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Paar Fragen zur Entscheidungsfindung

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Dieses Thema enthält 39 Antworten und 14 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Udo Wohlgemuth vor 1 Woche.

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  • #43345

    tOkra

    Aloah zusammen.
    Mein Name ist Thomas und nach ewigen recherchieren durch diverse Foren und nun tagelangen lesen hier auf acoustic-design hab ich mich entschieden.
    Trotzdem sind noch einige Fragen offen und vielleicht gibts ja Einwände aus guten Gründen, die mich von meinem Vorhaben abhalten bzw. es ändern.

    – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …
    Metal, Rock, Alternative und bisschen Charts. Grundsätzlich bin ich allem aufgeschlossen und hör mal wo rein.

    – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?
    Nein – überhaupt nicht. Weiß mir aber schon etwas zu helfen und kenne auch einen Schreiner der bestimmt notfalls unterstützt.

    – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)
    Wohl schwierig – sind knapp 48m² offener Raum (Wohnzimmer+Essen) und dann auch wieder ein großer Durchbruch zur Küche (nochmal zusätzlich 14m²).
    Skizze

    – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)
    Wie gesagt habe ich viel gelesen und habe vor allem aus folgendem Thread viel mitgenommen:
    https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/das-wichtigste-zuerst-stereo-spaeter-dann-mehr/
    Dementsprechend habe ich mich sehr in die U_DO 54 (ehemals U_DO 13) verschossen. Sollten da keine schlagenden Argumente dagegen sprechen….
    Evtl. zuerst nur 2.0 dann auf 4.0 erweitern – bzw. auch 5.0. In ganz weiter Zukunft evtl. 5.1

    – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)
    Durch viel Fläche ist viel möglich aber durch 2 Kinder sollten sie auch nicht den Raum verstellen.

    – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?
    Grundsätzlich egal.

    – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?
    Irgendso CAnton Movie. Weiß nimma genau welche – haben wohl damals so 2-300 Euro gekostet (5.1 Sateliten)

    – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)
    Onkyo TX-SR 308
    5x50W im 5.1 (6 Ohm) Betrieb und ca. 100W im Stereobetrieb (4 Ohm)

    http://audiovision.de/test-onkyo-tx-sr-308/
    Nvidia Shield TV über die eigentlich alles gemacht wird (gestreamt, TV usw….)
    Logitech Harmony Hub
    Amazon Alexa die rege genutzt wird
    Bluetooth-Adapter für den Onkyo

    – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?
    An Werkzeug müsste alles da sein und ich hab eigentlich keine 2 linken Hände

    – Wie hoch ist das maximale Budget?
    War zuerst viel niedriger und durch ewiges lesen ises mehr wie ursprünglich angedachte geworden (eben die U-DO 13)
    Es muss einfach passen – es ist nich so, dass ich dann pleite wär 🙂

    So nun zu den Fragen und Anmerkungen (sorry – da gehts auch bisl kreuz und quer):
    Ich Plane mit derzeit mit 2 Standboxen vorne (U_DO 13 bzw. 54) und später dann ein Upgrade auf 4.0 mit U_DO 6.
    Hierzu gleich Fragen:
    1. Kann mein Onkyo TX-SR 308 das verstehen (bei 4.0), dass kein Center angeschlossen ist und lagert dann automatisch die Töne, die eigentlich für den Center bestimmt sind auf die Boxen links und rechts vorne aus? Der Onkyo hat ja noch kein audyssey. Oder ist dann gleichzeitig zwingend ein 5.0 notwendig damit das funktioniert?
    2. Ein grund für die U_DO 13 bzw.  54 waren die Tieftöner. Für Musik sollte ich damit ohne Sub auskommen und bei Filmen ist es mir nicht so wichtig. Ich habe 2 Kinder und Abends wenn mal Zeit is kann ich eh nicht bis zum Anschlag aufdrehen :).
    Ich gehe also richtig in der Annahme, dass die U_DO 13 dafür ausreichend sein sollten.
    Und vor allem: schafft mein Onkyo den Betrieb dieser Boxen? Ich möchte nicht die Fenster sprengen versteht mich nicht falsch aber die Boxen laufen damit schon “gut”?
    3. Eine generelle Frage zum Stromverbrauch. Wenn der Onkyo läuft (also an und nicht standby). Sind dann die Lautsprecher irgendwie auf Spannung? Wieviel Strom verbrauchen die in so einen Fall?
    4. Ich habe schon davon gelesen einen Stereo-Verstärker dazuzuschalten mit Schalter aber ehrlich gesagt bin ich davon nicht begeistert. Die Kinder und Frau wollen es halt möglichst einfach (ich bin aber eher ein Bastler). Ich denke da würde ich mir eher direkt einen neuen AVR holen – bzw. wieviel kostet so ein STero-Verstärker denn? Bin bisl überfordert, was ich genau bräuchte.
    5. Über Bluetooth Musik streamen soll ja wegen Qualitätsverlust nicht sehr toll sein. von Handy, Tablet streamen auf die Shield TV (wie Chromecast) ist aber fast lossless, da WLAN oder?
    Wenn ich eine Alex per Klinke an den AVR hänge ist das auch Lossless?

