BelAir 54, alias Big 5

Jeder Leser hat es mittlerweile längst gemerkt, dass bei Satori alles anders ist und das gilt nicht nur für die Chassisgrößen. Allen Treibern gemein ist die extreme Breitbandigkeit. Die klassische Unterteilung in Bassmitteltöner und Bass, die sonst überall zwischen 7 und 8 Zoll angesiedelt ist, wird durch den MW 19 P-8 gebrochen, der in der Doppel 9 einen sehr guten Job auch in den Mitten macht. Auf der anderen Seite ist er mit dem gebräuchlichen Volumen einer Kompaktbox um 20 Liter nicht zufrieden. Er verlangt wie ein richtiger Bass nach 30 bis 35 Liter, die wiederum besser in einer Standbox aufgehoben sind. Blöd dafür, dass er sich nicht in eine schmale Front zwängen lässt und jeder Hochtöner in Ohrhöhe sitzen mag. Das macht die Kiste bei einem Meter Höhe weniger als 20 cm tief, was mit optischen Eleganz nun wirklich nicht in Einklang zu bringen ist. Somit fällt schon mal die BelAir 91 aus und die gewohnte Reihung innerhalb der Serien ist mit dem 19er Satori nicht möglich.

Ebenso sinnlos ist es, ihn als Mitteltöner mit dem WO 24 P-8 zu vermählen. Zum einen hat der Bass mit dem MW 16 P-8 schon einen ausgezeichneten Spielpartner, zum anderen wär der 24er keine überzeugende Verbesserung gegenüber dem zweiten 19er der BelAir 92. Und da haben wir schon die Lösung gefunden, wir nutzen den Exoten einfach als Bass.

Sofort denkt man nun an die BelAir 53, gewöhnlich in meinen Reihen ein Dreiweger mit je einem Bass, Mitteltöner und Hochtöner. Aber welche klangliche Lücke sollte dieser Bauvorschlag füllen? Wir haben bereits die 52 ACL, an die nahtlos die BelAir 72 als Little Lady anschließt. Den Platz bis zur Lady besetzt die BelAir 92 Doppel 9. Warum sollten wir ihre ausgewogenen Mitten durch den kleineren MW 13 P-8 ersetzen? Wär schön gewesen, oben schlanker Zweiteiler ähnlich der Linie 43, aber der fehlt uns nicht.

Dann denken wir mal anders herum. Wie sieht es oberhalb der Lady aus? Naja, da steht schon länger die GrandLady mit grob 170 Litern umbautem Raum auf der Todo-Liste – klein ist anders und der WAF nicht unbedingt gewaltig. Und schon haben wir die Lücke, nach der wir gesucht haben, die BelAir 54, Nickname „Big 5“.

Für die Bassabteilung bediente ich mich selbstredend bei der bewährten Doppel 9. Die beiden 19er haben dort gemeinsam knapp 64 Liter und sind auf 36 Hz abgestimmt. Darin entwickeln sie überzeugenden Tiefton, das passt auch für die Big 5. Die restliche Bestückung rekrutierte ich aus der BelAir 52 ACL, die wiederum stimmlich mitreißt. So waren alle fünf Plätze auf der Schallwand vergeben und der Bauvorschlag wurde so schon einmal seinem Namen gerecht. Eine Freecad-Zeichnung war in wenigen Minuten fertig, hier kann sie herunter geladen werden.

Natürlich habe ich für den Bau wieder aufgesetzte Multiplexfronten und -rückwände vorgesehen, die schwarzes MDF in ihre Mitte nehmen. In der Holzliste wurde nicht berücksichtigt, dass ich den Deckel zur Vermeidung offener Schnittkanten auf Gehrung säge. Das sagte ich jedoch meiner Zuschnittsoptimierung namens „Cutmicro„, in der ich mir nach Eingabe der Platten- und Brettmaße diesen Plan hindrehte und -schob.

Mit Hilfe das Plans war es einfach, die Reihenfolge für jeweils unveränderte Schnitte festzulegen. Aus den Reststücken werden irgendwann Fronten für andere Bausätze.

Beim Verkleben verfolgte ich diesmal eine andere Strategie. Statt wie gewöhnlich alle „inneren“ Bretter auf die Rückwand zu leimen, habe ich sie zuerst als eigenständigen Verbund zusammen gesetzt. So konnte ich zügig die Versteifungen, das Reflexbrett und die Mittelton-Kammer platzieren und den Bretterhaufen  mittels Zurrgurten vor dem Abbinden des Kleisters verspannen.

