-soundboard-heimkino-pc/

      Daraufhin habe ich nochmal das CAD angeschmissen und das ganze in meine Wunschmaße gepackt.

      Bild hängt wieder an. (

      Gefällt mir allein optisch schon deutlich besser. Klanglich vertrau’ ich einfach auf die hier versammelte Expertise.

      Ich denke muss muss die einzelnen Kammern so abtrennen. Die 15%-Regel kann ich deutlich nicht einhalten, wenn ich die volle Tiefe dafür nutze.

      Ich hätte gerne eine Tiefe von 35cm um auch in den nächsten Jahren mit einem ggfs. neuen TV, der dann auch wieder oben drauf stehen soll, flexibel zu sein. Das TV-Möbel hat 40cm Tiefe und hinten Kabelkanäle, die 4,5cm Platz brauchen.

      Wenn ich nach dem oben genannten Baubericht gehe, besorge ich mir als nächstes ordentliches 19mm MDF für die Zuschnitte und

      1x https://acoustic-design-online.de/de/U-Do-20.html

      2x https://acoustic-design-online.de/de/u-do-19-359-372.html

      Dann kann ich das Teil schonmal aufbauen. Korrekt?

       

      Wie handhabt ihr das mit der Ansteuerung? (Passt das noch hier in’s Unterforum?)

      Kann ich meinen AV-Receiver dafür nutzen? Das ist ein Denon AVR X1100W von ca. 2015.

      Bisher hatte ich da wohl einen aktiven Sub dran. (Vermute ich zumindest. Der hatte eine eigene 230V-Versorgung und stammte aus einem Onkyo 5.1 Set, das mir ein Arbeitskollege mal empfohlen hatte.) Der AVR hat für den Sub auch nur einen Cinch-Ausgang und keine Schraubklemmen.

      Habt ihr ‘nen Tip, wie ich die noch zu bauende 2.1 Soundbar adäquat an den TV ran bekomme? Vielleicht steh’ ich grad auch einfach nur total auf dem Schlauch.

      Wär’s sinnvoll den AVR weg zu stellen und es mit dem hier oft empfohlenen Nobsound NS14G (Amazon Link; Wenn hier nicht gewünscht bitte kurz bescheid geben, dann entferne ich den) zu probieren?

      Danke auf jeden Fall für alle die Tips und Denkanstöße!

      Momentan bin ich, glaub ich, noch in der Phase wo sich eine Frage klärt, dafür aber direkt 2 neue auftun.

      bis dann,

      Jan

       

      p.S.: Ich habe die CAD-Modelle mit OpenSCAD erstellt. Das nutze ich gerne für technische Designs für den 3d-Drucker. Ist ein bisschen wie Programmieren (mein Beruf): Man beschreibt geometrische Formen wie Kubus, Zylinder, Kugeln usw. und kann diese im Raum bewegen und drehen.

      Das coole ist: Man kann Teile vereinen oder auch voneinander abziehen.

      Beschreibe ich also ein Brett als Kubus von 1200x350x19mm und platziere dann einen Zylinder mit dem Durchmesser eines LS-Chassis und entsprechender Höhe darauf, so kann ich durch einfaches “abziehen” des Zylinders vom Brett die Chassis-Bohrung modellieren.

      Das Modell ist parametrisch aufgebaut, so dass ich mit verschiedenen Breiten/Tiefen/Höhen der Gesamtkonstruktion, aber auch einzelner Kammern spielen kann. Die Satelliten-Abteile wandern dann entsprechend mit.

      Auch die Materialstärke ist einfach über einen Parameter änderbar.

      Wenn Interesse besteht könne ich die OpenSCAD-Files (für die Mona 2.1 Variante aus dem Eingangspost und für die U_Do 19/20 Variante aus diesem Post) hier einstellen.

      Beim Rendern des Modells werden praktischerweise auch direkt die Maße aller Bretter ausgegeben, so dass man auch schnell die Schnittliste für’s Holz zusammen hat.

    • #55736
      Rincewind

      Moin Jan,

      der U_Do Sub Oval (U_Do 20) braucht ca. 25l Volumen. Mit ca. 30 – 32 l Volumen wird er sich auch zufrieden geben. Mit mehr Volumen gewinnst Du ein Paar Herz Tiefgang zum Preis von verkleinerter Lautstärke (grob erklärt). Die fehlende Lautstärke kannst Du mit elektrischner Verstärkung ausgleichen. Nun zu den Feinheiten:
      – Ausgleich mit elektrischer Verstärkung hat physikalisch die Grenzen. Zum einen die Auslenkung der Membran im Chassis zum anderen die elektrische Belastbarkeit des Chassis
      – Höheres Volumen verändert das Verhalten des Chassis über die Frequenz in Abhänigkeit von Chassis-Eigenschaften. Hier hilft entweder seht viel Erfahrung oder eine Simulation um ein Anhaltspunkt zu haben. Simulation berücksicht nur das ideale Verhalten jedoch nicht die Wirklichkeit 😉 – ist halt Software und kann nur stetige Regeln abbilden 😀
      – Die Addition zwischen Sub und U_Do 19 sollte passen – sprich die Lautstärke von Sub im Übergangsbereich etwa 70 – 80 Hz und darüber hinaus. Hier kannst Du den AVR nutzen und die Trennfrequenz manuell einstellen. (Vergiss die Automatik – diese kennt weder deinen Raum, noch deine Ohren und schon gar nicht die Paramaeter der Chassis oder die gewählte Gehäuse-Abstimung und Weiche. Dennoch versucht die Automatik zu erraten wie der Equilizer eingestellt werden soll.)