     

    Mir fallen bestimmt noch andere Fragen ein, aber im Moment soll es das gewesen sein.
    Ich bedanke mich schon im voraus für die tolle Community, die hier gebildet wurde.

     

     

  • #43362

    Zacherle

    Hallo Thomas,

    Erstmal Glückwunsch, dass auch Deine Frau solch große Lautsprechern akzeptiert:-)

     

    Zu deinen Fragen,

    1. Deinem onkyo musst du sagen welche lautsprecher angeschlossen sind, damit wird dann das Signal verteilt. In der Praxis musst du probieren, in welchem Programm du am besten die Stimmen verstehst. Manchmal stereo manchmal Dolby\neo ein center verbessert die Sprachverstandlichkeit aber massiv und wird bald auf deiner Wunschliste stehen, wird aber erstmal auch so gehen.

    2. Keine Sorge die Leistung wird schon erstmal noch lange reichen, und die 4 zwanziger haben in der Udo 54 auch richtig Tiefgang, ich habe auch 4 zwanziger und kann damit prima leben.

    3. Der Stromverbrauch ist dynamisch, kommt drauf an, wie viele lautsprecher angeschlossen sind welche und wie laut die Musik ist. Maximal nimmt Dein avr 310 Watt auf, minimal 0.3. Wenn du den genauen Wert wissen magst dann kommst du ums messen nicht drum Rum. Wird aber nicht die Welt sein.

    4. Schieb das mal nach ganz hinten, dein onkyo kann die Funktion nicht sinnvoll, Verstärker gibts ab 50€ gebraucht.

    5. Kommt auf die alexa an, denn die Umwandlung digital analog findet dann darin statt, da kenn ich mich aber nicht aus bei den alexen.

     

    Viel Erfolg:-)

  • #43365

    tOkra

    Vielen Dank – das hört sich schon mal alles sehr gut an.

    Wie ich beim Onkyo einstellen kann, welche Lautsprecher angeschlossen sind muss ich mal kucken. Ausm Kopf wüsste ich jetzt nicht, wo das gehen sollte.
    Ich schaus mir heute Abend mal an.

  • #43366

    Peterfranzjosef

    Hallo Thomas,

    beim Planen die Möglichkeit mit einbeziehen die Lautsprecher bewegen zu können. Je nach Bodenbelag Rollen oder Gleiter. (Kippverhalten nicht vernachlässigen, Schwerpunkt nach unten verlagern)

    Dann schenkst Du in Deinem Raum die Möglichkeit nicht her, durch Umpositioneren zum “Thomas ist allein zuhause Musikhören” ein ideales Stereodreieck zu bekommen.  Gleichgroßen ausreichenden Seitenabstand der Lautsprecher zu den Wänden zu haben ist immer besser.

    Viel Spaß beim Planen und Bauen,

    Peter

     

  • #43371

    Matthias (DA)

    Moin,

    Ein gebrauchter Bolide, zB Denon 4520 oder das pendant von Onkyo ist für 600 zu haben, damit macht das Ganze deutlich mehr Spaß.

    Einsteiger AVR ist eigentlich ne Beleidigung an die Boxen, aber trotzdem werden sie viel besser klingen als Fertigzeugs, kannst also getrost erst mal mit dem arbeiten was da ist und später dann noch aufrüsten wenn Lust und Budget dafür vorhanden.

