Marcels SB-Heimkino in Schritten

Kennt ihr das? Ihr habt gefühlt ein tolles Heimkino-/ Wohnzimmerkino-Setup und es reicht völlig, um euch glücklich zu machen … wenn da nicht diverse Foren, Magazine und Facebookgruppen wären. Man wird viel zu häufig mit scheinbar besserer Ausstattung konfrontiert. Manch einen mag das kalt lassen, mich leider nicht. Als gelernter Handwerker kommt auch noch hinzu, dass ich es liebe, etwas selbst zu erschaffen. Dieses Gefühl, wenn etwas gebaut wurde und einem selbst gefällt: Unbezahlbar.

Mein Saxx Coolsound System ist definitiv ein (vor allem optisch) sehr schönes Set, der AMT Hochtöner macht seine Sache gut. „Das bleibt jetzt erst mal“ versprach ich meiner Frau vor gut einem Jahr.

In den letzten Jahren habe ich mich relativ viel mit dem Thema Lautsprecherbau beschäftigt. Nicht genug, um selbst die schönsten und am besten klingenden Schallwandler zu erstellen, aber die Grundlagen sind ganz gut gefestigt worden. Nach vielen Überlegungen, ob ein erneuter Systemwechsel wirklich nötig ist, habe ich im Sommer mal ein Herz gefasst und ein unverbindliches Gespräch mit Udo geführt.

Während ich eine gute Stunde mit meinem Hund an der Erft spazierte, wo das Hochwasser vor Kurzem seine Spuren der Verwüstung hinterlassen hatte, bekam ich in einer sehr netten Unterhaltung eine sehr ausgiebige Beratung über die Möglichkeiten im Eigenbau, gepaart mit ein wenig Geschichtsunterricht in der Lautsprecherwelt. Am Ende hab ich mich dann für die SBAcoustics Serie entschieden, welche nach und nach meine Saxxen ablösen sollen.

Es gingen viele Stunden der Planung ins Land. Ich suchte nach Designs, Materialien und den genauen Lautsprechern. Das Gute am Eigenbau? Ich konnte das ganze Vorhaben meiner Frau schmackhaft machen, weil ich sie in die Designfrage einbezogen habe.

Zuerst einmal sollte der Subwoofer ausgetauscht werden, der SB 29 SW BR erschien mir geeignet. Als Material war zunächst Multiplex angedacht. Dann ergab sich jedoch die glückliche Fügung, dass unsere Schreinerei mir knapp 10m² 19er MDF vermacht hat … es wäre entsorgt worden. Außerdem hat man gerade eine neue CNC Fräse bekommen. Somit wurde ich schnell als Versuchsobjekt missbraucht.

Ein kleines Bild aus dem Bau hefte ich mal an, ich möchte euch aber nicht unnötig mit nacktem MDF quälen:

Nach Recherchen und Rücksprachen mit meiner Frau stand dann der Stil fest: Der Korpus sollte umlaufend in schwarz sein, die Seiten in einem Holz, welches nicht zu hell und nicht zu dunkel ist. Das schwarz habe ich durch Warnex Strukturlack in halbmatt schwarz realisiert, die Seitenteile sind aus Paulownia Leimholz, welches ich mit zwei Schichten Osmo Topoil Akazie auf den gewünschten Ton brachte.

Endlich hatte ich dann auch den Bausatz bestellt, welcher dann auch zeitgleich mit dem Finish des Gehäuses eintraf. Wie das halt so ist, es läuft nie alles glatt. Trotz bester Verpackung und viel Schutz ist leider die kleine Tüte mit Silicagel im Karton des Chassis kaputt gewesen. Die Kügelchen haben sich überall verteilt. Leider auch im Chassis. Beim SB29 ist in der Polkernbohrung ein Gitter. Durch irgendeinen Spalt sind die Kugeln genau da gelandet. Beim Schütteln sind viele rausgefallen, die Anzahl konnte ich zunächst auf wenige, nachher auf eine Kugel (dachte ich) minimieren. Die scheinbar letzte habe ich nicht rausbekommen. Was macht man? Ich hatte Angst, dass diese Kugel hörbar wird. Also hab ich recht spät den Udo noch mal angerufen, der mich beruhigte und vermutete, dass man das Kügelchen nicht hören sollte. Es hat mir aber keine Ruhe gelassen und ich hab mich noch mal ans Schütteln begeben, sodass ich auch diese Kugel aus dem Chassis befreien konnte. Glück gehabt.

