U_Do 18 und Contra Sub “DRESSED IN DARKNESS”

Hallo liebe Gemeinde. Seit meinem letzten Bericht über die U_Do 3 Stand sind einige Jahre ins Land gegangen und mittlerweile hat es mich an die Elbe, in die schönste Stadt des Landes verschlagen: nach Hamburg. Auch hier war ich nicht untätig. So verhalf ich Freunden und Bekannten zu neuen SB 18 Stand, ein paar hübschen U_Do 4 und U_Do 12 BR. Wie immer alles ohne richtige Werkstatt, geschweige denn super hochwertiges Werkzeug. Mehr als ansehnlich sind sie trotzdem allesamt geworden — dieses handwerkliche Improtheater hätte vermutlich sogar MacGyver mit väterlichem Stolz erfüllt.

Darüber hinaus konnte ich die ein oder andere Person ermutigen, mit dem Selbstbau zu starten und sich somit selbst zu SB 36 und Doppel 7 zu verhelfen. Wenig überraschend: Alle sind mehr als happy mit ihren neuen Lautsprechern.

Der Hintergrund
Obwohl die Verknappung von Freizeit gefühlt immer weiter zunimmt, wollte ich es mir bei diesem ganz besonderen Projekt nicht nehmen lassen, doch nochmal fix in die Tasten zu hauen. Das erste Mal wurde auf der Idee in einer durchzechten Nacht kurz vor Weihnachten 2018 herumgedacht. Eine ehemalige Arbeitskollegin und liebe Freundin hat gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Das Resultat: Ein wunderschöner Gothic-Shop in Hamburg-Eilbek.


(Quelle: https://nyctophilia-shop.de)

Wie es mit Subkulturen nun mal so ist, bildet Musik einen existenziellen Bestandteil. Was für die einen Ohrenfolter, ist für die anderen wahrlich Musik. Also kam die Anfrage: “Helge, willst du mal schauen, ob du das Soundsystem für unseren Laden bauen kannst?”. Die Szene soll dort nämlich nicht nur einkaufen, sondern sich ebenso treffen und verweilen können. Quasi der “Place to be” für die Nord-Gruftis. Die beiden Gründerinnen sind nämlich sehr bekannte Persönlichkeiten in der Szene und sind entsprechend auch ein Publikumsmagnet. Also muss eine vernünftige Beschallung ran, damit sich Personal und Gäste wohl fühlen. Blutende Ohren, weinende Kinder, panisch flüchtende Menschenmassen aus den Ladenpforten – all das galt es zu verhindern.

Beim ersten Business-Meeting holte ich mir einen groben Budgetvorschlag ein, versuchte herauszufiltern, worauf es denn nun wirklich ankam: Bass? Stimmen? Gitarre oder doch elektronisch? Wie ich sehr eindringlich gelernt habe, erstreckt sich das Musikspektrum von Knüppel-Metal, über atmosphärisch sanfte Frauengesänge, 80’s Synthwave bis hin zu “EBM”” und einer Art elektronischer Musik, die für mich klingt, als würde jemand mit einem Kochlöffel auf Metallmülltonnen herumtrommeln, begleitet von dem Geschrei eines an der Bettkante angestoßenen Zehs.

Sei’s drum. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und meine Musik hätte bei den ersten Soundchecks auch beinahe zu ernsthaften körperlichen Auseinandersetzungen geführt. Was aber klar war: Die Anlage muss irgendwie alles können und darf nicht zu zickig auf schwankende Eingangsqualität reagieren. Stereo mit Sweet Spot und feinster Bühnenpräzision war hier eh nicht gefragt.

Mein recht pragmatischer Vorschlag: 4-5 Satelliten über den Köpfen im Raum verteilen und für “unten” einen potenten Subwoofer für den nötigen Punch. Das stieß auf kollektive Zustimmung. Was ich wirklich schön finde: Das entgegengebrachte Grundvertrauen und die “Du machst das schon, denn du bist der Fachmann”-Haltung. Als Fachmann würde ich mich nun nicht unbedingt bezeichnen, aber in Gesprächen stelle ich schon fest, dass sich bei mir über die Jahre eine ordentliche Portion an Know-How gegenüber Laien angesammelt hat.

Mit dem veranschlagten Budget hätte ich natürlich auch noch viel mehr Raum zum Spielen gehabt, aber mal unter uns: Was soll eine Duetta in einem Klamottengeschäft? Außerdem stellt eine Gründung für junge Menschen auch immer ein hohes finanzielles und existenzielles Risiko dar und alle sind froh, wenn sie Geld sparen können. So zogen die Monate ins Land und ich dachte immer mal wieder auf dem Thema herum. Als Udo dann irgendwann seine U_Do 18 Coaxiale vorstellte, war die Wahl fast gefallen.

