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Thema: 4 x Wallstreet 3 fürs IngemaxX
Hallo Zusammen, bei meinen mittlerweile 4.ten Selbstbauprojekt mit Udos Bausätzen möchte ich hier mein letztes Projekt v...Hallo Zusammen, bei meinen mittlerweile 4.ten Selbstbauprojekt mit Udos Bausätzen möchte ich hier mein letztes Projekt v...Hallo Zusammen, bei meinen mittlerweile 4.ten Selbstbauprojekt mit Udos Bausätzen möchte ich hier mein letztes Projekt vorstellen. Alles fing ganz harmlos an. Mein Kumpel erzählte mir, dass er ein Paar Lautsprecher selbst gebaut hat und das musste ich mir natürlich anhören. So stand ich also in seinem Wohnzimmer vor großen weiß lackierten SB240 Boxen schloss die Augen und stand mitten in einem Konzertsaal. Unglaubliche Räumlichkeit und sauberes Auflösen selbst kleinster Details war für mich ein unvergessliches Hörerlebnis, als ich dann noch den Preis hörte, wollte ich es einfach nicht glauben. Für so wenig Geld solch eine unglaublicher Sound, da war der Grundstein gelegt, ein eigenes Projekt zu starten. Als Hobbybastler habe ich mir in den letzten Jahren den Traum eines eigenen Heimkinos realisiert. Im Prinzip alles Selbstgebaut bis auf die Technik und die Lautsprecher. Das sollte sich nun ändern. Um zu wissen worauf was ich mich da einließ, beschloss ich Udo selbst zu besuchen mich beraten zu lassen und direkt vor Ort auf der berühmten Couch einen Eindruck zu bekommen.
Gesagt getan und so war ich im März 2019 in Bochum und lernte Udo selbst kennen. Wir saßen auf der Couch hörten unterschiedliche Boxen und redeten über dies und das. Mein Favorit war die SB 36 ADW. Da mein Kino eher klein ist, wäre die SB240 einfach zu groß gewesen und so nach einer Hörprobe war es geklärt. Ich kaufte 3 Bausätze (3 x den Centerbausatz) und auf ging’s nach Hause zum ersten Projekt. Auf der Couch warnte Udo mich noch, dass der Selbstbau auch zur Sucht werden könnte und er sollte Recht behalten.
Bei meinen ersten Projekt musste ich erst einmal ziemlich viel Lehrgeld bezahlen. Alle 6 Seiten mit 45° Gehrungsschnitten an allen Kanten ist für den Hobbybastler doch eine Nr. zu groß, da jeder mm Ungenauigkeit hart bestraft wird. Ich habe zwar schon eine relative gute Tischkreisäge (Makita MLT100), aber auch diese hat Grenzen. So konnte ich den eigentlichen Korpus zwar noch zusammenbauen (Dank an meinen Nachbarn der mich mit zahlreichen Schraubzwingen unterstütze, als ich feststellte das meine wohl nicht reichen würden), aber die Grund und Deckplatte wurden dann doch nur plan aufgesetzt, nachdem ich die 45° Gerungen auf der Kreissäge abgesägt habe. Mit einem Rundfräser konnte ich dann noch die Ungenauigkeiten an den Kanten wegretuschieren und so war das Gesamtergebnis erst einmal ganz akzeptabel. Da jede glänzende Oberfläche in einem Kino ungeeignet ist, entschied ich mich für schwarze Beize für die 21mm Multiplexplatten.


