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  • #51109
    MichaM

      Moin,

      also was Shamanic schreibt finde ich nicht verkehrt, ist eben seine Meinung und davon lebt so ein Forum. 😉 Es ist eben eine andere Betrachtungsweise. Ich würde es auch gut finden einen Porsche zu haben und den wie jedes andere Auto zu bewegen. Der Reiz ist doch nur bei Gelegenheit aufs Gas zu drücken, sonst wird es ja zur Gewohnheit. 🙂

      Wegen Unzufriedenheit braucht sich keiner Sorgen machen. Es ist nicht mein erster Bausatz den ich bei Udo kaufte. Die Duetta habe ich schon gehört, also wenn es nicht klingt, liegt es nicht an Udo.
      Es ist ja auch so, wenn ich jetzt die D7 bestellt hätte, wäre ich vielleicht auch nicht zufrieden, weil ich mir die ganze Zeit denke wie es mit mehr Membranfläche wäre. Ich hatte den Eindruck dass Bass mit weniger Fläche schneller und punchiger ist, während der Bass mit mehr Fläche trockener und gelassenen ist. Mir gefällt letzteres etwas besser und das wollte ich nicht aufs Spiel bringen.

      Was ist mit den Fronten? Um ehrlich zu sein sind Udo‘s Zuschnitte zu genau und die vom Baumarkt zu ungenau und meine handwerklichen Fähigkeiten auch zu ungenau. Ergibt eine zu schmale aufgesetzte Front. Das ist natürlich der Worst-Case, da links und rechts einfach Material fehlt.

      Tipp von mir: Bestellt bei aufgesetzter Front und Rückwand, die Front und Rückwand immer ein paar mm größer und fräst mit einem Bündigfräser den Rest ab.

      Naja laut Internet kann man da nichts mehr machen und soll das Gehäuse neu machen, da es ja eh nichts kostet.
      Das ist quatsch, ich müsste eine Oberfräse mit Fräser und Zubehör kaufen. Das Entsorgen einer so großen Box ist auch nicht einfach und das rumgeschleppte von dem Holz ist auch nicht ohne. Das möchte ich alles vermeiden.
      Ich werde einfach alles spachteln. Laut Internet geht auch das nicht, aber ich machs frei nach „Lets Bastels“ Motto: Einfach ausprobieren.

      Gruß Michael

      PS: Hätte noch 3 (wahrscheinlich dumme) Fragen:

      1. Wo ist es sinnvoller die Mittel-Hochtonweiche zu verstauen, in der Mitteltonkammer oder im großen Bass Teil?
      2. Die Röhrenkorrektur ist in der Schaltung zwischen Bass und Mitteltöner eingezeichnet. Kann man die auch vor dem Bass schalten, wie bei den alten Anleitungen?
      3. Kennt jemand einen Kippschalter den man in ein 22mm dickes Holz schrauben kann?
      #51072

      Thema: 2 Linke Hände könnten etwas Hilfe gebrauchen

      Hallo liebe Bastelgemeinde, ich könnte etwas Hilfe gebrauchen denn scheinbar habe ich wirklich 2 linke Hände 😉.  ...Hallo liebe Bastelgemeinde, ich könnte etwas Hilfe gebrauchen denn scheinbar habe ich wirklich 2 linke Hände 😉.  ...
      Andreas

        Hallo liebe Bastelgemeinde,

        ich könnte etwas Hilfe gebrauchen denn scheinbar habe ich wirklich 2 linke Hände 😉.

         

        Vor etwa 10 Jahren habe ich einige Hifi Läden in Hamburg besucht, fühlte mich jedoch nirgendwo so richtig gut aufgehoben. Ich hatte sogar das Gefühl, dass mir niemand wirklich etwas verkaufen wollte. Damals habe ich noch recht viel im Hifi-Forum gelesen und bin eines Abends auf die DIY Ecke gestoßen und wurde neugieriger und neugieriger.

