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  • #81427
    Tobingers

      Hallo Udo, also würdest du die SB 36 in Wall empfehlen für Front Links, Rechts und Center?

      Ich würde die Lautsprecher von der Breite (35,5cm) und dann natürlich auch Tiefe so anpassen, dass sie genau ins Regal passen.

      Die jetzigen Lautsprecher hab ich zum Hörplatz angewinkelt, weil es sicher meiner Meinung nach besser angehört hat, wäre das hier auch empfehlenswert, dann müsste ich sie noch schmäler bauen?

      Hab mich da auch schon kurz mit FreeCad gespielt, geht ja recht einfach und es werden alle Zuschnitte gleich angepasst 🙂

       

      Gruß

      Tobias

      #80850

      Thema: HP 18 Sub Bauplan

      Moin Community, wie der Titel schon verrät habe ich eine Frage zu einem fast schon historischen Bausatz, auf die ich tro...Moin Community, wie der Titel schon verrät habe ich eine Frage zu einem fast schon historischen Bausatz, auf die ich tro...
      BK78

        Moin Community,
        wie der Titel schon verrät habe ich eine Frage zu einem fast schon historischen Bausatz, auf die ich trotz ausgiebiger Internet Recherche leider keine Antwort finden konnte. Vor langer, langer Zeit habe ich zwei Mystery PA gebaut, die auch jetzt, Jahrzehnte später, noch sehr erfolgreich Partys beschallen. Kurz nach dem Bau der Mysterys besorgte ich mir noch zwei HP 18 Sub Bausätze um das Klangerlebnis zu maximieren. Aus verschiedenen Gründen habe ich die aber bis heute nicht gebaut. Nun beginnt mein Sohn gerade sich für das Thema zu interessieren, da dachte ich das wäre ein guter Anlass die beiden Subs endlich mal zusammen zu bauen. Ein recht einfaches erstes Projekt für das auch schon alles da ist, sogar die Holzzuschnitte. Das einzige was ich nach der langen Zeit leider nicht mehr finden konnte ist der Bauplan. Das Gehäuse an sich ist einfach, aber bei der Positionierung der Streben und des Kanals ich mir nicht mehr sicher. Vielleicht sind meine Holzteile auch doch nicht mehr vollständig. Hat hier vielleicht noch jemand den Bauplan, oder ein paar Bilder vom Aufbau auf denen man die innere Anordnung erkennen kann?

        Vielen Dank und viele Grüße
        Benjamin

         

        #78512
        Sletch

          Hallo Udo

          Das mit dem konvertieren usw hat gut geklappt, die Zuschnitte sind mal geordert.
          Sinn ist rein Optischer natur und ich will mir eventuell die Einfräsung der Laustprecher sparen in der Front. Sprich keine Einfräsung in der 22mm Holzplatte dafür die vorgesetzte Stahlplatte das es trotzdem sauber aussiet. Im bereich vom Hochtöner / Mitteltöner eventuell ein Inlay aus Edelstahl mit geringerer Stärke als Kontrast. Brigt das ein Problem wenn der Lautsprecher nicht eingesetzt ist um die 8mm?

          Ich habe mal schnell einen Plan von der derzeitigen Situation Räumlichkeit gemacht das man sich das besser vorstellen kann.
          was wären gute Zusätzliche Lautsprecher zu den SB285 für das Heimkino? Ich denke 5.2 sollte reichen vorab mal.
          Bin jetzt echt schon gespannt auf den Bausatz.. 🙂

          Beste Grüße
          Andreas

          #78089
          alex_loewer

            Inzwischen sind die meisten Fräsungen gemacht. Im Anhang ein paar Bilder zu den Passproben der Zuschnitte. die SB18 ist eher unspektakulär, aber auf Sub_passprobe_2 sieht man ganz schön meinen Planungsfehler:

            Der Boden sollte direkt unten aufgeshraubt werden. Leider habe ich die Dicke der Seitenteile nicht berücksichtig, also fehlen genau 3.8 cm damit das gehen kann. Zum Glück habe ich in meiner Excel Tabelle auch vergessen den Boden, nachdem er nach unten gewandert ist, aus dem Reflexvolumen herauszurechnen. Somit passt das genau wenn ich den Boden in den Sub einlasse.
            Also wurde der Boden entsprechend gekürzt und ca. 2mm in der Breite getrimmt damit er sich sauber einsetzen lässt. Um einen sauberen Abschluss zu machen, habe ich mir 2.5cm breite Leisten aus einem Reststück 10mm MDF geschnitten und entsprechende Nuten in die Seitenteile der Subs gefräst.

            Außerdem habe ich noch ein Foto von der Passprobe der U_Do 51. Diese wird nicht ganz rechteckig, da ich sie an einen Balken hängen möchte. Auf dem Bild sieht man die LS in der richtigen Ausrichtung – die Schallwand nach unten gerichtet.

            Weichen habe ich inzwischen gelötet und eine der SB18 auch schon auseinandergebaut. Jetzt muss es schnell gehen, mit dem verbleibenden 3.0 Setup muss man doch deutliche Abstriche machen 😀

            #77927
            alex_loewer

              Design Feinschliff abgeschlossen. Es werden 4 Subwoofer mit je einem Chassis. Vom Design habe ich mich für schlichtes schwarzes MDF entschieden. Die Holzzuschnitte sind auch bereits da und warten gespannt auf die Weiterverarbeitung. Holzzuschnitte sollte man nicht spät in der Nacht bestellen, sonst stimmen nicht alle Maße zu 100% mit der Planung überein, aber mit ein bisschen Kreativität, einer Kappsäge und ein paar Fräsern wird am Ende alles zusammen passen.

              Ebenso bereits eingetroffen sind die U_Do 51. Bald gibts auch erste Bilder vom Rohaufbau.

              #72257

              Thema: kleines Heimkino Schritt für Schritt – SB 12-8 und SB 24 Center als Anfang

              Ich lese schon eine geraume Zeit mit, nun soll hier ein erster Baubericht folgen. Doch erstmal ein Dank an Udo und Euch ...Ich lese schon eine geraume Zeit mit, nun soll hier ein erster Baubericht folgen. Doch erstmal ein Dank an Udo und Euch ...
              Christian Svenson

                Ich lese schon eine geraume Zeit mit, nun soll hier ein erster Baubericht folgen. Doch erstmal ein Dank an Udo und Euch Böxlebauer für zahlreiche Anregungen und Ideen, die letztlich mein uraltes Hobby wiederbelebt haben (die letzten Boxen habe ich wahrscheinlich vor 20 Jahren gebaut…).

                Nachdem ein neuer Fernseher angeschafft werden musste, dauerte es nicht lang, bis Stimmen aus der Familie (nicht nur meine eigene) laut wurden und Surround-Sound forderten. Gleichzeitig waren uns ein paar Schallplatten zugeflogen, so dass ich einen älteren Dual CS505 besorgt und aufgemöbelt habe. Fehlte nun nur noch ein neuer Verstärker, bei dem die Wahl nach ausgiebiger Beratung beim Hifi-Händler vor Ort auf den Denon AVR-S760H fiel.

                Nach – wie eingangs bereits erwähnt – längerem Mitlesen auf dieser Website, war zumindest schnell klar, dass “SB-” in der Typenbezeichnung stehen würde. Aufgrund der Wohnsituation (Altbau-Etagenwohnung mit 20m2 Wohnzimmer) fiel die Wahl auf die SB 12-8 als Rear und den SB24 Center als … na ja, Center. Wenn hier Filme geschaut werden, passiert das mit überschaubaren Pegeln, damit die Nachbarn nicht regelmäßig statt auf ein Glas Wein auf ein ernstes Wörtchen vorbeikommen müssen.