    Musst halt gucken, wenn er bei Partylautstärke anfängt zu verzerren kanns halt den Hochtöner braten, aber dank Selbstbau sit sowas dann auch schnell und günstig ersetzt. Im Besten Fall dreht man aber einfach leiser wenns anfängt zu klirren und alles ist gut.

     

    Allzu fette Bässe müssen ja nicht versorgt werden.

    Bau die Kerle und dann ran an den AVR, Rest ergibt aich später 😉

    Matthias

    PS: Center kann eigentlich von fast jedem avr simuliert werden, deutlich klarer werden Stimmen aber dann wenn man wirklich einen anschließt 😉

     

  • #43372

    Monti

    Nabend Thomas,

    hat dein AVR einen Klangverbieger (auch Einmesssystem genannt)? Dann gibt es dort i.d.R. auch einen Assistenten, mit dessen Hilfe Du die LS-Konfiguration einstellen kannst. Ich würde mir auch keine großen Sorgen machen, ob dein AVR die U_Do antreiben kann, da du eh keine Pegelorgien fahren willst. Bevor ich da einen neuen AVR anschaffe würde ich auch zuerst nach einem Stereo-Verstärker schauen. Vielleicht einer mit Vorverstärker-Eingang, dann kannst du dir den Umschalter sparen.

    Ich habe mich damals für die Duetta und gegen die MiDu u.a. deshalb entschieden, weil ich den 11-Zöllern im HK-Betrieb mehr zugetraut habe. Inzwischen steht ein 15er Sub daneben… 😜

    Nachdem ich mit Stereo versorgt war, habe ich als nächstes den Center gebaut und kann meinen Vorrednern nur beipflichten: die Sprachverständlichkeit hat auch für mich signifikant zugenommen. Vielleicht denkst du ja über die Reihenfolge noch mal nach… 😉

    Dass was von der Alexa kommt wird qualitativ lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, daher würde ich mir nicht allzu viel Mühe oder Gedanken mit den Signalwegen und der Verarbeitung in der heimischen Kette machen. Vermutlich wirst du erst einen echten Unterschied wahrnehmen, wenn da auch ein Stereo-Verstärker steht und die Wandlung von einem Gerät übernommen wird, bei dem sich der Entwickler etwas mehr Mühe gegeben hat. Dafür muss man keine Unsummen ausgeben aber nach meiner Erfahrung gibt es da durchaus hörbare Unterschiede. Alles eine Frage des eigenen Anspruchs und Geldbeutels.

    Ciao
    Chris

  • #43374

    nymphetamine

    Hi Thomas,

    Ich habe gerade in der bucht einen onkyo tx-nr838 für 400€ gefunden… Mit dem macht man nichts falsch… Ich habe den selber und bin sehr zufrieden. Dort hast du au ne pre-out section… Darüber kannst du bei bedarf en stereo-verstärker anschließen…

    Der 838 war bis vor kurzem schon eher in der gehobenen mittelklasse und kann fast alle aktuellen formate (inkl. 4k passtrough)… Musst ihn aber einmal online setzen, damit er ein firmware-update macht. Die Steuerung (eigene ui) is doch recht einfach… Wlan, bluetooth und usb sind mit dabei… Abspielen von playlisten in einem geshareten Netzwerk is au möglich… Genügend hdmi-anschlüsse sind au vorhanden

    Kurz und knapp… Schau dir den an… Der lohnt sich…

  • #43375

    nymphetamine

    Ich weiß jetzt nicht, ob ichs überlesen habe, aber wo kommst du her? Ich habe heute im Saturn in Neckarsulm die onkyo kombi a9150 (stereoverstärker => habe den… Der is gut), c-7030 (cd-player) und t-4030 (tuner (dab/dab+)) für glaub 550€ gesehen… Das lohnt sich… Einzelpreis is da über 700€… Sind aber die silberne versionen

  • #43376

    alex_loewer

    Mein kleiner Onkyo AVR hat Probleme eine SB240 anzutreiben. Im Stereobetrieb geht das noch halbwegs, mit 3 weiteren Satteliten geht er aber in seine Überlastungsabschaltung sobald ein Hauch Bass kommt, auch bei moderaten Lautstärken :-/
    Ich habe mir die Signale nach der Vorstufe abgegriffen und auf Chinch Buchsen nach draußen geführt (war auch für den Laien eindeutig erkennbar, aber Löterfahrung sollte schon da sein). Dort dann ne alten Stereoverstärker aus der Bucht (auch von Onkyo) dran gehangen -> läuft.

