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Paar Fragen zur Entscheidungsfindung

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  • Dieses Thema hat 94 Antworten und 18 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 8 Monaten von derFiend.
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    • #43345
      tOkra

      Aloah zusammen.
      Mein Name ist Thomas und nach ewigen recherchieren durch diverse Foren und nun tagelangen lesen hier auf acoustic-design hab ich mich entschieden.
      Trotzdem sind noch einige Fragen offen und vielleicht gibts ja Einwände aus guten Gründen, die mich von meinem Vorhaben abhalten bzw. es ändern.

      – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …
      Metal, Rock, Alternative und bisschen Charts. Grundsätzlich bin ich allem aufgeschlossen und hör mal wo rein.

      – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?
      Nein – überhaupt nicht. Weiß mir aber schon etwas zu helfen und kenne auch einen Schreiner der bestimmt notfalls unterstützt.

      – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)
      Wohl schwierig – sind knapp 48m² offener Raum (Wohnzimmer+Essen) und dann auch wieder ein großer Durchbruch zur Küche (nochmal zusätzlich 14m²).
      Skizze

      – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)
      Wie gesagt habe ich viel gelesen und habe vor allem aus folgendem Thread viel mitgenommen:
      https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/das-wichtigste-zuerst-stereo-spaeter-dann-mehr/
      Dementsprechend habe ich mich sehr in die U_DO 54 (ehemals U_DO 13) verschossen. Sollten da keine schlagenden Argumente dagegen sprechen….
      Evtl. zuerst nur 2.0 dann auf 4.0 erweitern – bzw. auch 5.0. In ganz weiter Zukunft evtl. 5.1

      – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)
      Durch viel Fläche ist viel möglich aber durch 2 Kinder sollten sie auch nicht den Raum verstellen.

      – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?
      Grundsätzlich egal.

      – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?
      Irgendso CAnton Movie. Weiß nimma genau welche – haben wohl damals so 2-300 Euro gekostet (5.1 Sateliten)

      – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)
      Onkyo TX-SR 308
      5x50W im 5.1 (6 Ohm) Betrieb und ca. 100W im Stereobetrieb (4 Ohm)

      http://audiovision.de/test-onkyo-tx-sr-308/
      Nvidia Shield TV über die eigentlich alles gemacht wird (gestreamt, TV usw….)
      Logitech Harmony Hub
      Amazon Alexa die rege genutzt wird
      Bluetooth-Adapter für den Onkyo

      – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?
      An Werkzeug müsste alles da sein und ich hab eigentlich keine 2 linken Hände

      – Wie hoch ist das maximale Budget?
      War zuerst viel niedriger und durch ewiges lesen ises mehr wie ursprünglich angedachte geworden (eben die U-DO 13)
      Es muss einfach passen – es ist nich so, dass ich dann pleite wär 🙂

      So nun zu den Fragen und Anmerkungen (sorry – da gehts auch bisl kreuz und quer):
      Ich Plane mit derzeit mit 2 Standboxen vorne (U_DO 13 bzw. 54) und später dann ein Upgrade auf 4.0 mit U_DO 6.
      Hierzu gleich Fragen:
      1. Kann mein Onkyo TX-SR 308 das verstehen (bei 4.0), dass kein Center angeschlossen ist und lagert dann automatisch die Töne, die eigentlich für den Center bestimmt sind auf die Boxen links und rechts vorne aus? Der Onkyo hat ja noch kein audyssey. Oder ist dann gleichzeitig zwingend ein 5.0 notwendig damit das funktioniert?
      2. Ein grund für die U_DO 13 bzw.  54 waren die Tieftöner. Für Musik sollte ich damit ohne Sub auskommen und bei Filmen ist es mir nicht so wichtig. Ich habe 2 Kinder und Abends wenn mal Zeit is kann ich eh nicht bis zum Anschlag aufdrehen :).
      Ich gehe also richtig in der Annahme, dass die U_DO 13 dafür ausreichend sein sollten.
      Und vor allem: schafft mein Onkyo den Betrieb dieser Boxen? Ich möchte nicht die Fenster sprengen versteht mich nicht falsch aber die Boxen laufen damit schon “gut”?
      3. Eine generelle Frage zum Stromverbrauch. Wenn der Onkyo läuft (also an und nicht standby). Sind dann die Lautsprecher irgendwie auf Spannung? Wieviel Strom verbrauchen die in so einen Fall?
      4. Ich habe schon davon gelesen einen Stereo-Verstärker dazuzuschalten mit Schalter aber ehrlich gesagt bin ich davon nicht begeistert. Die Kinder und Frau wollen es halt möglichst einfach (ich bin aber eher ein Bastler). Ich denke da würde ich mir eher direkt einen neuen AVR holen – bzw. wieviel kostet so ein STero-Verstärker denn? Bin bisl überfordert, was ich genau bräuchte.
      5. Über Bluetooth Musik streamen soll ja wegen Qualitätsverlust nicht sehr toll sein. von Handy, Tablet streamen auf die Shield TV (wie Chromecast) ist aber fast lossless, da WLAN oder?
      Wenn ich eine Alex per Klinke an den AVR hänge ist das auch Lossless?

       

      Mir fallen bestimmt noch andere Fragen ein, aber im Moment soll es das gewesen sein.
      Ich bedanke mich schon im voraus für die tolle Community, die hier gebildet wurde.

       

       

    • #43362
      Florian

      Hallo Thomas,

      Erstmal Glückwunsch, dass auch Deine Frau solch große Lautsprechern akzeptiert:-)

       

      Zu deinen Fragen,

      1. Deinem onkyo musst du sagen welche lautsprecher angeschlossen sind, damit wird dann das Signal verteilt. In der Praxis musst du probieren, in welchem Programm du am besten die Stimmen verstehst. Manchmal stereo manchmal Dolby\neo ein center verbessert die Sprachverstandlichkeit aber massiv und wird bald auf deiner Wunschliste stehen, wird aber erstmal auch so gehen.

      2. Keine Sorge die Leistung wird schon erstmal noch lange reichen, und die 4 zwanziger haben in der Udo 54 auch richtig Tiefgang, ich habe auch 4 zwanziger und kann damit prima leben.

      3. Der Stromverbrauch ist dynamisch, kommt drauf an, wie viele lautsprecher angeschlossen sind welche und wie laut die Musik ist. Maximal nimmt Dein avr 310 Watt auf, minimal 0.3. Wenn du den genauen Wert wissen magst dann kommst du ums messen nicht drum Rum. Wird aber nicht die Welt sein.

      4. Schieb das mal nach ganz hinten, dein onkyo kann die Funktion nicht sinnvoll, Verstärker gibts ab 50€ gebraucht.

      5. Kommt auf die alexa an, denn die Umwandlung digital analog findet dann darin statt, da kenn ich mich aber nicht aus bei den alexen.

       

      Viel Erfolg:-)

    • #43365
      tOkra

      Vielen Dank – das hört sich schon mal alles sehr gut an.

      Wie ich beim Onkyo einstellen kann, welche Lautsprecher angeschlossen sind muss ich mal kucken. Ausm Kopf wüsste ich jetzt nicht, wo das gehen sollte.
      Ich schaus mir heute Abend mal an.

    • #43366
      Peterfranzjosef

      Hallo Thomas,

      beim Planen die Möglichkeit mit einbeziehen die Lautsprecher bewegen zu können. Je nach Bodenbelag Rollen oder Gleiter. (Kippverhalten nicht vernachlässigen, Schwerpunkt nach unten verlagern)

      Dann schenkst Du in Deinem Raum die Möglichkeit nicht her, durch Umpositioneren zum “Thomas ist allein zuhause Musikhören” ein ideales Stereodreieck zu bekommen.  Gleichgroßen ausreichenden Seitenabstand der Lautsprecher zu den Wänden zu haben ist immer besser.

      Viel Spaß beim Planen und Bauen,

      Peter

       

    • #43371
      Matthias (DA)

      Moin,

      Ein gebrauchter Bolide, zB Denon 4520 oder das pendant von Onkyo ist für 600 zu haben, damit macht das Ganze deutlich mehr Spaß.

      Einsteiger AVR ist eigentlich ne Beleidigung an die Boxen, aber trotzdem werden sie viel besser klingen als Fertigzeugs, kannst also getrost erst mal mit dem arbeiten was da ist und später dann noch aufrüsten wenn Lust und Budget dafür vorhanden.

      Musst halt gucken, wenn er bei Partylautstärke anfängt zu verzerren kanns halt den Hochtöner braten, aber dank Selbstbau sit sowas dann auch schnell und günstig ersetzt. Im Besten Fall dreht man aber einfach leiser wenns anfängt zu klirren und alles ist gut.

       

      Allzu fette Bässe müssen ja nicht versorgt werden.

      Bau die Kerle und dann ran an den AVR, Rest ergibt aich später 😉

      Matthias

      PS: Center kann eigentlich von fast jedem avr simuliert werden, deutlich klarer werden Stimmen aber dann wenn man wirklich einen anschließt 😉

       

    • #43372
      Monti

      Nabend Thomas,

      hat dein AVR einen Klangverbieger (auch Einmesssystem genannt)? Dann gibt es dort i.d.R. auch einen Assistenten, mit dessen Hilfe Du die LS-Konfiguration einstellen kannst. Ich würde mir auch keine großen Sorgen machen, ob dein AVR die U_Do antreiben kann, da du eh keine Pegelorgien fahren willst. Bevor ich da einen neuen AVR anschaffe würde ich auch zuerst nach einem Stereo-Verstärker schauen. Vielleicht einer mit Vorverstärker-Eingang, dann kannst du dir den Umschalter sparen.

