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  • #5956
    Wolpi

      ‘… dann ist MDF als Werkstoff die günstigerer Alternative…’

      Mich hat beim MDF auch schon angezipft, dass die runden Fräsungen unsauber waren – an der Stirnseite des Zapfenfräsers hatten sich kleine Wuzerln gebildet – die dann blöde weg zu schleifen waren. MDF ist jetzt nicht mein Lieblingsmaterial.

      Wenn ich schon tagelange Arbeit rein stecke und versuche alles möglichst sauber hin zu kriegen – da sind mir ein paar Euros Aufpreis bei den Bretteln egal. Es zählt allein das Ergebnis … und wenn es das nächste mal heißt, ich lass’ mir den Zuschnitt gleich auf Gehrung schneiden – auch ok.

      #5893
      BigBernd

        Hallo Jürgen,

        die Bestellung lief über expresszuschnitt.de

        Viele Grüße

        #5133

        Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

        JoKa

          Hallo,

          wenn man noch das eine oder andere Prozent an Restfeuchte rausholen will, dann ist die Lagerung mit allseitiger Luftzirkulation absolut richtig. Bohlen und alles, was noch nicht endfertig ist, wird so gelagert, weil ein wenig Bewegung im Holz dabei ja egal ist.
          Wenn man einen bereits fertigen planebenen Zuschnitt nur bis zur Weiterverarbeitung konservieren will, habe ich die besten Erfahrungen gemacht, alle Platten aufeinander legen und rundum mit vielen kleinen Zwingen zusammenpressen. So “zwingt” man die Platten, planeben zu bleiben und nicht zu schüsseln.

          Gruß Jo

          #5132

          Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

          Sparky

            Mahlzeit,

            ich kaufe meine Zuschnitte bei Holzland Greve.
            Nicht die Günstigsten, aber von Zuschnittgenauigkeit (CNC) und Holzqualität bin ich
            noch nicht enttäuscht worden. Furnier haben die auch, ebenfalls in guter Qualität.

            Gruß,
            -Sparky

            #5118

            Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

            Klemens

              Hallo Sparky,

              bitte passt bloß bei der Lagerung des Leimholzes auf.
              Ein paar Tage im feuchten Keller(im Sommer ist das jeder – mehr oder weniger) können da rechte Wunder vollbringen – leider im negativen Sinn. Ich musste da auch schon genug Lehrgeld zahlen…
              Wäre schade um den schönen Zuschnitt.

              Liebe Grüße,
              Klemens

              #5098

              Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

              Sparky

                Guten Abend leeve Lü,

                zurück aus einer Montage in den Ardennen, durfte ich endlich das Holz der GD in Empfang nehmen.
                Die Zustellung hatte sich etwas verzögert, da die Post einen Teil der Pakete als “nicht den Versandbestimmungen” entsprechend in der Zustellung verweigerte.

                Böse darum bin ich nicht, möchte ich doch nicht mit den armen Seelen tauschen, welche sich im Paketzusteller-Gewerbe ihren Lebensunterhalt erkämpfen. Für den Hungerlohn sich einen krummen Rücken heben würde ich auch nicht wollen, ich halte auch schon das Maximalgewicht pro Paket von 31 Kilo für eine Zumutung, so etwas könnte ich nicht durch die Gegend püngeln, schon gar nicht bei dreißig Grad im Schatten.

                Aber so ist das Holz nun da:
                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-25-17.04.51.jpg

                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-25-17.05.03.jpg

                Ausgepackt zeigt sich die hohe und zufriedenstellende Maßhaltigkeit.
                Leider habe ich mich bei einem Teil der Zuschnitte um 20 mm verrechnet, niemand ist perfekt, schon gar nicht zwischen Tür und Angel. Wie man das einfach mit einer Stichsäge korrigiert, wird in einem zukünftigen Beitrag gezeigt 🙂

                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-25-17.22.23.jpg

                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-26-18.18.03.jpg

                Zuletzt sei das erste Aufdoppeln der Front gezeigt: 10mm MDF muss auf 19mm Buche Leimholz appliziert werden. Wie? Nun – Zuerst nehme man Fugenleim und streiche das MDF damit ein. Optimal dafür ist sicherlich eine Malerrolle, hat man, so wie ich, gerade keine zur Hand, tut es auch ein Spachtel.

