Duetta, die (un)endliche Geschichte

Gern erinnere ich mich an die Tage an Schmittis Schreibtisch, immerhin haben sie mein nachfolgendes Leben entscheidend verändert. Wir hatten noch gut eine Woche Zeit bis zum Redaktionsschluss der K+T und ihm lief der Schweiß von der Stirn. Nein, nicht wegen des alle zwei Monate überraschend wiederkehrenden Ereignisses, daran hatten wir uns längst gewöhnt, sondern wegen der unmittelbar folgenden High End, der letzten in Frankfurt. Seiner Vermieterin, Chefin einer bekannten Verstärkerschmiede, hatte er versprochen, einen Lautsprecher zu entwerfen, den sie dort als Vertriebsprodukt vorstellen wollte. Nun, die Zeit war knapp, also bat er mich um einen Bausatz mit Eton-Chassis, den ich Wochen vorher für den Selbstbau erfunden hatte. “Heinz, wir können doch keinen Selbstbau zur High End schicken. Da basteln wir besser was Neues.” Das war die Geburtststunde der Duetta Top, die allerdings noch nicht auf diesen Namen getauft war.

Kurz nach der erfolgreichen Vorstellung auf der Messe saßen wir wieder zusammen. “Wir brauchen eine Referenz für die K+T”, referierte mein Chefredakteur. “Die “Eva” (das war unser Arbeitsname) erweitern wir mit dem 11er Bass, den Bernd uns mitsamt der “Eos” hinterlassen hat.” Wie es weiter ging, steht im allerersten Bericht des Magazins, den ich damals schlicht und einfach mit “Duetta” überschrieben habe.

Nicht viel hat sich seitdem an der Box verändert, weiterhin steht sie weit oben auf der Liste der Wunschkandidaten fast aller musikbegeisterer Selbstbauer.

Na gut, alle Chassis wurden von Eton überarbeitet, der Bass bekam einen neuen Korb und Nachnamen, der ER4 eine neue hintere Polplatte, der Mitteltöner wird eigentlich nicht mehr produziert, zum Glück gilt das nicht für mich. Das Facelifting verlief ohne Eingriffe in die Parameter der Chassis, auch ein Grund für meine Vorliebe für Eton-Produkte.  Und so ist der fast 20 Jahre alte Dinosaurier des Selbstbaus noch auf lange Sicht eine feste Größe in meinem Sortiment, der nicht nur mich wohl für den Rest meiner Tage getreulich begleiten wird.


Dennoch wurde ich oft gefragt, ob es nicht langsam Zeit für eine neue Referenz ist. “Ich habe nichts an Duetta auszusetzen, was soll ich dann verbessern?” frage ich dann zurück. Bestätigung bekomme ich bei jeder Hörprobe durch die zufriedenen Gesichter der Zuhörer, die sich niemals dem Charme der alten Dame entziehen können. Die “Queen of Blues” entthront man nicht, egal wer an ihrem royalen Stuhl sägt.

Und doch, die Zeiten ändern sich, wir lasen es schon bei der Vorstellung der Duetta Topaktiv, die selbst Andre zu einem “Leider gut” und zum Umdenken hinriss.  Dass damit auch neue Begehrlichkeiten geweckt wurden, versteht sich von selbst. “Wann ist denn mit Duetta aktiv zu rechnen?” gehörte zu den häufigsten Fragen, die mich in den seither vergangenen Wochen erreichten. Die Antwort ist kurz: Jetzt!

“… und warum ging das nicht früher?” ist die nächste, durchaus berechtigte Frage. Nun, auch das ist eine einfache Geschichte.

Die Hypex FA 123-Module mit den drei Verstärkern und DSP kamen Ende Februar an und wurden postwendend quasi als Fingerübung im Kundenauftrag für die Aktivierung eines Paares MiDu 1 verwendet.

