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  • #7254
    Schülzken

      Nabend,

      ich habe Glück und wohne über einer Schreinerei.
      Kann dann hin und wieder die große Tischkreissäge nutzen, hat sogar nen Koordinatentisch für Großformat Platten (128x285cm). Trotzdem fahre ich für die normalen Zuschnitte bis 19mm Dicke eigentlich immer zum Biber nach Schwelm, machen recht gute Arbeit.

      Gefräst wird bei uns in der Firma oder bei Udo.
      Schleif- und Lackarbeiten werden auch bei uns in der Firma durchgeführt.

      Gruß schuelzken

      #7246

      Thema: Wie schneidet ihr eure Platten?

      Hallo Leute Wie schneidet ihr eure Platten? Vernünftige Tischkreissägen sind nicht bezahlbar. Nun habe ich sowas hier g...Hallo Leute Wie schneidet ihr eure Platten? Vernünftige Tischkreissägen sind nicht bezahlbar. Nun habe ich sowas hier g...
      Alechs

        Hallo Leute

        Wie schneidet ihr eure Platten? Vernünftige Tischkreissägen sind nicht bezahlbar. Nun habe ich sowas hier gefunden. Leider mit 74cm Brettlänge zu kurz für den Lautsprecherbau:
        http://www.hornbach.de/shop/Praezisionssaegetisch-Wolfcraft-Master-Cut-2000/8471741/artikel.html

        Zum selber bauen habe ich das hier gefunden:
        http://holzhandwerk.andreas-kalt.de/zuschnittbrett-laengenanschlag/

        Vielleicht gibt aber eine schnellere/kaufbare Lösung?
        Schönes Wochenende 🙂

        Alex

        #7207

        Als Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

        Matthias (da->MZ)

          Moin Vadder,
          Danke Dir fürs Gegenchecken der Formeln, das lässt mich beruhigt zum Farbenkrauth fahren 🙂
          Jaja, die Zettel, da verzettele ich mich so leicht wenn ich spontan doch noch nen Tick breiter oder höher möchte. So bleibt man flexibel bis das sheet beim Zuschnitt abgegeben wurde.
          Und gute Idee mit dem Universalsheet – ich glaube es ist sogar fast schon eins.

          Materialstärke und Volumina lassen sich ja nach Belieben eintragen, Höhe und Breite auch. Wer mag kann ja mal zum Spaß ne Duetta reinhacken und gucken ob was Ordentliches rauskommt, ich vermute: ja.

          Dieses sheet ist halt für ne aufgesetzte Schallwand – somit wird die Box auf der Seite liegend aufgebaut, Rückwand ist komplett innenliegend.
          Damit hat man die meisten Sichtkanten hinten.

          Damit sollte das Ganze auch die ideale Bauweise zum Lackieren sein. Korpus bauen, Deckel furnieren,
          dann lackieren, dann erst die Schallwand drauf, entweder aus schönem Multiplex oder spearat, ggf in anderer Farbe lackiert. In dem Fall wohl sicherheitshalber mit Dübeln.

          Die kleine Nebenformel für die Chassisabstände muss man halt je nachdem umfrickeln. Bassreflex auch. Gut, dafür könnt ich bei Gelegenheit mal Eingabefelder einbauen statt die Werte in den Formeln zu verstecken…
          Liebe Grüße und angeneehmen Mittagsschlaf,
          Matthias

          #7179

          Als Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

          Matthias (da->MZ)

            Optionen Linie 54

            Die Planung geht weiter, Ein- oder Zweiteilig, Bässe unten oder Doppel-Dappo ist die Frage die sich jeder Linientreue irgendwann stellen wird, zur Veranschaulichung hab ich das Ganze mal GROB in Sketchup gemalt, Also nur Quarder mit schwarzen Scheiben drauf um die Proportionen abzuschätzen. Die Wahl fiel auf die mittlere Version. Im Auge der Auftraggeberin schöner – und kippsicherer wird sie auch sein…

            Optionen Linie 54

            Günstiges Messerfurniertes MPX hab ich jetzt auch gefunden, etwas weit weg aber lohnt sich trotzdem. Der Darmstädter Holzhändler lässt sich die schnitte naach Zeitaufwand vergüten – und kommt mit 2€/min auf 120€ Stundenlohn… da kann man sich ja fast ne eigene Plattensäge für kaufen…