Heute war es dann soweit: Der Zusammenbau und der erste Test standen an. Erst mal ein großes Kompliment an unsere Schreinerei (die von mir jetzt vor Weihnachten auch noch in Form einer leckeren Flüssigkeit belohnt wird). Die Platten waren genauestens zugeschnitten und die Fräsungen perfekt. Das Chassis sitzt so gut, dass es sogar ohne Schrauben halten würde.

Also habe ich die Kabel an den Lötfahnen des Chassis angebracht, das Chassis versenkt und angeschraubt, die Wolle im Gehäuse verteilt, die Kabel mit dem noch vorhandenen Monacor SAM 300 D verbunden, dieses verschraubt und glücklich und zufrieden mein Werk bewundert:

Ungeduldig wie ein kleines Kind an Weihnachten wurde der Subwoofer wie sein Vorgänger unter der Wendeltreppe im Wohnzimmer geparkt und angeschlossen. Am TV wurde die Schlachtszene von Avengers: Infinity War gesucht und gestartet, das Modul ging an und … ein tiefer, sauberer und trockener Bass. Leider begleitet von einem Geräusch, von dem ich genau wusste, woher es kam. Es war wohl doch nicht die letzte Kugel Silicagel, die mir gestern abend aus dem Chassis rollte. Also: Demontage des Aktivmoduls und von hinten das gelöste Chassis rausgedrückt.

In den nächsten knapp 15 Minuten habe ich das Chassis so geschüttelt und gedreht, dass es einer intensiven Sporteinheit gleich kam. Irgendwann kam dann das erlösende Klackern der Kugel auf unserem Laminat.

Also wieder zusammengebaut und getestet. Ohne Einmessung muss ich sagen: Unbeschreiblich! Der Mehrwert zum alten Saxx DS10 ist gigantisch, die Schlacht der Avengers klang so viel besser, präziser und zugleich angenehmer, dass mir ein verschmitztes Grinsen viele Minuten lang im Gesicht blieb.

Wie geht es weiter? Geplant ist zunächst, dass ein zweiter Sub (der Korpus ist schon verleimt, aber noch nicht im Finish) mit zwei SB18 einzieht. Danach folgt der SB36 als geschlossener Center. Für die Rears kommen dann vermutlich zwei SB18 CB. 3D Sound? Nun, der Receiver kann es, mal sehen, was die Zukunft bringt 🙂

Danke an Udo für alle beantworteten Fragen (und es waren nicht wenige), die vielen Tipps und die Motivation, was selbst zu bauen. Ich werde dabei bleiben.

SB18

Es sollte weiter gehen im großen Heimkinoprojekt. Geplant war nun, dass die SB18 endlich die Saxx CS90 ablösen. Kompaktlautsprecher mit Kalotte gegen Standlautsprecher mit AMT? Mutig, dachte ich. Aber ich wollte eine persönliche Note im Heimkino und das „Risiko“ eingehen. Das Design sollte gleich dem SB29 sein und der Bau verlief unkompliziert.

Die Frequenzweichen waren auch schnell gebaut. Ja, ich weiß, Lüsterklemmen haben nicht den besten Ruf, aber auch sie erfüllen ihren Zweck.

Nach der Fertigstellung musste ich einfach wissen, wie die Burschen klingen, also schloss ich sie an Zone 2 meines Denon an und ließ sie ohne Einmessung, ohne Einrichtung, ohne optimale Platzierung, auf dem Boden stehend gegen die Saxxen antreten:

Ich sag es mal so: Die Saxxen spielen etwas tiefer und die Höhen sind durch den AMTler etwas präsenter. ABER: Das Gesamtpaket ist bei den SB18ern klar besser. Sie klingen warm (was ich persönlich sehr gern hab) und sehr detailliert. Bei gleicher Lautstärke am Receiver spielen sie auch lauter als die Saxx.

Es war also klar: Die SBs bleiben. Aber wie setze ich sie in Szene? Die geeigneten Ständer mussten also her. Der Look sollte natürlich zum Lautsprecher passen, also entschied ich mich für selbstgebaute Holzständer aus Fichte. Die Beine sind aus Dachbalken (18cm x 10cm), die Füße sind aus zwei Lagen Dreischichtbrettern. Auch diese wurden mit dem Akazienöl behandelt, das Ergebnis sieht so aus:

Mir gefällt es, meiner Frau gefällt es und bisher hat es auch allen Besuchern gefallen. Nach Ausrichtung, Einmessung und Einspielung muss ich auch sagen: Der Klang ist noch mal eine ganze Ecke besser geworden. Das vorübergehende Finish will ich auch zeigen.

