11. Oktober 2026

Hier kommt (die Little Lady von) Alex

Autor: Udo Wohlgemuth

Na ja, der Begriff “Little Lady“ ist hier wohl etwas irreführend. Mein fünfter und wohl auch letzter Baubericht zeigt eher das „End Level“, die „Big Mama“. Gleich vorneweg: Einiges von dem, was ich hier erkläre, ist nicht unbedingt notwendig, um eine gute Box zu bauen. Also bitte keine Scheu, den Vorschlag von Udo 1:1 nachzubauen. Ich persönlich brauche eben immer eine Steigerung und dann kann es auch passieren, dass ich „etwas“ übertreibe.

Aber fangen wir am Anfang an, die Beiden sollten am Ende zweiteilig werden… Warum das?

Vor einem Bau stimme ich mich meist kurz per Mail mit Udo ab. Dieses Mal ging es um die Frage, ob ich ein Volumen nehmen kann, das zwischen dem Center (geschlossen) und der Standbox (Bassreflex) ist. Ich wollte eher eine kleinere Bassreflexbox als die im Bauvorschlag. Udo bejahte. Die Verkleinerung des Gehäuses ist ohne Klangeinbuße OK, wenn das Reflexrohr entsprechend modifiziert wird.

Den Hochtöner wollte ich auf jeden Fall auf 90cm platzieren. Die ersten Berechnungen sahen dann so aus, dass es dünne Spargel werden würden oder ich die Boxen auf Sockel stellen müsste. Beides machte für mich dann doch keinen großen Sinn, weil es in meinen Augen entweder hässlich sein würde oder Raum ungenutzt bliebe.

Warum also nicht diesen Raum, den die Sockel einnehmen, doch nutzen? Okay nun habe ich doch mehr oder weniger den Bauvorschlag der Little Lady, was das Volumen angeht übernommen, sieht nur anders aus. Und nun kann ich mit wenigen Handgriffen aus einer kleinen geschlossenen, eine große Bassreflexbox machen. Je nachdem, wie es der Aufstellort zulässt.

Als Furnier hatte ich mir Korallenholz (Padouk) ausgesucht, das mit 31 cm Breite die maximale Tiefe der Boxen mit 30 cm vorgab.

Für die Höhe der Einzelkästen mit Hochtöner auf 90 cm wollte ich ungefähr die Zwei-Drittel-Regel (Box/ Sockel) anwenden. Die Breite ergab sich mehr oder weniger automatisch durch die angewendete Formel fürs Volumen. Der obere Teil hat nun 27,9 Liter (Bauvorschlag BelAir 72CB – 34 Liter) und der Sockel 12,9 Liter Volumen, also alles in allem 40,8 Liter und somit 4,2 Liter weniger als von Udo ursprünglich berechnet. Man hat da ja auch immer etwas Spielraum und kann (nach eigenem Geschmack) das Reflexrohr entsprechend anpassen. Als geschlossene Box deutlich kleiner als vorgegeben, klingt sie dennoch gut. Vor dem Nachbauen ist es aber sicher ein guter Rat, mit Udo Rücksprache zu halten.

Die Boxen sollten dieses Mal sehr massiv werden, also schwer, aber nicht unbedingt riesig. Was liegt da näher, als die Bretter aus Buche Sperrholz in 18mm zu nehmen? Beim Einladen auf dem Parkplatz fiel mir direkt auf, dass sie sehr leicht waren. Nochmal auf den Kassenzettel geschaut und gesehen, dass es Buche EUC ist. Noch genauer in Google geschaut und festgestellt … aha! Es handelt sich um Eukalyptus und außen eine dünne Schicht Buche.

Optimal für den Möbelbau! Leicht, sehr verwindungssteif, einfach zu bearbeiten. Nur leider nichts für mich und der Umtausch war beim Zuschnitt natürlich ausgeschlossen. Da Buche EUC genau das Gleiche kostet wie die gewollte „echte“ Buche, konnte ich das Material als gebürtiger Schwabe nicht einfach entsorgen. Nein, das geht nicht! Wie es meine Art ist, gehe ich nach kurzem Frust immer in mich und denke nach, wie ich die Situation retten, bestenfalls besser als geplant machen kann.