Kaum hatte Ingo die Lautsprecher zu Hause angeschlossen, schrieb er mir eine Mail:

” … zum Schluß habe ich mich dann getraut, von Eleanor McEvoy “Look Like me” zu hören. Ich habe sie vor Jahren im Auditorium in einem kleinen Konzert gehört, das Zupfen der Geige am Anfang war live grandios, über die HiFi Anlage klang es nie so autentisch. Und gestern??? Boah, das erste Mal, dass ich dachte, woooow, man hört richtig den Korpus der Geige. Ich habe das Lied zu Ende gehört, der Hochton ist in Summe auch nicht mehr so “schrill” wie über meinen Vollverstärker, auch wenn ich die Vorstufe von ihm im Moment nutze. Es macht richtig, richtig Spass, Musik zu hören. DANKE für die Aktivierung, das ist wieder ein Schritt nach vorn”

Na, das kann sich doch hören lassen. Das Oberteil der Duetta Topaktiv stand schon bereit für den nächsten Schritt, also flugs die Weichen aus dem Bassgehäuse der Duetta entnommen und das Chassis nackt verkabelt. Nicht wirklich gefallen hat mir jedoch der Anblick der beiden recht artfremden Gehäuseteile, das Basshaus muss ebenfalls im ADW-Stil aufgebaut werden.

“Was?” stotterte die 25 Jahre alte Säge vor sich hin und stand dann einfach still. Umgehend bestellte ich eine Bosch GTS 10 XC, die auch “Lets Bastel” immer wieder ins rechte Videolicht rückt. Nach gut einer Woche war die im Keller, es fehlte aber jegliche Erweiterung, die das Werkeln handlicher macht. Die folgenden 14 Tage verbrachte ich so nebenher mit dem Bau von Tischverlängerungen und eines Schiebeschlittens, der mehr oder besser weniger wackelfreie Gehrungsschnitte an langen Brettern zulässt.

Nach diesem kleinen, unkalkulierten Zeitverzug wurden endlich die Bretter gesägt, innen schwarzes MDF, die Seiten aus 21er Multiplex. Den Reflexkanal ersetzt ein 40 cm langes Abflussrohr, das auf ein HP 100 gesteckt wird.  Vor dem Zusammenbau mussten nur noch die Ausschnitte für Rohre und Bässe gefräst werden. Leider hatte ich die Rechnung ohne die Steuerung der CNC-Fräse gemacht, die hatte kein Lust mehr auf die nötige Signalweiterleitung und bewegte nichts mehr.

“Kann ich wahrscheinlich reparieren, aber die Platinen verwende ich seit fünf Jahren nicht mehr. Dass ich noch Ersatzteile bekomme, kann ich nicht garantieren.” erläuterte mir Markus Freund, der Hersteller der Fräse, mein Problem.

“Dann hast du nun eine neue Steuereinheit. Pack ein und schick sie mir morgen raus, damit ich noch vor Ostern wieder arbeiten kann.”  Zwei Tage später war das Paket bei mir, doch ganz so einfach war die Sache nicht. Die Software war auch neu und musste auf meinem Rechner installiert und eingerichtet werden. Das machte Markus getreu seines Namens am Telefon und mit Remote-Zugriff auf meinen Computer noch am Gründonnerstag. Wer solch einen Freund hat, braucht sich vor Problemen nicht zu fürchten. So waren die Fräsungen noch am selben Abend erledigt und die Gehäuse zusammen geleimt.

Nicht lang aufhalten wollte ich mich mit Klagen ob all der unvorhersehbaren Schicksalsschläge, auch nicht mit den Fotos vom Baufortschritt. Sechs Außenbretter und vier Versteifungen zu verkleben, sollte potentiellen Nachbauern auch ohne die üblichen Bilder gelingen. Erwähnt werden muss lediglich die Zusatzfunktion der Bodenversteifung als Auflage für das lange Reflexrohr. Gezeichnet haben wir die Kästen für DuettaAktiv Bass und DuettaAktiv Top natürlich auch. Das Modul braucht ein abgeschlossenes Volumen, das oben oder unten mit 6 cm Tiefe in die Box gebaut werden kann. Wir haben es nicht eingezeichnet, doch die Frage nach der Verringerung des Luftinhalts beantworten wir hier schon mal, bevor sie gestellt wird: Macht nichts. Das machen wir ebenfalls vorweg für die zweite und dritte Frage: Geht natürlich auch einteilig und mit Reflexkanal.

 

Zügig ging es dann zu Ostern an die aktive Filterung der Duetta. Hier offenbarte schon die MiDu 1 ein Problem bei der Bewertung des Frequenzganges unterhalb der reflexionsfreien Messung, der selbst im 42 m² großen Laden bei 4 m Deckenhöhe abwärts von 200 Hz kaum mehr als nicht interpretierbares Lämmerschwanzzucken ist. Das nahtlose und vor allem pegelmäßig passenden Anfügen einer Nahfeldmessung, zwingend nötig für die Filterung des Basses, lässt die Hypex-Software nicht zu, einen 7 x 7 x 7 m großen, schallarmen Messraum konnte ich mir auf die Schnelle nicht bauen. Doch da half mir mein Clio Pocket, das diese Mergefunktion beherrscht. Änderungen an der Schaltung wurden per USB aus der Hypex-Software an das Modul geschickt und dann mit Clio Pocket gemessen.