      Ich habe mich damals für die Duetta und gegen die MiDu u.a. deshalb entschieden, weil ich den 11-Zöllern im HK-Betrieb mehr zugetraut habe. Inzwischen steht ein 15er Sub daneben… 😜

      Nachdem ich mit Stereo versorgt war, habe ich als nächstes den Center gebaut und kann meinen Vorrednern nur beipflichten: die Sprachverständlichkeit hat auch für mich signifikant zugenommen. Vielleicht denkst du ja über die Reihenfolge noch mal nach… 😉

      Dass was von der Alexa kommt wird qualitativ lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, daher würde ich mir nicht allzu viel Mühe oder Gedanken mit den Signalwegen und der Verarbeitung in der heimischen Kette machen. Vermutlich wirst du erst einen echten Unterschied wahrnehmen, wenn da auch ein Stereo-Verstärker steht und die Wandlung von einem Gerät übernommen wird, bei dem sich der Entwickler etwas mehr Mühe gegeben hat. Dafür muss man keine Unsummen ausgeben aber nach meiner Erfahrung gibt es da durchaus hörbare Unterschiede. Alles eine Frage des eigenen Anspruchs und Geldbeutels.

      Ciao
      Chris

    • #43374
      nymphetamine

      Hi Thomas,

      Ich habe gerade in der bucht einen onkyo tx-nr838 für 400€ gefunden… Mit dem macht man nichts falsch… Ich habe den selber und bin sehr zufrieden. Dort hast du au ne pre-out section… Darüber kannst du bei bedarf en stereo-verstärker anschließen…

      Der 838 war bis vor kurzem schon eher in der gehobenen mittelklasse und kann fast alle aktuellen formate (inkl. 4k passtrough)… Musst ihn aber einmal online setzen, damit er ein firmware-update macht. Die Steuerung (eigene ui) is doch recht einfach… Wlan, bluetooth und usb sind mit dabei… Abspielen von playlisten in einem geshareten Netzwerk is au möglich… Genügend hdmi-anschlüsse sind au vorhanden

      Kurz und knapp… Schau dir den an… Der lohnt sich…

    • #43375
      nymphetamine

      Ich weiß jetzt nicht, ob ichs überlesen habe, aber wo kommst du her? Ich habe heute im Saturn in Neckarsulm die onkyo kombi a9150 (stereoverstärker => habe den… Der is gut), c-7030 (cd-player) und t-4030 (tuner (dab/dab+)) für glaub 550€ gesehen… Das lohnt sich… Einzelpreis is da über 700€… Sind aber die silberne versionen

    • #43376
      alex_loewer

      Mein kleiner Onkyo AVR hat Probleme eine SB240 anzutreiben. Im Stereobetrieb geht das noch halbwegs, mit 3 weiteren Satteliten geht er aber in seine Überlastungsabschaltung sobald ein Hauch Bass kommt, auch bei moderaten Lautstärken :-/
      Ich habe mir die Signale nach der Vorstufe abgegriffen und auf Chinch Buchsen nach draußen geführt (war auch für den Laien eindeutig erkennbar, aber Löterfahrung sollte schon da sein). Dort dann ne alten Stereoverstärker aus der Bucht (auch von Onkyo) dran gehangen -> läuft.

      Ob das bei der U-Do 54 auch passiert… da hilft nur ausprobieren.

      Zum Thema Center: Wenn der Sitzabstand passt, die Couch nicht zu breit ist und die Boxen frei stehen geht das wunderbar ohne. Musste jetzt leider aus meinem optimierten Kinoraum ins Wohnzimmer umziehen und siehe da … schon rückt das Geschehen weiter nach links – dort ist eine Seitenwand, rechts ist offen. Aber auch da gibt dir ein einfacher Test mehr Aufschluss als tausend Worte 🙂

    • #43377
      Monti

      Oh, jetzt habe ich mir noch mal die Anschlüsse von deinem Onkyo angeschaut und gesehen, dass der gar keinen pre-out hat. Dann müsstest du, um einen Stereo-Verstärker in der Kette zu integrieren, entweder löten, wie Alex es beschrieben hat, oder auf einen anderen AVR umschwenken. Entweder neu oder Methode Matthias.
      Aber bevor du in neue Verstärker-Technik investierst würde ich erst mal die LS bauen und mit dem vorhandenen Equipment Erfahrung sammeln.

      Ciao
      Chris

    • #43575
      tOkra

      Es rattert jetzt schon Tage in meinen Kopf und umso schlimmer wird es 😀

      Meine Frau hat mir grundsätzlich die U_DO 54 gestattet aber begeistert war sie nicht 😀
      Daher gingen mir noch andere Sachen durch den Kopf, die ich gerne teilen möchte.

      Zuerst mal ein Foto der Wand, wo die beiden Front-Boxen hinkommen.

      Die beiden weißen Kasten neben dem TV sind die derzeitigen Satellitenboxen 😀
      Vor der Wand ist ein Aufbau aus Styrodur. Bedeutet also:
      Außenmauer > ca. 5 cm Luft > ca. 10 cm Styrodur
      Die Boxen lassen sich also in Summe zu 15 cm in der Wand versenken. Die Löcher könnte man größer ausschneiden.

      Natürlich habe ich mich schon informiert und weiß, dass man die Boxen von der Wand wegstellen bzgl. Schall. Wenn ich sie jetzt aber direkt in der Wand versenke, dann ist die Resonanz von der Wand weg ja gar nicht mehr vorhanden?! Ein ganzer Standlautsprecher ist natürlich schwierig daher mal andere Lösungen:

      SET 1:
      4x U_DO 41 Wall
      1x U_DO 42
      1x SUB 10
      Sinn: die U_DO 41 Wall kann ich bündig zur Wand am TV versenken. Man spart sich das verkleiden der Box. Aber ist der Sound auch für Musik und die größe meines Raumes nur ansatzweise ausreichend?
      Mein Onkyo würde das System dann auch ausreichen.

      SET 2:
      Irgendwas mit U_DO 51 oder U_DO 52. Abgestellt auf dem Lowboard oder auch in die Wand eingebaut (würde aber rausschauen). Denke das “raus schauen” ist schon mal ein KO-Kriterium? Zu den Boxen ist wohl auch ein SUB Pflicht?

      SET 3:
      U_DO 74 (das etwas kleiner als U_DO 54).
      Hier wär wohl auch ein SUB ratsam?

      SET 4:
      Mit dem hab ich das Topic ja gestartet – der U_DO 54. Hier würde ich auf den SUB wohl verzichten.

      Tjo das ratter grad durch Kopf. Bei den großen Boxen kann ich zwangläufig nicht so weit links von der Wand weg und ich möchte sie auch von der Rückwand nicht so weit wegstellen. Wenn die Rückwand in meinen Fall Styrodur ist, dann wär das nicht so schlimm, da das ja auch schalldämmend ist?

       

      Sollten es große Boxen werden hab ich derzeit auch bedenken wegen dem Design. Ich möchte gerne funieren aber ich hab mir auch im HIFI-Forum schon zig tolle bilder von Selbstbaulösungen angesehen die funiert sind. Der genaue Arbeitsablauf wird aber selten beschrieben. Manche mit Pattex, manche mit Leim, Manche mit Bügeleisen. Das treibt mich derzeit in den Wahnsinn. Auch auf Youtube – jeder macht es anders – wie Ecken funiert werden find ich fast gar nix.
      Kann daher kurz beschreiben, was ein guter Weg ist auch für die Ecken bzw. Rundungen und welche Funierstärke (0,6mm?) optimal ist?

      Zum Abschluss möchte ich mich für die Unordnung auf dem Foto entschuldigen – aber meine beiden Kinder… 😀
      Bei den Foto gehts recht nochmal ca. 1m zur Wand:

      Wonzijmmer

       

    • #43580
      nymphetamine

      Verstehe mich bitte net falsch… Aber aus den kleinen teilen kam deine musik? Da sind die Lautsprecher im tv ja größer 😂😂😂😂😂😂😂

    • #43584
      tOkra

      Ja 😀
      Es ist nicht übertrieben wenn ich sage: “Der Alexa Echo macht bei weiten besseren Sound als das stehende 5.1”

       

    • #43587
      Monti

      Also besser als bisher wird es auf alle Fälle!

      Je größer die Schallwand eines Lautsprechers wird, desto stärker dickt der Bass auf, wie z.B. durch den Einbau in deine Wand. Die Frequenzweichen von „normalen“ Standlautsprechern sind für eine freistehende Aufstellung entwickelt, wenn Du sie dann direkt an der Wand aufstellst oder sogar in der Wand integrierst wird der Bass dicker und das Klangbild ist möglicherweise nicht mehr harmonisch. Für solche Zwecke hat Udo ein paar Onwall-LS und eine SB Inwall im Programm, deren Frequenzweichen dafür entwickelt wurden.

      Aber was nutzt die graue Theorie, wenn den größten Einfluss auf den Klang der Raum selber hat. Mit kleineren Lautsprechern an der Wand in einem großen Raum kann der Effekt also durchaus positiv und beabsichtigt sein.

      Zumindest eine U_Do 54 oder 74 würde ich nicht in der Wand integrieren. Außerdem würde ich mir die Dämmung nicht zerschneiden und damit eine Kältebrücke bauen. Aber es ist nicht mein Haus…

      Letztendlich wirst du durch ausprobieren Dein Optimum finden, ich bin gespannt. Vielleicht erst mal aus Sauerkrautplatten ein paar Probegehäuse bauen?

      Ciao Chris

    • #43588
      tOkra

      Ne das ist wohl ein Missverständnis 🙂

      Das Styrodur dient nicht der Dämmung sondern ist lediglich vor die Wand gesetzt, damit man die Kabelführung nicht sieht und man dahinter alles verlegen kann. Das Styrodur ist dann einfach mit Farbe angemalt worden. Ist also nur für optische Zwecke eingesetzt. Es ist auch nicht “luftdicht”.
      Außenmauer > ca. 5 cm Luft > ca. 10 cm Styrodur
      Oben beim Styrodur ist teilweise sogar offen. Hinter dem TV ist auch 1 m² einfach ausgeschnitten (für Wandhalterung).

      Ich weiß nicht, ob man sowas als “InnWall” bezeichnen kann.