Mit dem Ergebnis war ich erst einmal zufrieden. Erstes Projekt und auf zum ersten Hörerlebnis.
Das war mein dritter Boxensatz in meinem Kino – Nr1 waren Boston Acoustics (VR950/ VR920), Nr.2 war Klipsch R26F.Also war ich gespannt und was soll ich sagen, ich war begeistert. Die Bühne wurde größer die Präzision der Darstellung genauer und so war ich mit meinem Projekt durch und durch zufrieden.
Beim anschließenden Verkauf meiner Standboxen von Klipsch signalisierte der Käufer auch Interesse an meinen beiden Subwoofern (Klipsch R-112SW). Das Projekt wollte ich mir eigentlich für den Winter aufheben, aber nachdem wir einen Preis gefunden hatten mit dem beide zufrieden waren, hatte ich plötzlich keine Subwoofer mehr und das zweite Projekt musste in Angriff genommen werden. Wieder saß ich auf Udos Couch und hörte mir verschiedene Boxen an. Eigentlich wollte ich passend zu meinen SB Boxen nun den Subwoofer SB29 oder SB23 kaufen. Udo beriet mich und da mein Einsatzgebiet eher das kraftvolle Heimkino ist und nicht die perfekte Stereophonie in der die letzten darstellbaren Töne auch so tief wie möglich sein sollten, empfahl er mir den ContraSub 12. Der erzeugt deutlich mehr Druck und ist damit die bessere Wahl für mein Einsatzgebiet. Beim Verstärkermodul meinte Udo, dass für mein kleines Kino einer voll ausreichen würde. Ich fand es Klasse das es nicht darum ging den bestmöglichen Umsatz zu machen sondern den Kunden eher bestmöglich zu beraten. Vielen Dank kann ich da nur sagen. Also auf nach Hause und Projekt 2 in die Tat umgesetzt. Auch hier habe ich auf Multiplexplatten gesetzt und mit schwarzer Beize das finale Outfit gestaltet. Nach 2 Wochenenden war das Projekt beendet und auf zum Hörtest.
Es war einfach Klasse, der Subwoofer erzeugte genau den Druck den man im Kino haben möchte. Eine kraftvolle Explosion die einen in den Sessel drückt, sauberer Klang ohne irgendwelches merkwürdiges Dröhnen (ich hatte ganz am Anfang einen Teufel Sub M5500 SW – eine Katastrophe schlechthin). Ich war begeistert von den neuen Boxen. Waren meine Klipsch gegenüber den Teufelboxen schon ein echter Mehrgewinn, so konnte ich auch jetzt wieder eine Steigerung hinlegen und war einfach nur zufrieden.
Jetzt war also die komplette Lautsprecherfront ein Eigenbau und da war es einfach nur logisch das Set zu komplettieren.

Diesmal ließ ich mir 4 Bausätze Wallstreet 3 schicken und auf ging es in das dritte Lautsprecherprojekt.
Nachdem ich die Bausätze bekommen hatte, habe ich mir im Baumarkt die notwendigen Teile zusägen lassen (19 mm Multiplex).

Die Öffnungen für die beiden Lautsprecher habe ich mit einer Oberfräse und einem Fräszirkel gemacht.

Dann ging es ans verdübeln und verleimen.


Nachdem alle Seiten verleimt waren, habe ich sie wieder mit schwarzer Beize behandelt. Das hat den Vorteil das sie nicht glänzen und dadurch störende Lichtreflexionen erzeugen und man noch ein wenig die Holzstruktur durchscheinen sieht. Mit einem Schwamm ist das Beizen eine Sache von wenigen Minuten und schon kann man das Resultat seiner Arbeit begutachten.

Nachdem nun die 4 Lautsprecher fertig waren,

haben sie ihren Einzug ins IngemaxX vollendet. Hier sind sie frisch montiert und warten auf Ihren ersten Test. Die Vorgängerboxen waren Teufel D620 Dipollautsprecher aus der 6er Serie und nun die selbstgebauten Wallstreet 3.

