Dez 11 2016

Linie 44 made by Jo

Bei meinem ersten Besuch Frühjahr 2015 in Bochum war die Symphony 84 gleich meine Lieblings-Eton-Box. Aber schon bald darauf weckte die bunt-gestapelte Symphony 285 mein Interesse und ich hörte sie mir bei einem der wenigen Nachbauer an. Seitdem wollte ich eine Doppel-d´Appolito, eine „Schall-Wand“ bauen. Schülzkens GrandDuetta hat letzte Zweifel weggeblasen. Ralfs Abhöre (mit zwei 5ern eingerahmt von zwei 8ern) durfte ich ein paar Wochen in meinem Raum testen. Sauberer Bass, keine Moden, zudem hilfreich zur innerfamiliären Freigabe einer 1,50m hohen 100-Liter-Box. Als Hochtöner wollte ich aber den 26HD1.



Eigentlich war die Entscheidung für die Symphony 285 schon Ende 2015 getroffen; ein Wink aus Bochum, eine Symphony 284 sei latent angedacht, ließ mich zögern und abwarten – ermöglichte aber auch ein schönes langes Zeitfenster zur Gehäuseplanung.

Denn Vollholz-Gehäuse sollten es werden, aus sibirischer Lärche, wegen ihres langsamen Wuchses neben Eibe das härteste Nadelholz. Nur: Zu Recht gibt es fast keine Boxen aus Vollholz. Auch gut abgetrocknet arbeitet es unermüdlich weiter, quillt im Sommer bei höherer Luftfeuchte und schwindet im Winter während der Heizperiode. Dazu galt es, ein nicht unerhebliches Volumen zu umbauen. Auch stabverleimt schien mir das fragwürdig. Zwar arbeitet Holz längs zur Faserrichtung gegen Null (die Boxen würden also ihre Höhe nicht ändern), aber quer zur Faser liegt das Problem. Mit bis zu 1,5% Prozent Schwinden und Quellen rechnete ich im Wohnzimmer. Das würde bei einem Gehäuseumfang von 1,30m umlaufend theoretisch bis zu 2cm Bewegung bedeuten!

Ich erinnerte mich an den letzten Urlaub in Schottland und den Besuch einer Destillerie: Whiskyfässer. Die beherbergen locker mehrere 100 Liter über Jahrzehnte und bleiben dicht. Wenn also Boden und Deckel der Boxen wie bei einem Fass mit dem Nut-Feder-Prinzip eingefügt werden, müsste es doch funktionieren. Knapp 2mm rechnete ich aus, würde der Deckel in der Nut als Bewegungsspielraum benötigen. Und wenn anstelle eines geschlossenen Deckels erst ein MDF-Rahmen eingefügt wird, bliebe das Innere der Boxen zunächst zugänglich. Später kann dann eine zweite MDF-Platte (auf diesen Rahmen geleimt) die Boxen oben und unten verschließen.



Von Anfang an waren die Boxen zweiteilig geplant, vor allem damit sie transportabel bleiben. Das Herumwuchten der Abhöre mit Decken und Sackkarre war mir noch gut in Erinnerung. Die Bässe bekamen knapp 40 Liter (analog der S285) und die Mitteltöner 8 Liter. Die Gehäuse sollten asymmetrisch werden und breiter als tief. Und großzügige Rundungen erhalten, um so schon mal einen Teil der Gehäusewände zu beruhigen. Die Rundungen teilte ich in 15°-Segmente, so dass nach dem Verleimen noch max. 1mm nachzuschleifen wäre. Die Verleimung plante ich mit Paketklebeband und Spanngurten.

Aber erst mal brauchte ich den Vollholz-Zuschnitt, teilweise mit Schrägschnitten für die runden Elemente. Ich wandte mich wieder an den Kollegen, der mir schon mal vor zwei Jahren Schrägschnitte für asymmetrische Gehäuse der Feel IT gemacht hatte. Das Verleimen der Gehäuse bot er gleich mit an. „Nee, das mach ich selbst.“ wehrte ich ab. „Warum?“ war die Gegenfrage. „Ist kein richtiger Selbstbau mehr, wenn Du mir fast fertige Gehäuse lieferst.“ Er sagte nur: „Wird besser, wenn ich´s mache.“

– Denkpause –

Ich wusste dem spontan nicht zu widersprechen, fand den Gedanken bald sogar angenehm. Je weniger würde ich vermurksen können, das Projekt schien mir ohnehin ausreichend risikofreudig. „Dann kannste auch gleich die Chassis-Ausfräsungen machen.“ Die 4- und 8-Zöller der Symphony2-Reihe hatten alle jeweils die gleichen Außenmaße, mit 2 mm Toleranz-Zugabe war ich auf der sicheren Seite.