    • #43594
      Matthias (DA)

      Moin,

      Bei dem Artikel ‘Duetta im Bad‘ hab ich einige lessons learned bezüglich furnieren geschrieben, bin Fan vom Bügeln.

      Matthias

       

      Wenn es über 30cm breit werden soll würde ich mittlerweile aber Multiplex empfehlen, ggf auch gemischt, Seitenwände in mpx, Rest furniert ist für mich die schönste und einfachste Möglichkeit ansehnliche Lautsprecher zu bauen.

       

      Wenn Du noch 3 Leute fragst bekommst Du 5 weitere Meinungen 😉 da muss jeder seine eigene Wahrheit finden.

    • #43633
      tOkra

      Ich habe nun für mich entschieden: Es werden die U_DO 74 oder die U_DO 54.

      Nach wie vor möchte ich gerne auf einen Subwoofer verzichten. Ich denke im Heimkino-Bereich werde ich Ihn nicht vermissen. Es geht mir nur um Musik.
      ist die U_DO 74 genug, um anständig Rock, Metal, Alternative usw zu hören oder fehlt dann einfach an den SB20ern?

    • #43677
      Matthias (DA)

      moin,

      wirklich beurteilen kannst du das leider erst wenn die Dinger in deinem Raum stehen. Er ist relativ groß, daher ist jede zusätzliche membranfläche zu begrüßen.

      Ich persönlich würde einfach die größten nehmen die ich genehmigt bekomme 😉

      Matthias

    • #43992
      tOkra

      Hab mich jetzt für die U_DO 54 entschieden.

      Bin jetzt am überlegen ob ich eine gefräste Front mitbestellen sollte – da gibt es aber nur eine “aufgesetzte” Front. Ich möchte aber gerne eine eingesetzte Front. Hat das einen speziellen Grund, warum das nicht angeboten wird?

      Ich habe vor alles mit Multiplex Birke 18mm zu machen und alle Lautsprecher im Internet haben dann eigentlich eine eingesetzt Front und ich finde dann die Maserung an den Kanten auch ansehnlich. Setzt man die Front auf, dann schaut das irgendwie “ungewollt” aus.

      Ich möchte das Finish nur mit Öl machen.

      Noch was: wenn ich die Front Fräsen lasse, sind die dann auch mit der Oberfräse behandelt, damit die Chassis ganz in die Front eingelassen werden können oder nur die Aussparungen gebohrt?

      • #43993
        derFiend

        Die Fronten sind CNC Gefräst, also so das du die Chassi einlassen kannst.

        Bezüglich der Front würd ich Udo einfach eine nette Mail schreiben, der Fräst dir die Front fast nach jedem Maß das Du angibst. Also sicher auch so das du sie einsetzen kannst.

    • #43996
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Tokra,

      wenn du andere Frontabmessungen haben möchtest, kannst du die bei der Bestellung in die Bemerkungen eintragen. Beachte aber, dass neben den Bässen jeweils mindestens 1 cm “Fleisch” stehen bleiben muss.

      Zur letzten Frage fällt mir eigentlich keine Antwort ein. In fast jedem Bericht haben wir geschrieben, dass wir eine CNC-Fräse besitzen. Wenn wir damit nur Löcher fräsen, die der Nachbauer selbst unentgeldlich mit der Stichsäge machen kann, hat das soviel Sinn wie Arbeitsschuhe ohne Sohle.

      Gruß Udo

    • #43999
      tOkra

      Da bin ich ganz bei Dir – aber bevor man kauft will mans nochmal ganz genau wissen 🙂

      Vielen Dank

    • #44033
      tOkra

      Bestellung ist schon raus und gedanklich gehe ich alle Arbeitsabläufe durch.
      Jetzt werde ich am Wochenende die Zuschnitte mit MDF erledigen und eigentlich wollte ich dann die Löcher für die Chassis ausschneiden und die Vertiefung zum Versenken der LS fräsen. Im Anschluss dann alles Verleimen und funieren.

      So jetzt hab ich unzählige Bauberichte durch und viele Schreiben, sie würden beim nächsten mal zuerst Furnieren und dann erst die Löscher schneiden und die Vertiefung fräsen.

      Nun stellt sich mir die Frage: Wenn ich jede Seite der Lautsprecherbox für sich allein furniere und erst dann alles verleime, dann werden die Kanten wohl nicht sehr homogen bzw. ansehnlich ausschauen?!

      Übersehe ich da was oder wie sollte der genau Ablauf im Idealfall aussehen? Ich möchte gerne die Bügelmethode verwenden

    • #44034
      Vadder
      Verwalter

      Hi,

      erst dann alles verleime, dann werden die Kanten wohl nicht sehr homogen bzw. ansehnlich ausschauen

      Genau das würde passieren.

      Die Box komplett im Rohbau fertig leimen, danach die Übergänge schleifen.
      Dann zuerst die Seiten, anschließend Front und Deckel furnieren.

      Viele Grüße vom Vadder

      • #44037
        Jörg

        … und dann die Fräsungen. 😉
        G Jörg

      • #44040
        Kosh

        Oder erst furnieren und dann zuschneiden. Macht aber wenig Sinn, da man dann beide Seiten furnieren muss/sollte. Wenn man eh das Bügeleisen schwingt, kann man auch den fertigen Kasten furnieren (wie schon geschrieben wurde). Ob man auf Gehrung verleimt, um Stoßkanten bei dünnem Furnier zu vermeiden, muss man selbst entscheiden. Kommt ja auch auf das vorhandene Werkzeug an.

         

        Löcher erst nach dem Furnieren fräsen. Man kann Furnier auch bündig fräsen, aber da kann viel schiefgehen und es ist bei versenkten Chassis auch nicht ohne Weiteres möglich.

         

    • #44038
      MartinK

      Moin. Nur zur Sicherheit bzgl. der Arbeitsreihenfolge weil Du sie 2x nanntest:
      Wenn Du die Vertiefung klassisch per Oberfräse und Fräszirkel machst, muss das vor dem Schneiden der Ausschnitte sein. Sonst ist ja nichts da, um den Fräszirkel zu führen.
      Nurgutgemeintergruß
      Martin

    • #44039
      Vadder
      Verwalter

      …und vorher die Probefräsungen in Restmaterial nicht vergessen.

      Ist schon unangenehm wenn man sonst feststellt, dass die Chasis klemmen oder durch’s Loch fallen.

      Gruß vom Vadder

    • #44042
      tOkra

      Eyey – bei der Thematik ist gleich was los hier 😀

      Also ja hätte es nun so gemacht:
      – Zuschnitte alle verleimen (auf Gehrung)
      – Furnieren
      – Fräsen (für Vertiefung)
      – Losch ausschneiden (für Chasis)
      – Finish (schleifen, wachsen…)

      Denke so hab ichs nun richtig verstanden.
      Meine Angst: Wenn schon alles furniert ist und ich dann die Oberfräse und Stichsäge raushole: franzt dann nicht furnier aus und zerkratz ich nicht wieder alles mit den Gerätschaften? Ich mein: natürlich ist man dann sehr vorsichtig aber irgendwie ist das ein bisschen unbehaglich.
      Fräsen + Löcher schneiden noch vor dem verkleben und erst ganz am Schluss furnieren ist nicht ratsam?

    • #44045
      Vadder
      Verwalter

      Hi,

      prinzipiell alles richtig so. Und ein ordentlicher Fräszirkel macht das Furnier nicht strubbelig.
      Aber wofür die Stichsage?
      Das Loch schneidest du aus, indem du den Fräszirkel auf den Innenrand der Vertiefung einstellst und den Fräser auf Maximaltiefer bringst.

      Gruß vom Vadder

      • #44046
        MartinK

        ?? Es wird dann aber nicht so, dass die Fräse sich verselbstständigt, sowie sie die Runde vollendet hat? Ist dann ja keine Führung mehr da.
        Hatte ich beim 1. Mal. Gottseidank nur beim Loch fürs Terminal.

        • #44047
          Monti

          Moin,

          man fräst ja nicht die komplette Tiefe in einem Zug sondern in mehreren Schritten mit dem Tiefenanschlag. Bei der letzten Runde muss man dann am Ende halt etwas Vorsicht walten lassen, das ist aber eigentlich kein Problem. Und bei den Chassis-Ausschnitten macht man ja zuerst den äußeren Ring für die Versenkung der Chassis-Rahmen. Wenn dann beim Innenkreis die Fräse doch etwas abrutschen sollte sieht man es nach Einbau der Chassis eh nicht mehr, ist ja der Montagerahmen als Blende davor…

          Ciao Chris

    • #44048
      tOkra

      Die Stichsäge hat sich im Kopf so manifestiert – einfach beides mit der Oberfräse gibt natürlich Sinn ^^

       

      Ich hab auf folgendes Problem: Mein Kollege, der ne ordentliche Oberfräse hat, hat keinen Fräzirkel. Jetzt bin ich unschlüssig, ob ich mir nen Fräszirkel kaufe oder ob ich einfach eine billige wie z.B diese kaufe . Dann hätte ich selbst ne Oberfräse und der Zirkel wär integriert. Haut das hin oder wird das mit son billigteil absolut net klappen?

    • #44050
      Monti

      Nabend Thomas,

      also man muss für mal eben nicht immer das spitzen-Profi-Werkzeug kaufen, wenn du mit dem Umgang einer Oberfräse aber noch nicht geübt bist, wird Dir ein Billigteil möglicherweise den Spaß daran gar nicht erst erschließen. Und mit Übung lernt man Qualität zu schätzen.

      Einen einfachen Fräszirkel kannst du auch selber aus einem Stück Multiplex, Siebdruck-Platte oder einem anderen Stück Holz bauen. Bei YouTube findest Du dafür jede Menge Anleitungen.