Wirklich mit der Planung beginnen konnte ich dennoch nicht, da der Gründungsprozess und die Suche nach der richtigen Immobilie ordentlich Zeit in Anspruch nahmen. Also: abwarten und Tee trinken.

Das Probehören
Sommer 2019. Zweiwöchiger Urlaub im elterlichen Garten in NRW. Damit verbunden: Der lang ersehnte Abstecher in Bochum. Fast ein bisschen ehrfürchtig und mit gemischten Gefühlen betrat ich den Laden. Die Sorgen waren übrigens berechtigt. Als ich Bochum wieder verließ, war mir klar: Meine SB 36, der SB 18 Center und die alten Quickly 14 Rears wurden mit einem Verfallsdatum versehen. Irgendwann wird der ER4 Einzug in mein Leben halten.

Doch zurück zum Besuch: Zur Tür hineingetreten entdeckte ich Udo, wie er für einen gespannten Zuhörer über das Loudspeaker-Wonderland und seine Erfahrung in der Branche referierte. Eine super herzliche und namentliche Begrüßung, eine kleine Vorstellrunde mit dem Herrn auf der Couch und mit den Worten “So Helge, du musst Eton hören!” auf die Couch zitiert. Da gibt man natürlich keine Widerworte.

Begonnen haben wir mit den Doppel 7. Dreißig Sekunden später kam die Gewissheit. Na toll! Das will ich auch… Und so hörten wir uns über die Linie 54 bis zur Duetta durch. Schon wahnsinnig wie unterschiedlich drei Lautsprecher der gleichen Baureihe klingen können. Nebenbei führten wir entspannte Gespräche und lauschten gebannt Udos Geschichten und Erklärungen. Mittlerweile nur noch zu zweit, gaben wir uns den Rest des Abends allerhand Gesprächsthemen hin und hatten rundum eine gute Zeit.

Kurz vor meiner Rückreise konnte ich dann noch das Ziel meines Besuchs hören. Die U_Do 19 in Kombination mit dem ovalen Sub mit zwei Chassis. Zwar waren die größeren 18er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Vorführung, aber Udo versicherte mir, dass sie quasi genauso klingen.

Mir war nach wenigen Sekunden klar, dass die Coax Reihe das Richtige für das Projekt ist. Tolle Auflösung, schöne Bühne und dank der Subs ein saftiger Punch – echt geniale Chassis für den Preis. So verabschiedeten wir uns zum Feierabend mit einer herzlichen Umarmung (Corona kannte ja noch keiner) und ich trat glücklich und sichtlich beeindruckt die Heimreise an.

Die Planungsphase
Gute 6 Wochen später in Hamburg waren aus der Idee eine eingetragene Marke, aus möglichen Mietobjekten eine konkrete Adresse und somit auch aus qm-Schätzungen eine genaue Verkaufsfläche herangewachsen. Sogar die Renovierungsarbeiten hatten schon begonnen. Beim ersten Betreten schillerten die Wände in einem knalligen Lila.

Mein lieber Scholli! Aus ein paar kleinen Satelliten und einem moderaten Sub musste doch mehr werden. 165 qm reine Verkaufsfläche? Ich würde lügen, wenn ich nicht kurz über ein System aus Party 12 nachgedacht hätte. Tief durchatmen! Das wird ein Ladengeschäft und keine Discothek… Nichts desto trotz habe ich ein wenig umgedacht.

Think big und so. Die U_Do 18 habe ich kurzerhand Hermanns Idee folgend in etwa 19 Liter Bassreflexgehäuse umgeplant und der Gedanke, ein paar der kleinen schmalen U_Do Ovalsubs in den Raumecken zu verteilen, wurde schlichtweg durch einen echten Bollermann ersetzt: den ContraSub 12. Ein dauerhafter Begleiter war die Sorge, dass der “Wumms” nicht ausreichen könnte. Spoiler Alert: reicht locker! Natürlich gibt es Raummoden, aber das lässt sich einfach nicht vermeiden.

Die Maße der Satelliten erstreckten sich von 350 x 350 x 214 mm. Mir war es wichtig, dass sie sich trotz ihrer Größe eher zurückhaltend in den Raum integrieren, und nicht mit einer Tiefe von fast 30 cm wie Jagdtrophäen von den Wänden herunterhängen. Das Terminal und das Bassreflexrohr habe ich der cleaneren Optik wegen nach oben gelegt. Aus heutiger Sicht würde ich die Terminals eher nach hinten und die Reflexrohre nach unten legen, da man durch den späteren Neigungswinkel doch draufschauen kann. Stört aber irgendwie auch niemanden.