            Nu gehts an die Rechnerei für die Plattenzuschnitte

            #7140

            Als Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

            KTM-Tod

              ich komme gerade aus dem Keller und habe den erste Grobzuschnitt für meine DT mit 20 mm Buche Multi gemacht🤓
              Im Berliner Raum haben wir zum Glück Holz Possling, die sind dem Name entsprechend gut sortiert. Man muss zwar auch mal eine ganze Platte nehmen. Dafür finde ich aber 35,4 (20mm) oder 43,95 (25mm) noch ok. Da kann man schon mal die Tauchsäge fliegen lassen😁
              Ich hab jetzt noch Baubuche in 20mm für mich entdeckt, sehr interessante Optik, damit werde ich vielleicht die Seitenflächen gestalten.

              Gruß Torsten

              #7125

              Als Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

              Matthias (da->MZ)

                beim meinem Lieblingsbaumarkt leider nur 18 oder 30mm… Ganze Platte auch in 24mm. Ideal wäre 18mm da im Zuschnitt zu haben und entsprechend ohne Reste, 60 statt 90€ ist auch ein Argument, zumal bei den 90€ auch noch Verschnitt mitbezahlt werden will…

                #7117

                Als Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

                JoKa

                  Hallo Matthias,

                  wird der Baubericht “Linie 54 im Bad” heißen?

                  Grüße, Jo

                  PS: Ich hab mal fertigen Gehrungszuschnitt in Kreuzberg abgeholt, aber ich glaube, die versenden nicht.

                  #7007

                  Thema: Rundmachers Mona 2.1

                  Hallo, ich habe drei Lautsprecher gebaut. Es ist die Mona 2.1, mein (Wieder)Einstiegsprojekt in die Welt des Boxenbaus,...Hallo, ich habe drei Lautsprecher gebaut. Es ist die Mona 2.1, mein (Wieder)Einstiegsprojekt in die Welt des Boxenbaus,...
                  Rundmacher

                    Hallo,

                    ich habe drei Lautsprecher gebaut.
                    Es ist die Mona 2.1, mein (Wieder)Einstiegsprojekt in die Welt des Boxenbaus, ich habe da allerhand Aufholbedarf was meine Heimakustik betrifft. Ich habe die Mona gewählt, sie ist preiswert –daher kann ich beruhigt üben- und vor allen Dingen ich brauche in der Küche endlich etwas anderes als die kleinen Blechschreihälse.
                    Ich schreibe so wie immer, das was mir durch den Kopf ging lege ich offen, und am meisten würde ich mich freuen wenn durch diesen Bericht sich weitere Leute zum Eigenbau entscheiden können.
                    Es waren tatsächlich 44 Stunden nach der Shopbestellung als am Samstag das Paket mit dem Bausatz eintraf. Sofort ausgepackt, die Holzliste kopiert und ab in den Baumarkt. Damit wegen der zahlreichen kleinen Bretter der Mann am Zuschnitt nicht zu viel mault habe ich größere Bretter genommen, ich schneide sie selber zu. Na und 19 mm MDF gibt es nicht bei uns nur 18 oder 20 mm. Also 18 mm. In der Werkstatt angekommen sah es dann so aus:

