Soundbar XL made by Rincewind

Etwas ungewöhnlich für das Magazin ist die schnelle Folge zweier Berichte zur gleichen Bausatz-Kombination. Diesmal habe ich mich dennoch dafür entschieden, denn zu unterschiedlich sind die Ergebnisse. Während Eric uns klassisch mit Sub-Sat erfreute, hat Rincewind eine Kombination aufgebaut, der man ihre Funktion nicht einmal auf den 2. Blick ansieht. Kann denn besser dokumentiert werden, welche Möglichkeiten der Selbstbau gegenüber Fertigkauf bietet?

Anfang 2020 suchte ich ein passendes Geburtstagsgeschenk für meinen Vater. Boxen hatte ich mit ihm bereits gebaut. Diese stehen auf dem halbhohen Regal hinterm Sofa. Zum Musik-Hören wird der Sessel gegenüber dem Sofa und neben dem Fernseher genutzt. Der Fernseher gehört zur Sorte der Flachbild-Geräte mit dem gewohnten Problem: schlechter Ton. Schön, wenn man bereits gute Boxen und ein langes Cinch-Kabel hat. Dann haben meine Eltern einen guten Fernsehton auch auf dem Sofa. Einziges Manko: Der Ton erschallt hinter dem Kopf. Frauen haben damit scheinbar weniger Probleme – Männer, „des lieben Hausfrieden willens“ behaupten dann auch: „Wir haben uns dran gewöhnt.“

Doch wie war das früher, als die Eltern stolz das Bild (ähm Gekrakel) des fünfjährigen Rincewind im Wohnzimmer aufhängten, nur weil es ein Geburtstagsgeschenk war? Was passiert wenn das „Kind“, mittlerweile fast 10x so alt mit einem selbst gebastelten Geschenk ankommt…?

Auf dem Fernsehtischchen ist doch ziemlich viel Platz für einen Unterbau – eine Soundbar XL 😀

Los geht’s. Es ist Januar 2020 und bis zum Geburtstag sind es noch gut 5 Monate hin, da kriegt „das alte Kind“ vielleicht doch noch was gebastelt. Ein U_Do Bausatz ist schnell gekauft und noch schneller geliefert. Udo per Mail angefragt, ob bei U_Do 41_7 als liegender Quader etwas zu beachten wäre? Als Antwort erhalten „Nimm doch U_Do 19 und U_DoSub oval 2 – dafür habe ich diese doch entworfen.“ Hmm, tja, Udo hat mal wieder Recht. Preislich macht es praktisch keinen wirklichen Unterschied, also Udo’s Vorschlag geordert und ein paar Tage später lag das Paket im Arbeitszimmer.

Das Jahr 2020 hatte jedoch ein paar Veränderungen im Gepäck, die so im Januar nicht sichtbar waren. Ein Virus breitete sich in der Welt aus und veränderte die Abläufe im Alltag sehr gewaltig. So wurde aus dem Gedanken „Geburtstagsgeschenk“ schnell ein „Weihnachtsgeschenk“.

Ende des Sommers kam leichte Panik auf: Oh, Weihnachten ist schon gleich! Also am PC angefangen, so etwas wie eine SketchUp Zeichnung zu erstellen. Dann Udo noch eine Mail geschrieben, ob die Koaxe nicht zu sehr bündeln würden, weil – naja – nicht auf der Höhe des Ohres sein würden. Udo’s Antwort: „Wegen Bündelung – schau auf meine Messdiagramme, dafür mache ich die doch! Aber da die Box so nah am Boden sein wird, wirst Du mit Reflexionen vom Parkett rechnen müssen. Besser ist, wenn die Front um ca. 10° nach hinten gekippt ist.“

Mist. Jetzt auch noch die SketchUp-Zeichnung ändern und die Chassis-Ausschnitte bekomme ich da auch nicht richtig gezeichnet. Motivation im Keller.

Gut, wenn man gute Freunde hat. Michael hat mit seinem CAD Programm was Fantastisches  erstellt, da verneige ich mich nochmals vor seinem Können.

