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    Thema: Doppel7 – Fragen zum Gehäusebau

    Hallo, ist mein erster Post hier, lese aber bereits ein paar Monate mit. Ich baue gerade mein erstes Paar Boxen. Habe A...Hallo, ist mein erster Post hier, lese aber bereits ein paar Monate mit. Ich baue gerade mein erstes Paar Boxen. Habe A...
    scotwalks

      Hallo,

      ist mein erster Post hier, lese aber bereits ein paar Monate mit. Ich baue gerade mein erstes Paar Boxen. Habe Anfang des Jahres bei Monti die Duetta hören dürfen (Grüße gehen raus), bin aber aufgrund der Wohnsituation (Mietwohnung, Altbau, Wohnzimmer ca. 24qm) auf die Doppel7 umgeschwenkt.

      Zu meinem grundsätzlichen Plan: ich halte mich eigentlich komplett an Udo’s Bauplan, der als SketchUp Datei bzw. in der Vorstellung des Bausatzes bereit gestellt wurde und habe lediglich den Deckel ein wenig kürzer (20 statt 28cm) und den Boden ein wenig länger (36 statt 28 cam) gemacht – Volumen bleibt gleich, ich habe aber eine schräge Rückwand.

      Die Zuschnitte habe ich machen lassen, die schrägen Seitenwände etc. mittlerweile ziemlich sauber per Tauchsäge fertig gemacht. Bevor ich nun alles zusammen leime, habe ich folgende Fragen:

      1. Versteifungen
      In den FAQ’s heißt es, dass “die Durchlässe der “abgeteilten” Kammern größer…” sein müssen “…als die Membranfläche.” Ich bin nicht ganz sicher, worauf sich das “größer bezieht”.
      Soll der verbleiben “Durchlass” größer sein, als die Membranfläche? Und was ist mit der Membranfläche konkret gemeint?
      Sollte ich auch bei einer schrägen Rückseite einfach dem Plan folgen und zwei 10cm Versteifungen an gleicher Stelle befestigen? Oder müssen die Versteifungen wegen der Rückwand unterschiedlich lang sein?

      2. Reflexbrett
      Lt. Plan hat das eine Länge von 12cm, bei einem Boden von 28cm. Da sich meinem Verständnis nach der Kanal zur Öffnung verhalten soll, bleibt das Reflexbrett auch bei einem Boden von 36cm gleich lang. Ist das richtig?

      3. Abdichtung
      Die Zuschnitte sind ziemlich genau, nur bei den Schrägen gibt es minimale Abweichungen. Verklebt wird, wie hier oft empfohken mit Ponal Fugenleim. Um die Kiste auch wirklich luftdicht zu bekommen, überlege ich, innen jeweils eine Bahn Acryl zu ziehen. Macht das Sinn? Funktioniert Acryl, oder sollte ich da lieber was anderes benutzen?

      4. Gegenfurnier
      Ist in euren Baudokus nie aufgetaucht, daher erübrigt sich die Frage fast: brauche ich Gegenfurnier? Wenn man sich sonst so umschaut, wird darauf immer hingewiesen.
      Ich würde die Kisten eigentlich einfach verkleben, dann normal von außen furnieren und das wars. Der Aufbau ist mit 22mm MDF. Wenn das verklebt ist, sollten die sich doch nicht mehr verziehen, oder?

      Ich bedanke mich schon mal im voraus für Antworten und zeige dann später gern ein paar Bilder, wenn es soweit ist.

      Beste Grüße aus Berlin,
      Vincent

      #48206
      Tobias

        ### So, nun weiss ich nach kurzer Suche auch, dass ich meinen obigen Beitrag nicht gemütlich über einige Tage hinweg bearbeiten kann. Also wird das hier jetzt doch ein Puzzle. Ich schreibe mal die Texte fertig und mache dann ne Bildergalerie. ###

        Gehäuseplanung Teil II:

        Nun bin ich zugegebenermaßen zwar des Rechnens mächtig aber eher rechenfaul. Auch sitze ich ohnehin den ganzen Tag vor dem Rechner und muss mich nicht auch noch meine spärliche Freizeit mit der digitalen Planung von Holzwerkstücken verbringen. Zumal dann nicht wenn sich auch ein Hands on Ansatz eignet.