                    Bild1
                    Ja, das Werkzeug. Ohne geht es nicht, punktum. Da bleibt dann nur ein Ausweich auf fertige Zuschnitte oder der Gang zum Schreiner.
                    Los ging es mit den kleinen Satelliten. Zunächst in die große Platte mit der Oberfräse die Terminallöcher gefräst, schnell die Maße auf 18 mm umgerechnet (die Außenmaße bleiben, das Innenvolumen wird um ein Schnapsglas größer) und mit der Tischkreissäge die Rückwand auf Maß gesägt. Natürlich habe ich die Zuschnitte aus dem Baumarkt mit Meßschieber nachgemessen, sie waren alle um exakt 1,7 mm zu klein. (beim nächsten mal sage ich Bescheid das sie ein Nullpunktproblem haben)
                    Das MDF sägt sich wie Butter aber produziert auch Feinstaub. Trotz Kärcherabsaugung legt er sich wie ein Film in der Nähe der Säge auf alles ab, ich kann noch eine zweite Saugstelle oben am Spaltkeil anbringen aber auch das wird nicht die ultimative Lösung sein. Also zusätzlich alle Türen auf und Gegenzug, besser wäre die Säge ins Freie zu fahren wenn das Wetter mitspielt.
                    Ganz wichtig, das Sägeblatt, meins hat bei 254 mm Durchmesser 80 Zähne, das Schnittbild glänzt wie lackiert. Bei einer kleinen Zähnezahl (Brennholzschnitt) wird das Schnittbild wellig.
                    Die einzelnen Bretter außer Vorderfront –sie wird aus Buche Leimholz- in mehreren Schritten auf das Endmaß gesägt, immer wieder den Boxenkasten trocken zusammengesetzt, noch vier Zehntel kleiner gesägt, noch zwei Zehntel…
                    So, die erste Klebung. Holzkaltleim aufgetragen, etwas breit geschmiert (auch hier saugt das MDF) und aufgesetzt. Steht es senkrecht? Nachgemessen, na ja, so fast. Schnell zweites Brett aufgesetzt, so bleibt die 90° Fixierung erhalten. Aber sie schwimmen etwas, man kann sie hin und herschieben. Schraubzwingen! Damit sie senkrecht stehen schnell ein paar Kanthölzer unter die Boxen, so ist Platz für die Zwingen. Nach 5 min fängt der Leim an und wird langsam zäh, bis dahin muss alles stimmen, die Bretter müssen in ihrer Endlage sein. Also los jetzt, das sind kleine Boxen, die beiden anderen Bretter auch noch. Das sind jetzt die Rückwand und die vier Seitenwände und man, das geht jetzt schnell wie der Leim anzieht. Gerade so geschafft. Mit dem zweiten Satelliten wird es doch schneller gehen. Es ging nicht schneller. Irgendwie war ein Brett nicht genau auf 90° aber 1 mm zu lang, noch einmal schnell auf die Säge, der Schiebetisch war etwas verstellt gewesen. Das war knapp.
                    Fazit: ich werde bis auf weiteres immer zwei Bretter welche sich gegenseitig positionieren verleimen und fixieren.
                    Einen Eimer mit warmen Wasser und einen Schwamm hatte ich immer griffbereit stehen, die austretenden Kleberreste wurden umgehend entfernt.
                    Das war der Samstag und ich war ganz zufrieden.
                    Der nächste Tag, es war ein richtig schöner Tag zum Boxen bauen. -wenn ich nur geahnt hätte wie er ausging-
                    Ich war neugierig auf das Schleifen. Schleifpapier mit den Körnungen 40, 80, 180 und 240 war immer vorrätig, der dazugehörige Schwingschleifer bereits mehrfach erprobt. Oh ha, die 40er Körnung greift bei dem MDF sehr gut, da geht Material weg, aber auch nicht übermäßig. Sollte ein Brett einmal überstehen, so hat man die 18 mm Kante innerhalb 30 s da wo sie sein sollte.
                    Gleich noch die Terminals in die Rückwand gesetzt, mit einem Filzstift die Befestigungslöcher durchgezeichnet und vorgebohrt. Soso, mit welchem Durchmesser bohre ich vor? Ein Stück MDF Sägeschnittabfall genommen und mehrere Löcher gebohrt, die mitgelieferten Terminalschrauben mit einem Torx 20 Bit festgezogen. Ich habe einen 2,8 mm Bohrer gewählt. Noch einmal zu Torx. Sie werden auch für die Chassis verwendet. Die Gefahr, mit dem Werkzeug aus dem Schraubenkopf hinaus zu rutschen ist bei Torx sehr, sehr klein. Das schont solch ein Chassis ungemein. 😉
                    Weiter ging es mit den Frontplatten aus Buche. Zuerst wieder in die große Platte beide Ausschnitte für die Chassis. Oberfräse samt Fräszirkel ran. Der erste Versenkring, super, ich muss noch üben mit der Oberfräse, beim Umfassen bleibt der Vorschub für einen Moment aus, das bringt Brandflecke in das Schnittbild, die muss man später wegschleifen.
                    Der zweite Ring. Die Fräse stand noch auf dem Buchenbrett,leicht schräg wegen dem Arretierstift des Fräszirkels, der Akkuschrauber zum Bohren der zweiten Arretierbohrung lag am anderen Ende des Arbeitstisches, ein schneller Schritt, ein polterndes Geräusch und ein harter Aufschlag auf den Betonboden. Ich war mit dem Fuß im Kabel der Oberfräse hängen geblieben. Hoffentlich ist der Fräser nicht abgebrochen -was für ein Blödsinn, nach dem Fräsarbeitsgang entriegelt man die Höhenverstellung und sie fährt zurück in die Grundstellung- oder der Fräszirkel beschädigt. War er, die kleine Schramme konnte in ein paar Minuten geglättet werden. Fräse eingeschaltet, läuft hoch! Doch was war das? Ich konnte sie nicht mehr absenken, gut, 5 mm ging, dann immer schwerer, Schluß, aus, nichts mehr.
                    Messschieber raus, neeiiiiiin, wieder weg, ich brauchte ihn nicht, auch keinen Zollstock, das Dilemma sah ich aus zwei Meter Entfernung! Das gesamte Führungsgestänge war verzogen, im Millimeterbereich. Der Fräszirkel hat als Hebel gewirkt, in dem grünen Plastikgehäuse der Spindel stimmt nichts mehr. Den Rest des Tages habe ich demontiert, geschliffen, geklopft, gefettet.