Die Vorstellung der Soundbar war in meinem Kopf, doch nur dank Michaels KnowHow und seiner Freizeit ist daraus auch ein Plan geworden. Mittlerweile ist es Ende Oktober, die Baumärkte liefern keine Zuschnitte – ich habe keine Kreis(ch)säge und Weihnachten ist noch näher. Die schrägen Schnitte würden selbst mit passendem Werkzeug meine Fähigkeiten übersteigen. Der angefragte Schreiner, der mir schon oft, sehr oft mit ausgezeichnetem Holz und Zuschnitt geholfen hat, schüttelt den Kopf: „Dieses Jahr wird es nix mehr. Der Virus, so viele Aufträge und dann noch die Pandemie-Regeln. Geht nicht.“

Panik Modus: ON. Also auch für Weihnachten ein anderes Geschenk überlegen. Wird eh ein sehr ungewohntes Fest.  Panik Modus: OFF.

Mittlerweile ist Anfang 2021, chinesische Elektronik: 2.1 Amp-Platine mit Display und Fernbedienung liegt im Arbeitszimmer – aber nicht der Zuschnitt. Nochmals mit Schreiner gesprochen: Holz ist gerade ziemlich schwer zu bekommen. März 2021: Der Zuschnitt ist da! Sofort Probe liegen!

Wunderbar! Schönes Buche MPX, exakt zugeschnitten, selbst der Frontrahmen ist fast fertig, ich bin glücklich. Michael bietet mir an, mit seiner Fräse die Lochung vorzunehmen und rettet mich vor dem nächsten Motivations-Loch.

Mit gelochtem Holz und mittlerweile anderem Elektronik-Konzept (ich glaube auf Neudeutsch heißt es „AGILe Arbeitsweise“) das nächste Probeliegen. „Sprint Goal“ sozusagen erreicht.

Sieht gut aus. Die Spaltmaße werden mit Schraubzwingen und Gurten auf „Soll“ gebracht. Normalerweise arbeite ich mit Überstand und Bündigfräser – was diesmal nicht geht. Also konstanten Druck auf die Klebestellen und es wird alles gut!

Der Anfang ist nicht schwer. Zwei schnell zugeschnittene Hilfsbrettchen aus Restholz helfen, die Front auf Linie zu bringen. Und nicht vergessen: mehr Schraubzwingen.

Die gewünschten Spaltmaße sind trotz Drucks leider nicht erreicht. Ein paar Korrekturen wird der Exzenter-Schleifer schaffen, der Rest wird am Ende verdeckt sein.

Die nächste Klebung muss warten, denn zunächst müssen die Weichen und das Kabel rein. Später komme ich nicht mehr so einfach dran. Für die Weichen verwende ich Bastelholz-Brettchen, darunter wird Moosgummi geklebt. Die Weichen schraube ich an, falls ich diese zur Fehlerbeseitigung heraus nehmen müsste. Das Moosgummi ist mit einer Sicherheit von 99,99% nicht nötig, doch mit den 0,01% Unsicherheit kann ich mich nicht anfreunden. Wenn am Ende doch was anderes als die Membran vibriert… Ein wenig unnötiges Voodoo hat doch einiges an Beruhigungskraft.

Die Weiche mit den wenigen Bauteilen ist schnell gelötet und weiter geht’s mit der Klebung. Habe ich schon erwähnt, dass der Geruch von Ponal Fugenleim auf Holz etwas Sinnliches hat?

Zwischendurch ein paar Strippen durchziehen. Die Löcher werden noch mit Heißkleber luftdicht verfüllt.

Und die Elektronik (zumindest die Stromversorgung) vorbereiten, solange gut dran zu kommen ist.

Anschließend den Deckel drauf und gut festzurren! (Schraubzwingen nicht vergessen)

Wenn der Kleber fest ist, können die Gurte ab und es wird geschliffen. Von der Schleiforgie auf dem Balkon habe ich keine Bilder gemacht – es war zu staubig. Die Prüfung der Leimstellen mache ich mit einer Taschenlampe. Wo ca. 1000 Lumen auf Spalt treffen, ist das Licht auch bei Tag sichtbar. Es hilft, dass keine Leimreste auf dem Holz sind.

Lösung für solche „kleinen“ Fehler ist einfach: Mehr Ponal!

Vor der Ölung werden die Öffnungen verklebt. Man(n) kann es auch vor dem Schleifen machen, dann ist es im Inneren mehr sauber – Hust, Hust

Mein bevorzugtes Holzöl aus Tirol (Complex Hartölwachs) ist zwar sehr, sehr ökologisch, die Dämpfe beim Trocknen will ich dennoch nicht in der Wohnung haben.

Der Frontrahmen soll mittels Neodym-Magneten gehalten werden. Ich habe mich für eine Version mit einem Durchmesser von 8 mm und einer Haltekraft von ca. 4 kg entschieden (da verrutscht hinterher nix). Für die exakte Positionierung der Bohrungen kann ich so die Hilfen für Holzdübel-Bohrungen verwenden. Die Magnete habe ich mit etwas Fugenleim im Holz fixiert.

