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Blutiger Anfänger baut eine GranDuetta

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    Beiträge
    • #62474
      TimWillsWissen

      Liebe Forumsgemeinde,

       

      Nach vielen Monaten des Wartens beginnt bei mir bald der Bau der GranDuetta!

      Da ich bisher erst 2 kleine Lautsprecher gebaut habe (SB18 & Quickly), wird dies also eine ziemliche Herausforderung fuer mich, auf die ich mich aber SEHR freue! Im Spirit des Forums dachte ich mir ich teile dies mit Euch und koennte auch den ein oder anderen Rat erfragen vor und waehrend der Bauphase. Vielleicht ist dies auch hilfreich fuer den ein oder anderen Neuling, der noch nicht so viel Erfahrung hat und an meinen Fehlern und warren Gedankengaengen lernen kann. Ich merke immer wieder, wie ich aus Baudokumentationen und Magazinartikeln viel lerne, aber manchmal mehr Detail und an einem Ort wuensche, also einen Bau eines blutigen Anfaengers von A (Planung) bis Z (fertige Box).

       

      Ich bin gerade in der Planungsphase. Habe mich mit mir noch auf kein Design einigen koennen, aber tendiere immer mehr zu dem bekannten TTMHM Design aus MDF verleimt auf Stoss mit mittel hell/dunklen Funieren bestueckt.  Gerne dazu spaeter mehr.

      Was aber jetzt recht zeit-sensitiv ist, ist das ich noch etwas Werkzeug kaufen muss und wuerde hier gerne um euren Rat fragen. Ich moechte keinen billigen Mist kaufen (wer billig kauft, kauft 2 mal), jedoch moechte ich ungerne 500Euro fuer JEDES Geraet ausgeben, wenn ich es vermutlich sehr selten nutzen werde nachdem die Lautsprecher gebaut sind.

       

      Hier meine Liste von dem was ich plane noch zu kaufen/brauchen:

      • Exzenterschleifer
        • Mein grosses Fragezeichen. Nach langem Googlen und stoebern in den Foren emfpiehlt jeder was anderes. Wo sich alle einig sind, ist das Mirka tolle Schleifer macht, die aber auch sehr sehr teuer sind.
        • Fragen
          • Was waere hier eurer Meinung nach ein sinnvoller Kompromiss aus Qualitaet, Abtrag und Preis?
          • Heute ist bis Ende des Tages noch PrimeDay, waere der hier was?
      • Schleifpapier (Wuerth?)
          <li style=“list-style-type: none;“>
        • Leute empfehlen besonders hochwertiges Schleifpapier zu kaufen und das vom Baumarkt zu vermeiden, damit es keinen Papierbruch gibt oder Kratzer auf dem Holz. Hier wurde oefters zu Wuerth geraten.
        • Fragen:
          • Was ratet ihr Ihr?
          • Und kann ich die meisten Schleifpapier auf jeden beliebigen Schleifer setzen? Oder sind die Marken nicht miteinander komptaibel?

       

      • Akkuschrauber (evtl. Akkubohrschrauber fuer andere Arbeiten an der Betonwand)
        • Ich habe eine 40-jaehrige Bohrmaschine AEG SBE-420 RL Link mit Bohrhammereinstellung von meinem Vater und einen ganz einfacher Handakkuschrauber, jedoch keinen ‘richtigen’ Akkuschrauber. Ich weiss nicht, ob die Bohrmaschine durch die Wand kommt. Und bis ich einen Leitungssucher gekauft habe, werde ich sie nicht testen, da mir der Grundriss/Bauplan von der Hausverwaltung verwehrt bleibt. Da ich demnaechst noch Akkustikabsorber und Bilder an meinen massiven Betonwaenden aufhaengen will, waere es vielleicht sinnvoll was staerkeres zu kaufen damit ich nicht auch noch einen extra Bohrhammer kaufen muss. In jedem Fall verstehe ich, dass ein 18v Geraet mit mind. 1aH akku sinnvoll ist.
          • Fragen:
            • Macht es Sinn einen staerkeren Akkubohrhammer zu kaufen um dann nauch durch Beton gehen zu koennen?
            • Oder macht es mehr Sinn einen Borhammer separate zu kaufen/zu leihen?
            • Welche Akku(bohr)schrauber wuerdet ihr empfehlen?
      • Werkbank
          <li style=“list-style-type: none;“>
        • Da ich alles auf dem leeren Balkon bauen werde, gehe ich davon aus, dass ich nicht alles auf dem Boden machen kann. Sondern vermutlich eine geeignete Werkbank die ich auch wieder abbauen und in meinem kleinen Kellerabteil verstauen kann. Sie sollte die 60kg Schweren GD Gehaeuse tragen koennen und die Nutzung von Schraubzwingen erlauben – idealerweise wo man die Schraubzwinge durch ein Loch sinken lassen kann.
          • Fragen:
            • Ist eine Werkbank hierfuer zwingend notwendig?
            • Welcher Art von Werkbank wuerdet ihr empfehlen?
      • Grosse Schraubzwingen?
        • Bin nicht sicher ob noetig. Ich habe grosse Zurrgurte gekauft fuer die Gehause, aber fuer das Fraesen der Front werde ich sicherlich die Front auf die Werkbank fixieren muessen. Die bisherigen Schraubzwingen sind nur so 20cm gross. Was meint ihr?

       

      Bereits vorhandenes Werkzeug

      • Regelbare Loetstation
      • Bohrmaschine (AEG SBE-420 RL)
      • Parkett-Leim
      • Handschleifkloetze
      • Feile
      • Baby Akkuschrauber
      • Spanngurte
      • Kleine Schraubzwingen
      • GrandDuetta Bausatz

       

      Vielen Dank schon mal und bester Gruss aus der Schwiiz,

      Tim.

    • #62479
      Adi

      Sali Tim

      I welem Kanton bisch dehäi? I chume uus dr Zentralschwiiz.

      Bezüglich Werkzeug habe ich als Schreiner klare vorstellungen: Alles  nur Profigeräte kaufen.😆 Aber für den einmalgebrauch ist das halt schon rausgeschmissenes Geld. Bohrhammer würde ich nach Möglichkeit nur wenn man ihn braucht ausleihen. Und Akkuschrauber reicht meiner Erfahrung nach ein 12 bis 18Volt Gerät. Zu den Exzenterschleifer sag ich nichts, denn unsere laufen mit Pressluft. Wichtig ist, dass die Lochung im Schleifpapier mit der Lochung des Schleifgeräts übereinstimmt. Damit die Staubabsaugung funktioniert. Werkbank? Zwei STABIELE Böcke und ne 30er Spanplatte drauf, fertig. Zwingen kann man vielleicht beim Schreiner des Vertrauens ausleihen.

      Gruss Adi

    • #62480
      Joerg

      Hallo
      Das sind ja eine Menge an Fragen, die aber schwierig zu beantworten sind. Zu dem Exzenterschleifer kann ich sagen ein Bekannter von mir hat auch einen von Bosch und ist damit sehr zufriedn.Du hast Betonwände wohnst Du in einem Bunker?? Zu der Bohrmaschine kann ich so nichts sagen ich würde es einfach ausprobieren und wenn kannst Du dir auch einen Bohrhammer ausleihen. Für die LS benötigt man ansich nicht viel Werkzeug die Spannlänge einer Zwinge hat keinen grossen Einfluß auf die Spannkraft wenn die 20er reicht um Dein Werstück zu spannen ist das doch ok. Ansosten würde ich ers einmal anfangen dann siehst Du selbst am besten ob Du mit Deinen Mittel zurecht kommst. Du kannst aber auch die hier gezeigten Baudokumentationen ansehen dort siest Du was ander so für Werzeug haben.
      Ich muss gestehen das ich Tischler bin und mich manchmal wunder was hier alles so gefragt wird aber das ist ok. Ich kann Dir nur einen Tipp mit geben vergiss nicht Dich zu schützen was Du auf jeden Fall benötigst ist Deine persönliche Schutzausrüstung Gehörschutz, Schutzbrille und Feinstaubmaske und Maschinen mit den Du sicher arbeiten kannst fang erst garnicht an irgendetwas abzubauen da es ja eh nur stört gewöhne Dich von Anfang an sicher zu Arbeiten, glaub mir ich habe da schon einige unschöne Dinge gesehen..
      Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen ups soviel wollte ich garnicht schreiben
      Ich wünsche Dir viel spaß und Erfolg mit Deinem Projekt
      Gruß Jörg

    • #62481
      ThomasKleineberg

      Hallo Tim,

      Dann mal die dritte Tischler Meinung. Die blauen Bosch sind eigentlich für den Hausgebrauch ganz gut. Mirka ist da am obersten Ende der Nahrungskette. Auch mit ner alten Bohrmaschine wirst du handelsübliche Löcher in Beton bekommen. Makita hat ein gutes Preis Leistung Verhältnis. Die größte Hürde wird das Fräsen der Schallwand sein, da brauchst du ne Oberfräse. Die kannst du beim Maschinenverleih oder beim örtlichen Schreiner mal leihen. Probebretter machen, bis du dich sicher fühlst.

      Wird schon.

      LG Thomas

    • #62482
      MartinK

      Moin Tim.
      Ich benutze semiprofessionell überwiegend 18V-Akkugeräte von Ma..ta. Damit bist Du solide und verhältnismäßig günstig versorgt. Es gibt ganze Sets..Einziger Nachteil ist das Gewicht mit Akku. Brauchst ein weiteres Gerät, einfach eines ihne Akku/Ladegerät dazukaufen. Der älteste Akku hält schon 11 Jahre. Hände weg von China-Akkus.
      Gruß Martin

    • #62484
      Sparky

      Guten Abend Tim,

      GrandDuetta? Hab ich die Widerverfügbarkeit der Eton Hexacone Serie verpasst oder hast Du den Bausatz schon länger daheim herum liegen? Wie dem auch sei, selbst diesen Lautsprecher besitzend, kann ich Dir sagen, den sich anzuhören macht definitiv mehr Spaß, als sich die Einzelteile anzusehen,
      somit ist der Plan, ihn zu bauen, schon mal gut.