Udo nickte wohlwollend, als ich ihm im Sommer meine Zeichnungen zeigte. Er plante ja auch noch die Neuauflage der Abhöre mit ER4 (Linie 54) und damit nicht mehrere, sehr ähnliche Boliden im Laden stehen, bot es sich an, dass ich meine Gehäuse nach Bochum ausleihe. Die Lärchen-Bohlen waren bereits bestellt und lagen in der Trockenkammer. „Es könnten aber auch bis zu 50 Liter für jeden Bass werden. Das weiß ich erst, wenn die Chassis hier eingetroffen sind.“ gab Udo deshalb zu bedenken. Also streckte ich schnell die Maße noch etwas und landete bei 44 Liter Netto-Volumen. Rückmail aus Bochum: „Die Simulation sagt, dass wir bei 44 Litern einen Reflexkanal mit 40cm² Öffnungsfläche und 31cm Tiefe brauchen. Dann erreichen wir grob 35 Hz bei -3dB. Das sollte auch in der Praxis hinhauen.“ Ein Reflexkanal passte mir nicht ins Konzept. Aber 40cm² hat auch ein 70er Rohr. Um 31cm Länge unterzubringen, brauchte ich ein Jet-Set-Rohr mit 90°-Winkel. Die Rohre und weiteres Zubehör bestellte ich schon mal im Internet. Weil Udo eigentlich immer einfach gerade Boxen vorstellt, habe ich auch eine recht konventionelle Version meiner asymmetrischen Linien aufgemalt.

Aber zwei Probleme gab es noch:

1) Wie montiere ich das breite 8-Liter-Gehäuse von innen auf eine (arbeitende) Vollholzfront?

 2)  Und wie versteife ich ein Gehäuse, das seine Dimensionen ändern wird?

Mein Ausweg zu 1) waren Langlöcher, die in einer zweiten Innengehäuse-Front eng an den Chassis platziert werden. Diese Front von innen auf das Vollholz geschraubt müsste Bewegung ermöglichen, sollten die Spannungen zu groß werden. Eine 2mm Moosgummi-Schicht zwischen Front und Innengehäuse gepresst, soll für die Luftdichtigkeit im Übergangsbereich der Chassis sorgen.



Als Lösung zu 2) plante ich zunächst mit leicht gebogenen und aufeinander geklebten Hartfaser-Streifen, die wie eine steife Feder geringfügig nachgeben sollten. Entschieden habe ich mich dann aber für 16mm-Buchenstäbe. Damit Bewegungen des Gehäuses möglich bleiben, fertigte ich kleine Holzplatten (4x8cm) an, die alle eine 16mm-Bohrung bekamen, im 90°- und im 75°-Winkel. Die Buchenstäbe stecken knirsch (aber unverleimt) in den Bohrungen, so sollte auch hier im Zweifelsfall Bewegung möglich sein. Für das Anfertigen der Bohrungen im richtigen Winkel war ein einfacher Bohrständer sehr hilfreich.



Die Innengehäuse und die Holzplättchen waren längst fertig, als ich Ende Oktober ein Foto der verleimten Boxen aus der Werkstatt erhielt. Derweil testete ich noch farbige Lasuren auf einem Lärche-Probestück, entschied mich aber für mattes transparentes Hartwachsöl.



Sobald ich die vier Vollholz-Gehäuse zu Hause hatte, stand erstmal das Grobe an: Schleifen, Bohren, Sägen. Immer wenn das Wetter es zuließ, stellte ich zwei Böcke raus auf den Balkon, schleifte die Rundungen oder sägte BR-Ausschnitte. 10 Tage Zeit hatte ich bis zu meinem geplanten Termin, die Gehäuse Mitte November nach Bochum zu fahren. Die Familie war aufgrund des Volumens der Boxen doch ein wenig skeptisch. 150cm hoch sind sie halt, aber auch schlank, jedenfalls im Profil.