        Die Überlegung war wie folgt: Ich brauchte je zwei Paar Lautsprecher mit einem rechteckigen Grundriss und einer  zum Hörer geneigten Schallwand für die Montage an der Wand vor und neben dem Hörer. Sowie einen einzelnen Lautsprecher ähnlicher Bauart zur Montage über dem Hörplatz. Berechnet sowie gemessen ergaben sich 3 unterschiedliche Winkel für die Schallwände. Damit unterschiedliche Querschnitte und notwendigerweise eine abweichende Innenaufteilung und Gestaltung der Kammern, die zwar gleiche Volumen aber nicht gleiche Formen haben würden.

        Ich nahm mir vor drei Kisten mit dem doppelten Volumen aus MDF zu fertigen und diese dann an der Tischkreissäge im passenden Winkelt zu teilen um 2 gleich grosse, gleich angewinkelte Gehäuse zu erhalten. Diese wären auf Gehrung zugesagt und verleimt, bräuchten etwas Fummelei um die Grösse der ACL Kammern hinzukriegen und bekämen eine aufgesetzte Schallwand.

        Für die Trennung der Kammern könnte ich auf entsprechende Gehrung gesägte MDF Stücke nehmen. Da der Winkel Der Schallwand ja bekannt wäre müssten sich diese vorbereiten und dann zurechtkürzen lassen. Bei all den Winkeln und unterschiedlichen Volumen würden die Öffnungen der ACL unterschiedliche Formen aufweisen aber die erste Kammer für den Einbau der Lautsprecher und der Weichen sollte Gross genug sein. Man hätte das eben jetzt im Detail ausknobeln können aber da das zersägen und zerspanen – zumindest mir – gehörig Freude bereitet gIng ich die Sache handfest an.

        Gehäusebau

        Der Aufbau der Kisten aus MDF gestaltete sich recht klar und war eine gute Gelegenheit die Einstellungen der Tischkreissäge und das Verleimen von Gehrungen einmal mehr zu üben (Klebeband sage ich hier nur leise). Für das Halbieren der Kisten auf der Kreissäge stellte ich an der Kappsäge die benötigten Anschläge mit passenden Winkeln für den Schiebeschlitten her. Da das Sägeblatt nicht beliebig weit aus dem Tisch fährt waren zwei Durchgänge notwendig und die Japansäge zerteilte dann auch die letzten Verbindungsstücke. Das lief besser als gedacht.

        Auch der Zuschnitt der Schallwände gestaltete sich nicht allzu kompliziert, da Messungen an den halbfertigen Gehäusen nun präzise möglich war (Präzision auf Ebene des Holzheimwerkers natürlich, nicht das mir noch die Metallbauer vom Stuhl kippen). Die Reststücke der Schallwände wiederum Konten gleich als Material für die Kammertrennungen herhalten.

        Es blieb nur die Frage, wie die korrekte Positionierung zu bewerkstelligen sei. Auch das ließ sich experimentell lösen indem eine angebrochene Packung gut riechenden aber scheußlich schmeckender Kaffebohnen zum Einsatz kam. Zunächst maß ich das Volumen der ersten Kammer sowie das der folgenden Kammern in Kaffeebohnen ab und rückte dann dem unsegmentierten Gehäuse mit dem wohlriechenden Schüttgut auf die Pelle. Mit ein paar kleinen Trennbrettchen liessen sich die Kaffeebohnen in verschiedenste Formen schieben und doch blieb die von ihnen verdrängt Luft im Volumen gleich. Kammer für Kammer wurde so definiert und die Trennwände auf passende Höhe gekürzt und eingesetzt. Die Berechnung der Form für die Öffnung in die nächste Kammer war zwar auch jeweils einzeln nötig aber das bringe ich dann auch noch her. Bis auf wenige Bohnen ging dieser Ansatz handwerklich auf.

        Fräsungen für Lautsprecher und Anschlussterminal wurden gemacht und die Schallwand aufgeleimt. Hier war es wieder hilfreich die 2 gleichen Hälften in die Schraubzwingen legen zu können um den passenden Anpressdruck ohne Verschiebungen aufzubauen.