Also ab auf die eigene Couch und getestet wie die Boxen nun ihr Werk vollbringen. Und was soll ich sagen, beim Regenguss in “Pazifik” von Stephen Spielberg wollte ich mir einen Schirm holen um nicht nass zu werden und bei dem einen oder anderen Actionfilm musste ich mich ducken, da von der Seite geschossen wurde. Kurz und gut ich war und bin begeistert. Am Anfang des Jahres hat mich Udo noch vor der Selbstbausucht gewarnt und er hat Recht gehabt. Ich habe jetzt 9 Lautsprecher für mein eigenes Kino gebaut und jedes Mal wenn ich zusammen mit meiner Frau im Kino sitze sage ich zu Ihr “Habe ich schon gesagt das ich mich freue, weil es wirklich gut klingt!” … sie verdreht dann einfach nur ihre Augen und genießt den Film! Was will man mehr :).
Thema: Neuling: Linie 43, Einteilig von Chris
Hallo zusammen, fast ein Jahr ist nun vergangen, seitdem ich das Thema mit der Kaufberatung (Link) eröffnet habe. In d...Hallo zusammen, fast ein Jahr ist nun vergangen, seitdem ich das Thema mit der Kaufberatung (Link) eröffnet habe. In d...Hallo zusammen,
fast ein Jahr ist nun vergangen, seitdem ich das Thema mit der Kaufberatung (Link) eröffnet habe.
In der Zeit habe mir das passende Werkzeug zugelegt (Oberfräse, Fräsköpfe etc.) und die Zeit auch genutzt und ein paar Testobjekte gebaut. Allerdings nichts, was mit Lautsprechern zu tun hat.
Meine Wahl ist auf die Linie 43 gefallen.
Jedoch nicht als zweiteiliger Bau, weshalb ich zunächst Jens Wegmann angeschrieben hatte. An dieser Stelle nochmal Dankeschön für das Übersenden der Stückliste. Da ich die Front aber aufgesetzt haben wollte und es mir auch nicht gefallen hat, dass nicht die originale Abstimmung getroffen wurde habe ich die Gehäuse im SketchUp nochmal “neu” designt.
Die Grundidee war, dass Bassteil zu übernehmen und lediglich den Hoch-/Mittelton Teil direkt mit einzubauen.
Der Entwurf war geboren:
Nachdem Udo mir den Bauplan beim Abholen des Bausatzes auch nochmal abgenommen hatte, holte ich nun also die Stücke aus dem Baumarkt.
Glücklicherweise gab es grad’ keine Schlange an dem Holzzuschnitt, sodass ich meinen Zettel abgeben konnte. In der Wartezeit schnell in die Farbenabteilung. Eine passende Farbkombination hatte ich ja schon im SketchUp gefunden. Der entsprechende Farbton von Swingcolor in diesem Fall, war auch schnell gefunden.Zurück beim Zuschnitt hatte sich eine kleine Schlange gebildet, weshalb ich etwas schmunzeln musste. Aber egal, ich hatte ja meine Stücke:

Am nächsten Tag nach der Arbeit zunächst alle Teile sortiert, beschriftet und mir eine Art Blaupause auf je eine der Seiten skizziert. Ich kenne mich ja selbst und auf zweimal bauen habe ich keine Lust. 🙂


Da mir nach der Arbeit nicht viel vom Tag bleibt konnte es erst am nächsten Tag weitergehen. Auf dem Plan stand Fräszirkel herstellen und ggf. die Öffnungen einfräsen.
Nachdem ich also rund 4h damit verbracht habe mir etliche Fräszirkel millimetergenau zurechtzubohren, wollte ich erstmal auf einem Abfallstück testen.
Also schnell die Mitte des Cookies mit zwei Schrauben fixiert, außen mit Schraubzwingen und los geht’s.
Erste Runde, super. Klappt ja besser als befürchtet.
OF umgesetzt mit dem Plan eine Nummer kleiner zu fräsen und somit die Öffnung für das Terminal zu Testen. Nach einer halben Runde funkenschlag. Sauber über eine der beiden Schrauben gefahren, Fräskopf…im…Eimer…! Tag gelaufen! 🙁

Da meine Zirkel auf einen Fräser mit D=12 ausgelegt waren, konnte ich die allesamt in die Tonne hauen.
Durchatmen, Feierabend.Am folgenden Tag habe ich dann fix neue Schablonen hergestellt für einen Fräser mit D=8. War ja zum Glück auch noch in dem Fräserset drin. Heißt aber auch, für alle Öffnungen den äußeren Rand zweimal fräsen. Da ich ja nun auch Erfahrung hatte ging das entsprechend schnell und nach ein paar Stunden waren die Fronten gefräst.
Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Alles ist super geworden und wäre wohl auch mit einem D12er nicht besser gewesen.