         

        Nach vielen weiteren Stunden im Forum wollte ich es dann einmal mit einem 5.0 aus Udos SB-18 versuchen.

        Da ich nicht viel Werkzeuge hatte, habe ich den Zuschnitt bei „Speaker Space“ auf Gehrung in Buche gleich mitbestellt.

         

        Als die Pakete da waren habe ich sofort die Gehäuseteile mit den Holzdübeln zusammengesteckt und alles erst einmal nur mit Lüsterklemmen verbunden, um einen ersten Eindruck zu bekommen.

        Ich wurde nicht enttäuscht 😊.

         

        Nun kommen die zwei linken Hände ins Spiel.

        Während mich die 2 provisorisch zusammen gebastelten Boxen beschallten habe ich nun versucht mit Hilfe eines alten Lötkolbens von meinem Vater die 3 anderen Weichen zusammen zu löten.

        Wie sich heraus stellte, hatte mein Vater diesen scheinbar nicht grundlos aussortiert.

        Ich habe das Zinn kaum flüssig bekommen.

        Leider war mit meinem Ergebnis auch nichts anzufangen.

        Ich kann den Fehler (Bild1, Bild2) zwar heute noch nicht finden, aber richtiger Ton kommt mit den Weichen leider nicht heraus.

         

        Frustriert habe ich nun erst einmal aufgegeben und nutze seitdem noch immer die eigentlich provisorisch zusammen Gesteckten SB-18 für Musik und für den Rest mein altes 5.1 Brüllwürfelsystem.

         

        Vor kurzem sind mir beim Keller aufräumen die restlichen Teile über den Weg gelaufen und ich wollte es nun doch noch einmal wissen.

        Vorsichtshalber habe ich 3 fertige Weichen bei Udo nachbestellt

         

        Etwas übereifrig legte ich gleich wieder los. Mittlerweile habe ich mich auch hier etwas eingelesen und weiß vom Fugenleim 😉 (Bei mir kam Ponal Classic zum Einsatz).

        Scheinbar hat das Holz jedoch noch etwas gearbeitet und auch mit viel Druck und Schraubzwingen habe ich das Gehäuse nicht 100 prozentig dich zusammen bekommen BILD3

        Hier und da kommt man gerade so mit dem Fingernagel zwischen.

         

        Sorry für die lange Vorgeschichte, nun komme ich zu meinen Anliegen

         

        Optisch würde mich der kleine Spalt gar nicht so sehr stören.

        Aber wie bekomme ich diese Spalte (von innen?) am besten dicht?

        Könnte ich das einfach mit einer Heißklebepistole machen oder wie sollte ich es am besten lösen?

         

        Und da ich auch mit 3 fertigen Weichen nicht ganz ums Löten herumkommen, wollte ich nach einem Tipp für einen Lötkolben fragen. Ich hätte gerne etwas halbwegs Vernünftiges für möglichst nicht allzu viele Euro. Ich fürchte allerdings, sollte ich einen Kolben für 30€ im Netz bestellen, dass ich wieder ähnliche Probleme bekommen könnte.

         

        Ich bedanke mich schon einmal fürs Lesen und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, damit ich nach nun schon 9 Jahren endlich in den vollen Genuss der SB-18 kommen kann.

        #51055

        Thema: Linie 54 oder Duetta?

        Hallo liebe Selbstbaugemeinde und ADW Süchtige, auch mich hat es erwischt. Mit zittern die Hände die Ungeduld wächst. ...Hallo liebe Selbstbaugemeinde und ADW Süchtige, auch mich hat es erwischt. Mit zittern die Hände die Ungeduld wächst. ...
        Holzohr

          Hallo liebe Selbstbaugemeinde und ADW Süchtige,

          auch mich hat es erwischt. Mit zittern die Hände die Ungeduld wächst.

          Dienstag hab ich meinen Termin bei Udo gehabt.

          Schnell war für uns klar, das für einen Raum mit 50m² nur die Duetta und die Linie54 in Frage kommen.