Hhhmmmm … vor langer Zeit hatte ich einen Bericht gelesen, in dem erwähnt wurde, dass Sand in den Gehäusen Resonanzen auf ein Minimum reduziert. Also nochmal gegoogelt und gelesen, dass Sand als Schüttgut 1400 bis 1700 kg/qm wiegt. Buche hat eine Dichte von 680 bis 720 kg/qm. Ich zitiere Bernd Vroemen zu seinen Lautsprechern aus Stein: Resonanzen werden stark minimiert und es ergeben sich bessere Sprungantwortwerte als wenn nur Holz verwendet wird. Oder schlicht „Masse schafft Ruhe und Dynamik.“

Weiter ging es im weltweiten Netz und geschaut welcher Stein in welcher Korngröße die größte Dichte hat. Die Auswahl an Sorten im benötigten Gebinde ist übrigens nicht groß und der Unterschied der Dichte marginal. Und rein mathematisch ist die Dichte des Schüttguts beim gleichen Material identisch, egal welche Korngröße geschüttet wird, da die Zwischenräume im Sand in Relation zum Volumen des Korns immer gleich sind. Hoffentlich habe ich das verständlich erklärt. Feiner Filtersand für den Pool bringt also auch nicht mehr als der grobe aus dem Sandkasten. Gemischter Sand für den Rasen mit Korngrößen von 0,3 – 1,0mm ist aber richtig gut, da dann die Zwischenräume möglichst klein gehalten werden. Die kleinen Steinchen rutschen in die Lücken!

Der Sand muss zur weiteren Bearbeitung trocken sein … nun, nach kurzer Abstimmung und nicht vorhandenem WAF haben wir uns darauf geeinigt, dass ich den Sand im Backofen trocknen darf, wenn die bessere Hälfte nicht zu Hause ist und es nicht mit ansehen muss. Wer sich ebenfalls abstimmen muss, dem sei gesagt, dass das Argument: „Insekten im Sand überleben den Ofen eh nicht“ nur mich selbst belustigt hat.

Weil die Bretter nun schon mal da waren, habe ich also angefangen Schlitze zu sägen. Wer es nachbauen möchte, dem empfehle, ich Leisten aufzuleimen, was viel schneller geht. Bei mir war das ja aus der Not heraus.

Nach dem Sägen wird ein weiteres Brett aus 3mm MDF aufgeleimt und so Schlitze zu Röhren gemacht. Einseitig die Röhren verschließen und den Sand einfüllen. Am besten erst ein Drittel oder weniger der Höhe befüllen und dann verdichten. Bei mir haben sich viele Schläge mit einem Stück Holz auf unterschiedliche Stellen bewährt. Dann ein weiteres Drittel usw.. Ganz zum Schluss nochmals verdichten, um keinen Raum mehr zur Leiste zu haben, die das Brett verschließt.

MDF habe ich genommen, weil das Material andere Schwingungseigenschaften als Buche bzw. Eukalyptus und Sand hat. Die ganze Aktion hat 10,3kg Sand gekostet und 45% mehr Gewicht beschert. Bei reiner Buche ist der Massenzuwachs entsprechend geringer, da Eukalyptus ja sehr leicht ist. Und ja, noch besser wäre es gewesen, wenn die Innenwände von den Außenwänden mit Hilfe des Sands entkoppelt wären, also quasi ein Gehäuse im Gehäuse. Aber ehrlicherweise war mir der Aufwand dafür dann doch zu groß.

Apropos Aufwand … zu beachten gilt auch, dass der Sand durch alle auch noch so kleinen (unsichtbaren) Ritzen durchs Holz auf den Fußboden rieselt. Also alle Fehlstellen im Sperrholz nochmals mit Leim zugespachelt, bis alles dicht war. Wundern würde mich aber nicht, wenn nach Jahren dann doch ein Häufchen unter den Boxen liegt. Aber na ja … ein gutes Gefühl für die spätere Akustik gibt die Sandfüllung halt schon.

Die Fronten sind in 19mm MDF + 5mm Buche Sperrholz als Sandwich verleimt. Innen um die Chassis herum mit 3mm MDF verstärkt aber nicht mit Sand gefüllt. Da hier noch Fräsungen für die Chassis und das Reflexrohr eingebracht werden, war es so einfacher. Rundherum habe ich alle Außenflächen nochmals mit 3mm MDF nach dem Zusammensetzen der Boxen aufgedoppelt. Das hat den Vorteil, dass man dann sehr gerade Flächen erhält und sich keine Stoßkanten durchs Furnier drücken. Gefühlt, nicht gemessen, ist die Resonanzfrequenz bei insgesamt 30mm Plattenstärke recht tief geworden.