      Meine Empfehlung daher: Leih dir die Oberfräse deines Kollegen und bau dir selber einen Fräszirkel. Dann kannst du gleich die Handhabung und die ersten Fräsungen üben bevor es an die Chassis-Ausschnitte geht. 🙂

      Ciao
      Chris

    • #44055
      tOkra

      Na dann wart ich auf Udos Paket und lass mich überraschen 🙂

    • #44095
      tOkra

      Zum Wochenende wird mein Paket nicht mehr kommen – ich habe nächste Woche aber Urlaub und möchte morgen oder Übermorgen gerne das MDF kaufen und zuschneiden. Also einfach schon mal etwas beginnen.

      Auf den Fotos der U_DO 54 im Shop ist ja eine Materialliste dabei.
      Ich gehe davon aus, die besitzt Gültigkeit und ich kann mit den Maßen schon mal anfangen oder liegt beim Versandpaket von Udo irgendwas bei, was ich jetzt noch nicht weiß und ich sollte lieber noch warten?

    • #44096
      Markus Zeller

      Moin Moin,

      bei den Päckchen die ich bekommen habe lag immer ein Ausdruck der Zeichnungen und des Schaltplans bei, so wie er in der Produktbeschreibung im Shop zu sehen ist. Hat auch immer alles gepasst 😀

      viel Spass und viel Erfolg bei Bau!

      Gruß, Markus

    • #44098
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Tokra,

      es ist uns leider noch nicht möglich, Bausätze vor der Bestellung zu verschicken, auch wenn das für so manchem Ungeduldigen schön wäre. Wir stehen aber selbst auch nicht untätig auf Bestellungen wartend im Laden herum, um uns dann von 0 auf 100 zu beschleunigen, sobald eine entsprechende Mail ankommt. Bei uns geht alles seinen Weg, was wir heute schaffen, wird gemacht. Es gibt aber auch noch ein Morgen (wenn nicht, stört uns das weniger als den Besteller). Vor allem verbringen wir nicht den ganzen Tag mit Packarbeiten, wir haben auch noch anderes zu tun 😉

      Deine Bausätze stehen auf der Packliste für Dienstag, dann werden sie wahrscheinlich am Mittwoch bei dir sein. Warte mit den Fräsungen auf die Chassis, damit du sie selbst mit deinem Zollstock ausmessen kannst. Ich hatte selbst schon einen Zollstock, der auf 20 cm 2 mm zu wenig anzeigte. Die mit einem anderen Bandmaß eingestellte Fräse machte dann zu kleine Löcher.

      Gruß Udo

    • #44099
      tOkra

      Ach – glaub da ist jetzt was falsch rüber gekommen. War überhaupt kein Angriff oder auch nur ansatzweise eine Beschwerde. Die Lieferzeiten stehen ja im Shop und ich hab auch gar nicht mit einem Paket in dieser Woche gerechnet – alles gut.

      Nur wenn in deinem Paket ja soweit das gleiche steht an Materialen wie im Shop (also bezüglich Gehäuse) dann würde ich das MDF schon mal kaufen und nach Maßen im Shop-Bild schneiden und zusammenkleben. Fräsen natürlich erst, wenn das Paket da ist.

      Aber die Vorarbeiten….

    • #44100
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Tokra,

      keine Sorge, ich hab das nicht als Beschwerde gewertet. Sonst wär die Antwort ganz anders ausgefallen 😉

      Die Maße passen, rechne die Holzliste aber trotzdem noch einmal nach. Auch ich habe in meinem Leben schon mal Fehler gemacht, die mir dann nach dem Einkauf der Bretter zu Recht unter die Nase gerieben wurden. Zum Glück konnte ich dann immer kontern: Warum hast du nicht nachgerechnet?

      Gruß Udo

    • #46509
      tOkra

      Lange habe ich an den U_DO 54 gewerkelt und am vergangenen Wochenende fertiggestellt.
      Ich werde noch Bilder reinstellen – ich muss sagen optisch ist mir wirklich alles gelungen ich bin sehr zufrieden.

      Nochmal ein Dank an Udo, der mir 2 Fragen per Mails innerhalb kürzester Zeit beantwortet hat – toller Service!

      Im folgenden möchte ich ein Problem schildern. Ich denke nicht, dass es an den Boxen an sich liegt sondern an mir, meinen AVR-Einstellungen oder einer komplett falschen Erwartungshaltung. Keine Kritik ich suche lediglich Infos und Ratschläge!

      Ich habe mittlerweile auch einen Marantz SR 5008.
      Zum Einmessen habe ich die Boxen einen knappen Meter von den Wänden entfernt. Danach Musik angemacht und ich muss sagen der Klang war sehr flach. Bass quasi nicht vorhanden.
      Nach ewigen probieren habe ich auf “Direct Sound” umgeschaltet und ja – das war doch viel fülliger. Aber der Bass ist immer noch sehr mau. Filme mit Explosionen kommen überhaupt nicht zur Geltung. Da tut sich wirklich nichts. Ich habe im AVR alles auf 2.0 eingestellt. Boxen auf Large usw.

      Liegt das an meinem riesen Raum, dass da gefühlt bei mir nichts ankommt? Die 20er Chassis bewegen sich schon aber meines Erachtens VIEL zu wenig. Müssen die noch mehr “eingespielt” werden?

      Ich war/bin nur überrascht, weil bei vielen Berichten stand “da wackeln die Wände und vibriert die Couch”. Bei mir passiert aber irgendwie gar nix und ich versuche nun die Ursache zu finden.

      Werde am Wochenende noch meinen alten Onkyo anschließen und eine andere Standbox  zum Vergleich hinstellen. Hab auch noch einen Woofer in der Garage den ich mal anschalten werde wie das im Vergleich ist.

      Ich werde von den Tests berichten und evtl. kann eine Erklärung für die Ursache gefunden werden.
      Im Moment tut sich da so wenig, dass ich überlege auf Inwalls zu wechseln und doch einen Woofer zu bauen – also 5.1 mit Inwalls anstat 5.0.

      Achja was mir noch einfällt. Bei Audyssey hat er bei der linken Box (steht näher zur Wand) immer einen Phasenfehler gemeldet. Hab aber gelesen, dass das öfters vorkommen kann – nur noch so zur Info.

       

    • #46511
      Markus Zeller

      Hallo tOkra,

      ich bin zwar kein Experte aber ich würde die LS erstmal im Stereobetrieb, ohne das Einmessgedöns testen … das klingt als hättest Du Schallauslöschungen.

      – prüfen ob beide LS richtig angeschlossen sind … auch am Verstärker … sonst kommt es zu Schallauslöschungen.

      – prüfen der Weiche, mit Ruhe und lieber 2x gucken (Thema Betriebsblindheit), und der Polung aller Chassis (alle Kabel innen)

      – Mal nur die Linke oder Rechte Box laufen lassen abwechselnd. Wird der Bass dann stärker? Gucken ob es zu Schallauslöschungen kommt (Polungsfehler)

      – mit der Aufstellung im Raum spielen … testweise

      – mal die Erwartungshaltung überdenken … Einen Bassdruck wie bei einem Edel-Techno-Bunker solltest Du nicht erwarten.

      – das Einspielen der Chassis ist auch wichtig … hatte ich so auch nicht erwartet … bringt aber auch keine 100%

      – gucken ob die Bedämpfung innen richtig eingebracht wurde. Das BR Rohr muss frei bleiben

      – ich kenne den Bauplan nicht … muss das BR Rohr gekürzt werden?

      Mein Sohn hat den U_Do SUB 20. Das ist zwar ein Bandpass, bestückt mit 2 der Bässen … Der kann schon was. Da müssen Deine 4 erst recht in der Lage sein Luft zu bewegen.

      Aus welcher Gegend kommst Du? Eventuell kann Dir jemand helfen.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg

      Gruß, Markus

    • #46512
      tOkra

      ohne Einmessgedöns ist ja quasi Direct sound. Da war es tatsächlich fülliger aber noch immer nicht wuchtig.

      Ich habe gestern noch eine Batterie an die Pole der Boxen gehalten und alle 4 Membrane der Tieftöner ging nach außen. Die Pole scheinen also grundsätzlich zu stimmen.

      Das BR Rohr: Ich kann die Hand direkt davor halten und ich merke nicht wirklich, dass da Druck raus kommt. Ich beobachte die Membrane und die bewegen sich nicht wirklich ausgibig – auch wenn ich einen “Bass-Test” von Youtube  ausführe. Das Rohr wurde nicht gekürzt (konnte ich nirgends lesen). Es ist auch nicht verstopft – ich kann bis nach hinten durchsehen.

      Die anderen Tipps werde ich heute oder morgen versuchen – Danke schonmal

    • #46515
      Vadder
      Verwalter

      Moin,

      wie viel von dem mitgelieferten Sonofil hast du denn in die Boxen gepackt?

      Udo ist da immer sehr großzügig. In der Regel reicht die Hälfte der “Putzwolle” aus dem Paket.

      Wir hatten den gleichen Effekt bei Sohnemanns Duettas. Nachdem 60% der Füllung entfernt wurden, war die (Bass-)Welt in Ordnung.

      Viele Grüße vom Vadder

    • #46516
      Matthias (DA)

      Moin,

      Zusätzlich zu Markus’ Tipps, die ich alle unterschreibe:

      9) ein Kumpel von mir hatte SB240 an einem Einsteiger AVR hängen. Der Umstieg auf einen Boliden hat nicht nur endlich Bass, sondern auch deutlich mehr Musikalität gebracht. Testweise Mal einen echten Stereo-Verstärker dran hängen.

      10) ein wenig ähnlich wie dir  ginges mir anfangs mit der Duetta.

      Der Grund: vorher hatte ich Schwabbelbass und war daran gewöhnt, dass ein Bass dröhnt (dröhnen muss).

      Ein Kind das nur Fanta kennt findet frisch gepressten Orangensaft auch nicht süß genug.

      Die klare Durchzeichnung von Udos Lautsprechern kannte ich noch nicht. In meinem Fall hat sich das ganz schnell in Genuss geändert. Durch Umgewöhnung. Wenn du alles durchtestest: immer wieder zwischendurch Musik genießen und die neuen Nuancen entdecken, dabei spielen sich die Chassis ein, und die Ohren auch ein wenig.