Nach dem Mittagessen war der Klebstoff trocken und die Boxen konnten geschliffen werden. Es sei darauf hingewisen, dass dies auch mit einer Absaugung immer noch eine sehr staubige Angelegenheit ist, die man nicht unbedingt im Badezimmer durchziehen sollte. Zulässig ist dort aber durchaus der Auftrag von (Hartwachs-)Öl, für den Zwischenschliff sollte man aber wieder die Arbeitsstätte wechseln.

Vor dem Gang zum Messplatz füllte ich die Kästen mit Kabeln und Polsterwatte. In die MT-Kammer legte ich ein gefaltetes Stück mit 20 x 60 cm, im Bassteil verteilte ich gleichmäßig die restlichen 60 x 140 cm, die ich vorher durch vier teilte. Hierbei ist zu beachten, was ich in den FAQ als Punkt 39 geschrieben habe. Nach dem Verlöten der Chassis ging es an die Weiche.

Klassisch wählte ich die Trennung zwischen Bässen und Mitteltönern bei etwa 300 Hz mit jeweils 12 dB. Etwas komplizierter sieht auf dem Papier die Scheidung vom Hochtöner aus.  Der brauchte selbst zwar nur einen Hochpass 2. Ordnung samt L-Regler, doch die 13er benötigen dafür glatt sechs Bauteile. Doch dann klappte es mit den Nachbarn und es ergab sich eine recht glatte Summenkurve für die Big 5, wozu der Bass phasengedreht angeschlossen werden muss.

Nach den Messungen war ich natürlich neugierig, ob denn die Big 5 nach dem Auge auch das Ohr überzeugen kann. Also ab in den Hörraum und nach dem Anschluss an meine selbst gebastelten Hypex Monoblöcke die üblichen Teststücke angespielt, die recht schnell alle Fehler entlarven.

Keith don’t go“ – nach langer Messeabstinenz wieder ein prächtiges Stück Musik – ließ mich Anrisse und ausklingende Töne hören, eine klare Stimme in für Nils Lofgren genau passender Größe stand an der richtigen Stelle auf der Bühne. Platz hatte auch das Orchester aus Harfe und Streichern, das mir den 4. Satz der 5. Symphonie von Gustav Mahler vorspielte.  Langsam, getragen, düster, dramatisch, bewegend, mitnehmend. Zum ersten Mal bewusst gehört habe ich diesen Satz 1972 in Viscontis eindrucksvoller Thomas Mann-Verfilmung „Tod in Venedig“, diese Filmszene wird mir nie aus dem Gedächtnis weichen.

Um nicht in noch tiefere Melancholie zu verfallen, sparte ich mir hernach den Blues. Statt dessen durfte mich E.S.T.  mit „Dolores in a shoestand“ für die nächste Aktion wieder mit positiver Energie füllen. Unglaublich, wie ein Bass, ein Klavier und ein Schlagzeug den vergleichsweise kleinen Raum in einen Konzertsaal verwandelten.

Die nächste Aktion bestand selbstverständlich in der Aktivierung der Big 5. Das Ersetzen aller klanghemmenden Bauteile durch einen digitalen Signal-Prozessor ist bei meinen Bauvorschlägen längst gängige Praxis und darf auch hier nicht fehlen. Also raus mit den Weichen, das FA 123 in einem kleinen Kasten auf die Rückwand geschraubt und mit den Chassisgruppen verbunden.  HFD auf dem Laptop und Clio Pocket auf dem PC arbeiteten eng zusammen, die Simulation des einen wurde Schritt für Schritt vom anderen überprüft. Die 12 dB-Übergänge zwischen den Chassis wurden auf 250 und 2500 Hz gelegt, den Bässen der übliche Subsonic 4. Ordnung vorgeschaltet und ansonsten ein paar kleine Begradigungen eingefügt. Von den 15 Biquads pro Kanal blieben viele übrig, mit ihnen hätte ich auch noch alle kleinen Unebenheiten im Frequenzschrieb gerade ziehen können. Die Boxen wollte ich jedoch zum Musikhören und nicht zum Linealjustieren nutzen. Statt eines verstrippten Bauteile-Chaos hatte ich somit nur ein paar Linien und wenige Punkte auf dem Laptop-Bildschirm.