Nicht vergessen sollte man die Versteifungen im Inneren, die aufgrund des Nachlassens der Schärfe meines Forstnerbohrers im laufenden Prozess die Form geändert haben. So lange der Durchlass groß genug ist, ist das aber kein Thema. Das Leimen der vier Kisten ging gewohnt leicht von der Hand. Noch im halboffenen Zustand habe ich dann weiches, 10mm starkes Vlies aus dem Automobilbau eingeklebt.

Körperschall – Check! Durchtrittschall – Check!
Nachdem ich Fasen am Übergang des Sockels zur Box gefräst hatte, ging es auch schon mit dem Furnieren los. Um wieder etwas Routine reinzukriegen, waren zuerst die Sockel dran, die ein Kleid aus Palisander bekommen haben. Im gleichen Aufwasch ging es auch an den Boden der Sockel und die Zwischenringe.

Seit der SB36-3 schraube ich die Weiche grundsätzlich an den Boden, der wiederum mit der Box verschraubt wird. Man muss Udo dann nur um etwas mehr Innenkabel bitten. Bei einem Defekt müssen keine Chassis rausgeschraubt und mit gelenkigen Fingern die Weiche rausgefummel werden. Die Box kann komfortabel hingelegt und entspannt der Boden abgeschraubt werden. Hat auch den Vorteil, dass elektrische Bauteile sehr weit von den Magneten der Chassis entfernt sind, was wiederum Störeinflüsse minimiert. Was bei einem Abstand von knapp 80cm eher relativ ist, aber das gute Gefühl spielt bei mir immer eine Rolle. Die beiden Böden bekamen dann noch Dichtungen bzw. etwas Moosgummi unter die Weichen und Silikondämpfer spendiert. Letztere sind 15mm vertieft eingebracht, was der Optik zugutekommt, vor allem die Dämpfer aber auch beim Hin-und Herrutschen der Boxen vor dem Abreißen bewahrt.

Nun war es an der Zeit die oberen Kisten mit Korallenholz zu furnieren. Meines Erachtens ein wunderschönes Holz, aber wie sagte der Verkäufer: „Kein Furnier für Anfänger“. Da ich seit vielen Jahren Möbel baue und schon quadratmeterweise furniert habe, dachte ich, dass ich keiner mehr bin und habe die Furnierblätter erstmal leicht gewässert, um die Spannung rauszunehmen. Nach leichtem Trocknen mit Holzleim bestrichen und dann aufgelegt. Dann kam, was andere wohl als Horror bezeichnen würden … es gab Blasen und Verwindungen so weit das Auge reichte. Viel konnte ich mit dem Bügeleisen und an neuralgischen Punkten mit etwas Wasser in Form bringen. Ungefähr 45 Minuten später war dann eine Seite plan und blasenfrei. Genug Aufregung für diesen Tag!

Am Morgen danach hatten sich dann wieder Blasen, aber auch Risse gebildet. Das Furnier flachzulegen war mit dem Bügeleisen machbar, die Risse wurden mit braunem und schwarzem Holzspachtel verfüllt. Im Grunde dauerte dann eine Seite um die zwei Stunden, in Summe wohl sechzehn bis zwanzig für beide Boxen. Und ja, um es nicht zu verschweigen, eine Seite war nicht mehr zu retten. Glücklicherweise verkauft der Händler nach Chargen, was das Nachbestellen leicht gemacht hatte. Das Runterschleifen war dann weniger leicht und hatte noch einmal einen ganzen Nachmittag gedauert. Würde ich Korallenholz wieder nehmen? Bei kleinen Flächen bis 20cm x 20cm vielleicht. Alles darüber hinaus nicht. Offenbar bin ich, was das angeht, eben doch noch ein Anfänger. Oder anders gesagt: Man lernt nie aus.

Als dann endlich alles furniert war, ging es mit 80er / 150er Korn ans Schleifen. Das Holz ist sehr, sehr hart und uneben. Um diese unebenen Stellen und kleinste Löcher vor dem Lackieren zu egalisieren, habe ich sie mehrfach satt mit Epoxidharz bestrichen und mit 240er / 320er und 400er Korn geschliffen, ehe es an die Lackierung mit Klarlack gehen konnte. Vier Durchgänge mit nassem Zwischenschliff ergaben eine gute Basis an Lack, um die Flächen mit 1200er / 1500er und 2000er Korn ebenfalls nass von Hand zu schmirgeln. Das ging mitsamt Polieren und Wachsen am Küchentisch ganz gut, während die bessere Hälfte den sonntäglichen Kuchen gebacken hat. WAF = 100% und Tageslicht bei 21 Grad ist ja dann doch schöner als 5 Grad im Neonlicht der Garage. Während des Polierens habe ich weitere Blasen entdeckt, konnte sie aber leider durch den Klarlack nicht mehr wegbügeln. Im Raume steht nun, die Lautsprecher eventuell irgendwann neu zu furnieren. Schauen wir mal.