      Mit dem Werkzeug, das ist so eine Sache. Privat habe ich kaum gutes da und improvisiere oft, wenn ich mal was Gutes brauche, könnte ich aber auf den Betrieb zurück greifen.
      Dort haben wir z.B. zwei Abranet Mirka Exzenterschleifer in der Lackierung und wenn ich nen Bohrhammer bräuchte, nähme ich mir die dicke Makita mit, die hab selbst ich auf der Baustelle schon ein paar Meter Stahlbeton fressen lassen beim Maschinen anbohren.

      So etwas würde ich mir aber nie privat kaufen, viel zu teuer.
      Ich habe ein paar Werkzeuge wie ne Schlagbohrmaschine und Stichsäge und so aus dem Baumarkt, nichts dolles, es reicht aber für Gelegenheitsarbeiten. Bei Akku-Geräten ist ja mittlerweile die Philosophie, dass ein Hersteller einen Akku und diverse Geräte anbietet. Habe einen kleinen Schwingschleifer von Worx und nen (klingt albern) Akku-Minihochdruckreiniger von denen. der ist aber praktisch, um nach ner Runde Moped fahren die Fliegen von der Maschine abzusprühen.

      Ansonsten hab ich tatsächlich eher Handwerkzeuge da wie Hobel, Zugsäge und so.
      Das Bügeleisen zum Furnieren zähle ich mal nicht als Werkzeug 😉
      Und die Gehäuse hab ich sogar ohne alles verleimt, einfach Getränkekästen und anderes schweres Zeug drauf gestellt und die Lautsprecher komplett auf dem Fußboden gebaut. Improvisation ist alles.

      Ich würde Dir also raten: Bevor Du nun eine halbe Werkstatt kaufst, überlege Dir, wie Du die Lautsprecher bauen willst, also was Du brauchst alles. Dann überlege, ob Du für ein entsprechendes Werkzeug über dieses Projekt hinaus überhaupt eine Anwendung hast. Wenn ja, lohnt sich eventuell ein Gutes. Wenn nicht, schau ob es Alternativen gibt (Improvisation) oder ob Du jemanden kennst, der solch ein Werkzeug hat und es Dir leihen kann. Denn es ist so: Jeder Handwerker wird Dir bestätigen, dass eine Arbeit einfacher und besser gelingt, wenn Du ein gescheites Werkzeug dafür hast. Dein Geldbeutel wiederum wird Dir  danken, wenn Du nicht hunderte Euro für Werkzeuge ausgibst, die man dann nur einmal nutzt und dann im Keller verschwinden.

       

      Gruß,
      -Sparky

       

      P.S. Franken, nicht Euro 😉

    • #62486
      n8flieger

      Moin Tim,

      ich gebe auch mal meinen Senf dazu.

      Einzig eine Oberfräse (Bosch grün) hab ich mir vor Jahren gekauft (alles andere war bei Vaddern vorhanden). Das ist für mich eines der wichtigsten Werkzeuge. Löcher für Lautsprecher und überstehende Bretter bündig aussehen lassen ist meiner Meinung nach sehr nützlich.

      Wenn ich mir nun Werkzeug anschaffen müsste, würde ich auch auf Akkugeräte aus einem Haus setzen. Mein Bruder hat alles mögliche von Makita. Aber auch andere Mütter haben schöne Töchter.

      Mit Holz vom Baumarkt und auch Werkzeug einschließlich Schleifpapier bin ich bisher gut gefahren.

      Schaust du in meinen Bericht, wirst du sehen, es braucht nicht viel. Ich hab mir allerdings das Holz damals vom örtlichen Schreiner sägen lassen.

      Einfach anfangen! Viel Erfolg und einen frohen Bau.

      Grüße Enrico

    • #62487
      3picDermis

      Moin Tim,

      Hast du schonmal geguckt, ob es in deiner Stadt evtl. einen Makerspace oder ähnliche Gemeinschaftswerkstädten gibt? Sich da anzumelden, wäre wahrscheinlich günstiger als sich alle Werkzeuge anzuschaffen. Vor allem, wenn du die Sachen danach nur selten nutzt.

    • #62494
      TimWillsWissen

      Hallo miteinander!

      Vielen Dank fuer die vielen und hilfreichen Antworten!

       

      @Adi

      Sali Adi,

      Ich darf nun den grossraum Zürich seit knapp 2 Jahren mein Daheim nennen und öfters in Bern aufgrund der Arbeit. Mundart verstehe ich fliessend, sprechen ist noch etwas schwer 🙂 Das mit den Böcken und der Spanplatte ist ne super Idee. Ich dachte das dies vielleicht wackelig wird, wenn die Platte nicht so fixiert ist, aber das könnte reichen durch das Eigengewicht der Platte. Ich gucke mal was der Baumarkt so hat. Ich glaube auch, dass 12V für meine Zwecke reichen sollten, nur wenn er eben Bohrhammerfunktion bräuchte, dann wären vermutlich 18V schon besser.

      @Jörg:

      Lustig, dass Du Bunker sagst. In der Schweiz haben die meisten älteren Häuser einen Luftschutzkeller (wir auch) mit einer Bunkertür, die man nur mit Mühe als erwachsener Mann bewegen kann. Aber in der Tat, hat mein Wohnzimmer eine massive Betonwand, die meine Bude von der des Nachbarn trennt. Und 10m lang (daher auch so krasse Reflexionen die mich meine DIY Absorber haben bauen lassen). Bohrhammer ausleihen habe ich sogar was gefunden beim Baumarkt ein paar Dörfer weiter, geht sogar preislich – nur wenn ich nicht alles an einem WE mache, dann geht es auch ins Geld. Oft sind diese Ausleihgeschichte bei Händlern halt so teuer, dass man sich ab 1-2 Tage Miete, das Gerät gleich selber kaufen kann. Handwerker/Tischler Freunde habe ich hier leider noch keine wo ich so was einfach mal borgen könnte. Aber ja, es wäre definitiv eine Option, sodass auch ein günstigerer Akkusbohrschrauber reichen sollte.

      Bezüglich Schraubzwinge, die könnten reichen wenn ich die Spanplattenkonstruktion nehme, wo ich keine grossen Längen überwinden muss. Die GD Gehäuse sollte ich auch noch ohne grossen Druck geklebt bekommen, oder eben dann mit den vorhanden Spanngurten.

      Was Schutz angeht, absolut! Das hatte ich vergessen auf die Liste zu schreiben. Hast du da konkrete Produkte oder Arten von Schutzmasken, die du emfphelen kannst? Reichen Ohropax, oder muss es ein voller Ohrschutz mit Bügel sein? Und bezüglich Maske, würde sowas reichen?

      Schutzmaske Beispiel

      @ThomasKleineberg:
      Dein Wort in Gottes Ohr – was das Loch in der Betonwand angeht 🙂 Also, dann probiere ich es erstmal so mit der alten Maschine und leihe sonst den Bohrhammer aus. Oberfräse hatte ich vergessen aufzulisten, die habe ich bereits erstanden! Udo gab mir da einen Tipp, was ihm früher gute Dienste geleistet hat. Einen Fräszirkel werde ich noch kaufen müssen, aber dann sollte es klappen!

      @Martin:

      Danke Dir. Also ich denke mal du meinst Makita 😀 Es gibt ja so viele Sets wo man nicht weiss was gut ist, wenn man nicht 10h YouTube Vergleich Videos geschaut hat. Aber gut, denke eine der günstigeren Makitas sollte mir reichen. China-Kracher kommen nicht ins Haus.

      @Sparky:

      Hi Sparky, ja, es ist ein Wunder oder? Den Bausatz habe ich schon länger mein nennen dürfen, daher auch das lange lange Warten bis ich nun endlich Zeit und Musse für den Bau habe 🙂

      So einen Minihochdruckreiniger wollte ich auch, vor allem für den Balkon zum sauber machen! Bei Improvisation was Schleifen angeht, wäre dann entweder leihen oder alles mit Hand. Aber schon die SB18 mit Handschleifklotz waren sehr ermüdend, denke dass die GD eine Nummer zu gross ist. Also ich gucke mal ob ich was günstig schiessen kann. Ansonsten wird er geliehen. Bei einem Wochenende scheinen es knapp 50CHF zu werden, dafür könnte ich ja schon fast eines der günstigen Geräte kaufen…

      @n8flieger:

      Welcher ist Dein Baubericht? Ich konnte mit der Suche und Deinem Namen keinen passenden Artikel finden 🙁

      Also genau, Oberfräse ist schon geregelt. Das sollte auch helfen wenn die BaumarktMenschen das MDF nicht so sauber fräsen.

      @3picDermis:

      Also Makerspace wäre eine gute Idee! Wenn da nicht dieLimitationen wären (kein Auto, Anfahrt mit ÖV 30min jeweils, Jahresbeitrag der MakerSpaces). Die MakerSpaces scheinen auch primär sich auf CNCFräse und 3Drucker etc zu beschränken. Daher macht es mehr Sinn, alles hier auf dem Balkon zu machen, selbst wenn ich noch eine Werkbank und einen Schleifer kaufen muss. Aber danke dennoch 🙂

      Nochmal danke an alle! 🙂

       

      Also mein bisheriges Fazit aus allen Beitragen:

      Ich versuche mal zu beginnen und improvisiere wo nötig.