Nicht ersparen kann ich dem geneigten Leser, dass wir nun etwas technischer werden, denn DSP-Filter werden am PC erzeugt und mit der Hypex-Software lässt sich die Wirkweise jedes einzelnen Biquads wunderbar als Diagramm und Erklärtext darstellen.


Die Bassfilterung lehnt sich recht nah an die passive Version an, ein Tiefpass 2. Ordnung reicht aus, um ihn nach oben sauber aus dem Rennen zu nehmen. Und weil man es aktiv leicht machen kann, haben wir ihm zusätzlich einen Hochpass bei 18 Hz spendiert, der ihn vor tieffrequentem Subsonic schützt, mit dem derzeit Roman zu kämpfen hat.

Nicht wirklich anspruchsvoll ist der 7-360, der knapp unter 190 Hz mit 2. Ordnung hochpassgefiltert wird. Nach oben bekommt er anders als in der passiven Duetta ebenfalls ein 12dB-Filter, zusätzlich den bekannten Absauger auf knapp 4 kHz. drei weitere, sehr schmale Boostcuts glätten seinen Frequenzgang.


Der ER4 wurde mittels 12 dB Hochpass, zwei Boostcuts und einem Shelving-Filter auf Linie gebracht und fertig war Preset 1. Gemessen wurde unter den üblichen Winkeln von 0, 30 und 60 Grad gut 1,5 Meter über dem Boden.  Artgerecht aufgestellt, gewinnt der Bass an Pegel. Das Messdiagramm haben wir nicht wie üblich bei 20 Hz begrenzt, sondern diesmal eine weitere Oktave unten angehängt.

In Preset 2 senkten wir den Hochtöner leicht ab, was moderneren Aufnahmen meist sehr zu Gute kommt, das 3. Preset wurde für Heimkino-Fans im Tiefbass um gut 2 dB angehoben. Mit diesen drei Voreinstellungen liefern wir das FA 123 aus.

Großartig zwischen Mess- und Hörraum herumschieben mussten wir die Boxen nicht, obwohl das durch die untergeschraubten Rollen leicht möglich gewesen wäre.  Das zeigte sich auf dem Weg ins Fotostudio, wo die Duettas sich zum Gruppenbild aufstellten. Gestehen muss ich allerdings, dass die Reflexrohre der Oberteile (auch bei den Messungen) nur durch einen sehr festen Stopfen aus Polsterwatte verschlossen waren. Um das zu verbergen, half uns die Clone-Funktion der Bildbearbeitung.

Die Testmusik von unserer Festplatte und Youtube aus dem Internet beförderten wir via Tascam US-122 L Soundkarte an die Module, als sie sich wieder im Laden eingefunden hatten. Wir starteten mit dem vertrauten “Nothing else matters”, auf vier Celli von Apocalyptica eingespielt. Sofort kam Joshi, unser Ladenhüter, zu uns auf das Sofa. “Mein Lieblingslied!” Seine Ohren spitze er mehr als gewöhnlich, auch er hörte wohl das kleine Mehr an Information vom Saitenzupfen und -streichen. Etwas heftiger zur Sache gingen Rodrigo y Gabriella, die uns ihre Version von “Take Five” vorspielten. Unglaublich, wie viele Töne zwei Gitarren mit je zwei Händen bedient in die Tiefe des Raumes zaubern können. Nein, es waren nicht mehr, als wir kannten, sie waren lediglich noch etwas dynamischer, dabei auch minimal feinzeichnender.

Bass war noch nicht dabei, der kam dann mit Yellos “Till Tomorrow” mit ordentlichem Rütteln am Sofa ins Spiel. Haben wir das tatsächlich so laut gehört? Ja, haben wir, aber es war nie angestrengt, lästig oder gar unkontrolliert. Beeindruckend die Tiefe und die Kontur bei London Grammars “Non Believer”, was ich beim Schreiben sogar noch an der Tastatur deutlich spürte. Klar und ausdrucksstark die Stimme von Hannah Reid. Blieb nur noch meine eigene “Queen of Blues” Beth Hart, die mir diesmal in der Royal Albert Hall ihr “Caught out in the rain” vorlebte. Keine andere kann so ehrlich und leidenschaftlich den Blues erleiden, flüstern, schreien, verzweifelt sein. Ganz großes Kino auch ohne Bilder.