                Für die Mains habe ich mich noch nicht abschließend entschieden, ich gebe mir bis zum Sommer Zeit – bzw. komme ich vorher sowieso nicht zum Bauen. Aktuell spielen hier noch zwei Tannoy Reveal aus vergangenen Homestudiotagen. Zur Wahl stehen mehrere Optionen: SB 36 so modifiziert, dass sie auf der TV-Bank stehen können und der Hochtöner dabei auf Ohrhöhe kommt (also ca. 75 cm hoch und entsprechend tiefer), SB30 Center als Main  SB 15 ACL  in der “Marcel-Version” – also gefaltet und daher nicht so hoch wie das Original. Von allen drei Varianten erhoffe ich mir, dass sie in das optische und klangliche Gesamtbild passen und den Spagat zwischen Musikhören im klassischen 2.0-Format und den “alltäglichen” Filmgenuss bei moderaten Lautstärken auch ohne Subwoofer schaffen. Ein Sub bleibt eine Option für die Zukunft, aber immer mit einem Blick auf den Hausfrieden ;-).

                Die größten Modifikationen mussten die SB 12 über sich ergehen lassen. Das Sofa steht direkt an der Rückwand, die Rears müssen daher eingedreht werden bei möglichst geringem Wandabstand. In vollem Bewusstsein, dass Änderungen an der Lautsprechergeometrie zumindest im Bereich des Hochtöners bedeutende Auswirkungen auf Frequenzgang und Abstrahlverhalten haben können, habe ich mich entschieden, die Boxen als “Wedge” zu bauen und den durch die Schräge bedingten Volumenverlust durch mehr Höhe und etwas mehr Breite (2cm) zu kompensieren. Dass die wandnahe Aufstellung dabei auch seinen Einfluss auf den Tief-Mitteltonbereich haben würde, musste ich ebenfalls als Kompromiss hinnehmen. Ich würde im Schlaf nicht darauf kommen, Udo zu bitten, die Weiche zu modifizieren – und ich selbst kann das schlicht nicht. Da der AVR aber die Lautsprecher eh Einmessen würde und es sich “nur” um die Rears handelt, habe ich die Augen feste zugekniffen. Der Center dagegen wird strikt nach Bauvorschlag gebaut.

                Der Bericht aus dem Bastelkeller

                Gehäuse: Bei der Schallwand gibt es wenig Besonderes zu berichten – Ausfräsungen mit Fräszirkel, Lautsprecherausschnitt dann mit einer stufenlos einstellbaren Lochkreissäge hergestellt. Für die Aussparungen für die Lötfahnen des Hochtöners habe ich zu Raspel und Feile gegriffen. Die Ränder links und rechts habe ich mit einem Abrundfräser bearbeitet. Diese Entscheidung war optisch bedingt, etwaige Vorteile beim Thema Kantendiffraktion nehme ich wohlwollend tolerierend hin :-).

                Nach einigem Probieren waren die Gehäusegeometrie und somit die Zuschnittliste festgelegt. Die Schräge im hinteren Bereich würde gleichzeitig die Aufhängen an der Wand ermöglichen. Dabei ist die Rückwand leicht nach innen versetzt, so dass eine eine Art keilförmige Schiene entsteht, für die ich dann als Aufhängung einfach ein links und rechts mit 45° abgeschrägtes Brett verwenden konnte. Dummerweise passte das von Udo mitgelieferte Terminal nicht in die Rückwand, daher habe ich ein kleineres Anschlussfeld verwenden müssen. Ich weiß nicht, wie mir dieser Fehler passieren konnte, ich vermesse mich sonst NIE ;-).

                Im Nachhinein hätte ich die Lautsprecher noch stärker anwinkeln können, wenn man in der Mitte des Sofas sitzt, ist man schon recht stark off-axis.