      Einen soliden Akkubohrschrauber sollte ich mir sicherlich können, den braucht man immer mal.

      Einen (günstigen) Exzenterschleifer kann das Portemonnaie vermutlich auch noch verkraften. Makita ist grundsätzlich emfohlen egal welches Gerät.

      Werkbank im Minimalstil mit Böcken und Spanplatte wird nun angepeilt.

      Nächster Schritt:

      Festlegen welches Design, Furnier der GD in Abstimmung mit dem Rest des Wohnzimmers.

      Und dann kommt natürlich der ganze Holzkauf 🙂 Leider hat mich Corona noch im Griff, und daher werde ich erstmal planen und erst ab kommender Woche mich körperlich betätigen können.

    • #62495
      Sparky

      Moin Tim,

      spannende Reise, Deine hier.
      Bzgl. dem Covid gute Besserung, durfte ich auch schon überleben. Dieses Jahr war seit zwei Jahren wieder Kirmes, hollerie… Obwohl ich sozusagen am Bierstand alles dafür getan habe, die nächste Runde rückwärts zu fahren, hab ich von 50:50 aus der Zeitung das negative Hölzchen gezogen. Aber das Karussell dreht sich weiter.

      Deinen Ansatz finde ich super. Die Lage auskundschaften und dann den praktikablen Weg gehen, jedoch gerade aus, ohne „aber Tante Google hat aber gesagt, dass“ …
      Da wird Dir auch geholfen hier.

      Guck mal, ob Du nen Tischler / Schreiner in Deiner Nähe hast.
      Gerade was Schleifen angeht, die können viel Dreck in der Bude sparen.

      Ich weiß jetzt nicht, was ihr Eidgenossen so an Bier trinkt, aber wenn jemand ein feines Werkzeug hatte und ich die 16€ für nen Kasten Bier, da ist man sich immer einig geworden, und wenn das mit einer gemeinsam Wurst auf dem Grill besiegelt wurde.
      …Oder nem Besuch im örtlichen Steakhouse.
      Will heißen: Du must nicht alles können, Du musst nur wen kennen, der es kann.

       

      Gruß,
      -Sparky

       

       

    • #62496
      Niklas

      Hallo Tim,

      mir hat bei der Bauerei der Staubabscheider von Udo geholfen. Da kommt kaum noch etwas im Staubsauger an. Das macht das Arbeiten gesünder und saut nicht den ganzen Balkon und alles am Haus ein. Und das für unter 20€. Außerdem übt man noch mal kurz den Umgang mit der Oberfräse.. 😁

      Gruß

      Niklas

       

    • #62497
      n8flieger

      Moin Tim

      hier noch der Bericht zu meiner Granduetta.

      Grüße Enrico

    • #62499
      Knutbox

      Hallo,

      bin vielleicht was spät, will aber auch meinen Senf abgeben. Und der ist, dass es nicht viel braucht um einen LS zu bauen. Lediglich der Komfort steigt, wenn man das passende Werkzeug hat. Aber es gibt immer Lösungen und seien wir ehrlich, am Ende geht auch mit gutem Werkzeug immer was schief. Daher stelle ich in den Raum als Werkbank zwei Kisten Bier, anstatt Gurte irgendwas schweres was man da hat (wie schon zufällig vorhandene Bierkisten). Will man eine Box mit möglichst guten 90° Winkeln ist ein Winkel ein preisgekröntes und sinnvolles Hilfsmittel (denn Schnittkanten und andere rechtwinklig aussehende Bretter müssen es nicht sein). Ansonsten habe ich die 18V Geräte von Bos… Dazu zählt der Akku Exzenterschleifer, ein 18V Akkuschrauber und seit neuestem den Un.. Ma… Den Bohrhammer brauche ich aber nicht zum Boxen bauen, sondern um eben mal schnell ein Loch in die Wand zu bohren ohne nervige Stromkabel. Natürlich kannst du damit nicht so fließend (weil weniger kraftvoll) durch Stahlbeton bohren. Wobei er das vermutlich auch schafft. Triffst du auf ein Armierungseisen brauchst du eher die passenden Bohrer. Was ich sagen will ist, der Bohrhammer tut, dann denke ich, dass das Schraub- Hammerkonstruktionen auch gut schaffen. Den Exzenterschleifer brauche ich übrigens auch nicht zum Boxenbau. Das wichtigste Gerät ist die Oberfräse. Wickelst du die Seiten deiner Boxen um die Front/Rückseite rum, kannst du überstehendem Holz mit dem Bündigfräser schön plan den Gar aus machen. Für mich das wichtigste Teil beim ganzen Boxenbau. Denn damit kannst du nicht maßstabsgetreuen Zuschnitten vom Baumarkt etwas entgegensetzen. Einfach die Seiten und Deckel/Boden 3mm länger bestellen. Ob die Geräte im Heimbedarf jetzt grün, blau oder rot sein müssen, da werden einige emotional. Ich denke du kriegst auch eine tolle Duetta mit rotem Werkzeug hin. Ansonsten sag ich auch nur, Maske auf und viel Erfolg!

      Gruß

    • #62501
      Peterfranzjosef

      Hallo Tim,

      einen sehr guten Gehörschutz solltest Du Dir fürs Arbeiten zulegen.

      Das bist Du Deinem Gehör schuldig.

       

      Frohes Schaffen und Gutes Gelingen

      Peterfranzjosef

       

       

    • #62516
      Joerg

      Hallo Tim
      Die Atemschutzmaske scheint wohl gut zu sein der Vorteil ist Du kanst auch Patronen einsetzten und bist so auch beim lackieren gegen Lösemittel geschützt, Gehörschutz würde ich kein Ohropax nehmen da würde ich etwas bessere wählen.

      Gruß Jörg

    • #62517
      Monti

      Moin,

      zum Gehörschutz: ich haben den hier: 3M Peltor.

      Ich habe mein Studium als Pyrotechniker finanziert, da hatten wir immer die Teile von Peltor, allerdings mit Interkomm, also Funk, insbesondere bei Großveranstaltungen.

      Just my 2 ct.

      Ciao Chris

    • #62520
      Sparky

      N’Abend Chris,

      das kann ich vorbehaltlos unterschreiben.
      Ich bin zwar auch einer dieser Idioten, die nicht jedes Mal nen Gehörschutz trägt, wenn sie „mal eben“ was flexen müssen oder bei Inbetriebnahme paar Probeschnitte mit der neuen STS fahren, aber die Peltor sind echt gut. Wenn die Probeschnitte aus 100Cr6 bestehen oder man beim Kunden was programmiert, wo sechs Lascohämmer im Rücken arbeiten, sind die Dinger eine Wohltat.

      Das fiese Problem mit dem Gehör ist: Wenn man seine Schutzbrille nicht auf hat und bekommt nen glühenden Span ins Auge, hat man unmittelbare Ergebnisse, wie intelligent man ist.
      Wenn man sein Gehör schädigt, ist das ein schleichender Prozess, den man so lange nicht mit bekommt,
      bis einen die Leute beim reden nur noch anschreien und dazu raten, sich Hörgeräte zuzulegen.

      Und wer hier ins oberste Regal greift, der schätzt ja vermutlich sein Gehör und da sollte man
      am Gehörschutz nicht geizen. Die Peltor-„Mickeymäuse“, die ich auf der Arbeit hab, gibt’s für unter 20€.
      Das ist es allemal wert.

       

      Gruß,
      -Sparky

    • #62622
      TimWillsWissen

      Hallo miteinander!

      Es freut mich zu sehen, wie rege ihr Euch hier beteiligt! Das macht richtig Laune und Mut! 🙂

      @Niklas

      Staubabschneider, super Idee! Leeren Eimer und zweiten Saugerschlauch muesste ich noch irgendwo auftreiben, vllt. Beim Baumarkt.  Aber worst case: Balkon ist auf hoehe Erdgeschoss und komplett komplett leer, d.h. man kann immer gut Fegen und stoert niemanden mit dem Staub.

       

      @n8chtflieger:

      Den Bericht hatte ich bisher schon so 20 mal gelesen. Super verarbeitetes Teil! Werde auch den BBMHM Aufbau waehlen!

       

      @Knutbox:

      Vielen Dank fuer die sehr ausfuehrliche Antwort! Da ich jetzt nur 1 Bohrmaschine kaufen wollte, habe ich dann einen 18V Borhammer von Bosch gekauft. Der kommt sogar gerade im Angebot mit ganz vielen hilfreichen Schraubaufsazeten und Bits. Die Front & Rueckseite mit 3mm Ueberstand habe ich jetzt auch mehrmals gelesen, die werden also so bestellt!

       

      @Monti, @Sparky & @Joerg:

      Top Empfehlung! 3M Peltor Optime II-A sind bestellt sowie eine 3M Vollsichtbrille. Die Brillen&AtemKobi die ich von Amazon vorschlug, scheint teilweise Hautreizungen zu verursachen oder schlicht weg nicht sauber zu passen fuer Herrengesichter, daher habe ich mich mal dagegen entschlossen. Mit dem Absaugemechanismus und dem luftigen Balkon sollte eine normale FFP2 Maske in Kombi mit der Schutzbrillen reichen denke ich jetzt mal.

       

      Update zur Planung & Design:

      Das noetige Werk- und Schutzzeug sind nun bestellt (Bohrmaschine, Exzenterschleifer, Fraeszirkel, Schutzbrille, Gehoerschutz), werden aber noch etwas auf sich warten lassen (bis Freitag naechster Woche). In der Zwischenzeit kann ich mich aber schon mal mit mir auf das Design einigen und dann die Holzliste zurecht machen.

