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Stereo mit späterer Erweiterung auf Heimkino 5.1

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  • Dieses Thema hat 17 Antworten und 7 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Jahr von tOkra.
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    • #43170
      Christian

      Hallo zusammen,

      ich heiße Christian und komme aus dem Raum Nürnberg. Seit ein paar Jahren habe ich das Holzwerken für mich entdeckt. Da ich zukünftig ein Heimkino besitzen möchte, lag es natürlich auf der Hand dies selbst zu bauen. Folgend der Fragebogen, damit Ihr hoffentlich erkennen könnt, wo meine Reise hingehen soll.

      – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

      Keine

      – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

      Wohnzimmer (aktuell 4×6 m). Umzug steht die nächsten 1-2 Jahre an.

      – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

      In der jetzigen Wohnung möchte ich mit Stereo oder 2.1 anfangen. In der neuen Wohnung soll dann auf 5.1 erweitert werden.

      – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

      Stereo oder 2.1 wandnah, gerne auch Stand-LS.

      – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

      Sollten nicht größer als 120x40x40 cm werden.

      – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

      Filmmusik, Rock, Nu Metal und ab und an mal Charts. Beim Thema Bass müssen nicht die Fenster vibrieren, ein gesundes Mittelmaß (da Mietswohnung) denk ich 🙂

      – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

      2.1 Billigset von Creative für den PC

      – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

      Keines, da benötige ich dann ebenfalls Beratung.

      – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

      Fortgeschritten. Tischkreissäge, Frästisch, Oberfräse, Flachdübelfräse etc. ist alles vorhanden. Lötstation ist vorhanden, habe bisher aber nur wenig Erfahrung damit.

      – Wie hoch ist das maximale Budget?

      Für das spätere 5.1 System habe ca. 1.000 (max, 1.500) Euro für die Boxen eingeplant.

      – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

      Aus der Nähe von Nürnberg

      – Hast du spezielle Wünsche?

      Der etwas größere Fokus liegt auf Filmvergnügen, aber die Musik darf nicht zu kurz kommen.

       

      Ich freue mich auf Eure Vorschläge und Ratschläge.

      Viele Grüße

      Christian

    • #43171
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Christian,

      hast du denn auch schon angefangen, fleißig Bauberichte im Magazin zu lesen? Manchmal ist es ganz gut, wenn man nicht jeden halbwegs in Frage kommenden Bausatz auflisten muss. Das kann z.B. die Bausatzsuche besser 🙂

      Gruß Udo

    • #43172
      Christian

      Hallo Udo,

      ja, ich habe bereits einige Berichte gelesen. Aus dem Bauch raus würde ich U_Do oder die SB-Reihe meinen. Zwei Vorschläge sind mir dabei ins Auge gefallen, die sich nicht schlecht anhören.

      a) U_Do
      2x 13er Front
      3x 6er Center, Rear
      1-2x 7er Sub

      b) SB-Reihe
      2x SB18 Front
      1x SB24 Center
      2x SB12 6Liter als Rears
      SB 29 Sub

      Gruß
      Christian

    • #43173
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Christian,

      die U_Do-Reihe passt bis auf den Subwoofer gut zusammen, allerdings sind die Bezeichnungen und die Korbform seit gestern geändert. Die U_Do 13 heißt nun U_Do 54, die U_Do 6 hat jetzt die 52 als Kennung. Wenn ein Subwoofer dazu kommen soll, ist nur der ContraSub 12 sinnvoll, besser aber zwei Stück davon. Deren Membranfläche kann wenigstens mit zwei U_Do 13 mithalten.

      An der SB-Zusammenstellung gibt es nichts zu meckern, sie ist aber mickrig im Vergleich zu den U_Dos 😉

    • #43175
      Hector Fieramosca

      Hi Christian!