        Ich fräste mit dem Fortnerbohrer noch Topflöcher für Beschläge zur Wandaufhängung an Rück- bzw. Seitenwände und wähnte mich auf der Zielgeraden.

        Gehäuse-„Finish“

        Zunächst folgte die allseits beliebte Vorbereitung der Oberfläche. Abschleifen! Ich hatte mir ein Pseudo-Zebranu Furnier ausgesucht, welches aus heimischen Hölzern ein wenig die Umwelt schonen und mit weisser Lasur versehen einen ansehnlichen Effekt an die Wand bringen sollte. Obwohl das Furnieren mit der Leimmethode nicht schlecht funktionierte, kam bei der Lasur mit dem Pinsel keine rechte Freude auf. Das Ergebnis überzeugte nicht und die allgemeine Unfähigkeit mit der Lasur einen vernünftigen teiltransparenten Effekt ohne Nasen, Schlieren der Schatten zu erzielen trieben mich fast in den Wahnsinn. Na gut, so sind wenigstens die Stirn- und Leimkanten weg, dachte ich, schliff die Boxen nochmals ab und sprühte stattdessen eine Schicht Grundierung für ein weisses Lackfinish auf…

        Die Grundierung offenbarte eine rechte Kraterlandschaft im zuvor so glatt wirkenden Furnier mit zahlreichen Rissen, Kerben und „Poren“. Die zwei Gehäuse die schon mehrere Schichten Lasur drauf hatten sahen deutlich glatter aus. Na gut, ist ja Hobby, also übe ich mal mit 2K Spachtel und wenn ich den schon anrühre, dann lass ich auch gleich noch ein paar Magnete für die Frontbespannung ein.

        Nun, was habe ich gelernt… ein Maler und Lackierer ist an mir nicht verloren gegangen. Der Spachtel härtet bei kühlen Temperaturen in der Werkstatt zwar, braucht aber über eine Woche. Wer nicht direkt ordentlich spachtelt, spachtelt zwei mal. Schleifen, grundieren, zuviel schleifen, nochmal grundieren, schleifen, lackieren, nass schleifen hat doch Sinn, lackier nur eine Seite pro Durchgang wenn Du es nicht drauf hast, schleifen kann man irgendwann, versuch nicht nur eine Ecke nachzulackieren, ach komm … jetzt einfach Klarlack drauf und Feierabend. Das Stirnholz siehst du trotzdem.

        Montage

        Der Aufbau der Mona Sat Weiche ist ja in seiner Komplexität begrenzt. Ihr als geneigte Leser habt aber schon festgestellt, dass ich es ja trotzdem kompliziert mache. also habe ich kleine Lochplatten geordert und die Bauteile schön darauf gesetzt um sie dann an die Rückseite der Terminals zu kleben und einfach einsetzen zu können.

        Die Lautsprecherausschnitte und die Fräsungen für die Terminals bekamen noch ein Bett aus Moosgummi Dichtband und endlich konnte ich alles zusammensetzen.

        Setup

        Jetzt hängen sie da. In den Front Heights sind die Chassis zwar recht nah an der Decke, dafür zum Fernseher hin versetzt um an der linken Raumseite wenigstens ein paar Zentimeter von der Seitenwand entfernt zu sein.

        Die Surround Heights hängen links und rechts vom Sofa etwas tiefer um die Verteilerdosen in der Wand zu verdecken. Sie sind zudem an der Seite aufgehängt und somit im Vergleich zur Front um 90 Grad gedreht allerdings ebenfalls auf den Hörplatz eingewinkelt. Die Chassis sind ebenfalls oben montiert aber zur Raummitte hin versetzt, so spielen sie knapp an den Gardinen vorbei und haben größtmöglichen Wandabstand.

        Der VoG hängt mittig über dem Sofa, wurde allerdings doch an der Decke und nicht am Fenstersturz befestigt. So zielt er nun leicht am Kopf vorbei aber Morgan Freeman wird mir das wohl nachsehen.

        Das Klangergebnis all dieser Bemühungen findet ihr im ersten Post. Fotos vom Bau dann nach und nach weiter unten.