       

      Wird schon 😉

       

      Matthias

      PS: da hat sich noch ein Vadder zwischengeklemmt, lieben Gruß 😉 Watte ist auch ein guter Punkt

    • #46519
      tOkra

      Bin noch in der Arbeit und werde dann alle Punkte nochmal beachten.

      Zur Watte: Ja habe alles verbaut und die Kammern sind schon bis oben hin wo die Chassis sind gefüllt. Das ist auf dem Screenshot auch so ersichtlich daher habe ich mir da keinen Kopf gemacht.

      Was soll dann beim auslegen der Watte beachtet werden? Worauf kommt es an?

    • #46520
      Vadder
      Verwalter

      Moin,

      die Watte sollte wirklich locker! im Gehäuse liegen.
      Wenn du die Boxen anheben und schütteln könntest, müsste sie noch ein wenig Luft zum Bewegen haben.

      Gruß vom Vadder

    • #46521
      Matthias (DA)

      So einfach kanns sein 😉

      Raus mit dem Zeug! Vergleich mal einen ohne Watte mit einem vollgestopften. Der der dir besser gefällt bleibt so, der andere wird mit einem Viertel des Materials gefüllt bzw. Raus genommen. Dann wieder vergleichen. Gewinner bleibt wieder so, der Verlierer geht wieder einen Schritt auf den Besseren zu. Dreh ein paar Runden auf die Art wo immer der LS der grade schlechter klingt sich auf den gerade Besseren zugeht. Am Ende solltest Du auf die Methode in beiden LS die gleiche Menge drin haben und das Optimum für Dich gefunden haben.

      Lass die Lautsprecher dabei auch mal ihren Platz tauschen bzw stell beide in die Mitte des Raums nebeneinander.

      Auch sollten beide das gleiche Signal bekommen, nicht das wegen Stereo ein Kanal mehr Bass aus der Quelle bekommt oder so.

       

      Frohes Experimentieren, sobald die Watte geregelt ist kannst Du die anderen Punkte angehen.

      Sherlock Holmes Preis geht heute an Vadder

      Liebe Grüße

       

      Matthias

       

      PS: noch ein Zitat aus den Grundlagen:

       

      An welchen Stellen welcher Dämmstoff einzubringen ist, geht aus dem Bauplan zur Box hervor – sollte dies einmal nicht der Fall sein, kann man nach der Faustregel vorgehen: Geschlossene Gehäuse werden mit Dämmmaterial vollständig locker bis dicht gefüllt, bei Bassreflexboxen muss der Platz hinter dem Reflexkanal frei bleiben. Filz, Noppenschaum oder andere offenporige Materialien bedämpfen stehende Wellen wirkungsvoll, wenn sie mitten in die Box gehängt werden. Ausnahmen von diesen Regeln werden in jedem Fall angegeben.

    • #46523
      tOkra

      Aber wenn die locker ist dann fliegt die da drin doch rum oder fällt Richtung Boden.
      Soll ich die an die Rückwand etwas ankleben. Oder ist das auch an den Seitenwänden wichtig?

    • #46524
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo tOkra,

      Marantz gibt als Mindestlast 6 Ohm an, die U_Do 54 liegen deutlich darunter. Sein Netzteil reicht wahrscheinlich nicht aus, um genügend Leistung im Bass zur Verfügung zu stellen. Und was nicht rein geht, kann auch nicht raus kommen. Deshalb Daumen hoch für den Vorschlag von Matthias: Häng mal einen Stereo-Verstärker an die Boxen. Wenn die tatsächlich so bassschwach wären, gäb es hier sicher viel mehr Beschwerden.

      Gruß Udo

    • #46525
      tOkra

      Wie gesagt eine Beschwerde ist es nicht – ich habe vollstes Vertrauen in die Lautsprecher an sich!

      Leider habe ich keinen Stereo-Verstärker. Mal kucken ob ich mir wo einen leihen kann.
      Kleiner Schock ist das nun doch für mich. Hatte extra den Marantz gekauft weil er auf den ersten Blick eine starke Leistung von 180W/Kanal angibt und die Marke ja für sich spricht.

      Mal sehen wie ich das löse (sollte es wirklich an dem liegen).
      Einen weiteren Verstärker wollte ich eigentlich nicht.

       

       

    • #46531
      Matthias (DA)

      jaja, die 180 Watt… Leider kommen die aber nicht aus der Technik sondern aus der marketingabteilung. Wenn du mal die anzahl der Endstufen mit den 180 Watt multiplizierst wirst du feststellen dass das Ergebnis nicht mit der maximalen Leistungsaufnahme überein stimmt.

       

      es ist ein weit verbreitetes Übel, aber wat sagt leider überhaupt nichts über die Verstärker Qualität aus. vor der Zeit von class D konnte man wenigstens noch nach dem Gewicht gehen, schwer gleich gut weil Fettes netzteil.

       

      aber bevor du dich ganz verrückt machst, leih dir doch erstmal einen Stereo irgendwo aus zum Testen und macht das mit der Watte und danach schauen wir weiter wenn das noch nicht geholfen hat.

      sicherlich geht es mit einem Stereo-Verstärker noch deutlich besser was Musik angeht, aber AVR aus der oberklasse gibt es gebraucht auch für 500 € zu bekommen. Da kommen dann die ersten Ansätze von Musikalität durch.

      ich habe damals den x4000 von Denon, der ungefähr in einer Klasse mit deinem Marantz liegen sollte mit dem AVR 4520 verglichen.

      Eigentlich war ich fest entschlossen den x4000 zu kaufen. als ich dann gemerkt habe was die für einen Unterschied in auflösen und bühnendarstellung gemacht haben bin ich noch mal auf die Suche gegangen…

      besagter AVR 45 20 gibt es jetzt nicht selten für 500 € gebraucht zu kaufen, seine Vorgänger noch günstiger. Wenn man nicht den neuesten 3D Quatsch unbedingt braucht durchaus eine Alternative zu neueren hoch gepimpten Blendern.

      verstehe ich dass das nervt, du hast allen Grund zu erwarten, dass der hoch gepriesene AVR den du dir gekauft hast auch seinen Job macht, ist aber leider nicht der erste der da eine herbe Enttäuschung erlebt.

      Aber vielleicht liegt es ja doch nur an der Watte.

       

      die gute Nachricht ist, dass ein Verstärker Tausch deutlich weniger aufwendig ist als die lautsprecher auszutauschen die Du schon viel Liebe und Arbeit gesteckt hast 😉

       

      Liebe Grüße

    • #46532
      Matthias (DA)

      Achso, was die Watte angeht, erstmal zum Testen reicht es wenn du sie locker auf den Reflex Brettern und den versteifungen abstützt.

      der Bereich um den bassreflexkanal muss frei bleiben, der Rest sollte sehr locker aber komplett gefüllt sein. Wenn du dann Optimum gefunden hast, teste noch mal mit einem anderen Verstärker ob es nicht noch besser ist, und danach kannst du dir überlegen ob du das ganze fest tackerst oder in ein Netz hängst oder einfach locker drin lässt

    • #46533
      Rincewind

      Hallo!

      Interessehalber habe ich die technischen Daten der aktuellen (Februar 2020) Marantz AVR überflogen. Also was an Funktionalität noch fehlt, ist die Möglichkeit, dass der AVR den Kaffee serviert 😉

      Leider sind die Endstufen der Geräte nicht in der Lage 4 Ohm Lautsprecher anzutreiben. Marantz gibt hier 6 Ohm als untere Grenze an. Selbst die Konkurrenz ist nicht wesentlich besser für 4 Ohm Lautsprecher aufgestellt. Beispiel Yamaha RX-A1080: hier gibt der Hersteller 170 Watt Ausgangsleistung bei 1% Klirr (man reiche mir in diesem Fall Gehörschutz) wenn nur EIN Kanal aktiv ist… Aber immerhin, die Kiste sollte mit 4 Ohm Last zumindest technisch beherrschen.

      Falls Du mit dem Gedanken spielst dir einen anderen AVR zu kaufen, achte bitte bei den technischen Daten, dass der AVR 4 Ohm Lautsprecher antreiben kann.

      Grüße
      Rincewind

      P.S. Falls die neusten Formate/Alexa keine Relevanz haben, dann ist ein älteres Modell sicherlich einer Überlegung Wert.
      Matthias (Da) Vorschlag unterstütze ich auch. An einem Stereo-Amp sind die Lautsprecher eine Wucht!

    • #46553
      schuelzken

      Hallo in der Runde,

      Achja was mir noch einfällt. Bei Audyssey hat er bei der linken Box (steht näher zur Wand) immer einen Phasenfehler gemeldet. Hab aber gelesen, dass das öfters vorkommen kann – nur noch so zur Info.

      Ich habe gestern noch eine Batterie an die Pole der Boxen gehalten und alle 4 Membrane der Tieftöner ging nach außen. Die Pole scheinen also grundsätzlich zu stimmen.

      Laut Weichenplan sollten alle vier 8″ Phasen gedreht angeschlossen sein.

      Wenn alles korrekt angeschlossen ist stellt man fest dass die Marketing Abteilung der Hersteller sehr gut funktioniert.
      Ich hoffe dass das Sonofil nicht reingepresst wurde.
      Zum andern kenne den Lautsprecher relativ gut und die vier 8Zöller hämmern einem gehörig auf die zwölf, da wundert man sich doch sehr was die können, auch oder gerade wenn leise gehört wird. Allerdings angeschlossen an einem Stereo-Verstärker mit 2x 100W an 8 Ohm.

      Gruß Schülzken

      • #46559
        Rincewind

        Hallo Schülzken!

        Wenn man also kurz den Batterietest macht, dann gehen die großen Tieftöner nach Innen und die kleineren Mitteltöner nach Außen.

        So muss die Phasenlage stimmen. Oder?