SB 36 Center

Vorab: Ich hatte mal geplant, den Center wegzulassen. Mein erster Eindruck war auch, dass die beiden SB 18 den fehlenden Center ganz gut „phantomisieren“. Allerdings gab es hier und da zugespieltes Material, wo mir der letzte Kick im Stimmbereich fehlte. Außerdem … was ist ein Wohnzimmer/ Heimkino ohne Center?

Nun ging es an die Planung. Der SB36 ist ja ein ganz schöner Brecher. Ein liegender SB18? SB30 Center? Eigentlich wollte ich den Center dezent halten, aber ich wollte auch alle Chassis gleich halten. Mir kam dann die Idee, den SB36 in ein geschlossenes Gehäuse zu setzen. Eine kurze E-Mail nach Bochum, um mir das „Go“ zu holen. Die Antwort kam wie immer: Schnell, präzise und informativ. Udo schrieb, dass schon viele den SB36 Center in 20L geschlossen gebaut haben. Also plante ich und hatte den Zuschnitt auch schon fast in Auftrag gegeben, als ich einen letzten Versuch unternahm, meine Frau von einem Center mit BR zu überzeugen. Ich präsentierte ihr ein Bild und bekam ein klares „NEIN!“. Er sei deutlich zu breit.

Also hab ich wieder Udo kontaktiert und gefragt, ob ich die Maße anpassen könnte. Weniger Breit, dafür etwas tiefer. Als Antwort bekam ich einen Link, der sinngemäß sagte: Wenn du die Breite änderst, kann man die Veränderung messen, aber nicht hören. Daraufhin hab ich die Maße verändert, das Nettovolumen von ca 35,5L aber beibehalten. Ein ausgelegter Zollstock auf dem Lowboard hat mir dann auch grünes Licht von der Regierung beschert. Drei Tage später war dann auch der Zuschnitt der Schreinerei da, die Fräsungen passten wieder perfekt.

Das Design wurde natürlich passend zu den SB18ern gewählt. Der Zusammenbau ging problemlos von der Hand, das gilt auch für die Weiche. Dementsprechend spare ich mir hier die Bilddokumentation und präsentiere nur das Finish:

Zunächst konnte ich das (doch ganz schön große) Monster nur mit Benjamin Blümchen testen, weil meine Tochter den TV beansprucht hatte. Nachmittags ging es dann ans Einmessen und testen. Zum Klang eines Centers etwas zu schreiben, finde ich persönlich schwierig. Fakt ist: Der Große macht genau das, was er soll: Er verbessert die Stimmwiedergabe enorm und die Stimmen kommen in meinem leider nicht perfekt aufstellbaren Setup aus der Mitte. Ein perfektes Stereodreieck ist leider nicht möglich. Die Wahl der gleichen Chassis war genau richtig, der Center passt sich harmonisch zwischen den beiden SB18ern perfekt ein. Hier die finale Front:

Wie geht es weiter? Die Chassisgleichheit hat sich jetzt durchgesetzt, aber für hinten sollen die Speaker etwas kleiner sein. Da bei meiner seltsamen Rückseite (von links nach rechts: Freiraum, eine 17cm Säule, Freiraum, ein kurzes Stück Wand, Terrassentür, Wand) laut Udo Wandlautsprecher wegen der Säule keinen Sinn machen, habe ich mich für die SB18 CB entschieden. Der Zuschnitt liegt bereits im Keller, der Inhalt muss allerdings wegen einer bevorstehenden OP am geliebten Vierbeiner noch etwas warten.

SB18 CB

FINALE! Endlich nähert sich das Projekt SBAcoustics Wohnzimmerkino dem (vermutlich vorläufigen) Ende. Die gefrästen Gehäuseteile lagen ja schon etwas länger im Keller. Die Farbgebung und der Zusammenbau waren nach den anderen Speakern reine Routine, sodass die Gehäuse schon fertig waren, bevor die Bausätze eintrafen.