       

      Konstruktion

      Das Design wird denkbar einfach, da ich mich bei meinem ersten Bau eines solchen Bolidens ungern auf komplizierte Dinge wie Rundbau einlasse – vielleicht spaeter wenn ich Lust auf ein Update der GD habe in ein schoenere Gemaecher. Ich wollte die GrandLady also nun so einfach UND so ‘zierlich’ wie moeglich halten – was natuerlich nur begrenzt moeglich ist. Bei Zierde dachte ich hier an Box die die Breite und Hoehe minimiert, die dann aber nach hinten heraus mehr Tiefe hat.

      Udo segnete ab das Volumen von 210L auf 190L zu verkleinern, und so ergibt sich mit Beruecksichtigung auf die Minimalbreite der Front auf knappe 30cm (Bass durchmesser liegt bei 28.5cm) eine Hoehe von 130cm und eine Tiefe von knapp 55cm. Da das BR-Brett dann noch mind. 5cm zur Rueckwand haben muss, gab Udo hier die Empfehlung die Tuningfrequenz von 21.9Hz auf 23Hz zu erhoehen um so das Brett zu verkuerzen. Das Ergebnis ist in den angeahengten Bildern dokumentiert.

       

      Das Aeussere:

      Da meine bisherigen Boxen immer lackiert wurden, wollte ich jetzt mal eine schoene natuerlichere Optik ins Wohnzimmer stellen, die sich auch noch gut an den Rest des Wohnzimmers anschmiegt. Hier geben der TV Unterschrank und die Beistelltische aus Nussbaum die untere Begrenzung in Sachen Helligkeit an, damit die Boxen das Wohnzimmer nicht noch dunkler/bedrueckender machen. Baubuche oder MPX finde ich an sich schoen, passen aber dann nicht zum Rest. Daher muss etwas her, was farblich nicht aufgrindglich, jedoch nur etwas heller ist als der Nussbaum. Was folgten sind Stunden und Stunden der Recherche des schoensten und geeignetsten Furniers beim nahgelegenen Furniergrosshaendler auf dessen Webseite. Habe die Bilder dann in einer PowerPoint mit meinem Wohnzimmer simuliert – aber das funktioniert natuerlich nur begrenzt, weil jedes Furnier ein Unikat ist.

      Und dann kam der Besuch beim Haendler. Hier stellt sich grundsaetzlich die Frage, ob ich einen grossen Bund an schmalen Furnieren kaufen will (20-30cm x 2-3m Laenge; die Furnier werden nur per vorgefertigten Bund verkauft und schwanken zwischen 10 und 30 Furnieren) und dann jene perfekt gespiegelt feinsauberlich aufkleben will oder einfach das Grossblatt kaufe (vergleichbar mit Easiwood) und dieses dann sauber zusammenschneide auf die richtige Groesse. Die Auswahl bei Letzteren ist deutlich kleiner als bei Ersterem, aber einfacher zu verarbeiten, daher denke ich wird das einfacher sein fuer den blutigen Anfaenger.

      Im Endeffekt bleiben mir dann grob 2 Kandidaten: Kirsche und Ulme (im Bild unten ist die Kirsche mit einer Abdeckung des Nussbaum TV Unterschranks im Vergleich die ich klugerweise zum Haendler mitgenommen hatte). Ulme fand ich eigtl. am schoensten was die Maserung angeht, jedoch sind hier grosse Schwankungen zwischen den Blaettern und die meisten habe mehrere starke und lanege Gruenstiche, was mir misfaellt. Die Kirsche ist da einheitlicher. Beide sind aber ziemlich hell und ich muesste sie in jedem Fall mit einem Oel oder besser mit einer Beize behandeln. Einen interessanten Vergleich von versch. Beizen und deren verschoenernden und auch verUNschoenernden Effekte habe ich hier gefunden: Beizeffekte

      Die Grossfurniere gibt es nur in 1250mm Breite und Laengen von: 2250, 2550, 2850 und 3150.

      Dann mehrmals das Grosshirn benutzt und Kopfrechnen gemacht, aber hier ist ja immer die Gefahr, dass man was ‚uebersieht‘ wenn man nicht ‚draufgucken‘ kann. Also das Furnier und die Bretterdimensionen mal simuliert:  Die Masse der Furniere  und der GD Bretter auf ein Papier gezeichnet, an alle Ecke 2.5cm Ueberstand einkalkuliert fuer das Furnieren, und dann ausgeschnitten. Nun die ‘Schablone’ auf dem simulierten Furnier hin und hergeschoben, und siehe da, ich brauche auf jeden Fall 2850cm Laenge. Da muesste ich dann nur 2 Furniere kaufen und es wuerde fast perfekt aufgehen (siehe Foto), bei 2550mm leider 4 Stueck plus viele  unnoetige Reste (siehe anderes Foto).

    • #62635
      Matthias (DA)

      Moin Moin,

      Sehr cooles Projekt!

      Bei 55cm Tiefe würde ich zumindest für die Seitenwände SEHR empfehlen Multiplex zu nehmen. Zumindest bei der Bügelmethode sind solche Größen ziemlich kritisch, da die Hitze das Furnier punktuell verzieht und auf die Länge dann Spannungen entstehen die zu Rissen führen können.

      Pattex auf diese große Fläche wird zeitlich sehr herausfordernd, plus pattex doof… Auch auf dem Balkon.

      Multiplex gibt es im Fachhandel mit vielen tollen Furnieren. Damit hast du dann Erfolgsgarantie.

      Ansonsten schau ob du irgendwie an eine Furnierpresse ran kommst, aber da gibt’s dann auch wieder andere Themen.

      Will nicht sagen dass es unmöglich ist, und bei meiner ersten Duetta wurde mir auch abgeraten und es hat einigermaßen geklappt, aber es ist extrem Tricky, UND: meine war nur 38cm tief. Auf der Rückseite ist trotzdem ein Spalt im Furnier den ich kaschieren musste.

      Duetta im Bad

      Selbst stückeln bitte auf keinen Fall bei der Größe.

       

      Furnier mit Fließ dahinter ginge evtl noch. Saraifo und Co.

      Meine zweite Duetta mit ähnlicher Tiefe wie bei dir hat Seiten aus Multiplex in Bergahorn. Beste Entscheidung ever.

      Frohen Bau, hoffe auf viele Bilder 🙂

      Matthias

       

       

       

       

    • #62636
      Matthias (DA)

      PS: in meinen Duetta Artikel findest du so einige Tipps zum furnieren, vielleicht erspart dir das etwas Lehrgeld.

      Etwas Furnier in Reserve haben kann sich sehr lohnen..

    • #62640
      Monti

      Moin,

      also nachdem ich gerade den langen Beitrag über das Furnieren gelesen habe würde ich bei der Größe der zu furnierenden Flächen, noch keine Erfahrung und keine Furnierpresse parat auch zu Saraifo raten. Außerdem habe ich mal gelernt, dass bei so großen Flächen und MDF Außen- und Innenseite furniert werden, damit sich das Holz nicht verzieht.
      Ich will mich aber nicht vordrängeln und gebe das Wort gerne weiter an die echten Profis. Es gibt ja hier im Forum genügend Tischler, die mit fachmännischem Rat und echtem know-how zur Seite stehen können.

      Ciao Chris

      • #62643
        Matthias (DA)

        Moin Chris,

        Bin auch nicht-Profi 😉

        Augen zu und Ausprobieren 🙈

        Blindfurnier auf der Innenseite habe ich keines gebraucht, da ich erst nach dem Zusammenbau  furniert habe und die Kiste ja rundum verleimt ist.

        Freistehende Platten oder Bretter brauchen das aber wohl tatsächlich, da das Furnier einzelne Bretter easy verbiegt

        Ich glaube ein ordentlicher Tischler würde erst die Bretter beidseitig furnieren und dann zu einem Lautsprecher zusammenkleben. Liegt aber wohl auch daran dass man einen Lautsprecher der ja nie hundertprozent gleich ist nicht in jede Furnier- Presse hinein bekommt

        Matthias

         

    • #62647
      TimWillsWissen

      Hallo Chris und Matthias,

      danke fuer Euren Rat! Wenn ich MPX nehme, dann muesste ich wohl die ganze Box aus MPX nehmen, da ansonsten die Maserung und die Farbe sich nicht so einfach mit dem Rest vertragen wuerden. MPX ist zu meinem Erstaunen hier gar nicht so einfach zu finden in der Region, das wenige was es gibt ist zu duenn (19mm) oder eben nicht so schoen (Birke). Ich glaube, ich werde wohl doch bei MDF bleiben muessen mit Furnier.

      Also das Grossblattfurnier ist in der Tat ein vlieskaschiertes Furnier, was sich wohl leicht biegen und bearbeiten laesst. Dazu riet mir auch der Furnierhaendler. Bei meinem Furnierhaendler heisst es jedoch nicht Saraifo oder Easiwood, sondern LaPerla. (Uebrigens, SaRaiFo steht wohl fuer SaveTheRainforest, und wie ich verstehe scheint dieser Name oft benutzt zu werden fuer vlieskaschiertes Furnier, ist aber nicht zwingend immer der Fall?).

      Also wenn ich das vlieskaschierte Furnier dann mit der Buegelmethode mit Geduld in Faserichtung aufbuegele hoffe ich mal eine Chance auf eine annehmbare Optik zu haben.