          Udo fing an die Lautsprecher anzustöseln und drückte mit das Tablet in die Hand und los gin es.

          Nach ein paar Liedern, fragte ich ihn dann doch mal welchen Lautsprecher ich denn jetzt hören würde.

          Da die Linie und die Duetta nebeneinander standen war eine Zuordnung für mich nicht möglich.

          Es war die Duetta. Ok weiter durch den Ordner gezappt und dann Udo gebeten umzustecken.

          Groß waren die Unterschiede nicht. Die Linie54 war der Lautsprecher meiner Wahl….. im Shop.

          Schlanker zu bauen und nicht weniger bassreich.

          So meine Idee.

           

          Es zeigte sich aber das mir die Duetta mit ihrer entspannteren spielweise mehr entgegen kam wie die Linie.

          Somit war die Sache klar. Einmal Duetta zum mitnehmen bitte.

          Leider war dieses nicht möglich. Die Bässe sind im Moment nicht von ETON zu bekommen.

          Werden kostenlos nachgeliefert. Super!!!

          Das ganze andere Material durfte ich schon mal mitnehmen.

          So wurde zu Hause gezeichnet.

          Raus kam am Ende ein einteiliges Gehäuse in 24mm Wandstärke mit den Maßen H1095x B330x T450.

          Meinen Schreiner um die Ecke angerufen und mal 2 Platten MPX in 24mm und Ahornfunier bestellt.

          Zuschnittliste bekommt er morgen 🙂

           

          In der Zwischenzeit war ich nicht untätig und hab schon mal die Weichen zusammen gebraten.

          Da gibts jetzt auch mal ein paar Bilder von.

           

          Bretter mit der Stichsäge aus noch vorhandenen Brettern geschnitten.

          Bauteile aufgelegt wie es nach Schaltplan sein muss und genug Platz zwischen den Spulen ist.

          MT/HT Weiche und Bass Habe ich getrennt aufgebaut.

          Links und rechts der Bauteile Striche gemacht und Löcher mit dem Akkuschrauber gebohrt.

          Strapse durch die Löcher und die Bauteile fixiert.

          Anschließend die Elkos 🙂 zusätzlich mit Heißkleber fixiert.

          Am Schluß die Kabel angelötet und dort schon die Polarität der Chassis gedreht (Phase)

          So kann ich hinterher schön Farbrichtig anklemmen 😀

           

          Bilder der ganzen Aktion sind im Anhang

          #50612

          Als Antwort auf: Womit fange ich bloß an?

          Mathias

            Klein anfangen um zu üben?

            Der Bau macht mir keine Sorgen. Im Zweifelsfall unterstützt mich meine Frau dabei, die ist gelernte Tischlerin.

            Ich hab vor 20 Jahren ne Ausbildung zum Elektroniker gemacht und bin hobbymäßig immer noch mit Elektronik aktiv. Allerdings eher in höheren Frequenzen.

             

            Ich kenne mich halt, wenn ich klein anfange, stehe ich schon beim Zuschnitt da und denke mir, hättest du Mal besser… Daher eher nen größeren Bausatz, den ich hoffentlich vorher irgendwo Probe hören kann.

            Meine Hoffnung ist ja, das ich z.b. mit der sb285 ohne Subwoofer auskomme.

            Dann später nen sb36 Center und für hinten, was halt passt. Ist ohne fertiges Zimmer schwer zu beurteilen.

             

            LG Mathias

            #50146

            Als Antwort auf: Standlautsprecher Wohnzimmer

            Adi

              Hallo Stephan

              Ich bin nun seit über 20 Jahren Schreiner ( seit 4 Jahren im Zuschnitt). Ein genauer Zuschnitt IST kein Problem. Das weis ich aus Erfahrung. Ein Rat noch. Bring dem Schreiner einen Plan der Boxen mit. Dann sieht er gleich, welche Teile mit der gleichen Einstellung geschnitten werden sollten. Und wenn du dich noch nicht auf ein bestimmtes Material, Dekor  festgelegt hast, frag ihn ob er noch von was Schönem  Resten hat. (ich stell immer was zum basteln zur Seite)

              Gruss Adi

              #50119

              Als Antwort auf: Standlautsprecher Wohnzimmer

              Udo Wohlgemuth
              Administrator

                Hallo Stefan,

                die Zuschnitte bieten wir mittlerweile nur noch für Kompaktboxen an. Bei den Standboxen hatten wir zu oft Transportschäden, egal wie wir die Bretter verpackt haben. Aber hier springt Franz Thomaier ein, der die Zuschnitte per Spedition bis an die Haustür liefert.