         

        #47798

        Thema: Mona 2.1 langgezogen

        Hallo, ich überlege für meine Küche eine Mona 2.1 Soundbar zu bauen und habe dafür ein Gehäuse entworfen. Designkriter...Hallo, ich überlege für meine Küche eine Mona 2.1 Soundbar zu bauen und habe dafür ein Gehäuse entworfen. Designkriter...
        ichBaue

          Hallo,

          ich überlege für meine Küche eine Mona 2.1 Soundbar zu bauen und habe dafür ein Gehäuse entworfen.

          Designkriterium war hier lieber länger als dicker und möglichst wenig verschieden große Bretter zuschneiden zu lassen da dies billiger im online Plattenzuschnitt ist.

          [MonaBar.png]

          Gebaut werden soll in MDF weiß Foliert mit weißem Akkustickstoff an der Front.

          Bei diesem Design werden nur zwei Brettergrößen gebraucht:

          • Top, Bottom, Front, Back: 80.6 cm x 17.6 cm
          • 5x Seite: 13.8 cm x 17.6 cm

          Kann man den Subwoofer so langziehen? Die Volumen sind dabei gleich geblieben (8.4L+5.5L). Die Kammern des Sub haben nur noch die minimale Breite von 13.8 cm die nötig ist um den SPH 135 TC unterzubringen.

          Das HP50 Rohr (19.6 cm²) scheint fast den gleichen Querschnitt wie der MonaSub Schlitz (18.2 cm²) zu haben. Wie lang muss das Rohr sein? Das HP50 im Shop (14.5 cm) ist kürzer als der MonaSub Schlitz (17.8 cm).

          Die Satelliten sind reduziert auf die Breite des Magneten des SPX-30 M von 6.8 cm. Das Satellitenvolumen ist damit 1.6 L. Geht das so?

          #47791
          Linus Schürtz

            Hallo,

            @Matthias: Zuschnitte im Baumarkt haben ja leider nicht immer den besten Ruf. Habe leider auch keine Erfahrung mit meinen lokalen Baumärkten. Ich frage vlt auch mal bei den Schreinern in der Nähe an was mich ein paar Zuschnitte kosten würden.

            Bohrer habe ich eh da. Eine Stichsäge könnte ich mir leihen. Fugenleim kriege ich ja online.

            Kann man ein bestimmtes Modell von Sabaj oder s.m.s.l. empfehlen?

            Außerdem super Bericht der Duetta im Bad! 🙂

            @Ollum: Danke für das Angebot zum Probehören. Leider ist momentan spontan irgendwo hinfahren dank Corona nicht besonders beliebt. Und ich sitze etwas auf heißen Kohlen. HomeOffice lässt mir etwas die Decke auf den Kopf fallen und ich möchte möglichst bald ein Bastelprojekt haben um mich ablenken zu können.

            @SCI3NTIST: Grundsätzlich kann ich auf den Sub verzichten. Also sind die hier vorgeschlagenen Sets von U-Do oder SB definitiv auch eine Option für mich.

            Die SB-18 spricht mich definitiv an!

            Bei den Sabaj oder s.m.s.l. habe ich jetzt fürs erste den Sabaj A3, A4 oder den SMSL AD18 gefunden. Bluetooth können die alle 4.2 , die A4 und der AD18 sprechen apt-x und bei der A3 steht es nicht dabei.

            Welchen Eingang sollte ich denn für den Computer verwenden? Meine (integrierte) Soundkarte stellt erstmal nur einen optischen Ausgang und Standard Klinke zur Verfügung.

            Fronten fräsen lassen von Udo ist eine gute Idee. Den Rest frage ich wie gesagt entweder bei einem lokalen Schreiner an (wenn er zu einem guten Preis macht), ansonsten beim Baumarkt und dann beten und hoffen!

            Zwingen hätte ich eh schon da. Schleifklotz auch, aber ich sehe ein das da was elektrisches zum ausleihen evtl die bessere Wahl wäre. Furnier wollte ich eigentlich nicht, aber falls es mich doch überkommt habe ich auch ein Bügeleisen! Lötstation ist natürlich vorhanden. Weichen aufbauen ist denke ich das kleinste Problem. Heißklebepistole hab ich auch. Bohrer wie oben erwähnt auch! Dann habe ich ja quasi das wichtigste schon da.