Auf dem PC befanden sich die zugehörigen Bildchen. Sie zeigen die Amplitude auf Achse und unter Winkel, sowie die drei Presets linear, mit Hochtonabsenkung und mit kleinem Bassbuckel. So genügt ein Tastendruck, um schnell kleine Geschmacksanpassungen vorzunehmen. Wer mehr will, kann auch das in das HFD integrierte EQ bemühen. Diesen unbestreitbaren Vorteil des DSP zu nutzen, ist nicht verwerflich. Ich mag es sehr, wenn mir der Boxenklang gefällt. Und das kann nicht das Auge anhand eines Diagramms entscheiden. Ein „aber nur so ist es doch richtig“ ist für mich eher falsch.

Und wo wir schon bei „richtig“ sind, habe ich die Aktiven erst einmal mit der gleichen Kost wie zuvor genossen. Erkennbar anders ertönte die Musik nicht, jedoch konnte nur die trügerische Erinnerung als Vergleich herhalten. Ein schnelles Umschalten hätte sicherlich noch ein wenig mehr Dynamik, Feinzeichnung und Präzision zu Gunsten der weichenlosen Version zum Ohr transportiert. Doch selbst dabei wär ein „gut“ oder „besser“ immer noch völlig subjektiv.

Nach dem Abarbeiten des gesitteten Pflichtprogramms kam dann endlich auch der Augenblick, an dem ich meinen eigenen, subjektiven Spaß haben konnte. Alte Rockscheiben, mit denen ich in den 60er und 70 Jahren aufgewachsen bin, durften zum guten Abschluss des Hörvergnügens meinen kleinen Hörsaal zum Beben bringen. Bei „Smoke on the Water“ mussten augenblicklich die Füße stampfen, „Child in Time“ ließ den Kopf dazu wackeln, bei „I’m going home“ waren die Hände nicht mehr vom zusätzlichen Schenkelklopfen abzuhalten und „Locomotiv Breath“ hat mich zum unkontrollierten, aber nunmehr altersbeschränkten Rumhüpfen gezwungen. Ja, ich mag diese alten Balladen, in denen Musiker mehr als den einen, immer wiederkehrenden Dreiklang aus ihren Instrumenten (!) zaubern. Boxentest? Ach ja, bestanden. Nahmen sie mich mit? Eindeutig ein freudiges „JA!“

Udo Wohlgemuth

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Hallo Schülzken, danke für die tolle Beschreibung. Das weckt großes Interesse:-)
Wie würdest du den Unterschied zwischen Satori und Eton beschreiben?
Ich hatte die SB36 und seit drei Jahren die Doppel 7. Kenne als beide. Wo kann man Satori und Eton einordnen?

Beste Grüße
Enrico

Nabend Enrico,

wie Udo schon sagte gibt es Unterschiede auf sehr hohem Level.
Wer jetzt welchen Lautsprecher favorisiert, was soll ich da sagen und welche Vergleiche heranziehen?
Ich höre seit sieben Jahren mit GranDuetta, Dynamik und Membranfläche vergleichen macht kein Sinn.

Was aber Sinn macht, du baust diesen Lautsprecher und vergleichst ihn mit deiner D7 und dann berichtest du von deiner Wahrnehmung. Eines sei dir sicher, es ist spannend.

Gruß Schülzken

Moin Enrico,

ich startete mit der SB12 ACL, Schülzken hat mit mir die SB126L entworfen, dann kam die Little Princess, dann ebenfalls ne Granduetta.

Was soll man dazu sagen? Das Bessere ist des Guten Feind? Und wie definiert sich dies? Gedanklich, als bei teils bei den Großeltern aufgewachsene Blage fühle ich mich der „Boomer“Generation zugehörig, heute abwertend so bezeichnet, wo noch galt, Hubraum ist nur durch Hubraum, respektive Membranfläche nur durch Membranfläche zu ersetzen.

Aber würde ich deshalb heute meine Little Princess schlecht reden, weil ich weis, was sie „nicht“ kann? Nein! Lautsprecherbau ist ne Reise, die jeder Erbauer selbst zu beschreiten hat, nur dann endet sie glücklich. Du kannst ne SB12 ACL (Hab ich immer noch, Erstlingswerke gibt man nie her) nicht zur Partybeschallung in nem 70qm Wohnzimmer hernehmen. Ebenso macht ne GD in ner Besenkammer keinen Sinn, wenn man den Lautstärkeregler jenseits von 7 Uhr stellen will.