                Gruß Udo

                #49436
                McWasa

                  @Rincewind:
                  Danke für das leichte “Kopfwaschen” 🙂
                  Es fällt mir halt schwer aus der Ferne den Klang zu beurteilen vor dem Bauen. Zudem gehe davon aus, dass ich lange Zeit mit den Boxen leben möchte, daher würde ich gerne etwas richtiges bauen – aber nach euren Ausführungen glaube ich, dass die SB15 STC passen wird!
                  Ein besserer Stereo-Receiver ist in Planung, danke für den Hinweis.

                  Dein Wein-Vergleich ist wirklich gut und passt bei mir!
                  Hoffe nur dass ich weniger Boxen baue als Flaschen Wein trinke 😉

                  @Matthias:
                  Auch dir vielen Dank für deine Antwort!
                  Udo bietet bei einigen Kompakt-LS tatsächlich auch den kompletten Zuschnitt mit an (ab der SB12 aufwärts): https://www.acoustic-design-magazin.de/2019/01/20/neue-option-wir-schneiden-zu/
                  Dann spare ich mir den Baumarkt-Besuch und ich weiß dass es passt 🙂

                  Grüße,
                  Chris

                  #49433
                  McWasa

                    Hallo Matthias,

                    vielen Dank für den Hinweis zum Klang!
                    Das macht mir in der Tat auch etwas Sorge, kann die Boxen vor dem Kauf und Bau ja schwer klanglich vergleichen, schon gar nicht im eigenen Wohnzimmer. Solange ich aber viele Details höre, eine Bühne und keine “Badewanne” ohne Mitten habe, sollte das passen…

                    Die Chorus 51 würde von der Größe ja gut passen, eventuell könnte ich beim Budget etwas machen – falls der Klangsprung so groß ist.
                    Was mich optisch daran stört sind die beiden Bassreflexröhren – könnte man die mit wenig Aufwand gegen einen “Schlitz” wie bei den SB 15 STC ADW ersetzen?

                    Was meinst du mit “SB 18 inkl br”?
                    Die SB 18 ADW?

                    Beim Selbstumrechnen der Boxen habe ich halt die Herausforderng, dass ich davon so gar keinen Plan habe und dass ich gerne einen kompletten fertigen Zuschnitt bestellt hätte.
                    Bei den Baumärkten hier in Stuttgart ist es generell schwierig mit Maßarbeit…

                    Beste Grüße,
                    Christoph Wiest

                    #49413

                    Thema: Kaufberatung Kompaktbox Stereo mit Eckaufstellung

                    Hallo Selbstbau-Community, ich bin vor einigen Tagen auf diese Seite gestoßen und von der Auswahl und den Möglichkeiten...Hallo Selbstbau-Community, ich bin vor einigen Tagen auf diese Seite gestoßen und von der Auswahl und den Möglichkeiten...
                    McWasa

                      Hallo Selbstbau-Community,

                      ich bin vor einigen Tagen auf diese Seite gestoßen und von der Auswahl und den Möglichkeiten begeistert!

                      Nun würde ich gerne eine würdigen Nachfolger und ein Upgrade für meine Cyborg Needles finden, habe schon eine erste kurze Beratung von Udo per Mail bekommen (nochmals herzlichen Dank dafür!) – allerdings haben sich inzwischen die Rahmenbedingungen etwas verändert – der Preisrahmen musste runter;-)

                      Für euren Input bin ich euch daher sehr dankbar!