             

            Also nochmal um sicherzugehen: Mit der Mona kann ich nichts falsch machen, aber mit den SB18 hätte ich die besseren Boxen und das bessere Verhältnis im Budget von Boxen zu Rest. Was hab ich sonst für einen Vorteil von der SB18?

             

            Danke schon mal an Alle

            #47779
            Matthias (da->MZ)

              Moin Linus,

              zur Zeit wirst du dein Holz wahrscheinlich online bestellen müssen, aber auch da gibt es die Möglichkeit schon die richtigen Zuschnitte zu bekommen.

               

              das einzige Werkzeug dass du dann wirklich brauchst ist nen Bohrer, eine Stichsäge und ne Flasche fugenleim. Falls du die Front bei Udo fertig gefräst bestellst kannst du sogar auf die Stichsäge verzichten. Alles andere brauchst du nur damit es schöner wird.

              Die mona ist sicherlich gut geeignet, musst allerdings gucken dass der Verstärker dann 2.1 kann. Raspberry der eigentlich mehr zuspieler ist und zum Verstärker erweitert werden kann wäre da glaube ich nicht die erste Wahl, aber hier wird mich sicherlich jemand korrigieren falls 2.1 damit doch darstellbar sein sollte.

              Sabaj und s.m.s.l. machen ein paar gute Sachen, so ab 100 € sind die Dinger richtig brauchbar, wenn Sie weniger als 50 kosten werden sie aber der Mona nicht annähernd gerecht (funktioniert aber trotzdem).

               

              alternativ könntest du dir natürlich auch die Udo Reihe angucken, da ist die Auswahl an Verstärker mit 2 Kanälen noch deutlich größer.

              Ich persönlich würde auf die SB15 schielen.

               

              Zum Thema ich habe keine Werkstatt, das finde ich ganz hervorragend dass du dich davon nicht abschrecken lässt. Es geht auch ohne:

              Duetta im Bad

               

              #47770

              Thema: Küchenlautsprecher

              Hallo, ich habe inzwischen im Wohnzimmer ein 2.1 System aus 2x u_Do 3 + u_Do 10 und bin damit bei Heimkino und Musik hö...Hallo, ich habe inzwischen im Wohnzimmer ein 2.1 System aus 2x u_Do 3 + u_Do 10 und bin damit bei Heimkino und Musik hö...
              ichBaue

                Hallo,

                ich habe inzwischen im Wohnzimmer ein 2.1 System aus 2x u_Do 3 + u_Do 10 und bin damit bei Heimkino und Musik höhren sehr zufrieden. Das einzige Probem ist, wenn ich den Pegel so hoch drehe um in der Küche zu höhren fehlen mir dann in der Küche die Höhen.

                Ich suche ein 2.1 System für meine 9 qm Küche. Mangels Platz wird das ganze an der Decke schräg nach unten über der Arbeitsplatte aufgehängt werden müssen. Durch das Kochen ohne Abzug sammelt sich auf allen Schränken immer so eine Fettschicht die auch zwangsweise bei den Lautsprechern auftauchen wird.

                 

                Ich dachte dabei an Mona 2.1 oder 2x u_Do 19 + u_DoSub oval 1. Was davon reicht aus um sowohl beim Kochen als auch beim Frühstüch an verschiedenen Orten in der Küche Musik und Radio zu hören? Wie unterscheiden sich die beiden Sets in Klang und Bass?

                Reicht Folieren aus um die Lautsprecher vor dem Fett in der Küche zu schützen?

                Die niedrigeren Kostens der Mona 2.1 werden durch höhere Kosten im komplizierten online Plattenzuschnitt ausgeglichen. u_DoSub oval 1 scheint auch den Vorteil zu haben, dass dieser einfacher zu einer langen soundbar langgezogen werden kann. Wie schmal kann u_DoSub oval 1 gebaut werden ohne die Funktionalität einzubüßen?

                #47326

                Als Antwort auf: Anschaffung Oberfräse

                MartinNYHC

                  Moin,

                  also Kreise fräsen klappt jetzt super. Bin sehr zufrieden. Das erste Chorus51 Gehäuse ist fertig, furniert und wird jetzt gebeizt 😉 Das zweite muss leider bis nächste Woche warten, weil ich Depp den Zuschnitt nur einmal bestellt habe 🤣 Danach werde ich mich dann mal an die Linie52-Front trauen.