Als der Inhalt dann auch diesen Samstag kam, begann ich sofort mit dem Bau der Frequenzweichen. Leider musste ich die Fertigstellung terminbedingt auf Sonntag verschieben, was aber zu verschmerzen war. Die Frequenzweichen schnell fertig gelötet und die Lautsprecher zusammengebaut. Da sie ja „nur“ als Rears im Wohnzimmer laufen, habe ich sie probeweise zunächst mal im Büro angeschlossen, weil ich ihr Potential auch mal im Musikbetrieb testen wollte. Habe hier noch ein paar Markaudios CHR-70 stehen (unbeschaltete Breitbänder, die aber einen ganz guten Job machen).

Also die SBs an die B-Ausgänge des Yamaha angeschlossen und meine Testplayliste gestartet. Oleta Adams fing an mit „Get Here“ und ich war gespannt auf die SBs. Umschalten von A auf B und … klingt irgendwie komisch. Komisch einseitig. Lag daran, dass nur der rechte Lautsprecher arbeitete.

Verkabelung geprüft, Verkabelung in Ordnung. Also wieder öffnen. Zum Glück habe ich den Fehler schnell finden können, eine Lötstelle hatte sich gelöst (vom + Eingang zur ersten Verbindungsstelle). Also schnell repariert, den Rest geprüft und wieder zusammengebaut.

Norah Jones durfte jetzt mit „Come away with me“ ihr Bestes geben. Ich liebe die klaren Höhen zu Beginn des Songs. Aber auch genau da war der Knackpunkt. Irgendwas stimmte mit den Höhen nicht. Nachdem ich die Balance von Mittig nach links und rechts abwechselnd verschoben habe, merkte ich, dass der Problemlautsprecher von eben nur aus dem BMT musizierte. Also nochmal das ganze Spektakel, aufschrauben, Fehler suchen, Fehler finden, zusammenbauen, anstöpseln und testen.

Geben wir Phil Collins mal die Chance, „In the air tonite“ startete und da war er: Mein heiß geliebter SBAcoustics Klang. Wie auch ihre großen Brüder klingen sie sehr detailreich, warm und präzise. Nur untenrum sind sie aufgrund ihrer geschlossenen Bauweise etwas schmaler als die großen SB18er. Aber da sie ja „nur“ als Rears agieren werden, haben sie ja mit dem SB29 eine ganz gute Unterstützung im Tiefton.

Jetzt sitze ich hier und höre Bradley Cooper und Lady Gaga zu, die „Shallow“ zum Besten geben. Macht Spaß. Morgen wandern die beiden dann ins Wohnzimmer runter, die Wandhalterungen sind schon installiert.

Nun war er da, der Tag der Fertigstellung. Es ging auch alles ganz schnell und problemlos. Die SB18 CB wurden auf die bereits installierten Wandhalterungen gesetzt, mit Bananensteckern angeschlossen und getestet. Erfreulich, wenn nach den gestrigen Pannen aus beiden Lautsprechern etwas kommt, das richtig klingt.

Der Hochtöner wurde (wie von Dolby empfohlen) 80cm über der Ohrhöhe installiert. Da ich aber selten still und gleich sitze, bin ich von 165cm über dem Fußboden ausgegangen. Die Lautsprecher habe ich mit Hilfe der Halterungen dann seitlich und nach unten geneigt, sodass beide annähernd in Richtung Referenzplatz ausgerichtet sind.

Im Denon habe ich dann die beiden Kanäle aktiviert und bei Stille nach Gehör die Pegel angepasst, sodass alle Lautsprecher gleich laut klingen (außer der Center, den habe ich um 2dB angehoben). Auch die Abstände habe ich mit Hilfe eines Lasermessgerätes eingestellt.

Wie testet man jetzt am besten das neue 5.1 Setup? Ich habe mir bei YouTube ein Dolby Demovideo angehört/angesehen und muss sagen … Wow, das klingt einfach geil. Die Wahl der gleichen Chassis war genau richtig, der Klang ist detailliert und total homogen, nie aufdringlich und präzise. Das Endergebnis sieht dann so aus:

Ich nenne es mal mein „Wooden Home Cinema“. Ich freue mich auf die ersten, ausgiebigen Tests mit Filmen.

Fazit: Alles richtig gemacht. Die Lautsprecher klingen toll und homogen, egal ob im Film- oder Musikbetrieb. Sogar bei kleinen Pegeln machen die SBs Spaß und ich bin jetzt (hoffentlich) am Ziel angekommen. Das ganze Projekt hat sehr viel Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend. Die Planung war langatmig und ich habe vieles über den Haufen geworfen und umgeplant. Letztendlich hat es sich aber definitiv gelohnt und ich wage mal zu behaupten, dass dieses Set mit deutlich teureren Setups mithalten kann.