Ist die aktive Duetta denn jetzt das Maß der Dinge? Die Antwort ist einfach: Befreit von den Hemmschuhen, die allen passiven Bauteilen anhaften, hat sie die besseren Voraussetzungen, Musik gefühlsecht in den Raum zu bringen. Dass die hervorragenden Chassis hier kein Limit setzen, muss ich nicht mehr lang erwähnen. Für die passive Version spricht wiederum, dass ich sie an meine Röhre anschließen kann, um mir ihre wunderschönen Lügen anzutun. Hier muss halt jeder selbst entscheiden: Richtiger oder schöner. Letztendlich kann ich mich nur Ingo anschließen: Es macht richtig, richtig Spass, Musik zu hören. Bei mir stehen aus gutem Grund beide Versionen.

Udo Wohlgemuth

Zur Duetta aktiv im Online-Shop

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Tschorch

Ich liebe meine Duetta, seit 11 Jahren halten wir uns die Treue und sind immer noch verliebt wie am ersten Tag ( der war ungefähr einen Monat nach Einzug bei mir…….der Einspielzeit geschuldet )

………und wenn jetzt schon das jahrelang personifizierte „Böse“in die Duetta Einzug hält :), dann ergibt sich für so einen nicht Fachmann wie mich eine Frage.
Man liest ja immer das die Aktivierung ein geschlossenes Gehäuse und weniger Volumen des Basses möglich macht. Ist das auch bei der Duetta möglich?
Auf dem Weg zur Granduetta könnte das auch den WAF erhöhen.

Gruß Tschorch

Alfonso Garrido

Hallo,

ich bin neu hier. Ich komme aus Spanien, lebe ich aber in Stuttgart, mein Deutsch ist nicht super gut, also, bitte ich um Entschuldigung wenn ich Fehler mache.

Jetzt zur Sache, ich habe vor einem Jahr die Duetta “old style” gebaut. Die Abmessung wie am Anfang der Geschichte, glaube ich. ich habe einen Yamaha A-S2100 als Verstärker und der NP-S2000 als Musikserver. Alles klingt sehr gut, nur manchmal finde ich der ER-4 etwas “zu gut”. Soviel Auflösung dass manche Defekte von der Aufnahme stark an die Ohren kommen. Ich kann das verstehen und der Schuld sollen die schlechte “Recording” Ingenieure tragen.
Ich überlege jetzt die Aktivmodule zu testen, leider ist Bochum etwas weit weg von mir. Ich lese nur positive Berichte, was mir noch mehr verführt, aber bin ich nicht sicher ob die Module für die traditionelle Duettas angepasst sind. Von meiner Seite sehe ich fast nur Vorteile: weniger Komponenten, keine Kopfschmerzen mehr mit der Auswahl von DACs/AMPs usw, brauche ich nur eine Raspberry PI+Digione (was ich schon habe und toll finde), die bekannte Vorteile von aktive versus passive Filter, und auch eine Platzsparende Lösung. Die Aktivmodule sind auch nicht zu teuer wie viele “High-End” Komponenten, trotzdem es sieht so aus dass die Hypex fast auf der Niveau sind.

Ich möchte hören was der Herr Wohlgemut über die Boxen Dimensionen mir erklären kann und natürlich die Kommentare von ihm und den anderen Kollegen hier.

Vielen Dank!

Alfonso.

Alechs

Einen wandnahem Preset gibt es nicht?

Alex

n8flieger

Wie nah ist wandnah, bzw. ab wann nicht mehr, so Pi x Daumen, wenn die Front schon einen halben Meter in den Raum ragt (bei Aufbau nach Zeichnung)?

fragt (ernst gemeint) Enrico

SCI3NTIST

Eigentlich …war ich am Dienstag zum zweiten Mal auf dem Sofa, um kurzfristig auch noch mal etwas “wohnraumfreundlichere” Alternativen zur Duetta zu Hören, und eigentlich hatte Udo keine Zeit, er war vermutlich damit beschäftigt diesen Artikel vorzubereiten. Als ich zur scheinbaren Erleichterung der inzwischen stark angewachsenen Hörerschar mit der L54 endlich fertig war, wurde diese flugs an die Seite gekarrt & das wahre Objekt der Begierde in Betrieb genommen…

Verdammt, musste das wirklich sein? Es hat direkt wieder “click” gemacht und meine Gegenwehr gegen 11er Basschassis wird schwächer … Was für ein unglaublicher Lautsprecher und die Verstärkerfrage wäre auch geklärt

schuelzken

Nabend,

die gute alte Tante Duetta,
sie läuft und läuft und läuft und läuft….