Als nächstes schraubte ich die mit Moosgummi beklebten MDF-Fronten der 8L-Gehäuse von innen mit je 11 Schrauben auf das Vollholzgehäuse. Die Chassis-Ausschnitte in der MDF-Front waren 2 cm größer als die im Vollholz. Das Gehäuse für die beiden 4-Zöller (mit den Innenmaßen 10cm tief, 20cm breit, 40cm hoch) hatte sich von selbst ergeben. Nur so passte es nachträglich durch den bereits eingebauten MDF-Rahmen.

Die beiden oberen Vollholzdeckel und die sechs umlaufenden MDF-Rahmen wurden in der Tischlerei vor dem Verleimen der Gehäuse eingesetzt und saßen schön knirsch und fest in den Nuten. Da sich das aber sicher von alleine noch ändern wird, dichtete ich alles mit elastischem Acryl ab.



Die Versteifungen in den unteren Bassgehäusen platzierte ich nach Gefühl und Klopftest. Der Effekt auf die Gehäuse war gut hörbar (erklopfbar). Vorher setzte ich die 70er BR-Rohre ein, damit ich mit den Buchenstäben nicht versehentlich den Rohren ihren Platz und ein nachträgliches Einfädeln durch den Bassausschnitt verbauen konnte.



In den oberen Gehäusen leimte ich jetzt die Innengehäuse auf die verschraubten Frontplatten. Der Einbau der Versteifungen wurde dadurch wegen Platzmangel deutlich komplizierter. Auch das Prinzip mit den Holzplättchen war nicht immer durchzuhalten. Einige sehr kurze Buchenstäbe leimte ich direkt zwischen Innen- und Außengehäuse.

Die Gehäuse konnten jetzt geölt werden. Ich machte zwei Aufträge mit breitem Pinsel und einen Zwischenschliff mit 320er Papier. Das Hartwachsöl hatte weiße Farbpigmente. Den Hinweis hatte ich beim Kauf auf der Dose nicht gefunden, war aber mit dem Weißschimmer spontan einverstanden. Da Hirnholz sehr gerne Feuchtigkeit aufnimmt, sind auch alle später unsichtbaren Schnittflächen wie Chassis- und BR-Ausschnitte versiegelt.



Der Einbau der Polklemmen war wieder eine Fummelei, weil erneut die Innengehäuse störten. Die Kabel sind daher nicht gelötet, sondern mit Ringkabelschuhen verschraubt. Auch die Böden der vier Gehäuse sind erstmal nur verschraubt, damit ich im Bedarfsfall im Innenraum nacharbeiten kann. Nicht wundern über die vielen kleinen Gummifüße, die ich einen Tag vor der Abreise nach Bochum noch unterschraubte. Ich hatte versäumt, rechtzeitig was Vernünftiges zu besorgen.



Die Linie 5 war längst erschienen und die Linie 4 stand schon in den Startlöchern. Die Symphony 284, auf die ich gewartet hatte, wurde ein Teil von ihr und hört demnächst auf den Namen Linie 44. Das Timing passte. Am 14.November, einen Tag nachdem die Linie 41 bis 43 erschienen war, stellte ich Udo die Leergehäuse in seinen Messraum.

Einfach war mein Beitrag zur Linie 44, ich musste nur die Weichen dafür basteln. Nun ja, der schwierigste Teil war schon getan, als die beiden Boxenteile ordentlich gestapelt auf meinem Messstand standen. Ich muss gestehen, dass ich sie kopfüber aufstellte, weil mir das Gewicht des Oberteils ordentlich Respekt einflöste. Ich wollte nicht riskieren, nach dem Aufbau der beiden Teile den Rest meines Lebens mit krummem Rücken herumlaufen zu müssen. Unhandlich waren die Kisten zudem und die vier Chassis der oberen Formation boten abrutschenden Händen viel Eingrifffläche. Der symmetrisch Aufbau bot dem Mikrophon jedoch keine andere Position, lediglich die Messhöhe war ungewöhnlich niedrig.

Vorgaben für die Linie 44 ergaben sich aus den gerade veröffentlichten 42 und 43, deren Topologie nur mit anderen Werten gefüllt werden musste. Filter 2. Ordnung allerorten und ein Spannungsteiler für den Hochtöner, der trotz der 89 dB der vier Mitspieler nötig war, ergaben einen überschaubaren Bauteilhaufen, bei dem besonders die großen Kondensatoren ordentlich Eindruck machen. Aber so ist es nun einmal: Bei vier Ohm werden die Spulen klein, aber die Kapazitäten groß. Aufgebaut wurden die Weichen ganz im Stil von Jo’s Linie 44 zweiteilig, der Bassteil sitzt nun unten im oberen Gehäuse, für MHT fanden wir einen Platz in der größeren, seitlichen Rundung.