Als nächstes sollte es an das zusammenleimen gehen.
Stück für Stück wurde das Ergebnis immer vollständiger und dann, Samstagabend war der erste Lautsprecher zusammen.

Nachdem der Leim gezogen hatte habe ich das gute Stück aus der Garage mit in die Wohnung genommen. Ich wollte die Kabellängen für die Frequenzweiche abmessen.
Also hoch mit dem Ding und schonmal auf den späteren Platz gestellt.
Erste Reaktion: Wow!
Zweite Raktion: Was baue ich hier eigentlich? Das ist viel zu groß.
Nachdem ich mir das gute Stück eine Weile auf ihrem Platz angesehen habe ist der erste Schock überwunden und die Vorfreude obsiegt.Die Weiche hatte ich in der Woche davor schon probeweise zusammengestellt und per Foto von Udo absegnen lassen.
Später soll sie auf die hintere untere Verstärkung in den Bassteil wandern. Die Öffnung des Terminals liegt gut 10 cm darüber. So komme ich von vorne gut heran und die Kabelwege sind nicht allzu lang.Da mich Sonntags eine Erkältung zum aussetzen gezwungen hatte ging es nur noch langsam voran. Erst Montag Abend konnte ich mich wieder zum weitermachen aufraffen.
Es sollte die erste Frequenzweiche zusammengelötet werden.
Der erste trockene Test ohne Gehäuse klingt jedenfalls schonmal vielversprechend und zeigt mir, dass alle Kontakte hergestellt sind.
Am Gehäuse habe ich dann erst am Dienstag langsam weitergemacht, Stückchen für Stückchen zusammengeleimt und am Donnerstag war dann auch das zweite Gehäuse fertig.
Seitdem habe ich noch die Kanten abgerundet und MDF Grund aufgetragen.


Vorhin habe ich dann auch noch die zweite Weiche gelötet und ebenfalls einem Testlauf unterzogen. Auch hier ist offenbar alles gut verbunden, sodass aus allen drei Chassis Töne erklingen. Zugegeben. So ohne Behausung klingt der Bass halt nicht. Aber was der Hoch und Mitteltöner da schon in den Raum zaubern lässt vieles ahnen.
Aktueller status ist, dass beide Gehäuse einmal komplett grundiert sind und nun die Kanten noch einen zweiten Anstrich bekommen.
Im Laufe der Woche folgt dann je ein Zwischenschliff in 320 und zwei Farbdurchgänge.Thema: Bau einer Chorus 71
Moin aus dem hohen Norden, wie versprochen ist hier nun die Bau Doku von meiner Chorus 71. Ich muss aber gestehen, das...Moin aus dem hohen Norden, wie versprochen ist hier nun die Bau Doku von meiner Chorus 71. Ich muss aber gestehen, das...Moin aus dem hohen Norden,
wie versprochen ist hier nun die Bau Doku von meiner Chorus 71.
Ich muss aber gestehen, dass die beiden schon fertig sind. Ich hatte leider keine Zeit um hier zwischenzeitlich mal vorbei zu kommen.
Zu allererst kam erstmal die Platte Multiplex in Buche mit Möbelbauqualität, die ich bei einem bekannten Tischler geordert hatte.
Als ich dann die ersten Brettchen für die Chorus angezeichnet hatte ging es dann auch schon zum groben Zuschnitt mit der Handkreissäge, ich lies immer 5mm zwischen den einzelnen Brettern damit ich sie später an der Tischkreissäge auf das Endmaß bringen konnte. Ich bin immer mit der Maserung gegangen. Da ich auf Gehrung “sägen” wollte, habe ich die jeweiligen Bretter immer 2cm größer/länger zugeschnitten.
Als ich dann alle Bretter, mit dem gleichen Maß in einem Anschlag, an der Tischkreissäge auf das Endmaß gebracht habe, ging die eigentliche Arbeit los.