      Für deinen Entwurf bedeutet das Oben beschriebene: bis ca. 30 – 32 l Volumen für den Sub kannste ohne Probleme gehen. Willst Du mehr also beispielsweise 37 l, würde ich Udo eine nette Email schreiben, das Wunsch-Volumen angeben und nach seinem Rat fragen.

      Für den Sub brauchst Du einen eigenes Verstärkungsmodul, wenn dein AVR nur LFE anbietet. Du kannst einen von Udo aus dem Shop nehmen (gute Teile) oder mit einem China-Kracher von Nobsound, Douk Audio oder … probieren. Die passenden Kistchen gibt’s bei Amazonas z.B. https://www.amazon.de/Nobsound-Subwoofer-Switchable-Amplifier-Frequency/dp/B07MDMLF52 oder https://www.amazon.de/Audio-Full-Frequency-Switchable-Fosi-M02/dp/B07L4VMCRD
      Die China-Teile haben, so meine bisherige Erfahrung, stets ein zu schwaches, beigelegtes Netzteil. Wenn man dann das Netzteil tauscht, dann kommmt man schnell in Summe auf den Preis eines guten Sub-Plate-Amps.

      Bei mir hat die Soundbar nur das Fernsehen als Quelle, daher habe ich mich für Douk Audio M3 (z.B. hier erhältlich https://www.ebay.de/itm/274359994288) entschieden. Ich kann an der Kiste die Trennfrequenz einstellen, wie auch die Sub-Lautstärke. Zusätzlich hat das Kästchen eine Fernbedienung, was ebenfalls hilfreich ist. Das Audio-Signal kommt aus dem Fernseher per SPDIF (optisch) über einen Konverter auch Cinch zum 2.1 Verstärker. Denkbar wäre auch ein HDMI Audio Extractor wenn der Fernseher über HDMI Out verfügt.

      Die Open SCAD Lösung finde ich Interessant, jedoch durfte die Lernkurve ähnlich hoch sein wie bei anderen professionellen Lösungen wie z.B. Autodesk Inventor und Co.
      Ich habe bisher mit Fusion 360 meine paar 3D Skizzen gemacht, da hielt sich der Einarbeitungsaufwand stark in Grenzen.

      Für Fragen ist das Forum da. Das Basteln einer Kiste ist keine Raketen-Wissenschaft. Man braucht als erstes nur im Kopf zu behalten, dass das Volumen wichtig ist.

      Viele Grüße aus dem Bergischen Land
      Rincewind

    • #55741
      jOphey

      Hallo Rincewind!

      Danke, das hat mir sehr weiter geholfen!

      Ich habe also mein Modell parametermäßig an das Volumen angepasst, so dass die Größen der Kammern unter folgenden Parametern automatisch berechnet werden:

      • Außenmaße: 1200 x 200 x 350 mm
      • Materialstärke 19mm
      • Subwoofer mittig und über die volle Tiefe bei 29l Zielvolumen
      • 3 Verstrebungen/Verstärkungen im Sub gleichmäßig verteilt.
      • Sats kommen an den Seiten; Sie nutzen die restliche Breite (halb/halb), Ihre Tiefe ist variabel.
      • Die errechneten Maße werden für den Subwoofer auf den nächsten vollen Zentimeter gerundet, für die HTs auf den nächsten Millimeter.

      Heraus kam das anhängende Modell.

      Der Sub hat dabei 29.3Liter (Zielvorgabe waren 29) und die Sats 4,22Liter. Das sollte ja passen.

      Bei den Sats komme ich allerdings auf eine lichte Tiefe von nur 11cm (12.9cm von der Aussenseite der Front gerechnet)
      Laut technischer Zeichnung auf https://acoustic-design-online.de/de/dt-350-nf-250-253-261-262-264-360-369.html müsste das Chassis knapp über 6cm (wenn ich ihn 2mm in der Front versenke) in die Box reinreichen. Bleiben ca. 5cm Luft nach Hinten.

      Reicht das?

      Durch diese Iteration hat sich die Konstruktion nochmal extrem vereinfacht. Die Soundbar kommt so mit deutlich weniger Teilen aus und hinten sind 2 Abteile entstanden, in denen man den Part zur “Aktivierung” unterbringen kann.