 



Mein Teil der Arbeit war gemacht. Also informierte ich Jo, dass er seine Monster aus meinem übervollen Laden wieder entfernen könne. Da er einen weiten Weg hatte und andere Communisten seine 44er auch einmal hören wollten, trafen wir uns an einem Tag, an dem gewöhnlich alle außer mir arbeitsfrei hatten.

Zwei Wochen später fuhr ich erneut nach Bochum. An der A2 bei Hannover sammelte ich Justus ein. Auch Sparky, Rincewind, Schülzken und Stefan fanden den Weg nach Bochum, Vadder, Rodscher, Andre und BW konnten leider nicht dazu stoßen. Udos Frau hatte im Messraum schon Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Und im Hörraum machte sich (abmessungsbedingt) recht imposant die fertig bestückte L44 neben der L54 breit.

Die Gehäuseböden hatte ich nur verschraubt, schrieb ich oben, damit ich im Bedarfsfall öffnen und nacharbeiten kann. Nicht geplant war, dass wegen Wackelkontakten an den Polklemmen bereits eine Woche später der Entwickler dies machen musste … (hüstel) … dennoch dauerten Messungen und Weichenentwicklung nur wenige Tage.



Die L44 durfte sich als erstes mit ein paar Hymnen der CD „Convergence“ zeigen. Sofort fiel die tiefe Bühne auf. Malia stand 1-2 Meter vor den Lautsprechern. Hinter den Boxen füllten die dunklen Drums und elektronischen Klangfarben von Boris Blank die Breite und Tiefe des (nicht eben kleinen) Hörraumes aus. Die klare, präzise und detaillierte Wiedergabe der Eton´s nahm ich fast beiläufig und wenig überrascht zur Kenntnis. Das Klangbild war aus einem Guss. Die Mitteltöner sind tief getrennt und bilden nahezu vollständig die Stimmen ab. Neugierig war ich, wie sich der 26 HD 3 einfügen würde. Meine Sorge, ich könnte wie einst bei der Little Prinzess nach ein paar Stücken eine Überbetonung im Hochton empfinden, war unbegründet. Er blieb bei den Synthesizern von Boris Blank (und auch später) immer unauffällig, ohne nervende Spitzen oder störende Schärfe. „Gut gemacht Udo, die kauf ich!“, teilte ich den anwesenden Hörern meine Zufriedenheit mit und musste ein schlagfertiges „Ich verkauf die aber nicht.“ einstecken.



Stefan stöpselte seinen Symasym und eine feine Cambridge-Vorstufe an. Ich saß kurz auf der Fensterbank, deutlich aus dem Stereo-Dreieck heraus. Aber das störte bei Eric Clapton „Unplugged“ überhaupt nicht. Die Musik ist nicht besonders komplex. Aber man kann der Gitarre Ton für Ton folgen, scharfe und weiche Anrisse der Saiten präzise wahrnehmen und auf kleinste Ereignisse im Hintergrund achten. Und dazu die Live-Atmosphäre genießen, die die Lautsprecher in den Raum übertragen. Die wippenden Füße der weiteren Hörer signalisierten mir, dass ich damit nicht alleine war.

Mariza, eine virtuose Fado-Sängerin, sang danach „Maria Lisboa“ von der CD „Concerto em Lisboa“. Durchdringend, facettenreich und wehmütig sind passende Begriffe, um Mariza´s Stimme zu beschreiben. Authentisch muss die Wiedergabe vor allem sein. Die fast im Sekundentakt wechselnden Variationen ihrer Stimmbänder sollen klar und glaubwürdig klingen. Auch sehr leise Passagen, wenn sie das Mikro einen Meter von sich hält, dürfen nicht verschluckt werden. Dazu soll jedes Tremolo und jedes Umgreifen der Akustikgitarren hörbar sein. Um herauszufinden, ob die L44 dies liefert, konnte ich auf ein zweites Stück verzichten.