                Finish: Das Gehäuse selbst habe ich grundiert und dann mit Möbelfolie beklebt. Ja, ich hätte gern lieber Furnier verwendet. Dagegen sprach aber, dass ich mit Furnier noch nicht gearbeitet habe und ein Blick in den Kalender vermuten ließ, dass sich der Zeitpunkt der Fertigstellung der Lautsprecher nicht mit meiner mir angeborenen Ungeduld würde vereinbaren lassen. Die Schallwand wiederum wollte ich weiß glänzend lackieren. Hier hatte ich einfach ein bisschen mehr Halbwissen angehäuft, so dass ich optimistisch war, dass ich hier ein verwertbares Ergebnis würde erzielen können. Die in den Bildern zu erkennende Oberfläche ergab sich durch zwei Schichten MDF Grundierung, 3 Schichten Weißlack gerollt, 2 Schichten Weißlack aus der Dose und 2 (oder waren es 3? hab ich vergessen) Schichten Klarlack Hochglanz. Ich wollte nicht komplett sprühen, daher die ersten Schichten gerollt. Stets Zwischenschliffe mit zunehmend feinerer Körnung (400-1200). Abschließend mit 2000er Papier kleinere Staubeinschlüsse weggeschliffen, dann mit Exzenterschleifer, Polieraufsatz und Autopolitur so weit auf Glanz poliert, wie es mir möglich war.

                Der Rest: war kein Voodoo, Weiche auf- und eingebaut, Schallwand aufgeleimt, Lautsprecher rein – und fertig.

                Beim Center war der Aufbau natürlich wesentlich leichter, Holz nach vorheriger Anpassung der Abmessungen auf Gehrung gesägt, zusammengeleimt, grundiert und Folie drauf. Die Schallwand habe ich analog zu den Rears bearbeitet. Hier fehlen leider Bilder von der Fertigstellung – das muss ich Eurer Fantasie überlassen. Sobald alle Lautsprecher am Start sind und auch die letzten optischen Optimierungen im Wohnzimmer stattgefunden haben, werde ich diesen Bericht mit Text und Bildern vervollständigen.

                 

                #71810
                Knutbox

                  Hallo,

                  Da muss ich doch gleich brüderlich ins selbe Horn blasen. Die Grundidee ist nachvollziehbar. Aber die groben Eckpunkte passen schon nicht. Und die bestehende Box zersägen o.ä. ist zwar machbar, aber letztendlich Quatsch. Da berechne dir lieber deine Traumbox, hol dir den Zuschnitt im Baumarkt und bestell Weiche und Front bei Udo. Verbleibendes Restrisiko wäre ungenauer Zuschnitt. Aber den kannst du ja nachmessen und bei Abweichungen nachbessern lassen. Der Rest ist dann gar nicht mehr schwer.

                  Ach ja, die hier gibt es ja auch noch:

                  https://lautsprecherbau.info/de/

                  Viel Erfolg beim Grübeln.

                  Chris

                  #70216
                  Peterfranzjosef

                    Guten Morgen zusammen,

                    Ich komme auf rund 17m² Grundfläche für das Büro.

                    Ich bin zwar auch Bassliebhaber, würde aber vorsichtig sein mit 4x 20cm Bässen bei der Grundfläche,  dem Zuschnitt des Büros und der resultierenden Aufstellungssituation.

                    Ich würde eine Nummer kleiner, U_Do 53 bzw. SB 85 nehmen.  Oder auch eine andere 3-Weg Box mit 20ziger Bass. Eventuell auch die SB36/3.

                    Ich habe eine ähnliche Sitzposition im Computerzimmer (4Zoll Breitbänder und ein 20ziger Sub) mit noch weniger Abstand zur Rückwand (Schiebetürenschrank) und den entstehenden Reflexionen. Schranktür auf schon wirds deutlicher besser. (luftiger und räumlicher)

                    Am besten mal die JBL überprüfen welche TMT drin sind. Mit jedem gleichgroßen Udo Lautsprecher wird´s allemal deutlich besser werden.

                    Ansonsten muss es Dir gefallen und passen.