Schülzken hat mir die „SB-Princess“ (hab se noch nicht gehört) also „“Little“5“
so beschrieben, dass ich sagen würde: Make!
Muss mir diese auch mal anhören, als ehem. LittlePrincess Besitzer hab ich vermutlich ne besondere Beziehung zu ihr. Und mit ehemals meine ich: Die Thronfolgerin kann jetzt auch gediegen lt. Beschreibung.

Ich werde mir ein Urteil bilden bei Zeiten, die Neugierde ist immens.

Gruß,
-Sparky

Vielen Dank für eure Rückmeldungen! Werde nochmal in mich gehen, ob die Reise in Richtung GD oder was ganz neues mit BelAir weitergeht!

Grüße
Enrico

Hallo und guten Tag,

über die Namensgebung bin ich immer noch etwas irritiert, man hat ja noch die Eton Namensgebung im Hinterkopf wenn man 54 liest.
Für mich wäre der Name Big4seven oder Little5 passender.
4,5″ MT und der 7,5″ ist sage und schreibe 2mm größer als der 7/360 Hex.
Heißt für mich, das Tonmöbel ist etwas größer als die Linie74 aber kleiner als eine Linie54, also irgendwo dazwischen.
Nun denn, lassen wir diese Befindlichkeiten und kommen zum wesentlichen.

Vorweg sei gesagt, wer dieses Ding das erste mal hört wird seinen Ohren kaum glauben.
Der HT und MT Bereich bringt eine Plastizität und holographische Abbildung zu Tage die kaum besser sein kann. Manchmal vielleicht etwas steril in der subjektiven Wahrnehmung aber jedes Detail ist ohne Anstrengung zu hören, so bei „Meineke’s Tänzerin“. Der Nachhall nach hinten raus scheint nicht enden zu wollen, einfach sensationell. Ebenso detailreich bei Patricia Barber – live at The Green Mill. Aufgefallen ist mir das schon bei der BA52ACL, jetzt da der MT nur bis 200Hz runter arbeiten muss spielt er noch befreiter auf.

Die Anbindung zum Bass ist komplett bruchlos und ergänzt das Konstrukt nach unten eigentlich perfekt, das gibt es nichts zu mäkeln. Die beiden 19er leisten hier Top Arbeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ja, wir wissen alle das Unten bei mehr Membranfläche, Dynamik und Bauch imposanter sein kann, aber hier im Gesamtkonzept ist das schon sehr weit vorne. Brothers in Arms ist einfach ein Genuss und man glaubt dass der Gitarrenklempner persönlich anwesend ist. Bei Deep Purple war ich erst irritiert ob des Intros, ich wusste es nicht einzuordnen, aber als sie loslegten war klar wo der Hammer hängt. 70er Rock geht wunderbar ist der „Kleinen“. Auch war ich sehr beeindruckt von Joan Baez – Donna Donna, einfach nur Frau an Gitarre. Das kann was.
Gestern hat wieder das Zeitloch zugeschlagen.

Jeder der diesen Lautsprecher nachbaut wird einen Genuss zu Hause haben.

Genug der Lobpreisung,
BelAir Reihe: für mich ist dieses Ding ganz klar Platz eins,
Platz Zwei 52ACL,
danach alle anderen, mal sehen was mit der GranLady gehen wird.

Gruß Schülzken

Hilft nix. Muss ich wohl mal den Weißwurstäquator überqueren. Gibt es eine Mindest-qm Anzahl für den Hörraum, bei dem die Grandlady so gar keinen Sinn mehr macht? Das wäre vermutlich, dass Einzige, was dieses immense Haben-wollen-Momentum noch ausbremsen könnte.

Ausser vielleicht noch der Vergleich mit Linie 54. Die habe ich auch schon lange im Sinn.
Dieses Jahr werde ich mich auf den Weg machen. Ich schwöre!

Dickes Danke für die neue Serie und die besten Grüße aus dem Wilden Süden!

Stefan aka esage

Moin, ich glaube ab 200m² bekommt die Grand Lady Probleme
Oder war die Frage etwa andersherum gedacht? 😇

Duetta geht jedenfalls in 20m² überhaupt nicht, noch nie. Aber gibt halt nix anderes was in 20m² bislang besser gelungen hat 😀
Also muss ich wohl dabei bleiben und ihr das weiter verschweigen dass es gar nicht gehen kann.

Grandlady? Hmm, 30m²? Grob geraten.
Frage ist eher was du dir davon versprichst.
Wie groß ist der Raum?
Möchtest du lieber aufmerksam in den Bann gezogen werden oder eher entspannt Musik einfach laufen lassen?
Weiß nicht ob du dich noch an meinen Göttingen Artikel erinnerst, da habe ich die Eton Äquivalente zu lady und big5 über einen längeren Zeitraum verglichen

Matthias

Servus Matthias, nein an den Göttingen Artikel kann ich mich nicht erinnern. Bitte mal verlinken. Danke!