Dem Subwoofer erging es wie den Satelliten. Lieber ein bisschen breiter und höher, aber dafür weniger Tief, um sich entsprechend “flach” an die Wand schmiegen zu können. Somit bekam er die Außenmaße 600 x 600 x 309 mm. Meinen ersten Gedanken, den Subwoofer mit Reflexrohren auszustatten, hat Udo mir glücklicherweise schnell wieder ausgetrieben und zum Schlitz geraten.

Absolut richtige Entscheidung, danke für’s “Influencen”. Alle Gehäuse sollten übrigens aus 19 mm MDF gefertigt werden. Lediglich das Häuschen für das SAM 300D Aktivmodul wurde aus 10 mm MDF gebastelt. Da Udo mir auf Anfrage keinen Bauplan dafür zur Verfügung stellen konnte, hier die Maße:

Nachdem alle Pläne mit dem Grandmaster himself abgestimmt und final freigegeben waren, konnte es mit dem Bestellen losgehen. Am Ende lagen fünf Lautsprecher, ein Subwoofer, sechs zu fräsende Fronten, ein Schutzgitter für den Sub, Gummifüße und noch zwei Meter Kabel als Backup im Warenkorb – man weiß ja nie. Als ich meine Zeichnungen mit den Chassispositionen einfügte, wurde mir proaktiv angeboten, die Löcher in den Deckeln direkt mitzufräsen. Das benötigte Holz stand trotz meiner Bitte nicht mit auf der Rechnung. Das war eine richtig faire Aktion und hat mir wirklich weitergeholfen. Danke dafür nochmal an dieser Stelle.

Während ich also auf die bestellten Bausätze wartete, kümmerten wir uns schon einmal um die zu besorgenden Holzzuschnitte. Meine Lieblingsadresse ist Hagebaumarkt in Altona. Das lag zwar komplett am anderen Ende der Stadt, aber der Weg lohnt sich immer. Eine kurze telefonische Warnung, dass wir den Zuschnitt belagern werden, konnte nicht schaden. An alle Hamburger: Der Weg lohnt sich! Etwa eine halbe Stunde später waren alle benötigten Teile vorhanden.

Der Zusammenbau
Am gleichen Abend begann ich noch damit, die Bretter in eine sinnvolle Anordnung zu bringen und miteinander zu verkleben. Da ich meine Winkelspanner nicht finden konnte, habe ich sie kurzerhand mit Kreppband fixiert. Viel mehr Spektakuläres gibt es zum Verleimen nicht zu sagen. Die Seiten umrahmen die Deckel, die Front verdeckt die Schnittkanten von Seiten und Deckel, und Deckel und Seiten umrahmen die Rückseite. Fünf Mal das Gleiche und dann noch der Sub. Ein paar Bilder zum Aufbau seht ihr hier:

Die Schleifarbeiten wurden aufgrund des typischen Hamburger Wetters in eines der Gäste-WC’s verlegt. Was soll ich noch groß dazu sagen? Das Bild spricht für sich und das Säubern war einfach nur ätzend, aber manchmal müssen ungewöhnliche Lösungen her. Stimmt’s Matthias? Die Zeit hing mir im Nacken und durchgeweichtes MDF eignet sich nicht gut zum Folieren.

Über die Folierarbeiten wurde hier auch schon zu Hauf berichtet. Je öfter man es macht, umso einfacher wird es. Deckel und Boden folieren und dann einmal fleißig drum herum wickeln. Schwarz-Seidenmatt war übrigens die Farbe der Begierde, passend zum Gesamtkonzept. Irgendwann möchte ich mich aber auch mal an das Thema Schichtstoffe und Echtholzfurniere wagen. Vielleicht ja, wenn ich mir die Doppel 7 anschaffe?

Auch der Aufbau der Weichen lief nach Plan und ging ohne größere Vorkommnisse von der Hand. Alles einmal zwecks Prüfung angeschlossen, angehört und eingebaut. Die Dämmwolle habe ich eher spärlich eingesetzt. Ich hatte immer noch Sorge, dass der Bass nicht ausreichen könnte und ich ihn durch zu viel Dämmwolle zusätzlich minimiere.