                    Viel Spass

                    Peter

                     

                     

                     

                    #68327

                    Als Antwort auf: U_Do 53 als Erstlingswerk

                    Alex

                      Jedenfalls hatte ich nun auch gleich Material für Probeölungen. Also direkt Hartwachsöl schwarz aufgetragen und eine Variante nach 20 min mit Schleifpad bearbeitet, die andere einfach trocknen lassen. Bin noch unschlüssig was mir besser gefällt.

                      Auffällig jedenfalls: Beim ungepaddeten Brett sind 3 Risse im Furnier entstanden (Auf den Fotos schlecht zu erkennen). Woran da liegt erschließt sich mir jedoch nicht so recht. Vielleicht liegts daran, dass ich mir für die Aktion ein sonniges Plätzchen gesucht hatte und die Bretter auch in der Sonne getrocknet sind? Any ideas?

                      Jedenfalls sollten morgen die Holzzuschnitte ankommen, dann kanns demnächst so richtig losgehen 🙂

                      Frage noch für den finalen Zusammenbau, nachdem die Löterei nun sicher nicht mein Hobby wird:

                      Spricht irgendwas dagegen, die Kabel per Kabelschuhe mit den Terminals und Chassis zu verbinden? Schlechterer Übergangswiderstand vermutlich, aber ist das überhaupt hör- oder messbar?

                      #68209

                      Als Antwort auf: U_Do 53 als Erstlingswerk

                      Alex

                        Für die zweite wähle ich dennoch eine etwas andere Strategie: Erst werden alle Bauteile aufgeklebt und dann verlötet. Ging mir so besser von der Hand.

                        Gleich noch beschriftet wo welche Kabel hinkommen – muss ich später nicht mehr Schaltplan lesen.

                        Beim Anlöten der Kabel wäre dann eine Löthilfe (Dritte Hand) oft hilfreich gewesen. Definitiv etwas über dessen Anschaffung ich mir Gedanken machen werde…

                        Die Holzzuschnitte lassen leider noch auf sich warten, dafür kam das Furnier gestern an. Nächste Schritte also Probefurnieren und Probefräsen.

                        #68159

                        Thema: U_Do 53 als Erstlingswerk

                        Hallo zusammen, Ich bin noch völlig neu im Thema "Lautsprecherbau", daher habe ich mich für den Anfang für einen günsti...Hallo zusammen, Ich bin noch völlig neu im Thema "Lautsprecherbau", daher habe ich mich für den Anfang für einen günsti...
                        Alex

                          Hallo zusammen,

                          Ich bin noch völlig neu im Thema “Lautsprecherbau”, daher habe ich mich für den Anfang für einen günstigeren Bausatz entschieden. 3-Wege solltens dann doch sein, daher fiel die Wahl auf U_Do 53.

                          Also erstmal Bausatz und Holzzuschnitt bestellt – wie vermutlich üblich, kam mit der e-Mail von Udo gleich die Bitte mit einen Baubericht zu verfassen.

                          Da ich selbst die Bau-Dokus im Forum (nicht zuletzt wegen der aufkommenden Diskussionen) noch lieber gelesen habe als die reinen Berichte, starte ich einfach mal hier. Wer weiß, vllt wird daraus dann doch noch ein richtiger Baubericht.

                          Vorrangig geht’s mir erstmal darum, erste Erfahrungen im Selbstbau zu machen, um meine handwerkliches Geschick und meine Motivation zu testen 😉 Vermutlich lege ich dann irgendwann eine Klasse höher nach.

                          Holzzuschnitt habe ich genau wie im Plan bestellt – wird also stumpf zusammengeleimt. Fugenleim soll ja hier das Mittel der Wahl sein. Zwingen sind einige vorhanden, sollten ja aber nicht unbedingt benötigt werden.

                          Unschlüssig bin ich noch bei der Frage Lack oder Furnier. Da die einhellige Meinung zu sein scheint, dass Furnier einfacher ist werd ich vermutlich erstmal nicht lackieren (auch wenn dadurch gerundete oder gefaste Kanten erstmal raus sind).