Also der verwinkelte Wohn/Esszimmer Bereich hat insgesamt 42qm. Das sollte passen. Aber ich weiß nicht, ob ich sie da vernünftig stellen kann. Da, wo ich sie gerne hin hätte ist es leider etwas beengt. (Wohnwand und Fernseher)
Die Raumgröße ist weniger das Problem. Eher der Schnitt…

Und wenn ich oben merke, dass das gar nicht geht mit dem stellen, dann würde ich sie eher in den Hobbykeller packen. Und der hat dann aber nur 17,7qm.

Vielleicht sollte ich mir Gedanken machen ob diese Wohnwand wirklich sein muss und die einfach rausschmeissen und den 65″ Fernseher dann eben gegen was größeres plus Big 5 austauschen.
Hmmm. Also Du bringst mich auf Gedanken…

Stefan

Ich spinne mal weiter… Wenn die Wohnwand weg wäre, dann könnte ich ja auch einen Center gut platzieren und dann wäre ein 5.1 Ansatz auch gleich machbar.
Geht denn das gut, wenn man eigentlich auf aktiv aus ist? Ich nehm an den Center und die Rears müsste man mit Weiche bauen?

Ich hab mich mit Surround bisher überhaupt nicht beschäftigt…
Aber das Sofa steht so ziemlich mittig im Raum. Also die Entfernung zu Front und Rear wäre ziemlich gleich. Ich nehme an, das ist gut?

Last edited 28 Tage her by Stefan

Moin Stefan,
https://www.acoustic-design-magazin.de/2016/12/24/linie-54-nach-goettingen-projekt-isolde/

Wie gesagt, da geht es um die Unterschiede zwischen duetta und Linie 54, die aber vom Prinzip her wohl recht ähnlich sein werden.

Ich selbst habe meine duetta an einer externen Endstufe und danCenter direkt am AVR hängen. Das geht durchaus, wenn du die beiden mains aktivierst und danCenter mit Weiche machst wäre das vergleichbar.
Spricht also nichts dagegen erstmal mit Stereo anzufangen.

Matthias

Aaaaah! Die herzerwärmende Isolde Geschichte!
Also Isolde’s Freude ist mir gut in Erinnerung geblieben. Das da auch der Vergleich drin vorkam nicht 😮

Danke für die Auffrischung!!

Und damit ich jetzt nix falsch verstehe: Du meinst also, der Unterschied zwischen Duetta und Linie54 ist in etwa äquivalent des Unterschieds zwischen Lady und Big5.

Also alleine von dem, was ich bisher gehört habe, würde ich annehmen, dass ich eher Richtung Big5 tendiere. Aber ich komme um einen eigenen Eindruck ja sowieso nicht herum.

Vielleicht sollte ich einfach beide bauen und dann je nach Lust und Laune die eine oder die andere hören.
Das Haus hat ja Zimmer genug. Notfalls muss halt eine U_Do 14 ins Gäste-WC umziehen…

Ich mag deine Kompromiss Bereitschaft 😉 und ja, so war’s gemeint. Weiter unten hat udo die Vermutung ja auch bestätigt. Big 5 wird etwas spielfreudiger auftreten und die Bühne noch klarer zeichnen

Fehlt nur noch die Entscheidung mit welcher du anfängst 😅

Lieben Gruß

Matthias

Mit welcher in anfange… Das lege ich nach dem Hörtest fest. Vielleicht entscheide ich mich ja doch ganz deutlich für nur eine und muss dann davon mehrere bauen. Wer weiß das schon…
In jedem Fall werde ich dann wieder berichten. Mit Text und Bild und vermutlich auch bewegtem Bild.
Stefan

PS: und ja, Wohnwand ist eh out 😉
Raus mit dem Teil 😍

Ich würde dann aber zuerst die ideale Lautsprecher Position finden bevor ich den TV Upgrade, damit du weißt wieviel Platz zwischen den beiden ist.

Bin gespannt was du so zaubern wirst

Matthias

Ja ich auch. Seit ich Udo’s Bericht gelesen habe mache ich mir über das Design Gedanken. Einfach, schlicht und unauffällig, also Klassisch, oder mal wieder mit einer besonderen Note und Akzenten im Design?
Mal sehen wo mein Sinn mich hinführt.