        Grüße
        Rincewind

        • #46563
          schuelzken

          Hallo Rincewind,

          das ist auf jeden Fall richtig.
          Es kommt aber drauf an wie rum die Batterie angeschlossen wird.

          Ich sagte ja bereits,
          wenn alles korrekt angeschlossen ist wird der Fehler woanders zu suchen sein.

          Gruß

    • #46560
      tOkra

      ??? Dann wärs ja bei mir falsch.

      Setz ich ne Batterie an (Plus an Plus und Minus auf Minus) dann gehen die Tieftöner nach AUßEN und die Mitteltöner bewegen sich eigentlich GAR NICHT.

      Ist das nun falsch? Ich habe die Weiche auch schon x-mal geprüft und die Verkabelung angeschaut ich wüsste nicht mehr was falsch ist.

       

      Rincewind hat mich auch nochmal darauf hingewiesen, dass mein Marantz keine 4 Ohm kann – danke nochmal dafür.
      Ich muss sagen ich fühle mich sehr unsicher aber mein Marantz hätte ja einen PRE-OUT für einen Externen Leistungsverstärker (steht so in der Bedienungsanleitung).
      Sollte es jetzt wirklich an  meinem Marantz liegen wäre es eine gute Lösung einen 2-Kanal-Stero-Verstärker zu kaufen und den an den PRE-OUT des Marantz zu hängen?

      Wie dürfte ich mir das dann vorstellen? Die beiden STandboxen, also FR und FL würden immer über den externen Leistungsverstärker betrieben werden (bei Stereo ja sowieso?!). Aber auch bei 5.0 (in Filmen) werden die beiden Frontlautsprecher über den Externen Verstärker bedient und die anderen 3 dann über den Marantz?

      Funktioniert das so?

      Wenn es zu Off-Topic wird kann ich auch einen anderen Thread eröffnen – einfach bescheid geben.

    • #46562
      Matthias (DA)

      Moin moin, sicherlich wäre es eine Entlastung wenn man eine Endstufe daran hängt.

      trotzdem würde ich empfehlen erst einmal die weiche komplett zu inspizieren und gegebenenfalls, wenn du immer noch nichts entdeckt hast mal ein Foto davon an Udo zu schicken oder mit geschwärztem bauteilwerten hier zu posten

       

      als nächstes reduzierten Dämmstoff runter auf die Hälfte, und danach kannst du gucken ob der Verstärker spinnt.

      bewegen sich denn tief und mitteltöner zumindest ein wenig wenn du Musik hörst? Bzw kommt dann Musik aus den mitteltönern raus?

      an den Verstärker würde ich die Lautsprecher aber erst wieder anschließen nachdem Du sicher bist dass die weiche okay ist

      Ein mittelklasse Marantz dann sollte auch mit 6 Ohm Beschriftung 4 Ohm Boxen bis zu einer gewissen Lautstärke versorgen können. Deine Beschreibung klingt allerdings so als wäre da gar nichts los bei dir.

      natürlich kann ich dir keine Garantie dafür geben dass nichts passiert wenn du gegen die herstellerangaben verstößt, aber ein bisschen Spaß sollte da schon möglich werden. Pass halt auf dass er nicht zu heiß wird.

      Der Denon 2809 spielte vermutlich in einer ähnlichen Klasse und hat bei mir auch keine Probleme gemacht.

      und da Marantz und Denon aus dem gleichen Hause kommen und marens im Zweifel noch einen Tick edler ist wäre ich schon überrascht (aber nicht schockiert) wenn das der einzige Grund ist.

       

      Matthias

    • #46565
      tOkra

      Ich hab schon mal alle Lautsprecherkabel neu an die Weiche gelötet und alles kontrolliert.
      Ein Foto an Udo ging jetzt mal raus.

      Ja die Tief- und Mitteltöner bewegen sich schon. Aber vor allem aus den Tieftönern kommt, finde ich, zu wenig.
      Halte ich mein Gesicht vor die Tieftöner merke ich da keinen Druck. Aus den Reflexrohren kommt nix – keinerlei Druck.

       

    • #46567
      tOkra

      Also laut UDO ist die Weiche richtig aufgebaut.

      Heute schlafen die Kinder schon – ich hoffe morgen habe ich Gelegenheit etwas vom Dämmstoff zu entfernen und zu testen.

      Was ich aber nicht verstehe: Die meisten AVRs sind doch für 6 Ohm ausgegeben. Warum bereitet meiner jetzt so Probleme und vor allem ist es unabhängig von der Lautstärke. Ich kann auch so einen hz-test von youtube machen – ja dann sieht man auch, dass sich die Membranen ordentlich bewegen. Also in der Theorie ist das schon möglich!

      Ich glaube daher auch nicht dass es am Sonofil liegt. Ich habe noch den alten Onkyo TX-SR 308 rumliegen den klemm ich dann auch mal an. Mal sehen…

    • #46599
      Rincewind

      Daher liebe ich meine alten Eisen, Kupfer Geräte, einfach weniger Fehlerquellen. Da ist auch keine Software, die mich bevormundet 😉

      Die Membranen der Lautsprecher bewegen sich proportional zur Lautstärke 😉 :-p

      Teste Morgen ob der AVR mit seiner Software nicht doch irgendwie die Signale verschlimmbessert mit seiner Software. Udo’s Lautsprecher spielen sehr ausgewogen und dicken z.B. den Bass nicht auf…

      Ich kenne diese Lautsprecher recht gut. Das ist P/L Meisterklasse.

      Grüße
      Rincewind

    • #46607
      tOkra

      Ich kann es nur immer wieder betonen: Ich bin mir sicher es liegt an meinen Setting oder an mir selbst. Die Lautsprecher sind bestimmt 1A und der Service von UDO und allen hier im Forum EINZIGARTIG. Ich würde jederzeit jedem empfehlen hier zu kaufen!

      Wir müssen einfach auf meine weiteren Tests warten. Wie gesagt hab ich noch alte Magnat STandlautsprecher stehen und einen alten Onky AVR.

      Sobald ich das nach dem Ausschlussverfahren durchgetestet habe berichte ich natürlich!

      Aber wie gesagt: Audyssey hab ich mittlerweise auf komplett aus und Bass auf +6. Wenn ich mir einen Film ankucke mit Explosionen dann erwarte ich da ein vibrieren – nix abartiges aber zumindest einen hauch. Oder ist das ohne aktiven Subwoofer nicht mal ansatzweise möglich?

      • #46608
        Rincewind

        Prüfe doch ob der AVR die Front LS auch unterhalb von 100Hz spielen lässt.
        Womöglich leitet die Software alle Tiefen zum Subwoofer-Ausgang…

        Nur ne Idee

    • #46609
      tOkra

      Hab ich anhand eines Youtube-Videos bereits gemacht.
      Spielt er!

      • #46633
        Rincewind

        Hab noch ein wenig in dem Bedienungsanleitung-Buch (interaktives PDF) gestöbert. Da fand ich die Information, dass der AVR bei Filmen verschiedene Modi für Lautsprecher hat. Schau doch Mal ob bei Dir der ausgewählte Modus “Stereo” ist.

        Oh man, ich kann mittlerweile verstehen, warum viele Nutzer ihre AVRs einfach machen lassen… Wenn man den ganzen Kram manuell einstellen will, ist man Tagelang beschäftigt.

    • #46611
      derFiend

      Klingt mir als würde der AVR einfach Probleme machen… falsche Einstellung whatever. Ich mein, wenn die Weiche stimmt… so viel Sonofil kannst da garnicht reinstopfen als das aus den Tieftönern garnix rauskommen würde.

      Der Tipp von Ricewind klingt vernünftig und irgendwie logisch. Einmessung kannst dir eh schenken solange nur zwei Lautsprecher angeschlossen sind.

    • #46612
      Rincewind

      Setz folgende Settings:

      Subwoofer Off

      • #46618
        schuelzken

        Da gehe ich ja mal von aus,
        das wenn kein SUB angeschlossen ist diese Einstellung auch angewählt wurde.
        Oder wenn nur Hauptlautsprecher angeschlossen sind, sollten diese auf “Large” eingestellt sein, dann ist automatisch der LFE bzw. SUB Kanal “Off”.

    • #46614
      Rincewind

      Und prüfe ob nur der Frontspeaker A vom AVR genutzt wird.

    • #46616
      Rincewind

      Ach noch etwas, prüfe ob die Lautsprecher-Konfiguration für Front auf “Groß” bzw. “large” steht und Subwoofer auf “Nein” gesetzt ist.
      Auch die Surround-Lautsprecher sollten für den Test abgeschaltet sein.

    • #46660
      Hesse

      Moin.

       

      Vielleicht liegt das Problem weniger im Bereich der Elektronik, sondern am Raum. Es gibt ja immer wieder Zeitgenossen, die den Raumeinfluß unterschätzen. Akustik ist aber keine Verschwörungstheorie, sonst würden Lautsprecher in verschiedenen Räumen nicht unterschiedlich klingen.

      Der oben vorgestellt Raum ist akustisch eher suboptimal, die unterschiedlichen Raumabmaße führen zu einer unendlichen Zahl von Raummoden. Für einen Freund in der Schweiz habe ich letzthin einen ähnlichen Raum beackert.Der hatte in einem Raumbereich einen Bass, dass die Hose geflattert ist, in anderen Bereichen Kofferradioniveau. Die L-Form hat ihre Tücken.

      Es gibt immer zwei Möglichkeiten.

      Die eine ist, den Raum anzupassen, dafür sind recht aufwändige Maßnahmen erforderlich. Die Hausfrau wird sicherlich ihr Veto einlegen, wenn plötzlich deckenhohe Absorber in den Raumecken stehen. Die andere Möglichkeit ist die elektronische Regelung, egal ob für reinrassiges Stereo oder Heimkino. Da schafft man sich eine überschaubar große Zone guten Hörens, wirkliches Musikwiedergabe, naja.