      Einmal 5.0 aus zwei U_Do 13 und drei U_Do 6 baue ich gerade selbst. Auch ich hatte anfangs die U_Do und SB im Auge, wobei  mich “mehr” auch angelacht hätte, aber preislich musste ich mir eine Grenze setzen. Man will sich ja noch was für den nächsten Bau behalten 😀 Hier mein etwas längeres Topic 😉 https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/das-wichtigste-zuerst-stereo-spaeter-dann-mehr/#post-33272

      Wenns um Filme geht sind bei den SB die SB18 eher als Rears zu sehen. Für die Front könntest du dir die SB 36 und den SB 36 Center ansehen. Dann klappt auch Musik in Stereo mit Druck.
      Auch kann man 5x SB24 oder 5x SB30 machen. Fürs gesunde Mittelmaß an Bass sorgt dann noch ein Subwoofer. Generell kann man viel in der SB Reihe mischen.

      Ob ich noch ein Subwoofer zu den U_Do möchte, kann ich dir wohl erst in ein paar Tagen/Wochen sagen, aber ich habe so das Gefühl, dass man zumindest mit den U_Do 13 in einer Mietwohung vorerst gut bedient ist.

      Ich muss aber dazu sagen, dass ich davon noch nichts selbst gehört habe, aber man bekommt einen guten Eindruck von Udo’s Bauberichten. Die U_Do haben sich für mich einfach passender gelesen, auch die unrunde Chassisform wollte ich haben. Ich habe wirklich alle Berichte von Udo und den anderen gelesen, wirklich alle, macht Spass und sind nebenbei sehr informativ.

      Apropos Chassis! Wie Udo schon geschrieben hat, gibt es die U_Do jetzt auch in rund.

    • #43286
      Christian

      Vielen Dank für das schnelle Feedback.

      @Udo: Dein Vorschlag mit den U_Do’s und zwei ContraSub 12 gefällt mir sehr gut. Bzgl. der Subs, worin besteht der Unterschied bei den beiden auswählbaren Aktivmodulen bzw. welches würdest du empfehlen? Soweit ich aus den bisherigen Berichten rausgelesen habe, nimmt man einen Vorverstärker, damit der AVR entlastet wird. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

      @ Hector: Vielen Dank für deine Einschätzung. Auf deine Erfahrung mit dem Setup bin ich gespannt.

      Gruß
      Christian

    • #43289
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Christian,

      sieh dir die Datenblätter des SAM-2 und des SAM-300 an. Dann kennst du den Unterschied und weißt auch, warum das eine doppelt so teuer wie das andere ist. Eine Empfehlung für das eine oder andere gebe ich nicht.
      Welches objektiv besser für deinen Anspruch geeignet ist, kann ich nicht beurteilen. Angeschlossen wird es am Sub-out vom AVR.

      Gruß Udo

       

    • #43290
      Monti

      Hallo Christian,

      schau doch mal auf die Monacor-Seiten nach den Produktbeschreibungen, vielleicht bekommst du ja die Unterschiede auch selber raus.

      Ein Sub benötigt vor allem eine Endstufe, wie jeder andere Lautsprecher auch. Je tiefer die Frequenzen sind, desto mehr Energie wird benötigt, muss ja auch mehr Luft bewegt werden. Dabei hat sich eingebürgert, einem Sub sein eigenes Endstufen-Modul zu spendieren, passive Subs sind also eine eher seltene Spezies.
      Die allermeisten AVR haben 1 oder 2 geregelte Subwoofer-Ausgänge, an die auch nur die relevanten Frequenzen durchgereicht werden. Diese Ausgänge sind Vorverstärker-Ausgänge, die eben noch eine Endstufe dahinter benötigen.

      Ciao
      Chris

      Edit: Hihi, Udo war 2 Minuten schneller…
      Ach so: und welches Modul besser geeignet ist hängt auch vom AVR ab und inwieweit du an der einen oder anderen Stelle klangverbiegende Maßnahmen nutzt.