Da ich keine Möglichkeit hatte, eine “vernünftige” Gehrungssäge zu nutzen, habe ich mich entschieden, die Gehrung mit der Oberfräse und einem 45° Fräser zu fertigen. Exakter geht es ja nicht. Das Problem war nur, dass der Fräser nicht annähernd die Kantenlänge hatte, die ich brauchte, um ein 20mm dickes Brett über die gesamte Gehrungsfläche zu fräsen. Dies bedeutete, dass ich in mehreren, kleinen Schritten alle 4 Seiten mit dem Fräser ins volle Holz ging.


Als das dann geschafft war, musste ich den Bandschleifer schwingen und den Rest der Kanten auf ca. das gleiche Maß bringen. Da man mit dem Bandschleifer ja bekanntlich nicht so genau arbeiten kann, habe ich mich dafür entschieden, die gefräste Fläche nicht zu berühren und lieber der Winkel etwas flacher ab zuschleifen und später mit Leim etwas aufzufüllen, als den exakten 45° Winkel zu zerstören.

Das Fräsen und Schleifen hat am längsten gedauert, beim nächsten Mal würde ich immer eine Gehrungssäge vorziehen.
Egal, das Ergebnis zählt. Als ich endlich alle Bretter fertig geschliffen hatte, ging es endlich zum verleimen. Dazu kann man wenig sagen, deshalb lasse ich einfach die Fotos sprechen.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, hat sich die Arbeit gelohnt – die Winkel passen perfekt.
Ich habe immer damit angefangen, dass ich eine Seite und eine Front/Rückwand mit 90° Gehrungszwingen zusammen geleimt habe, damit ich eine stabile Grundlage habe. Wenn das richtig trocken war, habe ich die restlichen Bretter nach und nach zusammen gefügt.







Immer wenn der Leim trocken war, habe ich mit einer weiteren Schicht die Lücke zwischen den Brettern geschlossen. Das Ganze waren ca. 3-4 Schichten. Schlussendlich waren die Kisten fast fertig und nur eine Seitenwand fehlte noch.
Als ich soweit war ging, der Rest ganz fix. Ich hab erst die Vertiefungen für den Korb gefrässt (allerdings 1mm tiefer als in der Bauanleitung), dann das Loch für das Chassis und Bassreflexrohr. Leider musste ich feststellen, dass trotz der teuren Multiplexplatte bei einem Gehäuse ein wenig Rinde mit drin war und zwar genau dort wo der Korb eingefrässt ist und abdichten sollte. Dieses unvorhergesehene “Loch” habe ich mit etwas Bastelkit aufgefüllt, den Rest macht das Moosgummi vom Chassis. Zum Schluss kamen die Aussparungen für die Anschlussfähnchen der Hochtöner, die ich mit einem dremelartigen Multitool mit Holzfräser formte. Achso, ich bin jetzt mit 240´ger Schleifpapier noch mal rundrum gegangen, damit es schön glatt wird. Ich möchte das Holz unbehandelt lassen.


Danach war´s ganz einfach. Weiche gelötet, Hochtöner, Tieftöner und Weiche eingebaut und fast fertig. Als ich die Terminals sah, waren die mir etwas zu weit aus dem Gehäuse raus, da habe ich sie einfach kurzer Hand mit einem Forstnerbohren ca. 5mm versenkt, so dass noch die Bohrungen für die Anschlusskabel frei sind.

Zu guter Letzt noch das Sonofil rein, ich hab es zugeschnitten, und die letzte Seitenwand rauf. Ich hab sie mit sehr viel Leim auf der Gehäuseseite und auf dem Brett selbst eingeschmiert, dann mit den Zwingen befestigt und auf die Unterseite gelegt, damit der Leim jetzt schön in die vorhandene Lücke läuft. Als der Leim getrocknet war hab ich jetzt die Seite, die noch nicht geschliffen war, schön glatt gemacht.


Zur Zeit spielen die beiden, als Rear gedachten, Chorus 71 als einzige Lautsprecher im Wohnzimmer an einer CarHifi Endstufe und machen schon echt was her. Die Positionierung und Lage ist noch nicht das Optimum, aber die Umgestaltung des Wohnzimmers ist erst in Gange. Ich bin sehr zufrieden mit den Lautsprechern und hoffe das ein Receiver den Rest des Klanges raus holt, da ich zur Zeit ja keine Einstellmöglichkeiten habe.