    Ob das bei der U-Do 54 auch passiert… da hilft nur ausprobieren.

    Zum Thema Center: Wenn der Sitzabstand passt, die Couch nicht zu breit ist und die Boxen frei stehen geht das wunderbar ohne. Musste jetzt leider aus meinem optimierten Kinoraum ins Wohnzimmer umziehen und siehe da … schon rückt das Geschehen weiter nach links – dort ist eine Seitenwand, rechts ist offen. Aber auch da gibt dir ein einfacher Test mehr Aufschluss als tausend Worte 🙂

  • #43377

    Monti

    Oh, jetzt habe ich mir noch mal die Anschlüsse von deinem Onkyo angeschaut und gesehen, dass der gar keinen pre-out hat. Dann müsstest du, um einen Stereo-Verstärker in der Kette zu integrieren, entweder löten, wie Alex es beschrieben hat, oder auf einen anderen AVR umschwenken. Entweder neu oder Methode Matthias.
    Aber bevor du in neue Verstärker-Technik investierst würde ich erst mal die LS bauen und mit dem vorhandenen Equipment Erfahrung sammeln.

    Ciao
    Chris

  • #43575

    tOkra

    Es rattert jetzt schon Tage in meinen Kopf und umso schlimmer wird es 😀

    Meine Frau hat mir grundsätzlich die U_DO 54 gestattet aber begeistert war sie nicht 😀
    Daher gingen mir noch andere Sachen durch den Kopf, die ich gerne teilen möchte.

    Zuerst mal ein Foto der Wand, wo die beiden Front-Boxen hinkommen.

    Die beiden weißen Kasten neben dem TV sind die derzeitigen Satellitenboxen 😀
    Vor der Wand ist ein Aufbau aus Styrodur. Bedeutet also:
    Außenmauer > ca. 5 cm Luft > ca. 10 cm Styrodur
    Die Boxen lassen sich also in Summe zu 15 cm in der Wand versenken. Die Löcher könnte man größer ausschneiden.

    Natürlich habe ich mich schon informiert und weiß, dass man die Boxen von der Wand wegstellen bzgl. Schall. Wenn ich sie jetzt aber direkt in der Wand versenke, dann ist die Resonanz von der Wand weg ja gar nicht mehr vorhanden?! Ein ganzer Standlautsprecher ist natürlich schwierig daher mal andere Lösungen:

    SET 1:
    4x U_DO 41 Wall
    1x U_DO 42
    1x SUB 10
    Sinn: die U_DO 41 Wall kann ich bündig zur Wand am TV versenken. Man spart sich das verkleiden der Box. Aber ist der Sound auch für Musik und die größe meines Raumes nur ansatzweise ausreichend?
    Mein Onkyo würde das System dann auch ausreichen.

    SET 2:
    Irgendwas mit U_DO 51 oder U_DO 52. Abgestellt auf dem Lowboard oder auch in die Wand eingebaut (würde aber rausschauen). Denke das “raus schauen” ist schon mal ein KO-Kriterium? Zu den Boxen ist wohl auch ein SUB Pflicht?

    SET 3:
    U_DO 74 (das etwas kleiner als U_DO 54).
    Hier wär wohl auch ein SUB ratsam?

    SET 4:
    Mit dem hab ich das Topic ja gestartet – der U_DO 54. Hier würde ich auf den SUB wohl verzichten.

    Tjo das ratter grad durch Kopf. Bei den großen Boxen kann ich zwangläufig nicht so weit links von der Wand weg und ich möchte sie auch von der Rückwand nicht so weit wegstellen. Wenn die Rückwand in meinen Fall Styrodur ist, dann wär das nicht so schlimm, da das ja auch schalldämmend ist?