      Einen Tod stirbt man immer. Entscheidend ist auch, wie hoch die Ansprüche sind. Will ich einigermaßen gute akustische Qualität zum “mal reinhören” oder ist der Anspruch auf hohem Niveau. Ist dies bei dem TE der Fall bleibt eigentlich nur die Vermessung des Raumes und eine optimierte Platzierung der Lautsprecher und der Hörzone und eventueller Einsatz einer qualifizierten Raumeinmessungssoftware. Da ist Polen offen, in der Vielfältigkeit der Varianten.

      Die Raumschlacht (bitte nicht an Star Wars denken) wird im Bereich der Schröderfrequenz entschieden, das ist die Frequenz, bis dzu der maximal Moden zu erwarten sind, in der Regel in fast allen Räumen Obergrenze zwischen 200 und 350 Hz.

      Der Einsatz eines Subwoofers erscheint mir in diesem Raum doch anspruchsvoll. Der Subwoofer soll ja nicht nur bollern, sondern sich geschmeidig in das akustische Geschehen einbinden. Das erscheint immer simpel, aber die Aufgabe ist durchaus sehr anspruchsvoll im Hinblick auf mögliche Intermodulationen und zusätzlicher Modenbildung im Raum. So mal “einen Würfel in die Ecke stellen” wird mit Sicherheit nicht funktionieren.

      Wie gesagt, ein Frage des Anspruchs.

      Bis neulich. KH.

    • #46670
      tOkra

      Ja den Raum schließe ich nicht aus – ist eigentlich sogar mein Favorit.

      Wie gesagt schließe ich die Lautsprecher als Problem komplett aus 🙂
      Leider habe ich aktuell wenig Zeit aber ich werde folgendes testen (die Einstellungstipps von Rincewind waren natürlich schon eingestellt):

      – Aktiven Magnat Sub dranhängen
      – Lautsprecher Standbox von Magnat dranhängen
      – Mehr Sonofil rausnehmen
      – Lautsprecher verschieben
      – Als letzten Test dann einen Stereoverstärker dranhängen

      Behalten werde ich Sie – ich habe so viel Zeit investiert und für meine ersten Boxen sind sie echt gut gelungen – klanglich auch alles suppi.
      Natürlich werde ich noch Bilder vom Aufbau reinstellen.

      Wenn ich einen Test durchgeführt habe werde ich Euch auf den laufenden halten. Ist vielleicht bestimmt auch für andere Interessant, wie sich ein Tausch gewisser Sachen auswirken kann.

      Ich bedanke mich nochmal bei allen für die tollen Tipps und Hilfen. Ihr seid alle einsame Spitze!

    • #46677
      Matthias (DA)

      Moin tokra,

      Schon mal die LS in nen anderen Raum gestellt zum Testen?

      Das lässt sich rel. Einfach bewerkstelligen, dann haste an der Ecke zumindest schonmal Erkenntnis

      Matthias

    • #46526
      Rincewind

      Hallo tOkra!

      Morgen ist Wochenende, vielleicht hilfen Dir bei deinen Überlegungen folgende Artikel weiter:
      Wie funktioniert Audio-Verstärker
      und
      Stereo-Verstärker (old but gold)

      Die Artikel sind lang, dennoch hilfreich!

      Grüße
      Rincewind

      Anmerkung vom Vadder:
      Das Posting war Opfer des “Link-Bugs” in bbPress. Ich habe es gerade gefunden und freigeschaltet.

    • #46785
      tOkra

      So – werd wohl erst am Freitag die Tests machen.

      Vorab aber schon mal ein paar Bilder vom Aufbau – man möchte ja ein klein wenig zurückgeben – vor allen an neue und unentschlossene. Mir haben die vielen Kommentare hier sehr geholfen.

      Los gings in den Baumarkt – dort habe ich mir die Zuschnitte besorgt. So genau hätte es gar nicht sein müssen, denn ich habe mich doch noch entschieden an der Formatkreissäge meines Schwagers die Platten auf Gehrung zu schneiden.

      Die Hemmschwelle überhaupt zu beginnen war groß – wie bei jedem neuen Arbeitsschritt, den man vorher noch nie gemacht hat.

      Schließlich wurde die Kammer für MT+HT an eine Seitenwand aufgeklebt und der Rest folgte zugleich. Wie empfohlen klappte mit dem Fugenleim alles anstandslos.

      Mit Malerkrepp wurde Seite an Seite fixiert, der Leim wieder angebracht und dann alles sanft mit einer Zwinge fixiert. Oben drauf noch ein Paar Gewichte und ein letzter Check, ob alles einigermaßen zusammenpasst:

      Ungenauigkeiten wurden mit Holzspachtel korrigiert. Im inneren der Box nochmal alles auf Dichtigkeit geprüft und gegebenenfalls noch nachkorrigiert. Hab mir da viel Mühle gemacht.

      Leider fehlen dann viele Fotos – wenn man bei der Arbeit ist, dann vergisst man das schnell und das Handy liegt nicht immer parat.
      Es wurden an der Front noch insgesamt 6 kleine Magnete eingebaut, um später die Möglichkeit zu haben eine Abdeckung anzubringen. Dafür wurde einfach ein kleines Stück hineingebohrt, die Magnete im Loch versenkt und dann wieder zugespachtelt.

      In der Werkstatt wurde die Box gründlich geschliffen bis alles wirklich genau Plan war.
      Dann ging es ans furnieren (oh gott – ich dachte das ist übelst schwierig und ich versau mir alles). Wider erwarten mir das gut von der Hand. Ich kann nur den Artikel “Duetta im Bad” empfehlen. Ich habe mir daran orientiert und alles verlief reibungslos.

      Dann wurden die  Vertiefungen für die Chassis gefräst. Der Gedanke daran, dass irgendwas schief läuft war wieder sehr unbehaglich. Aber eigentlich verlief wieder alles relativ glatt. Das innere wurde mit der Stichsäge ausgeschnitten.

      Aja – es handelt sich um Saraifo Ahorn-Furnier 0,6mm. Das ganze Furnier wurde dann nochmal geschliffen.
      Alles noch mit Möbelöl von Natural Farben (mit weißen Pigmenten sonst wirds zu dunkel und gelblich) eingeölt und farblich hat sich das ganze eigentlich nicht verändert – das war der Plan. Nach dem Ölen nochmal ganz fein geschliffen und es ist glatt wie ein Babypopo.

      Währenddessen wurde die Weiche aufgebaut – hier mal die vom MT+HT.
      Ich habe aber alles nochmal nachgelötet. Bei der ersten wusste ich noch nicht wirklich wies geht (Adern komplett mit Zinn bedecken usw.)…

      Dann die Weiche eingeklebt, die Chassis angeschraubt (alles wurde angelötet):

      Endergebnis:

      Ich bin “für mein erstes Mal” wirklich sehr zufrieden und glücklich das alles geklappt hat.
      Die Abdeckung folgt evtl auch dieses Wochenende.
      Bin jetzt gerade etwas in Eile und schau später nochmal rein.

      • #46806
        Matthias (DA)

        Hui,

        Freut mich sehr, das der bald zehn Jahre alte Artikel weiterhin Nutzen stiftet 🙂

        Ich hoffe nur du hattest einen besser geeigneten Raum für den Bau, ohne schwarze Wäsche vom Mitbewohner 😉

        Matthias

    • #46786
      tOkra

      Also tut mir leid ich hätte mehr Bilder in den Artikel eingefügt (sind auch schon in der Projekt-Galerie) aber sobald ich mehr einfüge wird der komplette Beitrag immer wieder gelöscht. Ich belasse es daher erstmal bei einem Bild.
      War auch etwas ärgerlich, weil zuerst mein kompletter Aufsatz einfach gelöscht wurde 🙁

       

      Auf jeden Fall hätte ich noch eine Frage: Wie immer gilt: Wenn ich dafür ein extra Thread aufmachen soll gebt Bescheid:
      Die Idee an den Preout meines Marantz SR5008 einen Stero-Verstärker zu hängen, um den AVR zu entlasten finde ich ganz gut. Ein Yamaha AX-492 oder 592 ist ja schon für um die 100,-€ zu haben (und ist für die U_DO 54 ausreichend?).

      Dazu hätte ich eine Verständnisfrage um auf Nummer sicher zu gehen:
      Ist es eine sinnvolle Lösung (bzw. überhaupt möglich) vom Preout meines AVR in den (Yamaha) Stereo-Verstärker zu gehen ohne weiteres umschalten? Also werden dann einfach so die beiden Fronts vom Stereo-Verstärker versorgt und Center + Suround vom AVR?
      Oder gibts da irgendwelche Probleme die ich übersehe und auch noch nicht nachlesen konnte.
      Gibt es starke Qualitätseinbußen wenn das Signal durch den AVR an den STereo-Verstärker durchgeschleust wird oder ist das mehr oder minder egal?

      Problem: Ich streame zumeist Musik auf meine Shield-TV (über Chromecast quasi). Die Shield TV hängt natürlich am AVR, da über die Shield auch TV gekuckt wird und Filme gestreamt.

    • #46789
      Monti

      Tach,

      also ich habe bei mir ein ähnliches Setup: mein Marantz AVR versorgt mit seinen Endstufen nur die Rears und den Center und über den pre-out des AVR gehe ich in meinem Stereo-Verstärker.
      Wichtig!: der Stereo-Verstärker muss auch ein pre-in haben, sodass dort die komplette Vorstufen-Sektion umgangen wird. Die Lautstärkeregelung erfolgt dann nämlich über den AVR und der Stereo-Verstärker fungiert nur als Endstufe.

      Das macht aus meiner Sicht aber nur Sinn, wenn du den Stereo-Verstärker durch Anschluss anderer Quellen (CD, LP, Netzwerk-Player, Radio o.ä.) zum Musik hören auch als solchen verwendest. Wenn sowieso alles über den AVR läuft kannst du auch mit einer reinen Stereo-Endstufe oder Mono-Blöcken arbeiten, aber ob sich der finanzielle Aufwand im Vergleich lohnt …? Ich wage es bei der von Dir favorisierten Geräte-Klasse stark zu bezweifeln, der Schwachpunkt in der Kette bleibt nämlich der AVR mit der Verarbeitung der Stereo-Signale in der Vorstufen-Sektion.