                  Verstaubte Grüße, Martin

                   

                  #46785
                  tOkra

                    So – werd wohl erst am Freitag die Tests machen.

                    Vorab aber schon mal ein paar Bilder vom Aufbau – man möchte ja ein klein wenig zurückgeben – vor allen an neue und unentschlossene. Mir haben die vielen Kommentare hier sehr geholfen.

                    Los gings in den Baumarkt – dort habe ich mir die Zuschnitte besorgt. So genau hätte es gar nicht sein müssen, denn ich habe mich doch noch entschieden an der Formatkreissäge meines Schwagers die Platten auf Gehrung zu schneiden.

                    Die Hemmschwelle überhaupt zu beginnen war groß – wie bei jedem neuen Arbeitsschritt, den man vorher noch nie gemacht hat.

                    Schließlich wurde die Kammer für MT+HT an eine Seitenwand aufgeklebt und der Rest folgte zugleich. Wie empfohlen klappte mit dem Fugenleim alles anstandslos.

                    Mit Malerkrepp wurde Seite an Seite fixiert, der Leim wieder angebracht und dann alles sanft mit einer Zwinge fixiert. Oben drauf noch ein Paar Gewichte und ein letzter Check, ob alles einigermaßen zusammenpasst:

                    Ungenauigkeiten wurden mit Holzspachtel korrigiert. Im inneren der Box nochmal alles auf Dichtigkeit geprüft und gegebenenfalls noch nachkorrigiert. Hab mir da viel Mühle gemacht.

                    Leider fehlen dann viele Fotos – wenn man bei der Arbeit ist, dann vergisst man das schnell und das Handy liegt nicht immer parat.
                    Es wurden an der Front noch insgesamt 6 kleine Magnete eingebaut, um später die Möglichkeit zu haben eine Abdeckung anzubringen. Dafür wurde einfach ein kleines Stück hineingebohrt, die Magnete im Loch versenkt und dann wieder zugespachtelt.

                    In der Werkstatt wurde die Box gründlich geschliffen bis alles wirklich genau Plan war.
                    Dann ging es ans furnieren (oh gott – ich dachte das ist übelst schwierig und ich versau mir alles). Wider erwarten mir das gut von der Hand. Ich kann nur den Artikel “Duetta im Bad” empfehlen. Ich habe mir daran orientiert und alles verlief reibungslos.

                    Dann wurden die  Vertiefungen für die Chassis gefräst. Der Gedanke daran, dass irgendwas schief läuft war wieder sehr unbehaglich. Aber eigentlich verlief wieder alles relativ glatt. Das innere wurde mit der Stichsäge ausgeschnitten.

                    Aja – es handelt sich um Saraifo Ahorn-Furnier 0,6mm. Das ganze Furnier wurde dann nochmal geschliffen.
                    Alles noch mit Möbelöl von Natural Farben (mit weißen Pigmenten sonst wirds zu dunkel und gelblich) eingeölt und farblich hat sich das ganze eigentlich nicht verändert – das war der Plan. Nach dem Ölen nochmal ganz fein geschliffen und es ist glatt wie ein Babypopo.

                    Währenddessen wurde die Weiche aufgebaut – hier mal die vom MT+HT.
                    Ich habe aber alles nochmal nachgelötet. Bei der ersten wusste ich noch nicht wirklich wies geht (Adern komplett mit Zinn bedecken usw.)…

                    Dann die Weiche eingeklebt, die Chassis angeschraubt (alles wurde angelötet):

                    Endergebnis:

                    Ich bin “für mein erstes Mal” wirklich sehr zufrieden und glücklich das alles geklappt hat.
                    Die Abdeckung folgt evtl auch dieses Wochenende.
                    Bin jetzt gerade etwas in Eile und schau später nochmal rein.

                    #46747

                    Als Antwort auf: Linie 52 Center Customized

                    MartinNYHC

                      Multiplex-Zuschnitt. ist unterwegs, das Paket von Udo auch. Die Leimholzplatte hat eine Lieferzeit von 2-3 Wochen. Laut Aussage der Firma je nach Auftragslage des Lieferanten auch gerne mal länger.