                    Schrott.

                    Es war ein rabenschwarzer Tag geworden, ich habe alles auf Halbmast geflaggt, die Werkstatt wurde nach einer Schweigeminute abgeschlossen. Sämtlich Aktivitäten kamen zum Erliegen.

                    Montag. Es ist wie an der Börse, ein Crash dient dazu damit es wieder aufwärts geht. @Work gab es Mutzusprüche und das Angebot die fehlenden Kreisausschnitte auf der CNC in der Mittagspause zu erledigen. –das Leimholzbrett lag zufällig im Auto und hatte ich schon erwähnt das am davor liegenden Abend eine neue Oberfräse mit wenig Plastik geordert wurde?-
                    Ich war wieder in der Spur. Frontplatten sägen, anleimen und mit Schraubzwingen fixieren. Da gibt es nicht viel zu berichten außer das man ruhig unter die Schraubzwingenklammern ein paar Schonbrettchen verwenden sollte.
                    Dann die Satelliten glatt geschliffen, teilweise die Frontplatte auf Maß geschliffen. 40er Körnung, Deltaspitze auf den Schwingschleifer montiert, Buche dauert länger. Und der Schleifstaub. Oh je, das geht gar nicht. Raus, unter freien Himmel!
                    Fazit: Schleifen in geschlossenen Räumen, egal wie gut die Absaugung ist nur in Notfällen!
                    Weiter ging es mit dem Subwoofer. In mehreren Schritten die Außenkontur gesägt und geleimt. Dann die innere Kammer.
                    Bild2
                    Bild3

                    Hier mit montierten Lautsprecher.
                    Bild4

                    Rein mit dem Sonofil. Hehe, muss das wirklich alles rein? Hat Uwe zu viel versendet?
                    Bild5

                    Also die zweite Platte habe ich nur mit Schraubzwingen bändigen können, das Sonofil hat sie sonst gnadenlos weg gedrückt. Ich musste fünf Schraubzwingen einsetzen, vier an den Ecken und eine an der Stelle wo das Querbrett der Basskammer liegt. Über Nacht kann es im Bad trocknen, die Fußbodenheizung heizt relativ lange nach.

                    Bild6
                    Die Befestigungsbohrungen für die Rückwand angezeichnet, ich nehme bei Außenflächen immer Malerabdeckband um die Bohrungen anzuzeichnen, wenn es nach dem Bohren entfernt wird sind keinerlei Anrisslinien mehr zu sehen.
                    Es wurden V2A Torxschrauben verwendet, die vorgebohrte Rückwand (3,2 mm) auf die Box gelegt und mit einem 3,1 mm Bohrer durch die 3,1 mm Löcher von Hand ein paar Umdrehungen mit dem Bohrer vollführt. So hat man auf 0,1 mm genau die Vorbohrungen gesetzt. Mit dem Akkuschrauber 2,4 mm vorgebohrt.