      Bei mir ist alles was Bild und/oder Mehrkanal liefert am AVR angeschlossen. Alle Stereo-Quellen hängen direkt an meiner Röhre und wenn ich „nur“ Musik hören will bleibt der AVR aus. Im Heimkino-Betrieb laufen dann halt beide Verstärker.

      Ich habe auch getestet, wie die Musik über den AVR klingt und lasse es. Musik-Streaming läuft bei mir jetzt über den Netzwerk-Player, früher über Apple Airport Express und einen externen DA-Wandler, bis der sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hatte.

      Ciao Chris

      Edit: hab mir gerade ein paar Bilder vom Yamaha ax-592 angeschaut: sieht so aus, als könnte man eine externe Vorstufe anschließen, allerdings muss dafür die Brücke zwischen pre-out und Main-in herausgenommen werden. Um ihn also wechselseitig auch als Vollverstärker nutzen zu können, müsstest du umstecken. Keine praktikable Lösung… 🙁

      • #46792
        Jörg

        Hallo,

        falls Dein AVR einen Trigger hat könnte man mit einem Relais zwischen Stereo Vorverstärker (pre-out) und AVR umschaltet.

        G Jörg

        • #46794
          Monti

          Hi Jörg,

          warum sollte ich meine Duetta schlechter betreiben als ich kann? 😉

          Ciao Chris

    • #46791
      MartinNYHC

      Moin,

      ich habe es ähnlich gelöst. Meine aktiven Duettas hängen mit den symetrischen Eingägen am DAC für Musik, Streaming, etc. Die asymetrischen Eingänge hängen am AVR für Heimkino.

      Gruss, Martin

       

    • #46793
      Peterfranzjosef

      Hallo,

      lt. Bedienungsanleitung  yamaha ax592/892 wird der pre/main Aus/Eingang durch Drücken der Puredirect oder Cd-direkt Taste umgangen.

      Dann kann es funktionieren ohne großes Umherschalten/stöpseln den Amp fürs Heimkino als Endstufe und zum Stereohören mit den o.g. Tasten zu nutzen. (Ohne Klangregelungsoptionen)

      Ich geh mal in den Keller und probiers vorsichtshalber mal aus.

      Peter

      Ja, es funktioniert wie beschrieben.

       

    • #46796
      tOkra

      Ui – klingt für mich als Laie gerade kompliziert wenn ich ehrlich bin.

      Es fällt mir auch immer schwer abzuschätzen, wovon ich wirklich viel nutzen ziehe, was möglich ist und auch praktikabel.

      Kurz mein neuer Gedankengang:
      Vorhanden: Marantz SR 5008
      Würde ich kaufen: Yamaha AX-592, Chromecast Audio

      Anschluss von Chromecast Audio + Bluetooth-Adapter + andere Quellen direkt an den Yamaha AX-592.
      Alle anderen Quellen direkt an den AVR.

      Kucke ich TV bzw. benutze meine Shield TV (hängt dann am AVR), dann lässt sich alles über den AVR steuern. Die Lautstärke vom Yamaha ist auch angepasst, damit das alles stimmig ist, denn die Frontboxen laufen ja trotzdem über den Verstärker vom Yamaha – der Rest wird durch die Verstärker des AVR angetrieben.

      Will ich nur Musik hören kann der AVR sogar aus bleiben.

      Bringt mich das effektiv überhaupt vorwärts oder sind das alles möchtegern Verbesserungen und es wäre am sinnvollsten mal einen ordentlichen AVR (da für meine Zwecke sinnvoller) zu kaufen?

      Hautsächlich habe ich derzeit Angst den Marantz zu überlasten (da er nicht für 4 Ohm konzipiert ist). Oder mache ich mir da unnötig Gedanken? Ein “Qualitätssprung” ist ja nur durch die Verwendung des Pre OUTS  in Verbindung mit einem STereo-Verstärker nicht möglich, da der Falschenhalt der AVR ist – soweit ich verstanden habe.

      • #46807
        Matthias (DA)

        Moin tOkra,

        Selbst der AVR 4520, einst top Model ist im Stereo Betrieb einen Mittelklasse Stereo-Verstärker nicht wirklich überlegen.

        Wenn du keine 2000€ ausgeben magst ist Mittelklasse AVR plus good old HiFi der Weg der am weitesten führt

         

        Matthias

    • #46804
      Peterfranzjosef

      Ich denke schon, dass ein Qualitätssprug stattfinden wird, wenn Du die großen U_Do´s am AX592 hängen hast. Den wird es nicht besonders jucken die Mains ordentlich zu befeuern. Den Rest im Heimkino macht dann Dein AVR, der sich nicht mehr mit Leistungsabgabe plagen muss, die er nicht kann. Es bleibt mehr Saft für die anderen Lautsprecher übrig.

      Die Stimmen wird der AVR schon auseinander halten, und richtig zuordnen können.

      Peter

       

    • #46808
      Monti

      Nochmal Tach,

      ein Stereo-Verstärker macht aus meiner Sicht Sinn, wenn man ihn auch für den vorgesehenen Einsatzzweck nutzt, nämlich die Wiedergabe von (Stereo-) Musik.

      Ein AVR ist für die Wiedergabe von Mehrkanal-(Film-)Aufnahmen gebaut und das können die Geräte, je nach Preisklasse, mehr oder weniger anständig, dafür sind sie optimiert. Aber das ist ja bei vielem so.

      Es macht also mMn nur Sinn einen Stereoverstärker anzuschaffen, wenn man auch Musik darüber hören möchte und die Quellen direkt dort anschließt. Und in Kombination mit einem AVR kann man ihn, wenn denn pre-out und pre-in vorhanden sind und er sowieso da ist, auch im HK-Betrieb verwenden. Ich würde keinen Stereoverstärker kaufen, nur um den AVR zu entlasten. Der Effekt der Endstufe ist nach meiner Erfahrung nicht so groß und lohnt sich nur, wenn man auch mit dem Rest der Kette ganz oben einsteigt. Aber dann reden wir irgendwann über Trinnov und speziell gebaute und akustisch optimierte Heimkino-Räume…

      In den Bereichen, in denen wir uns hier imho bewegen, macht das keinen Sinn. Die Anlage steht in einem “normalen” Wohnzimmer, in dem der TE hin und wieder auch mal Spaß mit Mehrkanalton haben möchte. Die akustischen Gegebenheiten des Raumes haben viel mehr Einfluss als die Entlastung des AVR für Filmton über einen zusätzlichen Stereoverstärker, wenn man da überhaupt einen Unterschied hört.

      Dazu muss ich gleich noch mal die Frage stellen, wie Du “fern siehst”? Denn das, was an Ton über den üblichen Äther kommt, ist gruselig. Auch die HD-Kanäle haben ihre Bandbreite für das tolle Bild verbraucht und für den Ton ist nichts mehr übrig. Da werden die Limiter mit brutalen Einschränkungen drüber gejagt und rauben dem Ton jegliche Dynamik. Wenn ich einen Film schauen möchte, dann nur noch per Bluray oder über einen Streaming-Dienst.

      Bei mir war zuerst Stereo da und HK kam später dazu. Bei mir war die Anforderung also genau umgekehrt, das HK musste sich in die bestehende Stereo-Kette integrieren lassen. Ich hatte das Glück, dass mein vorhandener Verstärker einen pre-in hat und ich keinen Verstärker-Umschalter brauchte, denn die vorhandenen Stereo-LS mussten auch in die HK-Kette integriert werden, ich wollte keine separaten Ketten.

      Daher noch mal der Hinweis bzw. die Frage nach den Hörgewohnheiten. Dudelt die Musik nur hin und wieder mal im Hintergrund und die Anlage wird hauptsächlich für Filmton verwendet, dann würde ich es erst mal beim AVR belassen und vielleicht im Freundeskreis mal einen Stereoverstärker ausleihen und ausprobieren, bevor ich die Investition tätige. Spielt Musik aber eine wichtigere Rolle, dann macht eine Stereokette mit den dort angeschlossenen Quellen sicher mehr Spaß als nur der AVR.

      Wird schon. So kompliziert ist das gar nicht und mit den Hinweisen hier im Thread erst mal das eigene Pflichtenheft ausfüllen. 😉

      Bist Du mal in Berlin? Dann komm gerne vorbei und hör Dir meine Kette an. Dann könnte man sich auch noch genauer austauschen als hier in Schriftform…

      Ciao
      Chris

      P.S. Auf VOX läuft gerade Casino Royale, was für ein lausiger Ton!

    • #46817
      tOkra

      Bin leider aus Niederbayern – also nen gutes Stück weg von Berlin 😉

      Hab die Infos mal aufgesogen. Ich habs net eilig – es war mal wichtig für mich zu wissen, ob das Vorhaben wie ich es mir vorstelle überhaupt mit dem Yamaha AX 592 zu bewerkstelligen ist (gebraucht lässt sich ja schlecht zurückgeben).

      Wenn ich mal ein supertolles Schnäppchen finde schlage ich zu – wär ja nicht teuer. Wenn nicht dann halt nicht 🙂

    • #46819
      derFiend

      Wo da wohnst Du denn? Vielleicht pack ich meinen Verstärker mal ein, und komm aus Oberbayern rübergeradelt 😀

      • #46820
        Peterfranzjosef

        Haha, Georg, nach dem Wohnsitz habe ich auch grad per PM gefragt. 🙂

        Dann leihen wir uns ein Tandem mit Anhänger

        • #46821
          tOkra

          Da könnt Ihr Euch gut erholen. Bin fast direkt im bayrischen Wald – Nähe Passau 🙂

        • #46825
          derFiend

          Peter fährt, ich pack meinen Verstärker ein.

          Passau geht scho mitm Rad auch von hier, aber das ist dann so mehr der Tagesausflug 😉

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