                      Grhmpf….wie soll ich den so lange die Finger ruhig halten?

                      #46680

                      Als Antwort auf: Linie 52 Center Customized

                      Matthias (da->MZ)

                        Nanu, wo ist meine Antwort hin?

                         

                        Egal, schau mal hier:

                         

                        https://www.zuschnittversand.de/pages/multiplexplatten-im-versand/andere-multiplexplatten-im-versand.php

                         

                        Freue mich auch über Tipps für Birkoplex mit Bergahorn im Zuschnitt

                         

                        Matthias

                        #46643

                        Als Antwort auf: Linie 52 Center Customized

                        Ollum

                          Moin,

                          ich habe bei Leimholz bisher nur gute Erfahrungen mit deppe24.de gemacht. Ultraexakt, die machen Zuschnitte ab 80mm Breite. Unbedingt den Faserverlauf beachten, nicht, dass da was reißt!

                          Dein Design finde ich ziemlich umwerfend…

                          VG!

                          #46637

                          Als Antwort auf: Linie 52 Center Customized

                          MartinNYHC

                            Habe mir gestern ein Furnier ausgesucht.

                            Nur für die Schallwand kann ich keine Quelle für eine Leimholzplatte finden. Entweder ich unterschreite die Mindestmaße für den Zuschnitt, oder es gibt nur Birke/Buche. Hat da jemand einen Tipp?

                            Gruss, Martin

                             

                            #46143

                            Als Antwort auf: Anschaffung Oberfräse

                            MartinNYHC

                              Heissen Dank für Eure Tipps. Ich werde mich damit dann mal näher beschäftigen.

                              Mein Resume nachdem ich bei Udo Zuschnitte für 2 Sat’s, Center und Subwoofer bestellt habe, mich die letzten 2 Wochen intensiv mit Oberflächenbehandlung von MDF/Multiplex beschäftigt habe und viel rumprobiert habe:

                              eine vernünftige Oberfläche durch Beizen/Ölen/Wachsen oder was weiss ich auch immer hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich hatte immer totale Panik for Funieren. Was soll ich sagen? Mit der Bügeleisenmethode ist das ja sowas von easy. Habe heute Abend schon die beiden Sat’s fertig und einwandfrei Furnierkanten. Warum habe ich das nicht gleich so gemacht? Echt easy…ich bin Happy 🙂

                              Ich mag es gar nicht, wenn ich hinterher auf die Musikkisten schaue und nicht zufrieden bin. Da muss passen.

                              P.S.: Ich weiss nicht mehr, wer das Video hier vom Furnieren gemacht hat. Aber einen ganz speziellen Dank dafür. Die Tipps darin sind für das “erste mal” absolut super. Danke!

                               

                              #46023

                              Als Antwort auf: Kompakt aber kräftig

                              hermanillo

                                Hallo Maik,
                                Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu. Mein Rat: Kauf Dir am besten die Frequenzweichenteile für die SB18 bei Udo und zerleg die SB240. Besorg dir aus Spanplatte den Holzzuschnitt günstig im Baumarkt und bau ein Testgehäuse. Das kann so viel nicht kosten. Dann hast Du einen tollen Kompaktlautsprecher günstig gebaut und kannst dir ein Bild machen. Wenn das Bassfundament deinen Wünschen entspricht, kannst du in dieser Größe weitersuchen, oder einfach ein schönes Gehäuse für die SB18 bauen. Ist der Kompakt-LS zu schwach, musst du eh nach etwas größerem suchen. Ein vergleichbar großer Eton wird aber nicht viel tiefer kommen.
                                So weißt zu zumindest, ob ein Kompakt-LS Deinen Ansprüchen genügt.
                                VG
                                Hermann

                                #45957
                                MartinNYHC

                                  Ich tendiere momentan stark zur Lösung Spikes, Granitplatte und Waschmaschinenmatte.

                                  Ja, der Zuschnitt bzw. die Behandlung von Granit ist recht aufwendig = nicht günstig. Weiss ich aus eigener Erfahrung von der letzten Küchensanierung.

                                  Gruss, Martin

                                   

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