Als das erste Paar fertig montiert war, habe ich die U_Dos in den Verkaufsraum geschleppt, an meinen kleinen S.M.S.L SA-50 Amp geklemmt und nach ein paar Hörsekunden mit einem verlegenen “Upsi” kommentiert. Alter Schwede, was wollte ich nochmal mit einem Subwoofer? Natürlich wurde der Körper nicht durchgeschüttelt, aber die Wandnähe und die große offene Ladenfläche führten schon zu einem rundum wohlig warmen und trockenen Klang.

Die Endmontage
Wie zu Beginn gesagt, sah der Plan vor, die Satelliten in den oberen Raumecken zu verteilen und den Sub an einer der kurzen Seiten des Raumes zu platzieren. Hinter dem Verkaufstresen wurden das SAM 300D und der alte Marantz AVR verstaut. Die Verkabelung wurde mittels Kabelschacht hoch zur abgehängten Decke und von dort zum jeweiligen Lautsprecher gelegt. Den Sub mit LS-Strippen zu verkabeln anstatt mit langen Cinch-Kabeln war die eindeutig einfachere Alternative. Außerdem kann dann kein Gast ungefragt am Modul herumdrehen.

Gottseidank hat das ganze Verkabeln ein befreundeter Elektriker übernommen. Zur Befestigung der Satelliten in den Raumecken wurden ganz simpel Ketten, Haken und Dübel im Baumarkt besorgt. Über die Länge der Ketten, konnte wunderbar der richtige Winkel bestimmt werden, um nicht zu sehr über die Köpfe hinweg, aber auch nicht zu sehr Richtung Boden zu strahlen. Das Anbringen, Ausrichten und Verkabeln nahm nochmal einen guten Nachmittag in Anspruch und dann war es soweit: Im MCH-Stereo Modus wurde die Orgel angeblasen und die Erwartungen wurden mindestens erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Eine tolle Klangatmosphäre auf jedem Quadratmeter. Tiefe angenehme Bässe und genügend Reserve, um nach Feierabend in geschlossener Gesellschaft auch mal die Rufe nach Tanzlautstärke zu befriedigen. Besonders das Aufstellen von Kleiderständern und Dekorieren der Wände hat nochmal ordentlich nachgeholfen, um den Nachhall aus dem Raum zu bekommen. Die seidenmatte Folie sorgt dafür, dass sich die Lautsprecher perfekt ins Gesamtkonzept einfügen und wirken, als wären sie für genau diesen Zweck entworfen worden.

Der für mich größte Mehrwert der Anlage? Personal, Kundschaft und Gäste können sich bei leisen, wie lauteren Pegeln stets gut unterhalten und shoppen. Die Musik ist dabei immer im richtigen Maß präsent und nie nervig. Die Höhen sind glasklar und die Stimmen fein auflösend. Nach etwa 6 Monaten hat der Marantz den Geist aufgegeben und wurde durch einen neuen Yamaha ersetzt – einkalkuliertes Risiko, aber klanglich hat es nochmal ein Pfund zugelegt. Immer wieder reagieren Besucher begeistert auf die Anlage und den Umstand, dass es noch Einzelhändlerinnen gibt, die so einen großen Wert auf hohe Klangqualität setzen, um das Shoppingerlebnis vollumfänglich zu gestalten – da werde ich immer ein bisschen rot vor Stolz. Ich bin jedenfalls super glücklich, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht wurde, ich mich so sehr austoben konnte und von Udo und Jonas so wunderbar unterstützt wurde! Wat willste mehr?

Allen Interessierten, Anwohnern und Touristen kann ich nur raten, mal bei Nyctophilia, Landwehr 5 in Hamburg vorbeizuschauen. Es erwarten euch garantiert herzliche und vor allem lustige Menschen, spannende Kleidung und Accessoirs und natürlich toller Sound. Ein kleiner Blick über den Tellerrand kann zudem nie schaden. Und was mich besonders happy macht: Mittlerweile schreiben wir einen heißen Sommertag im Juni ‘21 und ich kann euch noch immer zu einem Besuch raten. Das böse Virus und das damit verbundende, tragische Ladensterben haben sie zum Glück überlebt. Nicht zuletzt wegen einer absolut loyalen und treuen Community. Am Ende geht doch nichts über echte Freundschaften, oder?