      Lieber mehr Furnier als weniger zu haben ist sicherlich eine gute Idee. Dann werde ich sicherlich 3 ganze Blaetter nehmen muessen (halbe verkauft er nicht), da bei 2en fast nichts ueber bleibt. Dann habe ich fast auch eigtl. wieder etwas zu viel Reserve, denn selbst mit Beiz/Oel tests und Furnierfehlern, werde ich immer noch so 2-25 Quadratmeter uebrig haben. Das bedeutet, dass ich noch einen Bausatz fur kleinere Boxen bei Udo bestellen muss 😀

      Duetta im Bad ist in der Tat sehr hilfreich. Habe mir da jetzt mal direkt Deine lessons learnt zum Furnieren 1:1 herauskopiert! Habe sie auch hier unten kopiert, vielleicht hilfreich fuer die Nachwelt. 😉

       

      * Furnier NICHT nass machen, lieber einrollen lassen
      * Backpapier unterlegen
      * entlang der Maserung arbeiten, und zwar auf der ganzen Strecke.
      * Kann nix schaden, die Stirnseite mit Tapezierklebeband zu fixieren, bevor man einleimt
      * Besonders auf die Kanten achten und zum Schluss noch mal mit leichter Schrägstellung des Bügeleisens richtig fest machen
      * Falls sich ein Riss bildet: Bügeleisen weg! Je mehr man dran rummacht, desto trockener – und schlimmer wirds
      * Wenn ein Riss startet, wächst er oftmals noch etwas weiter. Das kann man verhindern, indem man den Riss leicht nass macht. Dadurch dehnt sich das Holz wieder und es reisst nicht mehr weiter. Wichtig: auf keinen Fall nass machen, wenn die Stelle noch gebügelt werden muss.

    • #62732
      Matthias (DA)

      Moin moin,

      Multiplex ist in 19mm ganz hervorragend geeignet. Kannst nehmen, haben meine Seitenwände auch.

      Vlies ist sicherlich eine gute Alternative die mehr verzeiht, hab ich noch keine eigene Erfahrung mit.

      Saraifo ist ein fester Markenname, recht verbreitet. Besonderheit: statt exotischer Regenwaldhölzer werden heimische Bäume geschält und täuschend echt gefärbt und per Maserung aufgesetzt.

       

      Falls dein Furnierhändler nicht zu weit weg ist kannst ja überlegen ob Du erst ma l2 Blätter holst und zur Not noch eins nachkaufst. Ist halt ein gewisses Risiko dass Du dann nicht 3 aufeinanderfolgende Blätter hast – bei Vlieskaschierung denke ich aber mal das es eh weniger relevant ist als bei „richtigem“ Schälfurnier.

      Andererseits: die nächste Chorus 51 kommt bestimmt 😉

      Mischung aus MPX und Furnier finde ich nicht schlimm, das dunkelt mit der Zeit eh nach und lebt, macht nicht sooo viel aus, plus das Auge gewöhnt sich.

      Aber klar, kann den Perfektionismus verstehen.

       

      So oder so, viel Erfolg!

       

      Matthias

    • #62733
      SCI3NTIST

      Hi Tim, ich nehme an, Dein Händler ist der Bollinger, oder?

      Hab jetzt so ziemlich alles an Furnier verarbeitet, was so zu haben ist. Um das aufzuklären:

      Saraifo ist, wie Matthias richtig schrieb, schnellwachsendes einheimisches Holz (oft Pappel, wenn ich mich recht erinnere) , das dann mehr oder weniger gut andere Hölzer, insbesondere Tropenhölzer, imitieren soll. Ich kenne es nur kaschiert.

      La Perla (vom Bollinger) ist im Prinzip das gleiche wie „Easiwood“, also in der Tat ein echtes Furnier, das freundlicherweise bereits gefügt und auf ein Vlies geklebt wurde. Tolles Zeug, weil man nicht mehr selber fügen muss (was auch kein Hexenwerk ist) und durch das Vlies sehr robust. Damit habe ich meine Duetta als Anfänger ohne Probleme furniert. Das Zeug neigt erheblich weniger zu Rissen etc., Du musst Dir da nicht wirklich Sorgen machen.

      Backpapier ist keine ganz schlechte Idee und dient eher dem Schutz des Bügeleisens. Ich freute mich seinerzeit bei einem LS sehr über den schönen Geruch von Palisander beim Bügeln, leider handelte es sich um Harz, dass dann am guten Bügeleisen der Frau klebte.

      Das Furnier, egal ob mit Vlies oder nicht, mit Malerkrepp zu fixieren schadet nicht, es rollt sich dann nicht ein, was bei langen Bahnen echt nervig ist. Ich habe das längste Furnier, das ich jemals verarbeitet habe (160 cm), einfach auf meiner Werkbank festgepappt und mit Leim eingerollt. Bei Vlies klappt das noch besser, da sich das ohnehin weniger rollen möchte.

      Grüsse

      Thomas

      • #62744
        Matthias (DA)

        Moin. Deswegen haben wir zwei Bügeleisen, eines was fast nie benutzt wird und das zum Furnieren 😅🙈

    • #62734
      TimWillsWissen

      Hi Matthias und Thomas,

       

      merci dafuer!

       

      Ja in der Tat, es ist der Bollinger! (kennst Du ihn oder bist Du ueber Google fuendig geworden? Bollinger ist ubrigens nur 2 Doerfer von mir entfernt, also koennte ich erstmal nur 2 Furniere kaufen)

      Gut, dann halte ich jetzt erstmal an dem Plan (und dem Perfektionismus 😉 ) fest. D.h. naechster Schritt ist die Beschaffung des MDF und des Furniers – 2xKirschbaum. Beim MDF habe ich gesehen ist es sicherlich schlau ein extra Brett zuzuschneiden, dass genau die Hoehe des BR-Kanals hat, damit ich jenes beim Verleimen schoen geradlinig halten kann.

       

      Jetzt komme ich aber noch zum unklaren Schritt des Beizens und Oelens wo ich folgende Herausforderung habe:

      1. Erst das Furnier beizen und dann aufkleben oder umgekehrt? Beize hat ja deutlich mehr Feuchtigkeit als Oel. Erst aufkleben und dann beizen macht mehr Sinn fuer mich, da das Furnier ja sehr duenn ist und sich so nicht aufrollt. Aber laufe ich damit Gefahr, dass es sich vielleicht auf der Box wegwellt und Luecken entstehen?

      2. Wie bekomme ich den richtigen Farbton hin auf meinem Kirschfurnier? Mit etwas Recherche scheint der beste Weg das iterative Mischen mehrerer Beiztoene zu sein bis man zufrieden ist, getestet auf dem Zielfurnier. Hier wird das ganz gut erklaert ab knapp 5min: BeiztonAnmischen

      Die Frage ist nur, welche 2 Toene sollte ich kaufen? Die Zielfarbe sollte ein medium braun sein, mit ganz ganz leicht roetlichem Einfluss, ungefaehr zwischen den beiden angehaengten Lautsprechern, aber eben heller als der Nussbaum TV Schrank. Ich schaetze mal Kirschbaum/Teak (heller) und Nussbaum (dunkler) koennten funktionieren und dann das Verhaeltnis iterativ angleichen.

       

    • #62737
      ThomasKleineberg

      Hallo Tim,

      Ich würde da gar nicht beizen. Das Furnier wird vom Öl noch angefeuert und der Kirschbaum vom UV Licht recht schnell noch ein bisschen dunkler. Also spar dir das Panschen mit der Beize und bestell das Osmo Probepaket. Da kannst du auf ein paar Probestücken experimentieren. Wenn du doch beizen willst immer erst nach dem Furnieren. Dann wässern und nochmal fein mit der Maser schleifen. Hat sich das Furnier irgendwo gelöst, besorg dir eine Spritze mit dünner Nadel und unterspritz die Stelle mit etwas Leim und nochmal Bügeln oder ne Zwinge drauf.

      LG Thomas Kleineberg

    • #62738
      Vadder
      Verwalter

      Hi Tim,

      wenn du beizen willst, sieh dich im Instrumentenbereich nach Spiritusbeize um. Die wird eben, wie der Name schon sagt, mit Spiritus statt Wasser angemischt und ist quasi direkt hinter dem Ballen trocken. Damit kannst du auch das aufgebügelte Furnier vor dem Ölen einfärben.

      So habe ich es bei meinen Dütten gemacht.

      Aber auch die Osmo-Öle lassen sich auf einen Wunschfarbton mischen.

      Viele Grüße vom Vadder

       

    • #62739
      Matthias (DA)

      Moin Moin,

      Ich würde aufs beizen verzichten.

      Nicht nur das Osmo schafft einen satteren Ton, Kirsche dunkelt auch nach.

      Anbei ein Foto von Kirsche, nur mit Osmo behandelt und schon nachgedunkelt (die Lautsprecher sind etwa zwei Jahre älter als Udos Internet Auftritt hier).

      Im Vergleich zu deiner Zielfarbe finde ich es schon fast dunkler.

      (Die hellen Kanten sind ein anderes Holz)

      Auf jeden Fall erst Mal an Reststücken testen.

      Osmo gibt es (seltener) auch in glänzend. Das wird zwar keine Speckschwarte damit, finde es aber für Lautsprecher sehr schick.

      Geht gut voran deine Planung, frohen Bau

      Matthias

       

       

      • #62741
        Matthias (DA)

        Noch ein Tipp:

        Wenn du beim Furnier Händler einigermaßen wissen willst wie es später aussieht, kannst du das Furnier mit einem Tropfen Wasser an einer Stelle anfeuchten, das kommt dem Osmo Ergebnis näher als die Rohform

    • #62745
      TimWillsWissen

      Hallo Matthias, Thomas und Vadder!

      Danke euch fuer die schnelle Rueckmeldung!

      Das mit dem Nachdunkeln hatte ich gelesen. Der Furnierhaendler hatte mir netterweise auch alle Furniere (leider bis auf das grosse Kirschbaumfurnier grrrrr…) mit etwas Wasser berieben. Der Unterschied war aber oft nicht sehr gross, d.h. da muesste noch einiges vom Sonnenlicht nachgedunkelt werden ueber die Jahre hinweg. Das Kirschbaum furnier in deinem Bild Matthias ist in der Tat etwas dunkler als erwuenscht, da sollte ich also mal so 1-2 Toene heller bleiben fuers Nachdunkeln. Bei dem Bild jedoch fehlt mir auch etwas der leichte rot-Ton der die Kirsche etwas lebendiger macht – daher dachte ich eben an Beize.