     

    Sollten es große Boxen werden hab ich derzeit auch bedenken wegen dem Design. Ich möchte gerne funieren aber ich hab mir auch im HIFI-Forum schon zig tolle bilder von Selbstbaulösungen angesehen die funiert sind. Der genaue Arbeitsablauf wird aber selten beschrieben. Manche mit Pattex, manche mit Leim, Manche mit Bügeleisen. Das treibt mich derzeit in den Wahnsinn. Auch auf Youtube – jeder macht es anders – wie Ecken funiert werden find ich fast gar nix.
    Kann daher kurz beschreiben, was ein guter Weg ist auch für die Ecken bzw. Rundungen und welche Funierstärke (0,6mm?) optimal ist?

    Zum Abschluss möchte ich mich für die Unordnung auf dem Foto entschuldigen – aber meine beiden Kinder… 😀
    Bei den Foto gehts recht nochmal ca. 1m zur Wand:

    Wonzijmmer

     

  • #43580

    nymphetamine

    Verstehe mich bitte net falsch… Aber aus den kleinen teilen kam deine musik? Da sind die Lautsprecher im tv ja größer 😂😂😂😂😂😂😂

  • #43584

    tOkra

    Ja 😀
    Es ist nicht übertrieben wenn ich sage: “Der Alexa Echo macht bei weiten besseren Sound als das stehende 5.1”

     

  • #43587

    Monti

    Also besser als bisher wird es auf alle Fälle!

    Je größer die Schallwand eines Lautsprechers wird, desto stärker dickt der Bass auf, wie z.B. durch den Einbau in deine Wand. Die Frequenzweichen von „normalen“ Standlautsprechern sind für eine freistehende Aufstellung entwickelt, wenn Du sie dann direkt an der Wand aufstellst oder sogar in der Wand integrierst wird der Bass dicker und das Klangbild ist möglicherweise nicht mehr harmonisch. Für solche Zwecke hat Udo ein paar Onwall-LS und eine SB Inwall im Programm, deren Frequenzweichen dafür entwickelt wurden.

    Aber was nutzt die graue Theorie, wenn den größten Einfluss auf den Klang der Raum selber hat. Mit kleineren Lautsprechern an der Wand in einem großen Raum kann der Effekt also durchaus positiv und beabsichtigt sein.

    Zumindest eine U_Do 54 oder 74 würde ich nicht in der Wand integrieren. Außerdem würde ich mir die Dämmung nicht zerschneiden und damit eine Kältebrücke bauen. Aber es ist nicht mein Haus…

    Letztendlich wirst du durch ausprobieren Dein Optimum finden, ich bin gespannt. Vielleicht erst mal aus Sauerkrautplatten ein paar Probegehäuse bauen?

    Ciao Chris

  • #43588

    tOkra

    Ne das ist wohl ein Missverständnis 🙂

    Das Styrodur dient nicht der Dämmung sondern ist lediglich vor die Wand gesetzt, damit man die Kabelführung nicht sieht und man dahinter alles verlegen kann. Das Styrodur ist dann einfach mit Farbe angemalt worden. Ist also nur für optische Zwecke eingesetzt. Es ist auch nicht “luftdicht”.
    Außenmauer > ca. 5 cm Luft > ca. 10 cm Styrodur
    Oben beim Styrodur ist teilweise sogar offen. Hinter dem TV ist auch 1 m² einfach ausgeschnitten (für Wandhalterung).

    Ich weiß nicht, ob man sowas als “InnWall” bezeichnen kann.

  • #43594

    Matthias (DA)

    Moin,

    Bei dem Artikel ‘Duetta im Bad‘ hab ich einige lessons learned bezüglich furnieren geschrieben, bin Fan vom Bügeln.

    Matthias

     

    Wenn es über 30cm breit werden soll würde ich mittlerweile aber Multiplex empfehlen, ggf auch gemischt, Seitenwände in mpx, Rest furniert ist für mich die schönste und einfachste Möglichkeit ansehnliche Lautsprecher zu bauen.

     

    Wenn Du noch 3 Leute fragst bekommst Du 5 weitere Meinungen 😉 da muss jeder seine eigene Wahrheit finden.

  • #43633

    tOkra

    Ich habe nun für mich entschieden: Es werden die U_DO 74 oder die U_DO 54.