Ich hoffe das ich euch gut und plausibel den Bau schildern konnte. Ich habe ca. 10 Arbeitsstunden pro Gehäuse investiert, die sich meines Erachtens aber sehr gelohnt haben. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir bitte.
Bis zum nächsten Mal
Home Hifi
Thema: Holzliste mit SkechUp erstellen
Hallo Selbstbauer Wie es scheint benutzen einige von Euch zum Zeichnen das Programm SkechUp. Ich benutze es auch, es i...Hallo Selbstbauer Wie es scheint benutzen einige von Euch zum Zeichnen das Programm SkechUp. Ich benutze es auch, es i...Hallo Selbstbauer
Wie es scheint benutzen einige von Euch zum Zeichnen das Programm SkechUp.
Ich benutze es auch, es ist einfach zu bedienen und bietet viele Erweiterungen, so habe ich auch folgende gefunden. Mit dieser Erweiterung ist es ganz einfach eine Materialliste und einen Zuschnittplan zu erzeugen.
Der Erste Link zeigt die Möglichkeiten von Open Cutlist.
https://sketchucation.com/forums/viewtopic.php?f=183&t=67438
Der Zweite bringt Euch direkt zum Download von GitHub
Die rbz Datei kann nach dem speichern über den Erweiterungs Manager zu SketchUp hinzugefügt werden . Über die Menüleiste > Fenster > Erweiterungs-Manager und unten links Erweiterung installieren anklicken. Speicherort suchen und installieren. Sketch danach bitte neu starten.
Eine weitere Möglichkeit ist über Warehouse ein Download, von hier geht es nur mit einer Anmeldung.
https://extensions.sketchup.com/en/content/lair-du-bois-sketchup-toolbox-0
Ein Einführungsvideo auf Deutsch findet man hier
https://www.youtube.com/watch?v=dLoiFJI9LGQ
Für alle die es interessiert viel Spaß damit.
Gruß
Jörg G.
Thema: Bambus-Leimholz für Lautsprecherbox geeignet?
Zunächst mal: Tach zusammen! Ich bin seit 2014 stolzer und zufriedener Besitzer eines Paares Bluestone Twins in zeitlos...Zunächst mal: Tach zusammen! Ich bin seit 2014 stolzer und zufriedener Besitzer eines Paares Bluestone Twins in zeitlos...Zunächst mal: Tach zusammen!
Ich bin seit 2014 stolzer und zufriedener Besitzer eines Paares Bluestone Twins in zeitloser MDF roh-Optik. Nun habe ich seit kurzem die Möglichkeit auch mal lauter Musik zu hören, wobei den kleinen 4-zöllern schnell die Puste ausgeht. Also muss etwas Neues mit mehr “Bums” her: Ein Paar U_Do 4!
Da es sich nun um mein zweites Bauvorhaben handelt, möchte ich mich dieses Mal auch um die Optik kümmern. Folgende Idee schwebt mir vor:
- Schallwand, Rückwand, Deckel, Boden in MDF schwarz durchgefärbt
- Wände in Bambus Leimholz (Link zur Platte)
Am Ende soll es also aussehen wie Udos aktivierte Duetta, nur eben mit Bambus-Leimholz statt Multiplex. (Link zu Udos Artikel)

Folgende Fragen stellen sich mir im Vorfeld:
- Ist Bambus-Leimholz für mein Bauvorhaben geeignet? Man liest immer wieder Horrorgeschichten von Leimholzplatten, die sich mit der Zeit verziehen…
- Splittert das Bambus-Leimholz möglicherweise beim Zuschnitt? Die dünne “Deckschicht” bereitet mir Sorgen
- Welche “Idiotensichere” Oberflächenbehandlung könnt Ihr empfehlen? Das Schwarze MDF soll so dunkel wie möglich und die Maserung des Bambus angefeuert werden