                          Birke (passend zum Ikea-Mobilar) oder Eiche dunkel geölt (passend zum Parkett) – wohl auch eher letzteres.

                          Auch wenn ichs kaum erwarten kann, die neue Makita-Fräse auszuprobieren, wird wohl erst geklebt und furniert, damit ich mir das nachträglich ausschneiden des Furniers für die Chassis erspare. Geölt wird dann aber am Besten erst nach dem Fräsen, richtig?

                          Zur Elektronik: Meine letzten Lötversuche liegen 20 Jahre zurück und wären nur so semi-erfolgreich. Trotzdem hab ich die Weiche nicht fertig aufgebaut bestellt – ich will ja lernen. Bin gespannt wie das klappt.

                          Bilder gibt’s noch keine – warte noch auf Lieferung von Udo und vom Holzzuschnitt. Je nachdem was  zuerst ankommt, wird dann erst gelötet oder erst geklebt. Bin mal gespannt, wie lange sich das Projekt hinzieht (Viele Hobbies, wenig Zeit…)

                          Falls jemand an dieser Stelle schon Tipps hat (oder Dos bzw Don’ts) – gerne her damit…

                           

                          #66799
                          qwertl

                            Hallo Gipsohr,

                            zum Ende des Tages eine kurze Rückmeldung. Ziel war ja eine schnelle und trotzdem schöne (liegt natürlich immer im Auge des Betrachters) Box zusammenzuzimmern. Letztlich gab es an allen Ecken kleine Bugs.

                            Falschen Material (kein MDF), falsche Maße, mehrfach den Fräßzirkel nicht arretiert…viel zu wenig Hände um die ganze Kiste samt den 3 Teilern gleichzeitig auf Gehrung zusammenzuleimen… eben alles das was so passiert wenn man sich sicher ist zu wissen was man tut.

                            Aber: Der Lautsprecher ist bis auf das Bassreflexrohr fertig! Und zwar keine braune MDF Kiste, sondern mit mattschwarzer Oberfläche (allerdings mit Kontrastkanten), die ich persönlich nicht ganz schlecht finde, weißes Material gabs leider nicht.

                            Kosten: Gering – 8€ Ikea Restekiste

                            Zeitaufwand: Gering für alles inklusiv, da ich gestern eine Stunde Zuschnittzeit hatte und heute alles fertig ist UND ich heute morgen um 11 erstmal im Baumarkt war um Farbe mischen zu lassen um die Küche komplett zu streichen. Das war der deutlich längere Part heute. Insofern geb ich 5 von 5 Sternen für den Zeitaufwand.

                            Bild unten, die ACLs auf den Spendergehäusen. Ich denke an nen Baubericht geb ich mich bei Gelegenheit. Bilder hab ich immer mal wieder gemacht.

                            Schönen Sonntag,

                            T.

                            #66775
                            qwertl

                              So, nochmal ich und der Hintergrund zu meinem Edit:

                              Ich bin ganz offensichtlich ein Idiot und habe beim Teilezuschnitt versagt… eigentlich hat es eher total gut geklappt und wenn ich im Vorfeld die Stärke meines Materials richtig ermittelt hätte wäre ich gerade top zufrieden.

                              Mein neues Problem also:

                              Ich Depp habe die Kiste zu klein gebaut, da mein Material 14,5mm stark ist, und ich mit 10mm gerechnet habe. Mist!!! Mal eben neu machen kann ich gerade auch nicht, da ich testweise eine beschichtete Ikea Resteplatte verwendet habe und natürlich nur noch eine im Regal stand. Zudem hab ich natürlich alles komplett auf Gehrung geschnitten und könnte mir echt in den A*****h beißen.

                              Nun denn, die genauen Maße des Bassreflexschlitzes kann ich mir also wohl eh schenken, da die Kiste insgesamt ca. 1,2L Bruttovolumen (also Innenbretter mal nicht mitgerechnet) verloren hat.