Irgendwann legte Justus „Diablo Rojo“ von Rodrigo y Gabriela ein. „Lauter!“ war die Bitte an den DJ. Alle Mundwinkel gingen nach oben. „Noch lauter!“ Schülzken lachte: „Klopft ja mächtig der Bass, dat gefällt.“ Die beiden 8“er waren jetzt sichtbar erregt und machten Hub, zeigten sich aggressiv, aber von Kontrollverlust keine Spur, die Bässe blieben knackig und trocken. Manchmal wird ja in Foren über Teilaktivierung von Stereo-Boxen diskutiert, selten hab ich das so wenig verstanden wie an diesem Nachmittag.

Auch die L54 wurde natürlich zwischendurch angeschlossen. Sehr ähnliche Weichentypologie und Chassis-Bestückung ließen keinen neuen Lautsprecher erwarten, die kleinen Unterschiede liegen im Detail. Der ER4 in der L54 spielt im Hochton etwas seidiger, sanfter und kitzelt auch noch letzte kleine Informationen aus der Aufnahme. Die L44 kommt mit ihrem größeren Volumen für die 8“er und längerer BR-Abstimmung geringfügig tiefer. Durch ihre Doppel-d´appolito-Anordnung vermittelt sie mir ein etwas direkteres „Schallwand“-Gefühl. Auch wenn Suggestion dabei eine Rolle spielen sollte, ich mag das.



Am selben Abend noch stellte ich die Boxen zu Hause im Wohnzimmer auf, legte Yello ein und drehte trotz später Stunde den Poti am Rotel auf Mitternacht. Meine Frau machte große Augen und drückte sich nach hinten ins Sofa wie beim Start einer klapprigen Propellermaschine. Meine Tochter stand mit offenem Mund daneben.
Puh – alles richtig gemacht!

Jo

Die Linie 44 kann im Online-Shop bestellt werden

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45 Kommentare auf "Linie 44 made by Jo"

Benachrichtige mich zu:
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auerhahn
Mitglied
Grüss Dich Jo, ganz grosse Klasse, auch wenn das Lob etwas spät kommt. Das Zusammenspiel zwischen dem Gehäusekonstrukteur :), dem Schreiner (Klasse Mann) und dem genialen “Frequenzmeister” Udo hat wundervoll geklappt. Ein tolles Team, das nur mit Herzblut funktionieren kann. Zu einem Hörtermin möchte ich mich anmelden, kein Weg zu… Read more »
JoKa
Mitglied
Hallo Udo, nur mal so aus Neugier: Nach den Zweigen-Summen-Diagrammen spielen die Mitteltöner der Linie 4 tiefer als die der Linie 5. Die L53 ist bei 320Hz getrennt, die L43 etwa bei 250Hz. In der L54 spielen die 5″er etwa bis 220Hz mit, in der L44 die 4″er fast bis… Read more »
Elvis3000
Mitglied

Hallo Jo,
da hast du wirklich was spektakuläres abgeliefert, respekt. Die Schwarzen Chassis passen wunderbar zur natürlichen Farbe das Holzes und den großen Rundungen des Gehäuses.

Gruß Udo

Ralf.K
Mitglied
Hey Jo gaaanz toller Bericht. das sind sie also. Die Suche nach der Gänsehaut war ja wohl erfolgreich. Find ich toll. Und das Gehäsuse der Oberhammer. Auc wider schön zu lesen, dass deine Vorlieben für Kalotten, quasi D´Appolito und Doppelbass sich in ein so schönes Konstrukt umsetzen liessen. Meinen ehrlichen… Read more »
Matthias (DA)
Mitglied

Holla die Waldfee,
Der Jo ist angekommen, und zwar mit nem Feuerwerk…

Viel Freude damit

Matthias

Florian
Gast

Die Lautsprecher sehen super aus und ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass das Naturholz noch viele Jahre dicht bleibt.

Darf man fragen, was du für die Fertigung zahlen musstest, bzw. was dein Kollege sonst für so eine Arbeit nehmen würde?

Liebe Grüße

JoKa
Mitglied
Hallo Florian, klar darfst Du fragen. Die Kosten für die Lärchen-Bohlen im Holzhandel waren noch überschaubar (ca. 300€), v.a. habe ich Arbeitsstunden bezahlt und die waren bei diesen Gehäusen nachvollziehbar nicht wenige. Der Kostenvoranschlag für Holz und Gehäuse war dann bereits annähernd in der Region des Bausatzpreises (den ich bis… Read more »
Monti
Mitglied

Hi Jo,

die sind wirklich beeindruckend toll geworden! Freue mich auf die Hörsession!