                    Bild7

                    Rückwand angeschraubt. Hoppla, wie das, in den Ecken ratscht der Akkuschrauber nicht. Ach Mensch, hier die Nahaufnahme:
                    Bild8

                    Das MDF ist wie Schichtnougat oder Blätterteig, trotz Vorbohrung gerissen. Gut, das spachtele ich weg.
                    Fazit: Längs der MDF-Schichtung Befestigungslöcher mindestens 3, besser 5 cm weg von der Ecke.
                    So, es ist wieder Sonntag. Den kleinen Muskelzwerg angeschlossen, USB Stick eingestöpselt, 24V Netzteil angeschlossen und eingeschaltet. Mit der Fernbedienung. Da schaltet sich nichts ein! So was, alles kontrolliert.
                    Ach, da ist noch ein 0/1 Knopf direkt am Gerät, jetzt läuft er.
                    Musik! Volle 4 Sekunden lang, dann hat es sich abgeschaltet. Zwei Stunden Fehlersuche. Mit einem 12V Netzteil läuft alles, mit zwei 12V USV Akkus auch. Digitalvoltmeter angeschlossen, beide Akkus bringen noch 21V auf die Beine.
                    Was macht das 24V Netzteil? Das hier:
                    Bild9

                    Bild10

                    Labornetzteil heran gekarrt, tatsächlich, der kleine Zwerg schaltet gemäß seinen Spezifikationen bei 24,5 V ab!
                    Das Netzteil geht zurück.
                    Jetzt zum Wichtigsten, was höre ich. Blumige Klangbeschreibungen erspart mir, ich kann es wahrscheinlich trotzdem definieren.
                    Was da zu hören ist kann nicht aus den drei ungleichen Brüdern kommen, irgendwo müssen richtige Boxen stehen.
                    Es ist der Klang wie auf dem Sofa, nicht so in den Einzelheiten was die Großen können, aber es ist eine andere Welt was ich höre. Keith don’t go von Nils, mein zukünftiges Referenzstück. Da war alles da, auch räumlich. Das glaubt man erst wenn man es hört. Das leise Rascheln der Finger auf den Saiten, das fehlt hier. Oder höre ich es doch?
                    Ich bin angekommen in der High Fidelity Welt, noch nicht so doll, aber ich bin angekommen.
                    Es fehlt die Farbgebung, und die Präsentation in der Mittagspause bei den Leuten mit der CNC-Fräse, das musste ich versprechen. Ich glaube ich brauche da noch einen Basstitel.

                    Rundmacher

                    #6834

                    Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

                    Sparky

                      Guten Abend Michael,

                      Die Beschleunigung ergab sich durch sinnvolles Nutzen des Testes vom Jahresurlaub 🙂

                      Die Lücken ergaben sich beim Deckel durch den Zuschnitt (hier erschien mir der Griff zu Molto Holzkitt wirtschaftlicher als alle Seitenbretter zu kürzen) und bei der Front durch frühes Auf Doppeln und somit einseitiger Versiegelung.

                      Zu allem Überfluss hatte ich Ober und Unterteil scheinbar gegensinnig erwischt (sieht man ja nicht wenn es noch gerade ist), so war dann die eine Platte konkav und die andere konvex :p

                      Naja, es gibt nichts, dass man mit sanfter Gewalt nicht wieder eingerenkt bekäme 😉

                      Gruß,
                      -Sparky

                      #6825

                      Als Antwort auf: Sparky´s Granduetta

                      Michael

                        Hallo Sparky,

                        da ging es zum Ende ja flott voran. Die Geölte Oberfläche sieht gut aus. Viel Spaß beim ersten Hörtest.

                        Gruß Michael

                        PS: Wie kam es deiner Meinung dazu, das sich doch einige Spalte in der Echtholzschicht gebildet hatten? Lag es am Zuschnitt?

                        #6619

                        Thema: Fräszirkel

                        Hallo, ich habe mir einen Fräszirkel gebaut. Besser gesagt, bauen lassen. Das ist keine großartige Leistung, lediglich...Hallo, ich habe mir einen Fräszirkel gebaut. Besser gesagt, bauen lassen. Das ist keine großartige Leistung, lediglich...
                        Rundmacher

                          Hallo,

                          ich habe mir einen Fräszirkel gebaut.