    • #43292
      Christian

      Danke für die Erklärung, dass hat mir weiter geholfen.
      Die Datenblätter hatte ich bereits gelesen. Als Laie konnte ich nur nicht sehr viel damit anfangen. Das die Auswahl des Aktivmodules aber auch vom AVR abhängt leuchtet ein.

      Da ich mit den Leistungsdaten noch nicht viel anfangen kann, habe ich vor allem Testberichte gelesen. Dabei sind folgende 3 AVR’s in den Fokus gerückt:

      Denon AVR-X3500H
      Yamaha RX-V685
      Yamaha RX-V485

      Diese würden ins Budget passen und lesen sich in der Theorie sehr gut.
      Gibts es evtl. bessere Alternativen in dieser Preisklasse (300-700 Euro) oder ist von den genannten vllt. einer nicht geeignet?

      Gruß
      Christian

    • #43306
      Monti

      Moin Christian,

      auch hier können eigentlich nur Dein Geschmack und Deine Ohren entscheiden. Jeder Hersteller versucht, seinen Geräten sein Sounding zu verpassen. Inwieweit das für Dich eine Rolle spielt bzw. ob Du für Dich nennenswerte Unterschiede hörst, kannst Du nur selbst beurteilen und ist natürlich von der gesamten Kette, insbesondere den Lautsprechern abhängig. So wird den Yamaha-Geräten beispielsweise nachgesagt, dass sie eher „kälter“ abgestimmt sind. Das kann mit warm angestimmten Lautsprechern sehr gut passen.

      Aber nüchtern betrachtet spielt das alles in dem Preissegment vermutlich nur eine untergeordnete bis gar keine Rolle. Schau doch mal nach den Unterschieden bei den Ausstattungsmerkmalen und entscheide danach. Wenn Du nach Optik und Bauchgefühl entscheidest wirst du vermutlich auch nichts grundlegendes falsch machen.

      Alternativ empfiehlt hier der eine oder andere Boardie auch gerne einen ehemaligen Boliden aus der Bucht. Wenn Du weniger Wert auf die neuesten 3D-Tonformate und 4K legst kannst Du auf dem Gebrauchtmarkt das eine oder andere Schnäppchen finden. Ein Gerät, das vor 3 oder 4 Jahren mal 1500 € oder mehr gekostet hat dürfte einem AVR aus dem 500€-Bereich klanglich überlegen sein.

      Ciao
      Chris

    • #43310
      Christian

      Vielen Dank Chris für deine Ausführungen.

      Dann werde ich mich noch zwischen dem Denon AVR-X3500H und dem Yamaha RX-V685 entscheiden.

      Die U_Do 54 sind bereits bestellt, damit ich Sie hoffentlich noch vor Weihanchten fertig bekomme. Anfang nächsten Jahr folgt dann der Ausbau mit den U_Do 52 und den ContraSub 12 mit SAM-300 D Modul.

      Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfestellungen.

      Gruß

      Christian

    • #43312
      Matthias (DA)

      Moin Christian,

      Unbedingt Probehören.

      Als AVR bin ich mit dem 4520 von Denon immer noch zufrieden, den gibts mittlerweile zum Schnäppchenpreis – und spielt in einer Klasse mit dem neuen 7200

      Wenn du die gimmicks nicht brauchst würde ich auch ein gebrauchtes Topmodell empfehlen. Mittelklassige AVRs bedienen Udos Lautsprecher unterhalb ihres Potentials 😉

      Matthias

    • #43353
      Christian

      Danke für den Tipp Matthias.
      Habe mir den Reveiver angeschaut und habe einen Gebrauchten für 600 Euro (aktuelles Gebot) gefunden. Den werde ich auf jedenfall mit in meine Entscheidung mit einbeziehen.

      Gruß
      Christian

    • #43361
      tOkra

      Wie verbindet Ihr dann die Geräte am alten TV?