      Osmo Hartwachsoel ist wohl leider nicht so populaer in der Schweiz, da komme ich praktisch nicht dran. Bei Amazon muss man auch so 1.5l nehmen, dass man es bestellen kann…

      Daher habe ich bisher nur diese hier finden koennen bei den Baumaerkten bei mir in der Naehe:

      Biopin Hartwachsoel Farblos seidenglaenzend

      V33 Pflegeoele (farblos, Honig, Wenge & Teak Farbton)

      Alles andere was ich finde sind hauptsaechlich Lasuren, Lacke und Oele fuer Aussen/Gartenmoebel.

      Daher macht es vermutlich mehr Sinn, mir eines der Oele zu kaufen, auf dem Holz zu testen und ansonsten eben noch 1-2 versch/ farbige Clou Beizpulver online zu bestellen, zu mischen und auszuprobieren was dann in der Kombi mit dem Oel noch am besten aussieht und das leichte rot herausbringt (aber hell genug damit das Nachdunkeln nicht ueberhand nimmt).

       

    • #62746
      MartinK

      Moin Tim.
      Zum Nachdunkeln:
      Klar findet das statt, aber die schon vorhandenen Möbel dunkeln weiter nach…..
      Also m. E. den gewünschten Endeffekt möglichst gut treffen, danach dubkelt alles gemeinsam weiter.
      Gruß Martin

    • #62958
      TimWillsWissen

      Hallo miteinander!

       

      Endlich ein Update!

       

      Corona ist endlich ueberwunden! Bin auch beim Sport fast wieder ganz der Alte!

      Und ich habe mich letztes WE mal an die Arbeit gemacht, bin aber noch nicht so weit gekommen – dauert halt immer alles laenger als man denkt, besonders wenn man das alles so richtig alleine zum ersten Mal macht, und muss man nochmal nochmal Faktor x3 drauflegen!

       

      Also was ist passiert:

       

      Holz, Oel, Beize, Hartwachs, und alles andere Werkzeug habe ich hier nun endlich liegen. Dann ging es los mit dem Schneiden des Furniers BEVOR ich die Hoelzer verklebe damit ich 100% sicher sein kann, dass ich 2-3cm Ueberstand an allen Seiten habe zum Furnieren. Habe dann alle BRetter einfach auf das Furnier von 125cm x 315cm gelegt und mit gut Ueberstand mit den scharfen Cutter geschnitten. Hier sollte man sicher einen grossen Karton unterlegen da der Cutter auf dem Beton des Balkons sehr schnell Stumpf wird 🙂

       

      Dann eine Frequenzweiche mal zusammen geloetet aber noch nicht geklebt aufs Brettchen. Ging relative gut wobei es auch dieses mal wahrlich keine Schoenheit geworden ist. ABER ich habe nochmal in meinem anderen Beitrag ueber die SB18 nachgeschlagen da ich damals so viel Hilfe beim richtigen Loeten bekam. Das Wissen war also gesichert! Da geht das Herz auf! Hier der Link zum Beitrag wo Sparky nochmal alles auf Deutsch zusammengefasst hat!

      Loeten Grundwissen

       

      Dann mich mal mit der Oberfraese angefreundet und ein paar Loecher geschnitten, laeuft alles ganz gut – aber die Reproduzierbarkeit der Loecher ist wirklich iteratives Herantasten: Also Fraessabstand bestmoeglichst einstellen, dann einmal 2mm in die Tiefe Fraesen (der Fraesrevolver ist unser Freund 😉 ) und Fraeszirkel adjustieren wo noetig, dann nochmal und so weiter. Normalerweise klappte es dann beim 1. Oder spaetestens beim 2. Mal und ich konnte mich dann an das Innenloch wagen. Anbei mal ein Bild wie ich versucht habe den Fraeszirkel einzustellen, war alles sehr instabiles Gefuchtel.

       

      Wie kann ich aber sichergehen, dass ich ungefaehr richtig Fraese? Idiotensicher ist es wohl nie. Aber ich dachte ich koennte ja mal eine grobe Hilfe aufzeichnen.

      Einen Zirkel hatte ich leider nicht zum aufzeichnen der Chassiskreise.

      Dann kam die Idee: Habe dann die Chassis auf Pizzakarton gelegt, drum herum mit einem Bleistift eine Markierung gemacht  und dann ausgeschnitten, war ganz ok. Der Karton ist natuerlich minimal grosser als der Chassisrahmen. Dann den Karton zweimal gefalten orthogonal zueinander und im Kreuzpunkt ist der MIttelpunkt (das Bestimmen des echten MIttelpunkts mit Linear erstellte sich als ziemlich schwierig auch mit Anleitung Geometrisch Kreismitte bestimmen

      Dann den Karton auf die Box aufgelegt, mit Bleistift durch den Mittelpunkt ein Loch gedrueckt, aufgelegt sodas Loch auf dem Bohrloch liegt (wo der Fraeszirkel seinen Drehpunkt haben wird), dann aussen um die Kartons mit Bleistift nochmal nachgezeichnet und voila – eine ungefaehr richtige Kreiszeichnung. Die Zeichnung stimmte dann leider nur so zu 97% mit dem Kreis der Oberfraese ueberein, aber es war schon mal ein Sanity Check ob ich voellig daneben lag. (Ich habe mich aber dann nach Ruecksprache mit Udo doch noch fuer einen Zirkel entschieden der auch heute schon per Post ankam). Den Karton kann ich nun auch Schoen auf das erste Fraesloch legen und gucken ob er ‘hineinfaellt’. Die Chassis wollte ich ungern auf die gefraeste Vertiefung legen, da der Innenkreis ja noch herausragt und die Sicken oder den Konus vielleicht beschaedigt – neue Eton-Chassis bekomt man ja leider keine mehr falls was schief geht 🙁

       

      Uebrigens, die genaue Mittellinie entlang der Front zu finden war gar nicht so einfach. Wenn man keinen coolen Winkel und Winkelmessschieber mit Lineal hat, dann ist es bei einer Laenge von 130cm gar nicht so einfach eine gerade und zentrierte Linie zu zeichnen (vielleicht habe ich es mir auch schwer gemacht?). Habe 30min mit dem Lineal und meinem grossen 1m langen Schneidelineal aus Aluminium hantiert und kam doch nicht auf eine echt genaue und zentrierte Linie. Habe mir dann mit den Versteifungsbrettern eine Art Winkel manuell zusammengedrueckt & gehalten, einen Strich bei der gemessenen Mitte von 17,6cm gemacht und diese Markierung immer wieder alle 10cm aufgefrischt – nicht perfekt aber ganz in Ordnung (siehe Bilder).

       

      Naechster Gedanke:

      Der Fraeser der mit der POF 1400 dabei war ist zwar nur 7mm, ABER das kam mir eigentlich entgegen da meine Ueberlegung war:

      Ich muss fraesen: Aussenloch mit Vertiefung fuer die Auflage des Chassisrahmen und dann das Chassisloch wo der ganze Korb durch muss, d.h. ich muss die Auflage auch eine gewissen Breite halten und bei den MTs sind es glaube ich 13mm und beim Bass 15mm zwischen ausserster Chassisrahmenrand und wo der Magnetkorb anfaengt, d.h. einfach den Fraeser so anlegen, dass er mit dem ersten Aussenfraeskreis fast nicht ueberschneidet und so erhalte ich eine 2x 7mm Auflage was dann mite in wenig Toleranz gut auf die 13 und 15mm past.

      Und dann kommt das Innenloch – hat geklappt!

      Naechstes Problem:

      1. In welcher Reihenfolge klebe ich die Box?
      2. Wann mache ich die Loecher in die Front?
      3. Wann furniere ich?

       

      Als vorsichtiger Mensch tendiere ich (auch mit Ruecksprache mit Udo) hierzu:

      Erst Fraesen der Front

      Wenn die stimmt, dann Furnieren aber noch nicht kleben

      Dann kann ich mit einem Cuttermesser von der hinterseite aus noch die Fraesloecher wieder frei machen. Wenn es mal geklebt ist, wird das schwerer.

      Dann kleben in der Reihenfolge beschrieben wie hier:

      Udo 13 bzw. Wie bei Schuelzken’s GranDuetta 

      Aber ganz ohne ist es auch nicht:

      Die Reihenfolge oben macht es natuerlich insofern interessant/problematisch, als dass ich die Fronten mit 3mm Ueberstand geordert habe und jetzt mit bestem Messen die Chassisloecher so fraesen muss, dass hinterher beim aufkleben nichts verrutscht, die MT Kammerbretter und der BR-Schlitz die richtigen Positionen finden, und DANN erst kommt das buendig fraesen an der Box. Die Front ist ja auch nur 344mm Breit (350mm mit Ueberstand), der Bass ist 28.1cm Breit und zwischen Innenkorb des Basses in der Box und den Seitewaenden von 2 x 22mm ist nicht viel Luft. Einfacher waere sicher erst kleben, dann furnieren, dann fraesen, aber wenn ich dann einen Fehler mache, dann kann ich mit gleich nochmal Furnier fuer 200CHF und MDF fuer 160CHF bestellen.

       

      Fuer den ER4 habe ich mir dann so eine generische Fraesschablone aus Aluprofileisten gekauft. Die wird leider mit ganz duennen Inbuswinkeln zusammen gehalten und der Inbus ist 2mm im Durchmesser und dafuer muss ich nochmal einen Inbusschluessel kaufen. Das was ich bisher zu Hause habe hat leider nicht gereicht.

