Acoustic Design Magazin

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Diese Version unseres Magazins Lautsprecherbau.de ist auf die redaktionellen Inhalte beschränkt, um Bausatzvorstellungen und zugehörige Leserberichte per Link aus dem hier angeschlossenen Shop aufzurufen.

Guten Tag, lieber Leser,


Udo_11Lautsprecher selber bauen ist das Motto dieser Seiten, die kostenlos und somit für jedermann (leider seltener -frau) frei verfügbar den Weg in ein interessantes Hobby erleichtern sollen. Bausätze aller Preisklassen, die mit interessanten Chassis ausgesuchter Hersteller entwickelt wurden, werden hier vorgestellt. Dabei liegt das Augenmerk nicht auf wissenschaftlichen Erklärungsversuchen, sondern vielmehr auf der verständlichen Darstellung der handwerklichen Praxis und der Vorgehensweise bei der notwendigen Weichenentwicklung.

Der Gehäusebau wird in nachvollziehbarer Weise durch Wort und Bild erklärt, so dass selbst der geborene Doppellinkshänder seine Scheu vor der Eigenproduktion verliert. Werkzeuganwendung und Oberflächengestaltung gehören natürlich ebenfalls zu unseren Themen. Allerdings wird dabei der Aufwand in Grenzen gehalten und es wird jedem handwerklich Vorgebildeten gelingen, ein noch schöneres Gehäuse zu gestalten und uns hier als Leserbeitrag vorzustellen.

Doch nicht allein der Hobby-Bastler, der schon seit Langem seine Umwelt mit selbstgebauten Produkten versorgt, ist hier erwünscht. Auch jeder junge Erst- und Einmaltäter, der des Gleichklangs von Fertigboxen überdrüssig ist und sich selbst in Design und besserem Klangerzeugen versuchen mag, ist hier gern gesehener Gast. Gerade er kann mit eigener Produktion dem höheren Anspruch an sein Musikmöbel schnell Rechnung tragen, ohne dafür so tief in die Tasche greifen zu müssen wie für fertige Produkte, deren Preis, gerechtfertigt oder nicht, nach oben hin fast offen ist.

Unsere Bausätze haben wir in verschiedene Kategorien eingeteilt, die zwar fließende Grenzen haben, aber dem Leser bei der Orientierung helfen sollen, obwohl sie keine Leistungsklassen darstellen. Eine Klasse wird dabei von den “Spaßboxen” gebildet, deren Aufbau als Fingerübung im Umgang mit Holzwerkstoffen dient. Hier werden vornehmlich Breitbänder oder Coax-Chassis verwendet, die ohne großen Weichenaufwand auskommen, um trotzdem gut zu klingen. Dafür dürfen die Gehäuse ruhig etwas mehr Handarbeit einfordern.

Der Klasse der Einsteigerboxen sind neben anderen unsere “FirstTime”-Bausätze zugeteilt. Diese an der unteren Preisgrenze angesiedelten Sets ermöglichen einen kostengünstigen Einstieg in den Selbstbau von Lautsprechern, verzichten aber nicht auf das Mehr an Klang, was für die aufgewendete Arbeitszeit sicher entschädigt. Als Mehrwege-Konstruktionen verlangen sie natürlich nach Weichenschaltungen, die den Chassis den passenden Frequenzbereich zuweisen. Sie sind dafür konzipiert, Heimkino-Verstärkern auch musikalische Qualitäten zu entlocken, wofür die meisten der dazu empfohlenen "Plastikdosen" völlig ungeeignet sind. Auch preiswerte bis mittelpreisige Stereo-Anlagen kommen als Zuspieler für die “FirstTimer” natürlich in Frage, daher werden sie nicht nur als komplettes Surround-Set vorgestellt.

Wer mehr Geld für seinen Musikgenuss investiert hat, wird in der Aufsteiger-Klasse mit kleinen bis großen Aufbauten bedient. Voraussetzung zur Aufnahme in diese Kategorie ist gute Fertigung und Serientreue, womit eine deutlich geringere Neigung zu Klangfehlern einher geht. Nicht zwingend ist dagegen ein aalglatter Frequenzschrieb, an dem ein Lineal geeicht werden kann. Verschiedenem Hörgeschmack soll hierin ebenso Rechnung getragen werden wie auch dem zweitwichtigstem Thema des Boxenbaus, dem Frauen-Akzeptanz-Faktor, auf Neudeutsch WAF.

Und über allem thront der “Blues”, die Musik die zu Herzen geht und den Zuhörer in seinen Bann zieht. Wie kann eine Klasse besser benannt werden als nach dem Emotionalsten, was die Musik je hervorgebracht hat. Meist besungen wird die zehrende Liebe eines Mannes zu einer Frau und, auch wenn es auf den ersten Blick etwas weit hergeholt erscheint, ein wenig davon verbindet den Zuhörer mit der Wiedergabequalität seiner Boxen. Dass in dieser Kategorie schlechtere Aufnahmen oder Anlagenteile schneller enttarnt werden, kann manchmal enttäuschen, doch dafür entschädigt der Genuss besserer Hard- und Software in besonderem Maße.

Einteilungen in gut oder besser wird es nicht geben, denn viel zu oft haben wir erlebt, dass der eine die gehörte Box überragend, der andere dagegen unerträglich fand. Zum Maßstab für Hörgeschmack werden wir unser eigenes Empfinden nicht erklären, jeder darf sich sein persönliches Urteil selber bilden.

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