Als nächstes kam der große Moment: Chassis einbauen. Beim Löten nutze ich ein Stück Alu-Folie als Schutz der Membran vor Lötzinn- oder Flussmittel-Spritzern. Hat sich schon Mal gut bewährt.

Der erste Funktionstest am Abend – Läuft! Die Ovalen-Chassis machen auf 14qm zu viel Druck und das noch komplett uneingespielt. Gutes Omen.

Der Plan ist, die Elektronik mit einer Blende aus Alu für das Auge etwas gefälliger zu machen. Viel sehen wird man davon nicht, denn es kommt ja noch die Frontbespannung davor. Der akustische Stoff ist von meiner Lebensgefährtin ausgesucht worden. Ich habe nur eine eingeschränkte Farbwahrnehmung – einfacher Gendefekt: XY Chromosomen-Paar – für volle Farbwahrnehmung und Benennung von Farben ist ein XX-Paar vorteilhaft. Unter Sanddünen-Beige kann ich mir bei bestem Willen keine Farbe vorstellen. Daher wird zunächst ein Farbmuster-Set der Akustik-Stoffe bestellt. Das hilft der Frau bei der Auswahl der passenden Farbnuance ungemein. Das Ergebnis fällt extrem überzeugend aus! Lebenstipp: Lasst die Frau das Finish & Farbe bestimmen. So dürfen auch große Boxen ins Wohnzimmer.

Die Soundbar XL macht sich gut – zum Test wurden mehrere Musik-Filme geschaut. Da fehlt nix, der Sound ist bombastisch. Sting („Sting – Grenzgänger und Freigeist“) mit seiner Gitarre klingt wie ein Wohnzimmer-Konzert, ABBA („Abba – Dancing Queen Dokumentation Schweden 2013“) schafft die 70er zurück bis zum Sofa usw. Wir haben in ein paar Abenden die Soundbar XL schon nahezu „eingespielt“.

Die Front versperrt zum Glück die Sicht auf die immer noch nicht ganz fertiggestellte Soundbar: die Alu-Blenden fehlen noch – sind quasi im Zulauf. Nur ist der Geburtstag morgen. Ab ins Auto mit der Kiste! Die Alu-Blenden kommen halt ein wenig später. Wie so ziemlich alles bei diesem Projekt.

Die Eltern waren sehr überrascht als die Kiste ins Wohnzimmer kam. Schnell anstöpseln und ja, der Fernseher wirkt jetzt deutlich zu klein. Aus meiner Sicht kein Problem, Weihnachten ist ja auch dieses Jahr wieder. Da geht noch was.

Nur womit jetzt vorführen? Hier muss ich erwähnen, dass meine Eltern zwar einen „smarten“ Fernseher haben, jedoch allerhöchstens EPG nutzen. Amazon ist vorinstalliert, schnell mit eigenem Account einloggen und einen Film raussuchen: „Bohemian Rhapsody“. Der Film ist fantastisch, der Sound ist gigantisch! Kommt perfekt über die Soundbar XL rüber. Das haben wir bereits einen Abend vorher ausprobiert – absolutes Kinofeeling inklusive. Viel Zeit zum Vorführen der Soundbar hatte ich nicht, der Kaffee wurde langsam kalt und der Kuchen trocken. Nochmal versprochen, in ein paar Tagen mit den Alu-Blenden aufzukreuzen, dann waren die Eltern alleine mit ihrem neuen Fernsehton.

Die Alu-Blenden für vorne und hinten waren auch schon angekommen, da ergab sich das nächste Lieferproblem: Die Kombination aus Kaltgerätebuchse, Schalter, Sicherung und Filter war nicht vollständig. Trotz 6 Wochen Lieferzeit.

Es fehlte nur eine Kleinigkeit, wie immer, die Entscheidende: Der Sicherungshalter… Eine weitere Verzögerung in diesem Projekt – irgendwie bin ich mittlerweile dran gewöhnt.