      Momentan schwebt mir da eine günstige Lösung, wie z.B. dieses Board hier vor: https://www.amazon.de/Nobsound-Bluetooth-Leistungsverst%C3%A4rker-Subwoofer-Verst%C3%A4rker/dp/B083B6PX66

      Das könnte ich hinten links rein packen und die Chassis direkt anschließen.

      Die Potis würde ich auslöten und mittels 3d-gedruckter Adapterplatte und einer Fräsung in der toten Kammer hinten nach außen führen. Da findet sich dann auch direkt ein Platz für die Buchse der Spannungsversorgung und 2 Cinch Kupplungen, so dass auch das Eingangssignal seinen Weg findet.

      Außerdem brauchen die Boxen dann keine Terminals, weil die die Chassis direkt auf der Platine anlöten kann.

      Kann das Klappen? Oder bekomm’ ich da thermische Probleme, wenn ich diese Verstärkerplatine in ca. 5l geschlossenem Volumen unterbringe? Ggfs. Lüftungsschlitze vorsehen?

       

      Mittlerweile bin ich dann an einem Punkt angekommen, wo der Plan klar wird.

      Ich denke wenn die beiden Fragen bzgl. Platz hinterm Chassis in den Sats und thermischer Situation für die Verstärkerplatine geklärt sind, fühle ich mich gerüstet. 😉

       

      Danke nochmal für die tolle Unterstützung und Beratung!

       

      bis dann,

      Jan

    • #55745
      MartinK

      Moin Jan. Die Tiefe der Sat sollte knapp reichen. Du kannst aber problemlos dem Sub 2-4 cm mehr Breite und dafür den Sat 2-4 cm mehr Tiefe geben. Wie gesagt: keine Raketenwissenschaft.
      Die Platine bzw. Kühlkörper wird voraussichtlich nicht wärmer als ca. 40-50 Grad. Da reicht das Volumen auch unter Berücksichtigung der obigen Zeilen.
      Gruß Martin

    • #55747
      Rincewind

      Morgen Jan,

      dein Entwurf ähnelt meinem. Ich habe die beiden kleinen (tot)Volumina Rechts und Links in der Mitte vereint. Darin habe ich die Elektronik untergebracht. Denn die beiden ovalen Subwoofer können problemlos auf eigene Volumina aufgeteilt werden (auch ums Eck).
      Wenn die Elektronik in der Mitte sitzt ist es einfacher mit der Verkabelung 😉

      Die ausgesuchte Amp-Platine ist ok, die einzelnen miniAmps tun sich praktisch nix. Wichtig jedoch ist eine Audiogerechte-Stromversorgung. Wenn ich genug Platz habe, nutze ich klassische Netzteile mit fetten Trafo und passender ordentlicher Siebkapazität.
      Wenn der Platz eingeschränkt ist, bevorzuge ich Industrie-Schaltnetzteile (aktive PFC, langlebig, gut dokumentiert, niedriges Ausgangsrauschen) wie z.B. https://www.reichelt.de/de/de/schaltnetzteil-geschlossen-200-w-24-v-8-4-a-mw-hrp-200-24-p148056.html?r=1 . Das Funktionsprinzip von Schaltnetzteil besagt, dass die Elektronik Nachregelt. Funktionert auch Prima. Siehst Du im PC. Nur muss der Regelkreis die Zeit zum Nachregeln haben. Im PC sind auf der GraKa, Mainboard und sonst wo, jede Menge an Kapazitäten verteilt. Die gespeicherte Energie dient als Puffer und gibt dem Schaltnetzteil die benötigte Zeit zum Nachregeln.
      Meine Formel für Stromversorgung von größeren Bass-Chassis lautet mittlerweile: ca. 47.000 µF bis 100.000µF in Becherelkos mit parallel etwa 10µF bis 20µF MKP Impulsfesten Kondensatoren. So aufgebaut klingt der Subwoofer “BOOOMM!!” und ohne Puffer “Bom” 😉

      Auf jeden Fall solltest Du für die Elektronik Lüftungsschlitze vorsehen. Denn MDF wie auch Holz allgemein hat ziemlich besch… eidene Wärmeleitfähigkeit. Der kleine Amp macht vielleicht 10 W bis 20 W Abwärme, das vorgeschlagene Netzteil ebenfalls. Doch in einem geschlossenen Häuschen aus Holz staut sich die Wärme und lässt irgendwann (besonders gerne im Sommer) die Halbleiter den Hitzetod sterben.

      Grüße
      Rincewind

      P.S.
      Bei deinem gewählten miniAmp würde ich die beiden Deckel weglassen. Das verbessert die Wärmeabfuhr.

Ansicht von 10 Antwort-Themen
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/mona-2-1-in-soundbar-verpacken/