                          Besser gesagt, bauen lassen. Das ist keine großartige Leistung, lediglich eine weitere Ausführungsvariante eines bekannten Produktes.
                          Uwe hatte bereits an anderer Stelle schon einmal einen einfachen Fräszirkel vorgestellt, wie gesagt, der ist völlig ausreichend hinsichtlich seiner Funktionalität.
                          Ein Fräszirkel erlaubt das exakte Drehen der Oberfräse um einen Punkt welcher außerhalb der Mittelachse der Frässpindel liegt, dieser Abstand ist variabel einstellbar.
                          Was tut man wenn man in einem großen Metall verarbeitenden Betrieb beschäftigt ist welcher vor multi Millionen Euro schweren Werkzeugmaschinen nur so strotzt?
                          Richtig, man geht mit einer Skizze samt Bemaßung in der Mittagspause in die heiligen Hallen der Konstruktion, bessert dort die Kaffeekasse auf und lobt die Kollegen das ihre letzten Projekte wirklich tadellos waren. Der Profi hat nach sechs, sieben Minuten hektischer Mausschubserei auf die Enter-Taste der Workstation gedrückt welche darauf in gewohnter Manier ein paar Dateien ausgespuckt hat.
                          Ich stelle sie euch zur Verfügung. Leider kann man sie an dieser Stelle –noch?- nicht ablegen, ich habe sie auf einem Dateihoster als RAR-Container geupt, kein Passwort.
                          Fräszirkel.rar

                          (Es besteht die Gefahr das der Hoster sie nach längerem Nichtgebrauch löscht, dann muss ich sie eben reuppen oder der liebe Admin hier findet eine Lösung.)

                          Es ist die original Autocad DXF Datei, eine PDF Datei mit der korrekt bemaßten Zeichnung und weil es so schön ist eine weitere 3D PDF-Datei wo der Fräszirkel im 3D-Koordinatensystem gedreht werden kann.
                          Anschließend geht man in die Werkzeugmacherei zu der CNC Fräse und bringt sein Anliegen vor, heraus kommt dann folgendes:
                          Fräszirkel 1
                          Der Fräszirkel von der Unterseite, das Gleitstück daneben.

                          Fräszirkel 2
                          Das Gleitstück in die Führungsnut eingelegt, die Arretierungsschraube noch nicht montiert

                          Fräszirkel 3
                          Das Gleitstück etwas weiter weg geschoben –> größerer Lochdurchmesser

                          Fräszirkel 4
                          So geht es auch, für max. Durchmesser das Gleitstück umgedreht
                          Fräszirkel 5
                          Der Fräszirkel von oben mit montierter Arretierungsschraube

                          Fräszirkel 6
                          Und jetzt mit montierter Oberfräse

                          Fräszirkel 7
                          Von unten mit montierter Oberfräse, Fräser schon auf Arbeitstiefe abgesenkt

                          Fräszirkel 8
                          Das Gleitstück weit weg, großer Durchmesser

                          Fräszirkel 9
                          Und zum Schluss ganz nah dran, der Lochdurchmesser hier wäre etwa 38 mm (Mittelpunkt Zentrierungsstift bis Außenkante Fräser wäre ein Radius von 19 mm).

                          Natürlich müsste bei einem anderen Typ als die Bosch 1400 ACE der Lochkreis der fünf Befestigungslöcher geändert werden, vielleicht auch noch der große Innendurchmesser.
                          Er hat mir schon ein paar gute Dienste geleistet, jetzt wird er seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt, vor vier Stunden hat DPD ein Paket mit einem Bausatz abgeliefert (mal so nebenbei, die Lieferfrist betrug 42 Stunden…) und vor zwei Stunden hatte der Mann in der Holzzuschnittkabine im Baumarkt eine MDF Platte für mich transportgerecht zerteilt.
                          Es kann losgehen.

                          Es grüßt freundlich
                          Rundmacher

                          #6300
                          Henning

                            Hallo Chris, das Sägeblatt ist 1,5 mm breit. Ich halte das verlorene Volumen für vernachlässigbar.
                            Bau- und Zuschnitttoleranzen und Modifikationen durch Stege etc. werden erheblich mehr ausmachen.

                            Man wird keinen Unterschied hören. Auch nicht im direkten Vergleich.