Ja, der liebe Virus. Alle Familienmitglieder haben es schon hinter sich, ich wurde bisher verschont. (Ich fühl mich so ein bisschen wie eine Mischung aus Superman und Hulk)

Aber der andere Virus hält sich schon viel länger und durch Deine Berichte über Satori, der jetzt in der Big5 mündete, ist nun doch wieder vollständig ausgebrochen. Und da gibt es, soweit ich weiß, keine Impfung dagegen.

Endlich mal kennenlernen würde mich sehr gefallen! Mittlerweile war ich auch so lange im Homeoffice vergraben, dass ich den langen Weg echt gerne auf mich nehme…

LG, Stefan

Moin.

Ne echte Männerbox.
Die Liste der Auswahlstücke liest sich wie aus dem Who i Who.
Udo, ein toller Bericht, den Du geschrieben hast.
Es ist keine einfache Übung, einen Höreindruck schriftlich so zu beschreiben, dass beim Leser ein inneres ‚Bild‘ entsteht.
Die neuen Neuen machen nach den schon gehörten 52 und Lady sehr neugierig.

Bis hoffentlich bald wieder auf der Therapiecouch
Rodscher

Moin Udo.
Yoga und ich haben mit der Liebe Müh… Aber wir arbeiten dran. Ab und an kommt dann schon was mit ‚Hand und Fuß‘ ‚bei raus, Diverse LS-Kreationen aus deiner Denkfabrik zeugen davon.
Die Neuen haben uns beide neugierig gemacht.
Terminbereitstellungsplanverfahren läuft.
Gruß Rodscher

Moin,
ich habe leider nur ein Wohnzimmer und 2 Duettas.
Ich freue mich darauf, die diversen Schönen und Ladies bei der nächsten Gelegenheit zu hören.
Ciao Chris

Moin,
na das ist doch mal wieder eine „amtliche“ Standbox. Erinnert mich in den Abmaßen stark an meine SB 417 , H=123, B=23, T=34 cm. Ich fänd es ja spannend, die beiden im Vergleich nebeneinander zu hören. Sind ja unterschiedliche Konzepte, aber trotzdem.
Und dabei erinnere ich mich dann gerne an das letzte gemeinsame Treffen und hören in Nordhausen. Es gibt so einige neue Bausätze (und bestimmt auch so einiges an neuen Selbstbauten) die darauf warten gehört und auch gesehen zu werden.
Auf jeden Fall aber ein großes Kompliment an Udo für seine bisher nicht endende Kreativität und Schaffenskraft.

“ die man nicht unbedingt im Badezimmer durchziehen sollte“

Gerüchte, nichts als Gerüchte! 😉

Moin,
Hoffe ja sehr jemand nimmt die Herausforderung an und baut eine 54 im Bad – wo auch sonst wenn keine Werkstatt vorhanden!
Lässt sich übrigens auch hervorragend in einer WG machen, insbesondere wenn man Mal die Geduld der Mitbewohner erforschen möchte

Viel Freude den Nachbauern:-)
Bei den Geschwistern von Eton hat sich herausgestellt, dass es Geschmackssache ist, auch hier könnte ich mir vorstellen, dass Lady und 54 gleichermaßen auf Begeisterung stoßen und manchem die eine, anderen die zweite besser gefällt.

Völlig aus dem Blauen heraus würde ich vermuten, dass die 54 präsenter, intensiver spielt und die Lady etwas entspannter dran geht

Freue mich auf erste Hörvergleiche und Berichte dazu

Matthias

Moin,

sehr schick, die BIG.
Bei dem Hobby zugeneigter Regierung stellen nur noch räumliche Zwänge den limitierenden Faktor. Um Matthias zuvorzukommen, man stelle sich solche Türme im Hifistudio vor, die Preisschilder könnten auch an Gebrauchtwagen stehen.
Ich find auch den weißen Hochtöner immer schicker, ist schon ein kleine Highlight. Und mal wieder ein Musikstück, welches ich nicht kannte, aber zum Nachhören animiert. So kann der Sonntag starten. Und irgendwann werde ich die Reihe auch mal hören können. Da freu ich mich schon drauf.

Grüße und einen sonnigen Sonntag

Enrico

Guten Morgen!

Nices Teil! Ich mag die Proportionen und den Rest werde ich wohl auch mögen! 😁 Am Besten wir testen! So, jetzt Kaffee!

Grüße
Andre

Last edited 28 Tage her by Andre
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