Und jetzt mutiert sie von der Oma zum Jungbrunnen, wer hätte das gedacht, dass der Duetta-Schöpfer seinem Kind einen digitalen Motor verpasst.

Ich konnte die Tage schon mal reinhören, lasst euch überraschen.

Gruß Schülzken

Audicz

Hallo Udo,
da ist sie ja die Aktive. Die neue Zeitrechnung der DuettA beginnt. Da bin ich gespannt ob ich den Unterschied auch hören kann.
Sehr schön auch der Vorschlag mit den externen Aufbauten, dann braucht niemand das viele Kupfer beim Altmetallhändler abgeben.
Gruß Dino
P.S. Jetzt schmerzt es, daß ich meinen Duettabericht noch nicht geschrieben habe.

n8flieger

Zitat
„weiterhin steht sie weit oben auf der Liste der Wunschkandidaten fast aller musikbegeisterter Selbstbauer.“

Das unterschreibe ich ganz fett. Eschborn 2016 hat da bleibende Eindrücke hinterlassen.

Bin gespannt, diese aktive Variante dann auch mal zu hören. Der Sparstrumpf wird grad gestrickt.

Gruß

waterdrinkingman

Hi Udo, lustig, Du schreibst DSP-Folter… Sooo schlimm war das Filtern dann hoffentlich doch nicht.. LG und viel Erfolg mit Deiner neuen Kreation, Andreas

Vadder

Da ist sie jetzt ans Licht der Öffentlichkeit gekommen, die große Aktive.

Mal wieder ein exzellenter Wurf aus Udos Boxenschmiede.
Ich hatte in der Entstehungsphase das Vergnügen die Aktivierung mit den alten Bassgehäusen zu hören.
Die alte Dame hat dadurch erheblich an dem möglichen Spektrum der Klangabdeckung gewonnen. Mit den Presets sind neue Variationen möglich, die einiges an Hörgewohnheiten abdecken.

Und allen, die bisher fragten wie sich eine Duetta wandnah benimmt, kann Udo jetzt Preset 3 präsentieren.

Mir entlockte das ein “Jau, hört sich an wie meine!”

Udo, jetzt bau bloß keine aktive Granduetta, sonst kommen mir Zweifel an meinem Destiny 🙂

Viele Grüße vom Vadder

Matthias (DA)

Was lange währt 😉
Udo, Glückwunsch zur Beseitigung aller Hindernisse, ich bin gespannt. Auch Klasse, wie alte, eigentlich feste Entscheidungen bei dir immer wieder in die Revision gehen. Vollaktives Heimkino mit Eton, wer hätte gedacht, dass so etwas mal bei Dir möglich wird 😉
Die Highlightsgalerie auch ein Augenschmaus.

Auf die nächsten 20 Jahre!

Matthias

MartinK

Da isse! Jetzt wird es ernst. Meine Zurückhaltung bröckelt. Danke Udo. Ich glaube, auf diese Entwicklung haben Viele gewartet. Über ein entsprechendes Terminal müsste sich doch auch wahlweise ein anderer (Röhren-) Verstärker anschließen lassen? Dann bräuchte man noch eine Impedanzkorrektur?
Gruß Martin

Matthias (DA)

Moin Martin, ich fürchte, dann brauchst Du gleich 3 Röhrenverstärker, falls du nicht nur den ER4 damit aufwärmen willst… schließlich wird ja jedes Chassis mit einem anderen Frequenzbereich versorgt. Anders als eine Weiche ist das DSP wohl nicht für die Ströme ausgelegt, die am Lautsprecher laufen. Passiv wird nach der Verstärkung am Signal gezerrt, aktiv vorher.
Aber ja, nen Reiz hätte das schon. Drei DSP Module, 3 Röhren dazu – im Zweifel auch mit jeweils zum Chassis passender Charakteristik… im Moment kommt mir da nur einer in den Kopf dem bestimmt schon heimlich dazu Gedanken durch den Kopf funkeln (sparken) 😉

MartinK

Ich antworte mir mal selbst: nein, denn es ist ja keine Frequenzweiche drin…….

MartinK

Matthias war schneller