4. Januar 2026

Klemens baut U_Do 19 und Ovalsub 2

Autor: Klemens

Es begab sich aber in der heiligen Adventszeit, da ward ein Gedanke empfangen, leise zuerst, doch von großer Verheißung: Man wollte das Angebet mit Klangmöbeln versehen, auf dass im Gemach des Yoga Harmonie und Schwingung wohnten. Und siehe, nach kurzem Briefwechsel mit dem Meister der Klänge ward beschlossen, dass es sein solle eine Verbindung aus klaren Punktschallstimmen und tiefem, mächtigem Beiwerk.

Damit dem Gehilfen die Mühe gemindert werde, bestellte man zugleich wohlgestaltete Schallfronten dazu.

Eichenholz ward begehrt, stark und edel, und man gedachte, es mit gegerbten Häuten der Tiere zu zieren, auf dass Auge und Ohr gleichermaßen erfreut würden. Da wurden die Bretter mit Bedacht geschnitten, Falze herausgearbeitet und alles in rechte Form gefügt. Und der Leim hielt fest, was sonst mit Spannwerkzeugen hätte gezwungen werden müssen, auf dass nichts Überflüssiges verschenkt werde.

Aus den Resten der Eiche formte man Füße, auf dass das Werk festen Stand habe.

Die Tierhaut spannte man über die Vorderseiten und befestigte sie wohl. Scharfe Klingen dienten dem Feinschliff, und kein Schnitt war vergebens.
 

Des Meisters Zauberteile aber, teils aus glänzender Legierung, wurden verbunden und verborgen im Innern des Klangmöbels, gleich einem Geheimnis im Schoße. Auch weiße Watte fand noch Raum darin, ehe die letzten, verborgenen Zutaten ihren Platz erhielten.

Und als der Heilige Abend gekommen war, wechselte das Wunderwerk Ort und Besitzer.

Da saß der fromme Familienkreis beisammen und lauschte, fast ungläubig, dem lieblichen und doch gewaltigen Klang. Und sie hörten nicht auf bis tief in die Nacht hinein. Und es war große Freude im Hause.

Liebe Grüße, Klemens

Zur U_Do 19 im Online-Shop
Zum U_Do Ovalsub 2 im Online-Shop

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6 Comments
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Famos! Daran hat er wohl getan!

Was für ein mega Baubericht! Super geschrieben und ich hatte so manche Schmunzler auf den Lippen. Auch die Bilder sind sehr gut gemacht. Die Weiche zwischen den Weihnachtlichen Kerzen, die Schere die sich wie ein Schlitten durch den Schnee bewegt. Schick!
Auch schick ist für mich die Kombination aus Eiche und schwarz und die Idee den Subwoofer gleich zu integrieren. Ein tolles Klangmöbel!

Eine Frage habe ich aber noch: ich tue mich beim Beziehen von Leder um Ecken immer schwer. Wie dick ist das Leder? Man sieht an den Ecken ja kaum Übergänge.

Viele Grüße und viel Spaß mit dem erstklassigen Teil

Alex

Oh, okay. 1mm ist natürlich auch echt dünn. Muss mal schauen ob ich da was finde. Ich hatte immer 2-3mm. Danke dir sehr für deinen Tipp

Hervorragend kundgetan. Eure Kunstfertigkeit sei gepriesen! 

Gesundes neues Jahr gewünscht!
Ein schönes Projekt und unterhaltsamer Bericht – Danke!

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