                            Außerdem hatte ich keine andere Wahl 😎

                            Gruß Henning

                            #6293

                            Als Antwort auf: Duetta "Monti"

                            Monti

                              So, es geht endlich wieder ein kleines Stück weiter, nachdem ich 1 1/2 Wochen warten musste… 🙁

                              Gestern Abend habe ich die abgeschrägten Rückwände und die Stäbchen für die zu kurzen Mittelton-Trennwände bekommen. Der erste Versuch war nämlich zu kurz geraten… (Ist halt leider nicht egal auf welcher Seite man eine auf Gehrung geschnittene 27 mm Platte auf 24 mm runter fräst…) Die neuen waren nun aber noch zu lang und ohne die Gehrung. Hätte ich einfach abschneiden können, da ich aber noch nicht sehr lange im Besitz einer Oberffräse bin, habe ich dies als willkommenen Anlass zum Üben genommen:

                              Oben das zu kurze alte Teil, darunter das neue:

                              Und gleich eingeleimt:

                              Die abgeschrägte Rückwand habe ich schon mal in die Nähe ihrer Bestimmung gestellt…

                              Nun fehlt leider noch ein Deckel, bei einem ist beim Fräsen ein langer Span hochgekommen und abgebrochen. Da ich nicht mit Farbe lackieren möchte muss der also noch mal neu gemacht werden. Umdrehen geht auch nicht, weil die Löcher für die Führungsstangen auf der anderen Seite sind.

                              Außerdem müssen die beiden Schallwände noch mal neu gemacht werden. Da sich alle Abmessungen wegen der falschen Plattenstärke verschoben haben, ist die Box insgesamt 1 cm höher geworden. Diesen einen cm hatte ich zwar die Schallwand schon ursprünglich länger machen lassen, um auf Schwankungen beim Aufbau bzw. Toleranzen des Herstellers reagieren zu können (und wollte diese hinterher mit dem Bündigfräser anpassen), aber es stellte sich heraus, dass durch diesen blöden cm mehr der Radius nicht mehr passt und die Schallwand oben zu schmal ist. Ich hätte von den Seitenwänden zu viel Material runter schleifen müssen und es wäre nur noch 1 cm Wandstärke übrig geblieben. Das war mir zu wenig also noch mal von vorne. 🙁

                              Beim Holzspezialisten in der Nähe also schon mal eine neue Platte besorgt. Bei der Bestellung hieß es dann 27 mm haben sie nicht im Zuschnitt. Der Rest war aber alles ungewollt aus 27er Material hergestellt. Okay, dann eben 24 mm, reicht auch aus. Das Original wird mit 19 mm MDF gebaut.

                              Denkblase…

                              Hmm, habt Ihr 30er im Zuschnitt? Ja! – Pause – Okay, mach 30!
                              Nun werden meine Duettas also 30er Schallwände bekommen. 🙂

                              Das war vor 1 1/2 Wochen. Leider ist mein Mann mit der Fräse noch nicht dazu gekommen, daraus die neuen Schallwände zu machen. Aber er hat mir versprochen, dass er das am Samstag inkl. fehlendem Deckel macht. Bis dahin kann ich schon mal einen Deckel und eine Rückwand dran leimen.

                              Fotos und Fortsetzung folgen…

                              Ciao
                              Chris

                              #6132

                              Thema: Mona Lisa, 21 – Eine kleine Dokumentation in 2-Stunden-Schichten

                              Liebe Gemeinde, nach Bau der SB 12 und der Vota (vor 2 und 1 Jahr), und nach der Fertigstellung der S2 (vor zwei Wochen...Liebe Gemeinde, nach Bau der SB 12 und der Vota (vor 2 und 1 Jahr), und nach der Fertigstellung der S2 (vor zwei Wochen...
                              Henning

                                Liebe Gemeinde,

                                nach Bau der SB 12 und der Vota (vor 2 und 1 Jahr), und nach der Fertigstellung der S2 (vor zwei Wochen), juckt es schon wieder in den Finger, seit ich Udos Bericht über die Mona 21 gelesen habe.

                                Welch universelles Set! Ich hätte da gleich mehrere Verwendungen für, also flugs ein Set geordert.

                                Da ich mal wieder in Spätschichten und 6-Tage-Wochen festhänge wurde kurzerhand bei Udo auch der Zuschnitt in 18mm Multiplex und die gefrästen Fronten mitbestellt.

                                Anmerkung: Der Preis ist a-b-s-o-l-u-t fair!

                                Nach angemessener Zeit Schlug dann ein großes Paket hier auf – ich Freude, Paketmann eher nicht.

                                Unboxing der schönen Mona Lisa im dreiteiligem Gewand:

                                Unboxing Mona 21

                                An dieser Stelle war ich schon sehr zufrieden. Allerding blieb mein Problem der knappen Zeit. Ich nehme mir vor jeden Tag maximal zwei Stunden für die Mona Lisa zu erübrigen.