      Wenn ich meinetwegen als Source 4K-Material habe:
      Der AVR kann ja 4k net durchschleusen aus technischen Gründen.
      Notgedrungen bedeutet das, dass die Source mit 4K-Material direkt am TV angeschlossen wird. Den Ton bringt Ihr dann mit welchen Kabel an den AVR, damit der Ton an die Boxen kommt?

      • #43363
        nymphetamine

        Hi,

        Stichwort:Toslink-kabel…

        Ich habe prinzipiell folgende Verkabelung… Alles was hdmi hat, an den onkyo tx-nr 838 (avr)… Den onkyo mit hdmi an den tv… Tv (netflix und so) per toslink an den onkyo… Das muss man aber im setup vom onkyo einstellen, dass der sound vom tv nicht über hdmi geht…

        Bei meinem jetzigen Setting musste ich es leider anders machen… Alles was hdmi is, an den tv und per toslink an den onkyo a9150 (stereoverstärker)… Dort schalte ich dann manuell auf die eingangsquelle um…

        Das jetzige setting is so, weil aus gegebenen anlass der avr aus der kette genommen werden musste und ich aktuell nur in stereo höre…

    • #43364
      tOkra

      Ok – das hab ich mir genauso gedacht.

      Mein TV hat nur einen ARC (Audio Return Channel) per HDMI.
      Mein Problem dabei: Schalte ich am AVR nur mal auf Radio oder sonst eine Quelle, bei der ich den TV nicht einschalten möchte, dann schaltet sich der TV trotzdem immer mit ein.

      • #43370
        Monti

        Moin,

        das Problem kenne ich, bei mir ist auch alles, was am Fernseher klemmt, über hdmi/ARC am AVR angeschlossen. (BluRay, PS4, Sat-Receiver) Allerdings brauche ich den Rückweg über Toslink nicht.
        (Stereo-Quellen hängen am Stereo-Verstärker.)

        Wie hast du denn deinen AVR konfiguriert? Springt er beim einschalten immer auf tv? Dann ist’s logisch, dass der Fernseher auch immer einschaltet.

        Ich hab meinen so konfiguriert, dass es immer die zuletzt genutzte Quelle ist. Da ich eine Logitech-FB nutze, bei der ich in den Activities auch den passenden Eingangskanal schalte, habe ich das Generve, wenn ich am Vorabend z.B. BluRay geschaut habe und der AVR das noch als Eingangskanal hat, das dann beim einschalten der Activity TV der AVR den BluRay-Player antriggert und dieser dann auch hoch fährt. Die Logitech schaltet nach und nach alle Geräte ein (AVR, TV, Sat-Receiver) und auf den passenden Eingangskanal beim AVR. Während dieses Vorgangs ist dann auch der BluRay-Player irgendwann aufgewacht und verkündet dem AVR die Betriebsbereitschaft. Dieser wiederum sagt sich okay, wer das letzte Wort hat muss Recht haben und schaltet den Eingangskanal wieder um. Also BluRay wieder manuell ausschalten und anschließend den Eingangskanal am AVR wieder korrigieren. Da das mit der Logitech nicht mehr so komfortabel ist, führt das dazu, dass auf dem Wohnzimmertisch doch wieder 4 Fernbedienungen rumliegen. 🙁

        Ciao
        Chris

    • #43440
      tOkra

      Ja so ähnlich läuft es bei mir wohl auch.
      Er springt eigentlich nicht immer gleich auf TV sondern schaltet sich einfach ein – und das dann auch immer wieder. Absolut nervig. Seit nem halben Jahr habe ich nun das SAT-Signal digitalisiert und in Kodi eingebunden (Shield TV). Ich habe daher am TV keine Geräte mehr angesteckt und brauchde den ARC nicht mehr. DAher deaktiviert und nun klappt es.

      Nun gut – die Nintendo Wii hängt noch am TV – da muss ich dann den ARC dafür aktivieren. Aber sie wird eh fast nicht verwendet.

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