      Und auch ein Problem: Der Rahmen ist 2cm hoch und meine Fraeser selbst mit 40% herausragend/60% in der Fraese (weniger moechte ich aus Sicherheitsgruenden nicht gehen) kommt dann nur so auf 15mm glaube ich. D.h. den ER4 Aussenrahmen/Vertiefung kann ich Fraesen, aber das quadratische Loch muss ich dann mit der Stichsaege aussaegen.

       

      Und letzte Herausforderung: 

      Wie kann ich die 70kg schweren GDs hinterher im Wohnzimmer bewegen? Einen duennen Sockel mit Rollen die nicht zu hoch und unansehnlich sind waere gut. Ansonsten muesste ich die Rollen mit einem Holzrahmen verdecken und dann wird die Box auch wieder deutlich grosser und der ER4 nicht mehr ganz auf Ohrhoehe. Ich dachte bisher hieran was ein Anderer fuer seine Duetta gebaut hat, ein Unterlegbrett mit eingelassenen MiniRollen:

      http://www.hifi-forum.de/viewthread-205-489.html

       

      Damit kann ich die GD dann vermutlich von vorne nach hinten schieben, aber nicht so gut seitlich maneuvrieren.

       

      Habt ihr noch Tipps fuer den Sockel?

      Freue mich auch immer ueber Input & Tipps zur Klebe-Fraes-Reihenfolge!

       

      Merci und lg aus dem sonnigen Zuerich,

      Tim.

    • #62976
      Matthias (DA)

      Moin moin,

      Zum Einfräsen des ER4: fürs letzte Stück kannst Du statt Stichsäge auch einen Bündigfräser mit obenliegender Rolle nehmen, der orientiert sich dann an dem stück das Du schon vertieft hast.

      Beim furnier schneiden auf den Brettern hast Du hoffentlich bedacht, dass an manchen stellen noch 2x Brettdicke dazu kommt? Vermutlich ja, aber nur zur Sicherheit falls es mal jemand nachmacht. Auch just in Case: Bitte erst nach dem Zusammenleimen furnieren, Bretter verziehen sich sonst.

      Beim Artikel

      Linie 54 nach Göttingen – Projekt Isolde

      Habe ich meine Klebereihenfolge angegeben, am Besten alles auf der Seite oder auf der Rückwand liegend aufbauen.

      Fräsen erst NACH dem Furnieren, ist zwar extrem fies wenn dann was schief geht, aber die Ausschnitte vom Fornier mit dem cutter nachschneiden wird selten perfekt.

       

      Für den Transport würde ich was temporäres überlegen, ein Rollbrett auf das du die oschis stellen kannst oder so.

      Dann einmal die richtige Position im Raum finden und für immer dort stehen lassen 😉 Rollen sind fast immer extrem negativ für die Optik

       

      Weiter frohen Bau und schön, dass das olle C19 nix langfristiges hinterlassen hat!

      Matthias

      PS: die einfachste und sicherste Methode beim Fräsen ist Schallwand aus Multiplex vor dem Verleimen zu Fräsen.

      MDF müsste beidseitig furniert werden wenn es ohne Verziehen klappen soll. Aber vielleicht hat man ja nen Tag Zeit bevor es sich bei einseitigem Furnieren biegt? Noch nicht probiert.

    • #62977
      Jo_T5

      Hallo Tim, Rollen können beispielsweise durch eine Verlängerung der Seiten und Front um ca. 4,5 cm in einem Sockel integriert werden.

      Typischerweise haben Rollen, die eine ausreichende Tragfähigkeit für diese Boliden haben, eine Höhe von 5 cm. Insofern haben dann die Rollen Kontakt zum Boden, ohne dass man diese dann sieht.

      In dem angehängten Foto aus einem anderen Projekt steht die Box auf dem Kopf und die Front ist noch nicht draufgeleimt.

      VG, Johannes

    • #62979
      Sparky

      Moin Tim,

      Schülzken hat unter seine GranDuetta eingelassene Kugeln montiert. Die sehen so ein bisschen aus
      wie ein Kalottenhochtöner, also ein Topf, in dem dann die Kugel läuft.
      Um die Kugeln im Gehäuse zu montieren, hat er ne Art Zapfsenker mit genau dem Durchmesser des
      Kugeltopfes, dann einfach in den Gehäuseboden gesenkt und die Töpfe eingeklebt.

      Das sieht sehr gut aus, als würde die Box leicht über dem Boden „schweben“ und sie lässt sich auch leicht verschieben, weil sich ne Kugel halt überall hin drehen kann. Und es wirkt sogar noch entkoppelnd.

      Allerdings musst Du vorsichtig mit dem Boden sein. Für Furnierparkett ist das z.B. nix, das macht Laufspuren. Schülzken hat Laminat. Mit guten Vinyl oder Teppich oder Fliesen könnte es auch gehen.
      Durch die Kugeln wird es halt eine Vierpunktauflage. Da ist die Punktlast bei einer GranDuetta nicht zu unterschätzen, ein weicher und empfindlicher Fußboden wie Echtholz könnte dadurch Schaden nehmen.
      Sozusagen ne audiophile Brinellbrobe 😀

      Aber wenn Dein Boden das hergibt, ist das ne super Lösung, um die „Dicken“ mal eben bei Seite räumen zu können. Unter meinen GranDuettas habe ich übrigens Schwerlastrollen montiert. Zwei starre und zwei mit Drehlager. Die sind gummiert, entkoppeln also auch. Zwar nicht so elegant wie Schülzken seine Kugeln, aber für Holzboden geeignet.

       

      Gruß,
      -Sparky

       

      P.S. Anbei ein Bild, was Schülzken da nutzt. Kugelrollen heißen die Viecher.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Tage, 23 Stunden von Sparky.
      Attachments:
    • #62984
      SCI3NTIST

      Drei Dinge vielleicht:

      Chassis einfräsen, dann furnieren und danach ausschneiden kann man machen, sieht halt i. d. R. Scheisse aus ;-). Ich hab hier mal meine Methode beschrieben, das funktioniert wunderbar, da muss man nur die Chassis vernünftig ausmessen:

      https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/anschaffung-oberfraese/#post-47217

      Von den Rollen aus dem anderen Forum rate ich energisch ab, die haben schon bei meiner Duetta nicht funktioniert & die ist ein ganzes Stück leichter gewesen. Die blockieren, die drehen nicht ordentlich, ein Alptraum.

      Was den ER4 angeht: drauf achten, dass da unterschiedliche Radien in den Vertiefungen sind… sonst wird es nachher knapp mit den Schrauben. Schaftfräser gibt es übrigens auch in länger als das Standardmodell von Bosch.

      Grüsse

      Thomas

      • #62985
        Sparky

        Ist zu den Eidgenossen vermutlich ein zu weiter Weg,
        aber Udo bietet auch gefräste Fronten an.

        Doch alle Wege führen zum Hörgenuss:
        Ich bin ein ziemlich fauler (und somit pragmatischer) Mensch:
        Bei Expresszuschnitt (Firstlaser) habe ich all dass Material für meine letzten Boxen bezogen,
        so auch für das neue Gehäuse der GD.
        Die Materialqualität da ist gut und auch der Zuschnitt, die machen das mit einer CNC.
        Mann kann Platten konfigurieren mit einfachen geometrischen Ausfräsungen, wie auch ein Rechteck mit Eckradien (ER4)

        Ein Schelm wer Böses dabei denkt, habe einfach 8mm Buche MPX aufgedoppelt auf entsprechend dickeres MPX, zwei Fliegen mit einer Klappe, da hat man direkt Holzoptik und für die 11er und 7er genau die richtige Tiefe. Einzig den ER4 muss man etwas hinterlegen, sonst liegt der zu tief ein.

        Wie gesagt, man muss nicht alles können, man muss nur wissen, wer es kann.

        Also eigentlich gibt es gar keine Argumente gegen einen ordentlichen Selbstbau. Die Einen machen alles selbst, Menschen wie ich greifen auch schon mal auf Dienstleister zurück. In beiden Fällen gelingt es aber. Also keine Furcht vor selber machen, jeder wie er kann und am Ende hat man nen Lautsprecher, der einem Jahre der Freude bereitet und wo Leute, die nur Sekt und Kaviar Läden kennen, sehr staunen.

        Also: Make! 🙂

         

        Gruß,
        -Sparky

    • #63068
      TimWillsWissen

      Hallo miteinander!

       

      Danke fuer eure Rueckmeldungen!

       

      Gut, dass ihr so viel zu den Rollen geschrieben habt. Ich waere fast los und haette diese flachen Dinger gekauft. Rollen kann ich leider nicht mehr mit Verlaengerung der Seiten und Front machen, da ich alles schon an MDF zugeschnitten habe plus auch das Furnier.  Aber diese Verkleidung ist wirklich eine gute Loesung.

       

      @Matthias:

      Was meinst DU mit C19?

      Den langen Buendigfraeser habe ich zwar im Bosch-Set, aber leider ist der viel zu dick fuer die Fraeshuelse. Habe daher umgestellt auf Methode Fraese IN Fraesschablone anstatt AUF. Das geht, aber habe noch immer Probleme (siehe unten).