                                Tag 1:

                                Nicht nur gucken, sondern auspacken und anpacken:

                                Rohmaterial

                                Die Zuschnitte und gefrästen Bauteile müssen selbstverständlich vor dem Zusammenbau erst sauber “verputzt” werden. Mit 180er Schleifpapier in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist, auch die Kanten der Zuschnitte anzuschleifen und zu entscheiden, welche Seiten nach aussen kommen. Nicht unwichtig, weil durch das Sägen der Hölzer an einer Seite kleine Ausrisse entstehen, die sonst mühsamm wieder beigeschliffen werden müssen.

                                Fertig verschliffen

                                So siehts schon sehr passabel aus und es kann weiter gehen…

                                Probeliegen

                                Versuchsaufbau

                                Und was sehe ich da…?

                                Überstand Reflexkanal

                                Aber das ist ja im DIY nun wirklich kein Problem, Passend machen:

                                Schneller Sägetörn

                                Die Zeit, die Zeit…

                                Den Woofer verleimen

                                Oh, nochmal ausrichten 🙂

                                Spannend...

                                Ich habe die Zwingen über Nacht gelassen. Ein wenig ist natürlich, wie immer bei mir verrutscht, macht aber nichts. Auch haben Rückseite und Front ein wenig Überstand, der wahrscheinlich aus der Abweichung von 19mm MDF (aus dem Originalbericht) und meinem 18mm Multiplex bedingt ist. Aber dafür hat man ja den Bündigfräser.

                                Ok, sauber in zwei Stunden geschafft.

                                Ende Tag 1

                                #6033

                                Thema: Contra 2 Einteilig

                                Hallo Zusammen, leider kann ich euch keine Bilder und Technik wie von Michales "Upgrade SB18-SB36" bieten und es ist au...Hallo Zusammen, leider kann ich euch keine Bilder und Technik wie von Michales "Upgrade SB18-SB36" bieten und es ist au...
                                nymphetamine

                                  Hallo Zusammen,

                                  leider kann ich euch keine Bilder und Technik wie von Michales “Upgrade SB18-SB36” bieten und es ist auch kein innovativer Design-Preis dabei zu gewinnen, trotzdem möchte ich euch an meinem Bau der Contra 2 in einer einteiligen Variante teilhaben 🙂

                                  Vorab noch kurz… Es wird auch ein richtiger Baubericht geschrieben aber aufgrund dem jetzigen Baustopp dachte ich, ich kann euch schon mal einen ersten Eindruck geben. Ebenso wird eine Bauzeichnung folgen.

                                  Der Originalbauplan ist eine VOTA 2 Einteilig, welche nach Rücksprache mit Udo ein bisschen abgeändert wurde.

                                  Contra2 - 01 Einteilig Holzuschnitt

                                  Kaum zu glauben aber das sind knapp 2,6 m² MDF (19mm)

                                  Contra2 - 02 Einteilig Zuschnittpreis

                                  Preislich war es für mich eine Überaschung… Positiv natürlich 🙂

                                  Contra2 - 03 Einteilig Holzstapel

                                  So viel ist es dann pro Box nicht mehr

                                  Contra2 - 04 Einteilig Trockenzusammenbau

                                  einfach mal einen ersten Eindruck gewinnen, worauf meine Frau sich überhaupt eingelassen hat

                                  Und hier sind ein paar selbst sprechende Bilder 🙂

                                  Contra2 - 05 Einteilig angezeichnet

                                  Contra2 - 06 Einteilig Dübellöcher

                                  Contra2 - 07 Einteilig Dübellöcher 2

                                  Contra2 - 08 Einteilig erste Bretter

                                  Contra2 - 09 Einteilig erste Bretter 2

                                  Zwischenzeitlich ist eine Box soweit fertig, dass Weiche eingebaut und die Chassis ausgefräst werden können (1 Seitenteil ist noch nicht fest gemacht, da ich erst alles rein machen möchte und dann erst schließen werde). Leider hab ich davon noch kein Bild gemacht. Ich werde diese nachreichen, sobald ich aus dem Kurzurlaub zurück bin 🙂

                                  MfG
                                  Matthias

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 181 bis 195 (von insgesamt 203)
                                Nach oben scrollen