    Nach wie vor möchte ich gerne auf einen Subwoofer verzichten. Ich denke im Heimkino-Bereich werde ich Ihn nicht vermissen. Es geht mir nur um Musik.
    ist die U_DO 74 genug, um anständig Rock, Metal, Alternative usw zu hören oder fehlt dann einfach an den SB20ern?

  • #43677

    Matthias (DA)

    moin,

    wirklich beurteilen kannst du das leider erst wenn die Dinger in deinem Raum stehen. Er ist relativ groß, daher ist jede zusätzliche membranfläche zu begrüßen.

    Ich persönlich würde einfach die größten nehmen die ich genehmigt bekomme 😉

    Matthias

  • #43992

    tOkra

    Hab mich jetzt für die U_DO 54 entschieden.

    Bin jetzt am überlegen ob ich eine gefräste Front mitbestellen sollte – da gibt es aber nur eine “aufgesetzte” Front. Ich möchte aber gerne eine eingesetzte Front. Hat das einen speziellen Grund, warum das nicht angeboten wird?

    Ich habe vor alles mit Multiplex Birke 18mm zu machen und alle Lautsprecher im Internet haben dann eigentlich eine eingesetzt Front und ich finde dann die Maserung an den Kanten auch ansehnlich. Setzt man die Front auf, dann schaut das irgendwie “ungewollt” aus.

    Ich möchte das Finish nur mit Öl machen.

    Noch was: wenn ich die Front Fräsen lasse, sind die dann auch mit der Oberfräse behandelt, damit die Chassis ganz in die Front eingelassen werden können oder nur die Aussparungen gebohrt?

    • #43993

      derFiend

      Die Fronten sind CNC Gefräst, also so das du die Chassi einlassen kannst.

      Bezüglich der Front würd ich Udo einfach eine nette Mail schreiben, der Fräst dir die Front fast nach jedem Maß das Du angibst. Also sicher auch so das du sie einsetzen kannst.

  • #43996

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Tokra,

    wenn du andere Frontabmessungen haben möchtest, kannst du die bei der Bestellung in die Bemerkungen eintragen. Beachte aber, dass neben den Bässen jeweils mindestens 1 cm “Fleisch” stehen bleiben muss.

    Zur letzten Frage fällt mir eigentlich keine Antwort ein. In fast jedem Bericht haben wir geschrieben, dass wir eine CNC-Fräse besitzen. Wenn wir damit nur Löcher fräsen, die der Nachbauer selbst unentgeldlich mit der Stichsäge machen kann, hat das soviel Sinn wie Arbeitsschuhe ohne Sohle.

    Gruß Udo

  • #43999

    tOkra

    Da bin ich ganz bei Dir – aber bevor man kauft will mans nochmal ganz genau wissen 🙂

    Vielen Dank

  • #44033

    tOkra

    Bestellung ist schon raus und gedanklich gehe ich alle Arbeitsabläufe durch.
    Jetzt werde ich am Wochenende die Zuschnitte mit MDF erledigen und eigentlich wollte ich dann die Löcher für die Chassis ausschneiden und die Vertiefung zum Versenken der LS fräsen. Im Anschluss dann alles Verleimen und funieren.

    So jetzt hab ich unzählige Bauberichte durch und viele Schreiben, sie würden beim nächsten mal zuerst Furnieren und dann erst die Löscher schneiden und die Vertiefung fräsen.

    Nun stellt sich mir die Frage: Wenn ich jede Seite der Lautsprecherbox für sich allein furniere und erst dann alles verleime, dann werden die Kanten wohl nicht sehr homogen bzw. ansehnlich ausschauen?!

    Übersehe ich da was oder wie sollte der genau Ablauf im Idealfall aussehen? Ich möchte gerne die Bügelmethode verwenden

  • #44034

    Vadder
    Keymaster

    Hi,

    erst dann alles verleime, dann werden die Kanten wohl nicht sehr homogen bzw. ansehnlich ausschauen

    Genau das würde passieren.

    Die Box komplett im Rohbau fertig leimen, danach die Übergänge schleifen.
    Dann zuerst die Seiten, anschließend Front und Deckel furnieren.