Am Abend rief mein Vater an: „Die ja, ähm, ja tolle Soundbar, da steckt wohl viel Arbeit drin, äh ja, also die Soundbar würde schon einen sehr, sehr guten Klang haben. Aber viel zu wuchtig. Der Fernseher ist da so klein und so… Nein, keinen neuen Fernseher zu Weihnachten! Da gibt’s Veto!“

Naja, aber er hatte schon eine Idee, wie es doch mit der Soundbar passen könnte: „Komm vorbei und hilf mir den Fernsehtisch umzubauen!“

So sieht das Provisorium aus. Die Soundbar liegt auf zwei Stapeln aus Zeitschriften und Büchern. Damit das so nicht auffällt, hat mein Vater eine alte Holzstange in passende Stücke zersägt. Als Dank für die Aktion zeigte ich ihm, wie er mit dem Fernseher über YouTube seinen derzeitigen Lieblingskünstler nicht nur hören, sondern auch sehen kann.

Wir hörten und sahen viele Videos z.B.:

Gianmaria Testa – Lasciami Andare
L’Automobile – Paolo Fresu & Gianmaria Testa (live)
Oder Elvis
Oder die Beatles (wer findet die drei Titel?)

Und dann fuhr ich heim, während Vater sich mit YouTube vertraut machte. Vorher haben wir noch einen Plan ausgearbeitet, wie das Provisorium doch durch eine dauerhafte, stabile Lösung ersetzt wird. Statt der Zeitschriften sollen ein paar Holzklötze (Möbelfüße aus dem Baumarkt) und ein Teil der Rückwand für den stabilen Stand der Soundbar XL sorgen. Vielleicht ist auch bis dahin der Sicherungshalter eingetroffen, damit auch die Alu-Blende in der Rückwand eingesetzt werden kann. Bis es tatsächlich soweit war, vergingen wieder einmal Wochen. Zeit genug, um für die endgültige Version die Möbelfüße zu kürzen, schleifen und ölen. Die Rückwand wurde auch gekürzt.

Das alte, neue Fernsehtischchen ist passend zur Soundbar XL gestaltet. Der Abschluss war erfolgreich, das neue Konstrukt wurde abgenommen. Jetzt war ich dran zu zeigen, was die Soundbar XL so kann. YouTube hilft.

Am Anfang was ruhiges von Hans Thessink und Leonard Cohen. Um wieder wach zu werden, durfte ein italienisches Duo spielen.

Auch wenn das alles musikalisch bestens rüber kam, reizte es die beiden ovalen Bässe nicht einmal ansatzweise aus – da muss was anderes ran: Kari Bremnes mit Kanskje ist schon mal nicht schlecht. Dann mal etwas tiefer greifen: Terje Isungset „Fading Sun“. Kommentar vom Vater auf dem vibrierenden Sofa: „Oh, das geht aber tief.“

Nun, die Soundbar kann nicht nur tief, sondern auch Druck (ist nicht Vaters Geschmack, dennoch müsste zumindest die Hälfte laufen): Tool mit Pneuma (Denny Carey spielt nicht das Schlagzeug – Er ist DAS Schlagzeug)

Damit Vater etwas entspannen konnte, ist zum Schluss etwas Klassisches gespielt worden.  Wer kennt das Bild?

Größerer Fernseher steht immer noch nicht zur Debatte, denn für Tagesschau, Quizduell oder Tatort reicht es. Die Subwoofer-Funktion testen höchstens die Enkel mit dem Smartphone (ja, der kleine Douk Audio Amp hat Blauzahn integriert). Dennoch, der Fernsehton kommt jetzt nur noch von vorne.

Rincewind

Zur U_Do 19 im Online-Shop
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Rincewind, ein Hammer Projekt und so penibel durchdacht als integrale Lösung mit allen Details wie eine top Stromversorgung!
Es juckt schon in den Fingern, nachdem ich meiner Mutter dieses Jahr einen großen Fernseher spendiert habe, wäre so eine Soundbar noch das Sahnehäubchen…
Eine Frage noch: kann Dein Vater die Lautstärke am Fernseher noch regeln?
Danke und VG, Jo

In meinem Fall wäre der Kopfhörerausgang die richtige Lösung. Und Du weißt, für altere „Kundschaften“ muss das Bedienungskonzept einfach gestrickt sein!

Vielen Dank für Deine Denkanstöße!

[PS: können wir im Class D Stromversorgungs Faden eventuell die Verschaltung der Kondensatoren für die Stromversorgung für nicht E-Techniker verständlich darstellen?]