Helge

Zur U_Do 18 im Online-Shop
Zum ContraSub12 im Online-Shop

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12 Comments
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Verdammt .. wie cool!!!
Klasse Umsetzung, klasse Bericht, sehr durchdachtes Konzept!!
Die Jungunternehmer können sich glücklich schätzen!!
Ich wünsche alles Gute für das Geschäft und viele entspannte Zuhörer .. Sollte ich es endlich mal schaffen in Hamburg anzuhalten .. höre und sehe ich mir das gerne mal an!!!
Lieben Gruß, Markus

Hey Helge,

Auch von mir alle Glückwünsche zum Projekt. Ich finde es absolut klasse. Und da wir alle die U_do‘s kennen, sollte klar sein welch Preis-Leistungs-Verhältnis dahinter steht. Da können diverse Möchtegern-Hipster-ohne-Seele-Kettenläden ihre ultrateuren Deckenlautsprecher von der amerikanischen Firma mit 4 Buchstaben, mit B anfangend, wegtun.
Es steht noch ein Besuch mit meiner Freundin in Hamburg zum König der Löwen aus. Sie als ehemalige Gothic-Anhängerin wird sicher gerne mal den Laden besichtigen. Mein Fokus wird woanders liegen 😉

Weiter so. Und Echtholz auf der Doppel7 wäre genau der richtige nächste Schritt!

VG Marcel

Klasse gemacht und geschrieben, Helge.

Wie Sparky bereits schreibt, geht auch mir die Hintergrundbeschallung der 08/15 denkenden Laden-, oder Geschäftsbetreiber über die Ohren auf den Keks und löst teilweise Gedanken strafbaren Inhalts aus.
Zu welchen Käufen soll diese psychologisch wirkende Musik denn anregen?
Klopapier und Kotztüten?

Zurück ins Positive.

Im Gesamtkonzept Deiner Freundinnen die Musikanlage zu bauen, war bestimmt eine erfüllende Angelegenheit.

Einige Kunden loben in den Rezensionen des Ladens denn auch die gute Musik mit.

Peter

Moin,

die richtige Musik zum richtigen Konzept ist ein Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte. Leider ist sie in Läden meist zu einer Hintergrundbeschallung verkommen, bei der sowohl die Lautsprecher, als auch Musikauswahl zu wünschen übrig lassen. Wer zum Jahreswechsel hin noch nicht manisch grinsend, weil an den Vorgang des Abhäutens denkend, ein Kaufhaus aufsuchte, in welchem zum gefühlt 127 Mal (am Tag) “Last Christmas” von einer sehr schlechten Anlage wiedergegeben wurde – der lügt 😀

Vor einer Weile wurde hier schon von der erfolgreichen Beschallung eines Friseursalons mit Udos Boxen berichtet. Auch, wenn mein “Coiffeur” seit Jahren in meinem Alibert wohnt und für “Standard einfach für Mannschaften” Haarschnitte ausreichend begabt ist, ich würde vielleicht einen Friseur aufsuchen, wenn da gute Lala läuft.

Wie gesagt, Musik ist Emotion. Diese ordentlich mit einem Laden zu verbinden ist ein Erfolgsrezept, welches viel zu selten angewandt wird.
Somit: Viel Erfolg mit dem Laden, wovon ich ausgehe, dass er da ist 🙂

Gruß,
-Sparky

Guten Abend Helge,

es besteht Hoffnung.
Freitags gibt es bei uns in der Firma in der Schweißecke immer Wurst, vor ner Weile hat ein Arbeitskollege dafür nen Amp und ein Udo SB-Acoustics Stereo Set, sowie nen Sub gespendet. Nachdem dieses gern zur Wiedergabe eines westdeutschen Kindersenders genutzt wurde und ich dann lauthals “Baybe, Baybee, Baybeeeeeeee!” mitsang, trat am vergangenen Freitag ein Wandel ein und es lief Heavy Metal 🙂 Bei nem Großkunden von uns läuft Metallica in der Schmiede, so muss das 😉

“Denn wie sang Freda Payne in A Song for You? “Just listen to the melody. Cause my love is in there””

Das meine ich mit Emotion. Shirley Bassey – Make The World A Little Younger. Eines meiner Lieblingsstücke mit Gesang.

Gruß,
-Sparky

Was, wie, wo??
Ojottojottojott, der ganze Staub im Badezimmer! Wie??? Kann man nur auf so eine Idee kommen!?!
Naja, wenigstens hast du vorher die schwarze Wäsche vom Mitbewohner abgehangen 😅🙈
Geniales Projekt, tolle Umsetzung, und: ich finde, es sieht nicht nur aus ‘wie dafür gemacht’ sondern es sieht gut aus weil dafür gemacht! Well done!
Dem Laden allen erdenklichen Erfolg, spannende, sehr andere Welt die sich da aufgetan hat. Auf das es viele Nachbauer gebe!
Matthias

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