Ciao
Chris

KTM-Tod
Mitglied

Hallo Jo,

schön zu sehen, dass Berlin jetzt um ein Paar wunderschöne und klanglich herausragende Eton Lautsprecher reicher ist.

Gruß Torsten

JoKa
Mitglied
Danke für die Blumen! Wobei der schwierigste Teil des Baus nicht bei mir, sondern in der Schreinerei vom Fachmann erledigt wurde. Ich dachte mir naiv, ich lass mir die Boxen in Einzelteilen zusägen, die Nuten für die Deckel einfräsen und leime halt später alles zusammen. Da frisch zugesägte Vollholz-Leisten sofort… Read more »
Andreas
Mitglied
Hallo, Jo! Was für eine tolle Idee! Fassdauben als Inspiration und Idee! Eine ganz, ganz wunderbare Konstruktion hast Du da geschaffen. Ich kann mich nicht erinnern, dieses Bauprinzip bei Lautsprechern schon mal gesehen zu haben. Was ich besonders beeindruckend finde ist, dass Du diese Idee so “pur” umgesetzt hast –… Read more »
Jakal
Mitglied

Wunderschön!
… mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen.
Grüße

bauerwilkins
Mitglied
Hallo Jo, wunderschön sind sie geworden. Als Du mir im Sommer die Pläne gezeigt hast, konnte ich mir die Umsetzung der Innereien noch nicht ganz vorstellen. Wirkt alles sehr aufwändig und durchdacht, ich hoffe Du hast lange Zeit Spaß mit Deinen Neuen. Und beruhigend zu sehen, dass es auch NOCH… Read more »
BigBernd
Mitglied

Hallo zusammen,

ein beeindruckender Lautsprecher in einem beeindruckendem Gehäuse. Die Reise hat sich wirklich gelohnt. Mit dieser Linie ist der Lautsprecherselbstbau nun um eine Referenz reicher. Wahnsinn. Meinen Glückwunsch an alle Beteiligten und viel Spaß beim Hören!

Viele Grüße BigBernd

Daniel P.
Mitglied

Hey Jo, sind wirklich grandios geworden, und das sagt ein Fan der rechtwinkligen Kisten 😉 Bin sehr gespannt wie sie in natura aussehen und natürlich klingen. Und das Wohnzimmer hörgerecht umgeräumt, top!

JoKa
Mitglied
Vielen Dank Euch allen für die sehr schönen Kommentare! Die Lautsprecher sind nicht nur wegen der aufwendigen Gehäuse, sondern auch aufgrund der langen Vorgeschichte und dem 1-jährigen Email-Kontakt mit Udo dazu was sehr Besonderes für mich. Da ich vorher viele ähnliche Eton-Lautsprecher gehört habe, war das von Udo beschaltete Klang-Ergebnis… Read more »
schuelzken
Mitglied
Nabend, ich erinnere mich noch wage, als die ursprüngliche S285 bei Udo stand. Damals ein riesen Turm der mich richtig beeindruckte. Nur sind diese hier nicht viel kleiner als das vorherige Konstrukt. Tja, sogar die GD ist paar cm niedriger als diese hier. Udo, Großlautsprecher scheinen dir zu liegen. Wie… Read more »
Ralf
Gast

Hallo Jo,

Sehr schöne Lautsprecher hast du da gebaut.
Kannst du noch etwas zum Unterschied der alten Abhöre im Vergleich zu der Linie schreiben.Ist ja der gleiche Aufbau,nur unterschiedlich beschaltet.
Also Vergleich der Weichen:erster Ordnung gegen zweiter.

Gruß Ralf

Andre
Mitglied
Hallo Ralf, was soll er denn da vergleichen? Der Vergleich mit der Linie 54 ist der einzig relevante und der steht im Text. Die alte Abhöre hat, wenn man Jos Text liest, erstens 5 Zöller als MT und zweitens den ER4 als HT…. Die Symphonie 285 hat ebenfall 2x5Zoll…was soll… Read more »
Ralf
Gast

Hallo André,

Hast Recht!War natürlich blöd von mir ausgerechnet Jo zu fragen.Er wird zwar hier der einzige sein,der zwei ähnlich aufgebaute Eton Lautsprecher mit sehr unterschiedlich beschalteten Weichen in seinem Wohnzimmer hatte,aber ich hätte gleich dich fragen sollen.