    Viele Grüße vom Vadder

    • #44037

      LianenSchwinger

      … und dann die Fräsungen. 😉
      G Jörg

    • #44040

      Kosh

      Oder erst furnieren und dann zuschneiden. Macht aber wenig Sinn, da man dann beide Seiten furnieren muss/sollte. Wenn man eh das Bügeleisen schwingt, kann man auch den fertigen Kasten furnieren (wie schon geschrieben wurde). Ob man auf Gehrung verleimt, um Stoßkanten bei dünnem Furnier zu vermeiden, muss man selbst entscheiden. Kommt ja auch auf das vorhandene Werkzeug an.

       

      Löcher erst nach dem Furnieren fräsen. Man kann Furnier auch bündig fräsen, aber da kann viel schiefgehen und es ist bei versenkten Chassis auch nicht ohne Weiteres möglich.

       

  • #44038

    MartinK

    Moin. Nur zur Sicherheit bzgl. der Arbeitsreihenfolge weil Du sie 2x nanntest:
    Wenn Du die Vertiefung klassisch per Oberfräse und Fräszirkel machst, muss das vor dem Schneiden der Ausschnitte sein. Sonst ist ja nichts da, um den Fräszirkel zu führen.
    Nurgutgemeintergruß
    Martin

  • #44039

    Vadder
    Keymaster

    …und vorher die Probefräsungen in Restmaterial nicht vergessen.

    Ist schon unangenehm wenn man sonst feststellt, dass die Chasis klemmen oder durch’s Loch fallen.

    Gruß vom Vadder

  • #44042

    tOkra

    Eyey – bei der Thematik ist gleich was los hier 😀

    Also ja hätte es nun so gemacht:
    – Zuschnitte alle verleimen (auf Gehrung)
    – Furnieren
    – Fräsen (für Vertiefung)
    – Losch ausschneiden (für Chasis)
    – Finish (schleifen, wachsen…)

    Denke so hab ichs nun richtig verstanden.
    Meine Angst: Wenn schon alles furniert ist und ich dann die Oberfräse und Stichsäge raushole: franzt dann nicht furnier aus und zerkratz ich nicht wieder alles mit den Gerätschaften? Ich mein: natürlich ist man dann sehr vorsichtig aber irgendwie ist das ein bisschen unbehaglich.
    Fräsen + Löcher schneiden noch vor dem verkleben und erst ganz am Schluss furnieren ist nicht ratsam?

  • #44045

    Vadder
    Keymaster

    Hi,

    prinzipiell alles richtig so. Und ein ordentlicher Fräszirkel macht das Furnier nicht strubbelig.
    Aber wofür die Stichsage?
    Das Loch schneidest du aus, indem du den Fräszirkel auf den Innenrand der Vertiefung einstellst und den Fräser auf Maximaltiefer bringst.

    Gruß vom Vadder

    • #44046

      MartinK

      ?? Es wird dann aber nicht so, dass die Fräse sich verselbstständigt, sowie sie die Runde vollendet hat? Ist dann ja keine Führung mehr da.
      Hatte ich beim 1. Mal. Gottseidank nur beim Loch fürs Terminal.

      • #44047

        Monti

        Moin,

        man fräst ja nicht die komplette Tiefe in einem Zug sondern in mehreren Schritten mit dem Tiefenanschlag. Bei der letzten Runde muss man dann am Ende halt etwas Vorsicht walten lassen, das ist aber eigentlich kein Problem. Und bei den Chassis-Ausschnitten macht man ja zuerst den äußeren Ring für die Versenkung der Chassis-Rahmen. Wenn dann beim Innenkreis die Fräse doch etwas abrutschen sollte sieht man es nach Einbau der Chassis eh nicht mehr, ist ja der Montagerahmen als Blende davor…

        Ciao Chris

  • #44048

    tOkra

    Die Stichsäge hat sich im Kopf so manifestiert – einfach beides mit der Oberfräse gibt natürlich Sinn ^^

     

    Ich hab auf folgendes Problem: Mein Kollege, der ne ordentliche Oberfräse hat, hat keinen Fräzirkel. Jetzt bin ich unschlüssig, ob ich mir nen Fräszirkel kaufe oder ob ich einfach eine billige wie z.B diese kaufe . Dann hätte ich selbst ne Oberfräse und der Zirkel wär integriert. Haut das hin oder wird das mit son billigteil absolut net klappen?