Marcel

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Hallo Marcel,

„am Ziel angekommen“
soso, wirklich?

während des Lesens fühlte ich mich ca. 10 Jahre zurückversetzt,
damals noch mit
3x SB36, 2x SB18, 2x SB15 im Heimkino unterwegs,
Bassunterstützung mit 2x 15″, das hat viel Spaß gemacht.

Meine Bengels erst mal die Playstation an den AVR angeschlossen und „Call of Duty“ gespielt. Da fährt der Panzer dann durch Wohnzimmer.

Gruß Schülzken

Hallo Marcel,

wenn SB36, dann die Centerversion als Standbox, der Mehrwert ist erstaunlich meiner Meinung.
Die 36er hab ich drei oder vier Mal gebaut, die Centerversion gefiel mir am besten weil der Mittelton durchhörbarer ist. Im Heimkino klingt das auch spektakulärer.

Gruß Schülzken

Vorsicht Geschmackssache 😉
Ich persönlich kann mit zuviel Bühnenpräsenz nix anfangen da es mich auf Dauer nervt…
Im Zweifel probehören.
So oder so, feines Kino. sB ist ne geniale Baureihe dafür!
Matthias

Hallo Marcel,
Gratuliere zu deinem SB Heimkino. Tolle Umsetzung, das. Design gefällt mir richtig gut. Vor allem die Kombination von Holz und schwarz sieht sehr edel aus.
Bei mir zu Hause werkelt ein fast identisches Heimkino, ich verstehe also genau, wovon du hier also sprichst.
Aber du wirst jetzt doch auf der Zielgeraden noch schlapp machen wollen? Gerade wo der Receiver 3D Sound hergibt, wäre dieser Schritt doch nur logisch und konsequent. Du kannst was aus der U_Do Serie auswählen oder die SB15. Die gibt es auch als Version für Wand- oder Deckenmontage. Mit der SB15 bist du dann sogar sortenrein, speziell im Hochton. Drück die Knie durch und spuck in die Hände, du hebst damit dein HK in die nächste Dimension 👍
Weiterhin viel Spaß mit dem tollen Setup.
Hermann

Hallo Marcel,

Danke für den schönen Bericht, der so wie schon andere das langsame „Versinken“ in der „Sucht“ Lautsprecherselbstbau dokumentiert.

Da finden sich wahrscheinlich fast alle wieder.

Ich hab zwar keins, aber beim Erschaffen eines Heimkinosets geht´s halt hervoragend noch einen und noch einen rauszuhauen.

Dein Set ist wirklich sehr schön geworden.

Ich hatte die SB36 auch und jetzt daraus die 18.

Ich würde zum zweiten Sub greifen und die SB18 draufstellen. Halte ich akustisch für die bessere Lösung bei Subbetrieb im Heimkino. Udo jetzt wegschauen!!

Da hast Du „fast“ richtig fette 3-Weger vor Dir.

Zudem verteilen zwei Sub den Druck gleichmäßiger im Zimmer, sodass die Moden weniger angeregt werden.

Sollte es die SB 36 werden, würde ich die Centerversion in Dáppolito bauen, dann kriegste fürs Heimkino noch bessere Bühne.

Servus und viel Vergnügen im Heimkino.

Peter

Ja das mit den 3D Lautsprechern ist so eine Glaubensfrage. Dazu gibt es mindestens so viele Meinungen wie verschiedene Setups. Auto 3D, Dolby Atmos, DTS X… multipliziert mit der Anzahl der möglichen Lautsprecher. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, was er für sinnvoll erachtet. Dazu gibt es bei YouTube diverse Kanäle um sich zu informieren. Der eine schwört auf 2 Höhenlautsprecher, der nächste braucht mindestens 6 davon. Vielleicht gibt es ja auch einen einschlägigen Installer, wo du mal verschiedene Systeme hören kannst? Bei mir hapert es gerade noch am Receiver, meiner kann nur 2D Sound.
Übrigens werkelt bei mir 3x SB36 in der Front. Da ist mein Sub29 schon fast überflüssig.
Aber wenn dir deine bessere Hälfte 2 Deckenlautsprecher genehmigt, fang doch damit an. Sollte dann irgendwann der Wunsch nach mehr aufkommen, kannst du ja immer noch ausbauen und den Receiver tauschen.
Egal wie du es machst, es ist ja jetzt schon großartig.
Beste Grüße,
Hermann

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