Hallo Rincewind,

die Soundbar, wahrscheinlich die Mutter aller Soundbars, und das im German Level. 😉
Ich habe den Bericht mehrmals gelesen, ich habe ja fast mitgebaut…

Sehr gut die Tipps, Lichtspaltsuche mit LedLampe. Ja genau, wenn die zu klebende Platte am nächsten Tag ausgehärtet ist setze ich grundsätzlich an den inneren Kanten nochmals eine satte Klebefuge, mit dem Zeigefinger eine Hohlkehle ziehen, vom Fliesenleger abgeschaut wenn er im Bad die Silikonfugen glättet.

Alufolie als Spritzschutz beim Löten. Okay, übernehme ich! Ich hatte da immer alte Baumwolllappen verlegt, das mit der Folie ist besser.

Das Netzteil, Meanwell? Sicherlich 24V, zu wieviel Ampere hast du dich entschlossen?
Die zusätzlichen Entstör/Siebkondensatoren, Elko + MKP? Kannst du Werte nennen?

Und im Nachgang dann doch das Möbelstück anpassen, ja, so muss es sein. 🙂

Gruß Rundmacher

Ein ausreichend dimensioniertes Netzteil, endlich. Was die Versandhändler zumeist im Bündel anbieten reicht nie und nimmer, das sind immer irgendwelche zweckentfremdeten Notebook-Netzteile.
Und ein richtiger Elkopuffer, 69000µF. Herrlich.
Dann noch die ungepolten MKP’s um die HF-Reste zu entfernen. Ich löte da auch immer irgendwelche ungepolten dran, die µF Größe ist fast egal, da reicht sehr wenig. Manchmal finde ich noch ältere ungepolte, Keramik oder Glimmer, die kommen auch noch dran. Schaden tut es nicht, ob es etwas bringt, ein Oszi wüßte mehr. 😉

Gruß Rundmacher

Hallo Rincewind,
baue gerade ein Mona 21, wo die Elektronik auch in das Sub-Gehäuse soll. Netzteil ist das gleiche, Amp ein anderer Douk.
Hat deine Elko-Kombination einen besonderen Grund, oder könnte man auch einen einzelnen größeren Impulskondensator einbauen ?

Zum Löten stell ich die Chassis auf den Magneten, ohne Baumwolle und ohne Alufolie.

Gruß Markus

Hallo Rincewind,

da isse ja endlich, wir hatten ja die Tage noch gesprochen wann die endlich kommt.

Das Thema Soundbar schiebe ich ja schon ca 4 Jahre vor mir her.
Pläne dafür sind auch lange fertig mit Unterstützung von Michael.
Drei verschiedene Versionen, 2x SB, 1x Eton, alle jeweils mit integriertem Woofer.
Dann hieß es, so ein Ding brauch kein Mensch, der Markt ist gesättigt, dann kein Zeit, keine Lust, keine anständige Elektronik. Jetzt bin ich wieder bei Adam und Eva.

Die KOAXe sind ja klasse, aber ich will nicht die eckigen Chassis haben, wenn dann einfach nur rund und am besten in SB16PFCR KOAX.

Mal sehen zu was ich mich durchringe.

Gruß Schülzken

Die Kombi würde mein Auge auch als ausgewachsener Stereo Standlautsprecher nicht beleidigen. Viel Bass in schmaler Bauform. Glaub das wurde schon hier und da mal im Forum angefragt?

Ansonsten sehr stylische Soundbar, tolle CNC Fräse, ein Hoch auf Dübelsetzer (bestes Preis Leistungsverhältnis ever) und ja, der Geruch von „Ponal FL 1“ weckt auch bei mir nur gute Erinnerungen:-)

Hallo Knutbox und Rincewind,

dagegen sprechen die Parameter des ovalen Basses, er will eine 80 Liter Reflexbox. Damit er im geschlossenen Gehäuse tief genug herunter kommt, gibt es im 2.1-Amp eine Anhebung um 40 Hz, die passiv nicht machbar ist. Ebenfalls wichtig ist die Einstellung des Pegels damit Bass und Mittelton gleich laut sind.

Gruß Udo

Sehr schön das Ding! Irgendwie kommt bei mir der Wunsch auf, eine antike Musiktruhe mal zu pimpen 😉

Moin Peter,
Jaa, wenn Du mal loslegst 🙂 halbe Lösungen gibt’s da nicht… mitten im Artikel musste ich schmunzeln als ich das Bild gesehen habe und mich an Udos Einleitung fast nicht sichtbar erinnert hab 🤣
Overengineering at it’s best! Like! Die endgültige Version finde ich optisch auch dezenter, gute Idee gewesen.
Den Eltern lange lange Freude damit
Lieben Gruß
Matthias

♥️

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