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- Dieses Thema hat 9 Antworten sowie 8 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 Woche von Monti aktualisiert.
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5. Juli 2026 um 16:33 Uhr #84064Alechs
Hey Leute
Wie kriegt man so eine glänzende Oberfläche hin? Lackierkabine habe ich leider keine. Bootslack, Treppenlack, hartwachsöl glänzend oder Schelllack (wobei man hier viel vorbereiten muss, denke ich).
Es gibt viele Produkte. Könnt ihr mir eine Möglichkeit empfehlen?
Alex
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5. Juli 2026 um 16:46 Uhr #84066Udo WohlgemuthAdministrator
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5. Juli 2026 um 18:26 Uhr #84067Alechs
Ohne Lackierpistole Udo 😀
Es gab mal einen Baubericht mit Schellack. Den muss ich suchen. Ich meine aber dass die Vorbereitung für den Untergrund sehr aufwendig war
Ohne viel Aufwand wird das wohl nichts.
Ein User hat auch mal für seine little Princess Osmo Hartwachsöl gläzend benutzt. Das waren viele Lagen mit ZwischenschliffAttachments:
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5. Juli 2026 um 18:39 Uhr #84071VadderAdministrator
Hi Alechs,
den Bericht gibt es noch. U_Do 41 ACL als Schellackschätzchen.
Das Sarafo-Furnier habe ich damals auch genommen. Es ist aber prinzipiell zu weich und grobporig für Schellack. Rechne schon mal mit der doppelten Menge an Bimsfüller. Und besorg dir reichlich grobe Tücher zu “einmassieren”.
Viele Grüße vom Vadder
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6. Juli 2026 um 19:49 Uhr #84072Gipsohr
Hallo Alechs,
ich habe das Holzöl verwendet. Das Holz/Furnier 2-3 mal anfeuchten, trocknen lassen, mit 180-er Körnung abschleifen. Beim 3. Mal auch 240-er Körnung nehmen.
Edit sagt: Anfeuchten stellt die Fasern des Holzes hoch, die werden dann abgeschliffen. Beim Ölen sind die Fasern die sich hochstellen könnten schon weg und es wird glatt, richtig glatt.
Das Öl macht einen tollen Glanz, ist einfach zu verarbeiten und es geht recht schnell. 2 Aufträge reichen…wenn ich es noch richtig weiß. Wird auch recht glatt.
Das musst du allerdings mal testen. Ist bei mir ein paar Jährchen her.Gruß Achim
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7. Juli 2026 um 0:36 Uhr #84074Ollum
Moin Alechs, Gipsohr hat schon recht, mit dem Osmo Zeugs wird es mit halbwegs vertretbarem Aufwand recht glänzend, aber nicht ganz so wie in Deinem Bild.
Hier ist ein Baubericht mit einigen Schichten Osmo, da ist mindestens ein Foto mit Glanzfaktor: https://www.acoustic-design-magazin.de/2019/03/24/miniacl-soundbar-variation-in-buche/
Ich hatte für ein anderes Projekt mal was mit Klarlack gemacht, war auch ok, ist aber viel schwieriger und aufwendiger. Wenn man gut darin ist kann es aber so gut werden wie auf Deinem Foto!
Für den Baubericht im Link wurde nicht viel mehr als ein Excenterschleifer und ein Schwamm eingesetzt. Viel Erfolg und poste mal was wenn Du durch bist!
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8. Juli 2026 um 4:02 Uhr #84088Alechs
Danke für die Hilfe
ich habe die little Princess gefunden, die ich meinte. Ich versuche zusätzlich den Erbauer zu erreichen und frage ihn mal, wie genau er das Öl aufgetragen hat.
ich meine mich zu erinnern dass er Stahwolle benutzt hat. Warum auch immer. Es waren auf jeden Fall viele Schichten. Ich melde mich und probiere etwas rum 🙂Attachments:
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11. Juli 2026 um 18:28 Uhr #84170Haptikus
Hi Alechs,
Eine Kera 360.2 habe ich “Schellackiert” nach dem furnieren. War ganz schön aufwändig, glänzt aber 😉
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3. August 2026 um 20:11 Uhr #84324hermanillo
Hallo Alex,
Ich habe meine RS100 (Kurschatten) von Hand klar lackiert. Das Furnier muss natürlich geschliffen, staub- und fettfrei sein. Es gibt von Clou Siegellack in glänzend oder seidenmatt. Dazu noch den passenden Verdünner. Beides gut mischen und mit einem wirklich weichem (!!!) Pinsel streichen. Der Pinsel darf gerne 10-15€ kosten! Erst quer zur Maserung grob vorpinseln, danach in Maserrichtung gleichmäßig mit viel Lack im Pinsel langsam Bahn für Bahn die Fläche pinseln. Danach wenn nötig mit feinem Papier anschleifen. 3 Schichten Klarlack ergeben eine schöne Tiefe.
Besser wird es beim Lackierer, aber dieses Ergebnis wird auch extrem gut.
VG
Hermann -
9. August 2026 um 13:30 Uhr #84397Monti
Hi Alex,
ich habe meine Lautsprecher auch alle mit Osmo Hartwachsöl behandelt. Für meine Duetta-Familie habe ich das transparente in Hochglanz verwendet. Für mich als Laie ohne Lackierpistole, -Kabine und -Erfahrung genau das richtige. 2-3 Aufträge reichen. Man könnte vermutlich noch mehr Glanz durch anschließendes Polieren erreichen, aber das habe ich noch nicht probiert. Du hast halt nicht die Tiefenwirkung wie bei einem Klavierlack. Öle haben auch den Vorteil, dass bei Reparaturen nicht die gesamte Fläche neu gemacht werden muss, sondern nur die beschädigte Stelle ausgebessert werden kann. (Der Bericht zur Duetta Monti könnte hier noch zu finden sein…)
Schellack hatte ich auch mal überlegt, aber davon auch Abstand genommen weil es, wie hier schon erwähnt, SEHR aufwändig ist und viel Zeit und Geduld braucht.Ciao Chris
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