  • #44050

    Monti

    Nabend Thomas,

    also man muss für mal eben nicht immer das spitzen-Profi-Werkzeug kaufen, wenn du mit dem Umgang einer Oberfräse aber noch nicht geübt bist, wird Dir ein Billigteil möglicherweise den Spaß daran gar nicht erst erschließen. Und mit Übung lernt man Qualität zu schätzen.

    Einen einfachen Fräszirkel kannst du auch selber aus einem Stück Multiplex, Siebdruck-Platte oder einem anderen Stück Holz bauen. Bei YouTube findest Du dafür jede Menge Anleitungen.

    Meine Empfehlung daher: Leih dir die Oberfräse deines Kollegen und bau dir selber einen Fräszirkel. Dann kannst du gleich die Handhabung und die ersten Fräsungen üben bevor es an die Chassis-Ausschnitte geht. 🙂

    Ciao
    Chris

  • #44055

    tOkra

    Na dann wart ich auf Udos Paket und lass mich überraschen 🙂

  • #44095

    tOkra

    Zum Wochenende wird mein Paket nicht mehr kommen – ich habe nächste Woche aber Urlaub und möchte morgen oder Übermorgen gerne das MDF kaufen und zuschneiden. Also einfach schon mal etwas beginnen.

    Auf den Fotos der U_DO 54 im Shop ist ja eine Materialliste dabei.
    Ich gehe davon aus, die besitzt Gültigkeit und ich kann mit den Maßen schon mal anfangen oder liegt beim Versandpaket von Udo irgendwas bei, was ich jetzt noch nicht weiß und ich sollte lieber noch warten?

  • #44096

    Markus Zeller

    Moin Moin,

    bei den Päckchen die ich bekommen habe lag immer ein Ausdruck der Zeichnungen und des Schaltplans bei, so wie er in der Produktbeschreibung im Shop zu sehen ist. Hat auch immer alles gepasst 😀

    viel Spass und viel Erfolg bei Bau!

    Gruß, Markus

  • #44098

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Tokra,

    es ist uns leider noch nicht möglich, Bausätze vor der Bestellung zu verschicken, auch wenn das für so manchem Ungeduldigen schön wäre. Wir stehen aber selbst auch nicht untätig auf Bestellungen wartend im Laden herum, um uns dann von 0 auf 100 zu beschleunigen, sobald eine entsprechende Mail ankommt. Bei uns geht alles seinen Weg, was wir heute schaffen, wird gemacht. Es gibt aber auch noch ein Morgen (wenn nicht, stört uns das weniger als den Besteller). Vor allem verbringen wir nicht den ganzen Tag mit Packarbeiten, wir haben auch noch anderes zu tun 😉

    Deine Bausätze stehen auf der Packliste für Dienstag, dann werden sie wahrscheinlich am Mittwoch bei dir sein. Warte mit den Fräsungen auf die Chassis, damit du sie selbst mit deinem Zollstock ausmessen kannst. Ich hatte selbst schon einen Zollstock, der auf 20 cm 2 mm zu wenig anzeigte. Die mit einem anderen Bandmaß eingestellte Fräse machte dann zu kleine Löcher.

    Gruß Udo

  • #44099

    tOkra

    Ach – glaub da ist jetzt was falsch rüber gekommen. War überhaupt kein Angriff oder auch nur ansatzweise eine Beschwerde. Die Lieferzeiten stehen ja im Shop und ich hab auch gar nicht mit einem Paket in dieser Woche gerechnet – alles gut.

    Nur wenn in deinem Paket ja soweit das gleiche steht an Materialen wie im Shop (also bezüglich Gehäuse) dann würde ich das MDF schon mal kaufen und nach Maßen im Shop-Bild schneiden und zusammenkleben. Fräsen natürlich erst, wenn das Paket da ist.

    Aber die Vorarbeiten….

  • #44100

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Tokra,

    keine Sorge, ich hab das nicht als Beschwerde gewertet. Sonst wär die Antwort ganz anders ausgefallen 😉

    Die Maße passen, rechne die Holzliste aber trotzdem noch einmal nach. Auch ich habe in meinem Leben schon mal Fehler gemacht, die mir dann nach dem Einkauf der Bretter zu Recht unter die Nase gerieben wurden. Zum Glück konnte ich dann immer kontern: Warum hast du nicht nachgerechnet?

    Gruß Udo

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