Gruß
Ralf

Andre
Mitglied
Hallo Ralf, wenigstens hat Jo welche da stehen über die er reden kann. Es soll DIYer geben, die vor lauter Probehöten und Vergleichen und Philosophieren und Zweifeln und Überlegen gar nicht zum diyen kommen. Arme Geschöpfe! Auf jeden Fall hat Jo hier ein Masterpiece abgeliefert! Deshalb ein “Hoch auf die… Read more »
JoKa
Mitglied
Hallo Ralf, stimmt schon, was Andre schreibt, da gibt´s nichts zu vergleichen. Niemand hat ein akustisches Gedächtnis, das 6-8 Monate zurückreicht. Dazu müsste ich mich an die exakte Aufstellung und konkrete Aufnahmen erinnern, die ich damals gehört habe, gleichzeitig im Gehirn filtrieren, welchen Anteil die Gehäuse, die älteren Chassis und… Read more »
Ralf
Gast

Hallo Jo,

Das hab ich gelesen und ist auch völlig nachvollziehbar.
André hatte aber was ganz anderes im Sinn.

Werde mich hier auch nicht mehr beteiligen.

Gruß
Ralf

Audicz
Mitglied

Komische zeitliche Reihenfolge. Das kann verwirren am Ende. Hier nicht zum Glück aber fürdie Zukunft. Gruß Dino

Andre
Mitglied

Ooops! keine Absicht! Hatte gedacht der 97cm Hinweis hätte gereicht… warum ist Himbeertoni denn nicht mehr Himbeertoni ? Naja… hab’ wen anders gemeint…

Audicz
Mitglied

Hallo Udo,
Internetz. Ich dachte mir auch da wird was verwechselt war mir aber nicht sicher.
Gruß Dino
P.S. Lasst uns das doch in Eschborn, eye to eye besprechen.
Ich finde die Lautsprecher affengeil. Die Fragen über Geometrie, Leimerei, Reflexion etc. hebe ich mir auch auf.

schlamperl
Mitglied

Ja sach einer mal, was denne hier los? Da is man mal einige Zeit nicht da und dann, wunderschön, wunderschön, wunderschön! Yes you did it, will ich mal sagen.
Wünsche Dir viele tolle Stunden, mit diesen gelungenen Lautsprechern.

Och und noch so viele Berichte zu lesen 😉

Gruß Jörg

e-ding
Mitglied

Moin Jo, auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zur tollen Arbeit. Das schreit nach einer Hörsession. 😉

Gruß
Marco

offenesauge
Mitglied

Großes Kompliment an den Schreiner (Kollegen) auch, der das Gehäuse so virtuos gebaut hat.
Bin völlig hingerissen!

Michael
Mitglied

Ein ganz tolles Design. Wieder einmal der perfekte Beweis das Lautsprecher nicht nur eine rechteckige Kiste sein müssen. Respekt. Wunderschöne Gehäuse, mit Chassis der Extraklasse. Da schlagen Hifi-Herzen höher.

Wünsche ganz viele Stunde voller Freude mit diesen Pracht-Lautsprechern.

Gruß Michael

Rundmacher
Mitglied
Zu den Gehäusen, was will man da noch sagen. Über solch einen Beitrag rast man nicht so einfach drüber weg. Perfekt! Eine weitere Box hat sich in die seit einem knappen halben Jahr evolutionär neu entstandene Generation der Selbstbau HiFi-Boxen an ihre angestammte Stelle eingereiht. Von der 1er Reihe für… Read more »
Henning
Mitglied

Das ist ja wohl wieder der absolute Oberhammer. Die Gehäuse..baff. Klasse. Nicht nur unfassbar raffiniert ausgeführt, sondern auch eine sehr schöne Anregung.

Danke für diesen tollen Bericht, Jo und Udo.

Michael
Mitglied

Ich verneige mich zutiefst!!!

Das sind die schönsten Gehäuse die ich hier bisher gesehen habe.
Ganz großes Kino!

Ich wünsche viele schöne Stunden damit.

Viele Grüße
Michael

Stefan Falke
Mitglied
Hallo zusammen, da habe ich ja richtig Glück gehabt, dass ich diese Lautsprecher selbst hören konnte. Gerade auch bei doch deutlich lauterer Zimmerlautstärke war es eine angenehme “Ruhe”. Daher war der Wunsch seinerzeit die Lautstärke noch ein wenig zu erhöhen sehr angebracht. Aber man soll auch die leisen Stücke nicht… Read more »