Auch aufgrund des Frusts über das semi-gute Ergebnis standen die Kisten einige Wochen im warmen Musikzimmer, ehe ich mich an das Fräsen für die Chassis, die Reflexrohre und die Anschluss-Terminals heran traute. Kennt ihr das? Ein Projekt läuft von Anfang an nicht wie gewünscht und es geht immer so weiter und weiter? Egal, Pobacken zusammenkneifen und bei 3 Grad in der Garage Schablonen für die Terminals und Hochtöner basteln.

Erwähnenswert ist, dass die Abdeckungen andere Maße als die Hochtöner selbst haben. Also Achtung beim Bau der Frässchablone! Um die Rundungen zu fräsen, habe ich lange nach einem passenden Anlauffräser gesucht und wurde bei TREND im ¼ Zoll Bereich und 9,5mm Schnittbreite fündig.

Der Lack war durch das Carnaubawachs etwas geschützt, dennoch ist es eine gute Idee Klebeband zwischen dem Fräszirkel und der Oberfläche zu haben. Aber ja, ich musste trotz allem den ein oder anderen Kratzer heraus polieren.

Generell ist es von Vorteil, eine Frässchablone mit doppelseitigem Klebeband nicht direkt aufs Furnier zu kleben, sondern auf eine Zwischenschicht Malerkrepp. Dann reißen auch keine Fasern aus oder in meinem Fall das Furnier vom MDF herunter. Ich sagte ja, das Projekt stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Fräsungen der Terminals um einen Zentimeter „verrutscht“ sind. „Die sind nicht mittig.“ So das Zitat meiner besseren Hälfte. Und Recht hatte sie natürlich. Als Einschub hier noch ein Bild, das das Konzept der geschlossenen vs. Reflexbox verdeutlicht.

Nach dem Schwärzen aller Ränder an den Fräsungen und einer finalen Politur ging es an den Zusammenbau der Komponenten. Auf dem Kopf stehend (auf Berberteppich) erst die Terminals, dann den Sockel angeschraubt, die diversen Kabel an die Weiche gelötet und verlegt und dann die Weiche mitsamt Boden verschraubt. Zeit pro Box vier kleine Matten Dämmvlies einzubringen, das Reflexrohr mit sanftem Druck in die Fräsung zu befördern und ja … final die Chassis einzuschrauben. Wer mich ein wenig kennt, der weiß, dass ich die hellen „Flecken“ in den Mittel-Tieftonchassis genau beäugt habe und dann die Chassis zu den Gehäusen gematcht habe. Hätte nicht gedacht, dass bei den letzten Schritten dann doch nichts mehr schiefgeht 😉

Der erste Probelauf war dann am zweiten Weihnachtstag. Ich war Strohwitwer. Das war auch gut so, denn es wurde schnell laut, sehr laut oder technischer formuliert: Die Bausubstanz des Hauses wurde vom Schalldruck auf eine harte Probe gestellt. Man munkelt, die Risse im Mauerwerk wären so entstanden, aber ich denke, das Haus hat sich nach zehn Jahren eben einfach noch ein gutes Stück gesetzt. Ich kann nicht sagen, ob der enorme Schalldruck und auch die Dynamik dem massiven Gehäuse mit 27,2 Kilogramm Gewicht geschuldet ist, aber ich kann nun die Aussage gut nachvollziehen, dass man bei den Little Ladys keinen Subwoofer braucht. Was da aus einer Handvoll Chassis auch in den tiefsten Tiefen herauskommt, hat auch mich staunend auf dem Sofa sitzend erwischt. Allgemein war der Klang gleich zu Beginn sehr gut. Klar, der Hochtöner braucht noch seine Zeit um sich einzuspielen, die Tief-Mitteltöner klingen schon jetzt perfekt – wie wird das in den nächsten Wochen wohl noch werden?

Ich könnte nun noch lange über den Klang philosophieren, Fakt ist für mich, die Lautsprecher klingen wie die Instrumente, die sie rüberbringen sollen. Man glaubt, man hört ein echtes Saxophon, ein Klavier, eine Gitarre … ja selbst die Bassdrum klingt wie eine Bassdrum. Sänger gehen von links nach rechts, wahlweise andersrum durch den Raum und die Hammond Orgel wabert schwer atmend durchs Haus.