      Das mit den 2x 22mm hatte ich total verpennt! ABER ich habe in weiser voraussicht und weil man aus dem Riesenfurnier eh nicht mehr heraus haette schneiden koennen ueberall so 6cm Ueberstand gelassen. Gut, dass ich so vorsichtig bin 😀

      Ich glaube, ich werde das mit dem Rollbrett probieren und unter die Box, wenn sie mal steht, so Gleiter oder Filz kleben, damit sie den Boden nicht beschaedigt und ich die Teile irgendwie hin und her gezogen bekomme. Ich habe naemlich da wo der TV steht massives & schoenes Parkett und das gehoert auch nicht mir. Die Privathaftpflicht muss man hier nicht extra fuer austesten  ;o

       

      @Thomas: Ich sehe in Deinem Bericht die Reihenfolge beim Fraesen. Das ist super! Aber nichts von dem Furnieren. Ich gehe davon aus, dass Du also nur vom Fraesen sprachst?

      Was meinst Du mit den Radien beim ER4 ? Meinst du die versch. Durchmesser Laenge vs Breite? Oder die Fraestiefe von 3.2mm vs. Loch? Ich bin gerade etwas unsicher was Du genau meinst.

       

      @Sparky: Udo riet ab eine gefraeste Front zu senden weil nach Schweiz mit Uebergrossem Paket vermutlich sehr teuer und Schaden nehmen wird. Gleichzeitig wollte ich auch dieses Projekt nutzen um besseres Handwerkliche Faehigkeiten aufzubauen, und ich bin jetzt schon stolz mit dem Fortschritt was das Fraesen angeht! Die runden Fraesungen mit Zirkel sind finde ich jetzt ganz gut, aber der ER4 macht mit immer noch grosse Kopfschmerzen – vor allem wenn man keinen Fraesrahmen aus MDF hat oder eine gescheite Fraesschablone. Ich wollte keinen MD Fraesrahmen weil hinterher passt es nicht und ich muss 5xmal zum Baumarkt (der offiziell auch nix unter 20cm zuschneidet und Kreissaege habe ich keine). Und ich wollte keine 300CHF fuer ne Festtool Schablone ausgeben. Habe dann eine gekauft die eigentlich gehen muesste, aber so dermassen wackelig ist und nur hart festgeschraubt mit Schraubzwingen ueberhaupt einen 90 grad winkel bilden kann, da sie sonst immer sich auf Spanung etwas verzieht. Da wurde dermassen daran gespart, dass es schon eine Frechheit ist: Es sind 4 Aluprofile mit 50cm (so weit so gut, die sind ja auch nirgendwo billig), es wurden aber nur 4 Innennuten mitgeliefert und die setzen natuerlich nicht zentriert an den Profilen an, sondern immer nur an einer Seite, sodas sich da nie ein 90-grad Winkel bildet. 4 haetten ja praktisch nichts gekostet. hMan muesste mit 4 weiteren Nuten, die Profile von der gegenueberliegende Seiten versteifen – aber das liefern die NUR bei ganz grossen Schablonen mit – fuermich unverstaendlich. UNMOEGLICH! Ich werde da morgen mal anrufen und fragen ob sie noch 4 Nuten senden koennen. Weil die Innennuten bekomme ich im Internet auch nu rim Grosspack oder mit extra teurem Versand.

      Fraesschablone

      Also mal gucken ob 4 weitere Schrauben helfen, ansonsten muss ich mir einen MDF Rahmen irgendwie bauen und beten, dass er past.

       

       

      Ich habe ebim ER4 auch gemerkt, das ich immer wieder mal so Rundungen in die Ecken fraese, die da nicht hingehoren. Zu Beginn habe ich die Fraese immer gedreht damit ich sicher auch alles Abfraese, jetzt drehe ich sie nicht sondern mache 3 Seiten des Quadrats, und dann drehe ich sie um 180Grad und mache das gleiche nochmal (alle 4 Seiten geht nicht weil die hinterseite der Fraesauflange beim Anschlag viel kuerzer ist als die Rundung vorne).

      Aber noch immer become ich da so Ecken (siehe Bild).

      Was mache ich falsch???

       

       

       

       

       

       

       

       

    • #63074
      Sparky

      Guten Abend Tim,

      wenn an der Stelle Parkett ist, nimm KEINE Kugelrollen.
      Hab das wie Schülzken es gemacht hab getestet auf Furnier-Parkett, stück geschoben, sofort abgebrochen das Experiment. In der nächsten Wohnung vielleicht.
      Wenn Du Parkett hast, nimm unbedingt gummierte Rollen oder halt Filzgleiter.

      Zu dem ER4 Ausschnitt:

      Du machst glaube ich (grundsätzlich) nichts falsch, aber wenn Du sagst, Du gehst mal die eine oder die andere Richtung, dann schau Dir mal die Theorie von Gleich- und Gegenlauffräsen an aus der Zerspanung.
      Wenn Du hin- und herfräsen willst, muss der Fräsrahmen absolut stabil sein und Du wirst dann merken, wann Du mehr oder weniger „drücken“ musst, um in die Ecken zu kommen.

      Gruß,
      -Sparky

    • #63075
      Matthias (DA)

      Moin Moin,

      Kann dir die Filz Gleiter auch empfehlen, ich habe die unter meinen granitplatten worauf dann die Duetta mit Spikes steht.

      Ich teile auch die Theorie von sparky das in die eine Richtung dein Fräser sich in das Holz hinein krallt und dadurch mehr Schwung hat als in die andere Richtung.

      schau für deinen Fräserrahmen Mal, ob du solche Winkel bekommst wie hier genutzt:

      https://www.acoustic-design-magazin.de/2017/01/22/duetta-center-und-diy-fraesrahmen-verstellbar/

      C19=Corona – weiter gute Gesundheit!

      Freut mich, dass Du genug Furnier zugeschnitten hast, scheinst allgemein gut vorher nachzudenken, das wird gut 👍

      Und: irgendwas geht immer schief;) wird schon!

      Matthias

       

    • #63076
      SCI3NTIST

      Hallo Tim,

      noch die Ergänzungen von mir:

      Die beiden Ausschnitte für den  ER4 habe ich jeweils mit einem 10 mm Fräser und dem Rahmen gemacht. Das Malheur siehst Du in meinem Baubericht:

      https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/thomas-duetta-aktiv/#post-41070

      Was den Fräsrahmen angeht, hat Matthias (fast) alles gesagt, ich habe mir den gleichen Rahmen mit den Winkeln und Nutensteinen gebastelt, der wird immer von selber rechtwinklig. Ich meine aber zu sehen, dass Deine Winkel zum Teil innen sitzen? Das würde ich mal korrigieren, das ist mindestens unpraktisch, vielleicht sogar ein Grund für die Widerspenstigkeit.

      Was die unschönen „Ecken“ angeht: die Kopierhülse ist ordentlich zentriert? Die Fräse kippt nicht ab in den Ecken oder rumpelt über die Profile weil die unterschiedliche Höhen haben?

      Ach so, Reihenfolge furnieren / fräsen: war bei der Duetta egal, da die Front Multiplex war. Bei späteren Projekten (so nötig) immer die furnierten MDF Bretter gefräst.

      Also weiter üben, Mut nicht verlieren, das wird schon. Hat bis jetzt jeder einen Lautsprecher rausbekommen, soviel ich weiß.

      Grüsse

      Thomas

    • #63079
      TimWillsWissen

      Hi nochmal,

       

      danke fuer die schnelle Rueckmeldung!

       

      Also Gleich bzw Gegenlauf habe ich beachtet, ich nehme die immer nur im Uhrzeigersinn bzw. nach der rechten Hand regel. Wenn ich das Quadrat abfahre im Uhrzeigersinn und dann die Maschine 180Grad drehe, dann bewegt sie sich immer noch im Uhrzeigersinn, d.h. daran sollte es eigtl. nicht liegen.

      Vielleicht eher, dass es eben etwas spiel in den Ecken gibt?

      Diese anderen nutenwinkel aus dem Post sind VIEL BESSER, oh mann, die muss ich eigtl. bestellen. Und das waere auch viel billiger gekommen…

      Die Firma habe ich heute angerufen (ist wohl nur 1 Person denke ich) und er meinte er koennte noch was nachschicken, damit koennte ich den jetzigen Rahmen wenigstens etwas nachsteifen.

      Ueberigens, ich habe vorgestern auch 1h alle verschiedenen Varianten der Anordnung der Nuten ausprobiert weil ich der ersten Variante mit nur innen nicht vertraute (die laut Hersteller).

      Alle innen, alle aussen, innen und aussen gegenueberliegend, und quer. Jedes mal mit einer anderen Theorie, warum es nun besser gehen koennte. Habe da keinen Unterschied in der Steifheit bemerken koennen leider. Ich warte bis die Nuten kommen und gehe sonst neue kaufen…

      Uebrigens, habe auch noch Beize vs Oel vs HArtwachs getestet und muss resumieren was ich leider erwartet hatte:

      Beize macht das holz recht unnatuerlich und faellt damit weg. Oel und Wachs sind viel besser aber ohne Farbpartikel beigemischt nicht stark genug fuer das was ich will. Das Oel dunkelt nicht ganz so stark nach, das Antikwachs Kirsche (Danke @Adi nochmal fuer den Tipp :)) sieht am besten aus!

      Ich verstehe, dass man ERST Oelen, dann wachsen sollte, Da muss aber wohl viel Zeit zwischen oelen und wachsen liegen, da in meinem test von so 30-40min das Wachs auf dem Oel gar nicht haftet. Und umgekehrt reibt das Oel das Wachs wieder ab. Also werde dann demnaechst testen erst Oelen, dann 1 Tag warten, schleifen, nochmal oel, schleifen, dann wachs.

      Im Bild angehaengt seht ihr:

      Beizen: Eiche hell, Kirsche, Mahagoni hell, Kombination aus Eiche und Mahagoni 5:1 Verhaeltnis, Hartwachsoel, Antikwachs Kirsche, Antikwachs plus oel, und Oel 2 schichten und dan nochmal an den TV Nusschrank gehalten zum Vergleich 🙂

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