                              Trotzdem werde ich das wohl zusammenbauen, da ich es ja nun schon geschnitten habe und es auch ein bisschen um den Versuch mit der beschichteten Platte geht.

                              Klanglich kann ich das wohl auch eher als Experiment sehen, da es hier ja um eine prozentual betrachtet schon eher gravierendere Volumenänderung (mindestens 15%) geht?

                              Auf jeden Fall würde ich jetzt auf jeden Fall auf ein Bassreflexrohr wechseln.

                              Genervte Grüße aber manchmal ist das eben so…

                              T.

                               

                              Attachments:
                              #65577
                              Tidle

                                Die Bausätze sollen die Tage kommen und Holz (Mdf 22mm, im Zuschnitt, hoffentlich maßhaltig) ist auch schon besorgt =)

                                Gibt es noch essentielle Hinweise von den Erfahrenen Boxenbauern?

                                Mein Plan ist:

                                1) Alles auf Gehrung sägen, was gar nicht so leicht wird, denn die großen 1,05m langen Bretter muss ich dann mit Handkreissäge und Führungsschiene machen, der Rest geht an der Kappsäge oder Tischkreissäge, habe mir dafür extra einen digitalen Winkelmesser besorgt, in der Hoffnung es wird möglichst genau. Rest muss eben gespachtelt/geschliffen werden.

                                2) alles verleimen, habe dafür den Ponal Fugenleim gekauft. Werde alles mit klebeband fixieren und dann verkleben, in der Hoffnung es verrutscht nicht. Habe auch einen Kopusspanner. Bräcuhte aber an sich eher 2-3 dafür. Verdübelt/verschraubt wird hier nichts.

                                3) Die Front hab ich Fräsen lassen von Udo, da sollte es also keine Probleme geben. Hinten noch ein Ausschnitt für die Anschlüsse. Ebenso die Weiche wurde mitbestellt. Alles rein, samt Dämmaterial.

                                4) Danach wird mit Stoffwalze lackiert. Erst Multigrund, danach Mattweiß, nichts spektakuläres, die Form wird ebenso einfach, quadratisch, praktisch gut.

                                5) Chassis und Anschlssbox rein und dann ist gut.

                                6) Probehören =) …. bzw. Einspielen (lassen).

                                 

                                Also Setup würde i mir jetzt den AVR X4400 kaufen und an dessen Front PreOuts einen guten Stereo Verstärker packen. Da bin ich allerdings völlig aufgeschmissen. Gibt es hier Empfehlungen? Was macht Preis/Leistungsmäßig am meisten sinn?

                                 

                                Lg

                                 

                                 

                                #65573

                                Thema: Gehäuse auf Vollgehrung verleimen

                                Guten Abend zusammen, ich habe mir für mein neues Projekt (BelAir 92 Doppel 9) von Fa. Thomaier den Holzzuschnitt auf V...Guten Abend zusammen, ich habe mir für mein neues Projekt (BelAir 92 Doppel 9) von Fa. Thomaier den Holzzuschnitt auf V...
                                Philipp Töpfer

                                  Guten Abend zusammen,

                                  ich habe mir für mein neues Projekt (BelAir 92 Doppel 9) von Fa. Thomaier den Holzzuschnitt auf Vollgehrung fertigen lassen und möchte diesen mit der Klappmethode und passendem Klebeband in mehreren Schritten zusammenbauen.

                                  In welcher Reihenfolge würdet ihr vorgehen?
                                  Ich habe vor auf einer Seitenwand liegend erst den Boden und Deckel “anzuklappen” und diese dann über die Länge dann mit Klebeband zu “verspannen”. Danach würde ich diesen Körper wiederum auf die Seite legen und nacheinander Schallwand und Rückwand einsetzen.

                                  Oder muss ich unbedingt alles gleichzeitig zusammenklappen? Dann wird sicherlich das Umdrehen nach Aufbringen des Klebebandes sportlich…

                                  Ich freue mich über eure Meinungen und Hilfestellungen dazu.

                                  Gruß
                                  PHilipp

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