Wie eingangs erwähnt, braucht man vieles von dem, was ich umgesetzt habe, sicher nicht. Aber ich glaube trotzdem, dass jedes einzelne Teil seinen kleinen Beitrag zum großen Ganzen leistet. „War es den Aufwand und die Rückschläge wert?“ hatte meine bessere Hälfte gefragt. „JA!“ sagte ich mit einem breiten Grinsen im unrasierten Gesicht und lauschte weiter Booker T. Jones.

Und hier noch eine kleine Musikauswahl meinerseits, wenn ich …
… eine Gänsehaut möchte
… wenn ich melancholisch bin
… wenn ich in der Musik versinken möchte
… wenn ich meine Füße eh nicht stillhalten kann
… oder wenn … das darf jeder für sich entscheiden.

So, nun muss ich aber wirklich los. Die Röhren glühen und das Altdorfer Masselaufwerk dreht gemütlich hoch … ja, auch Karl Wirth ist von viel Masse begeistert. 😊

Viele Grüße aus dem Schwobaländle
Alex

Zur BelAir 72 BR (Little Lady) im Online-Shop

zum Thema

Ähnliche Beiträge

Tochters MiniACL

Dies wird ein eher kurzer, nicht blumiger Bericht. Ich wollte meiner Tochter mit eigenen Lautsprecher eine Freude machen und außerdem

Weiterlesen »

SB 240 von Alex

Wie viele andere auch begann ich meinen langen Weg zur SB240 zuerst mit einem kleineren Vertreter von Udos Werken, der

Weiterlesen »

SB 15 Inwall

… und dann war da noch der Einbau in vorgebaute Wände oder abgehängte Decken, an den wir bisher nicht dachten,

Weiterlesen »
Community

Kommentare

4 Comments
neuste
älteste

Hi Alex,

ein schönes Projekt! Einige der berichteten Widrigkeiten kommen mir bekannt vor, vor allem der Ärger mit dem Furnier. Ich fürchte fast, dass geschälte Hartholz-Furniere generell problematischer bei der Bügeleisenmethode sind als gemesserte. Ich hatte das genau so mit Bubinga. Repariert hatte ich das mit Schmelzwachs in passenden Farben. Das lässt sich dann aber nicht mehr gut lackieren, nur nur noch mit Hartwachs versiegeln und polieren, was kein Nachteil sein muss.

Beste Grüße,
Martin F

Danke dir Martin. Beim Korallenholz wollte ich unbedingt lackieren um einen gewissen Tiefeneffekt zu erzielen. Aber in der Tat sieht es auch geölt sehr gut aus, da hatte ich vor Jahren Schubladen für ein Kaffeeschränkchen gemacht.
Du hattest beim Bubinga auch gebügelt, oder? War dein Furnier auch von Anfang an leicht wellig oder warum hattest du keinen Kontaktkleber genommen?

Das Bubinga-Furnier habe ich auch nach der Bügelmethode aufgebracht. Das ist jetzt 21 Jahre her. Ich hatte vorher noch nie etwas furniert und damals von Udo von der Bügelmethode erfahren. Bei Kontaktkleber gibt es keinen zweiten Versuch, wenn aus Versehen der Kontakt an der falschen Stelle zu Stande kommt, das wollte ich nicht riskieren. Mit der Bügelmethode kann man Furnier mit dem Bügeleisen wieder lösen und Fehler in gewissen Grenzen korrigieren.

Das Bubinga-Furnier war damals auch sehr wellig. Ich habe das Furnier daher mit einem Schwamm stark angefeuchtet und quasi nass aufgebügelt – großer Fehler. Das war erstmal schön glatt, nach dem Durchtrocknen am nächsten Morgen aber übersäht von Rissen.

Man sollte welliges Furnier vor der Verwendung sorgfältig glätten, sonst wird das nichts, egal ob mit Bügelmethode oder Kontaktkleber – so ist jedenfalls meine Erfahrung.

Hallo Alex,

Von Schwabe zu Schwabe, klasse Bericht und tolle Umsetzung.

Wie sagte Gorm so passend:” ich bin entzückt”

Hab richtig viel Spass mit den Sandtürmen!

Liebe Grüße
Yoga aus dem Auenland

Nach oben scrollen
4
0
Kommentar schreibenx