                Es bleibt die Frage, wie man das Ganze ordentlich anpresst. Wichte ist das Zauberwort; und da sich noch ein paar Hochspannungstrafos und andere eisenkernhaltige Utensilien in meinem Fundus auftreiben ließen, war ein Andrücken des MDF an das Leimholz kein Problem:

                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-26-18.25.03.jpg

                https://www.acoustic-design-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/2016-08-26-18.39.31.jpg

                Geklebt wird mit Fugenleim, dieser bildet trotz der zwei Zentner Eisen ein flexibles “Polster”, auf dem sich die MDF Platte noch hin- und herschieben lässt, bis alle Maße stimmen.

                Als nächstes steht dann ein wenig Nacharbeit mit dem Holz an (s.o) und die Übergabe der Fronten an Udo zur Befräsung.

                Zunächst darf ich aber in der kommenden Woche eine Montage in Polen machen.
                Ardennen, Polen, …. man könnte meinen, mein Chef wäre ein Freund des Reenactment 😀

                Gruß,
                -Sparky

                #3172
                Elvis3000

                  Das ist ne menge Holz, hoffentlich passen die Zuschnitte. Abo.. 😉

                  Greez Udo

                  #2287

                  Als Antwort auf: SB 23/3 Sarcophago

                  Andre

                    Wie mach ich das blos?

                    Jetzt gibt es einen Plan für die Form und trotzdem muss ich noch mal in mich gehen, wie ich den Bau gestallte. Wichtig zu wissen ist dabei, dass ich als Hypothekentilger derzeit nicht über unbegrenzte Barschaft verfüge und somit möglichst kostengünstig an die Realisierung rangehen muss. Sprich: Der Schmalhans ist Küchenmeister.

                    Bisher hieß es immer, ab zum Hornbach / Bauhaus / Hagebau etc. und dem Mann an der Säge eine schöne Liste mit kleinen Brettchen für MDF-Zuschnitt übergeben, einpacken, zusammenleimen, schleifen, Finish fertig. Das geht bei dem Entwurf leider nicht. Die Front hat keine parallele Seite. Da muss ich also individuell ran. Und damit es auch schön günstig bleibt, habe ich mit im Baumarkt 2 OSB Verlegeplatten 15 mm eingeladen, die ich dann zuhause mit Oberfräse, Handkreis- und Stichsäge in Form bringen wollte.

                    Jetzt bin ich nicht als der geduldigste Handwerker bekannt. Mein Schweinehund bellt immer: „Fertig werden“ und so wurde aus allen guten Vorsätzen wieder mal nix, die da waren: Langsam machen, eine saubere Grundform herstellen und dann mit dem Kopierfräser die nächsten, Die Rundungen mit der Zirkelschablone, die Geraden mit einem Parallelanschlag….

                    Die Front und Rückseite des Korpus habe ich als Papiermodel auf das OSB übertragen, welches ich zuvor in 30 x 100 cm große Teilstücke geschnitten hatte. Jeweils eine Vorder- und Rückseite habe ich zusammengeschraubt und dann mit der Handkreissäge versucht mit einer als Anschlag umfunktionierten Wasserwage die geraden Schnitte zu machen. Das hat recht ordentlich geklappt, soll heißen, so richtig winkelig wurden die Schnitte nicht, so dass Vorder- und Rückseite schon mal nicht 100 % deckungsgleich waren. Dann die Rundungen: Ich wollte dafür den Fräszirkel nehmen und das hätte ich auch besser getan! Ganz meinem Naturell folgend war mir das Auseinanderschrauben und dann einzeln Fräsen zu viel Arbeit. Also Stichsäge mit Kurvenblatt ausgerüstet (der nächste Fehler!!!) und die aufgezeichneten Rundungen per Hand ausgeschnitten. Dass so ein dünnes Sägeblatt bei runden Schnitten gerne mal zappelt wie ein Lämmerschwanz ist den meisten DIYlern bekannt, mir jetzt auch wieder. Naja, im Rahmen seiner Möglichkeiten hat Andre somit 4 halbwegs gleichmäßige Front- und Rückseiten gesägt. Der Spachtel und der Montagekleber werden’s schon richten.

                    Front

                    Da mein Entwurf ja zumindest in teilen gerade Seitenwände aufweist, war der nächste Schritt entsprechend einfach. Rechtwinkeligen (Oh Gott!) Seitenwände mussten geschnitten werden und dann an der entsprechenden Stelle eingeschraubt und geleimt werden. Das Ergebnis sah dann erst mal so aus:

                    grundkorpus

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