                      Zu den Fragen:

                      – Hast du bereits Erfahrungen bzgl (DIY-)HiFi und wenn ja welche?

                      Habe die Needles selbst gebaut.

                      – Nenne Details über den zu beschallenden Raum (Art und Größe, ggf akustische Situation)

                      knapp 24qm, linker Lautsprecher muss ins Eck neben Fernseher (siehe Bild im Anhang). Gesamte Wand hat ca. 1,90m. Die Couch steht an Wand gegenüber gut 4m entfernt. Deckenhöhe ca. 2,30m.

                      – Welches Setup ist gewünscht? (Stereo / Heimkino X.2 / Heimkinooption gewünscht?)

                      Stereo, Heimkino definitiv nicht gewünscht.

                      – Welche Aufstellsituationen sind möglich? (Wandnah/Freistehend, Kompakt-LS/Stand-LS, gerne auch mit Foto oder Skizze)

                      Wandnah über Wandhalter, da mir die Kippgefahr bei den Needles (und anderen Standboxen) und beim kommenden Nachwuchs zu hoch ist. Daher meine Idee, Kompaktboxen links und rechts vom Fernseher. Wandboxen sollten es nicht sein aus optischen Gründen.

                      – Wie groß dürfen die Lautsprecher maximal werden?

                      Breite max. 20cm, Höhe max. 40, Tiefe max. 25. Sollte einigermaßen kompakt bleiben.

                      – Beschreibe deinen “Hörgeschmack” in Bezug auf Musikrichtung, Vorlieben im Bassbereich (viel/wenig, trocken/punchig), geforderte Pegel, …

                      Eigentlich alls querbeet: viel Pop, viele akkustische Sachen (Gitarre + Stimmen) aber auch Klassik und mal HipHop & Rock; kaum elektronisches. Klanglich gefallen mir die Needles aktuell schon ganz gut, auch wenn da der Bass etwas fehlt. Viel Pegel muss nicht sein, hören eher leise in einer Wohnung mit dünnen Wänden und Decken.

                      – Was ist bisher an Lautsprechern vorhanden?

                      Cyborg Needles mit W3-871.

                      – Welches Elektronikequipment ist bereits vorhanden oder soll angeschafft werden (Verstärker, Quellen, Raumkorrektur)

                      Onkyo dr-s501 (keine Klangkorrektur möglich)

                      – Wie würdest du deine handwerklichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschätzen?

                      würde mich generell als handwerklich geschickt beschreiben.

                      – Wie hoch ist das maximale Budget?

                      600,- € für das Paar – allerdings sollte da alles drin sein, also inkl. Gehäusezuschnitt und Löten, da ich gerne ein Rundum-Sorglos-Paket hätte:-)

                      – Aus welcher Region kommst du? (wegen Möglichkeiten zum Probehören und persönlicher Beratung)

                      Stuttgart

                      – Hast du spezielle Wünsche?

                      WAF muss vorhanden sein 🙂 Also kompakt und “clean”.

                      Das erste OK haben schon mal folgende Boxen bekommen (hab bewusst nur nach inkl. Zuschnitt gesucht):

                      SB 12 6L ADW
                      SB 15 STC ADW
                      SB 18 CB (die ADW ist mir zu tief)

                      Die Chorus 51 liegt leider über dem Budget…

                      Bin mir nach einigem Einlesen im Forum hier und im Magazin aber nicht sicher, ob ich bei denen ohne Subwoofer auskomme, da diese explizit als Heimkino-Satelliten bezeichnet werden… Vielleicht habt ihr eine Idee?

                      Vielleicht kann die sogar Jemand mit den Needles vergleichen?

                      Oder etwas ganz anderes? 🙂

                       

                      Herzlichen Dank vorab für eure Tipps und Anregungen!

                      LG, Chris

                      #49242

                      Als Antwort auf: Gehäusebau Subwoofer

                      Matthias (da->MZ)

                        Endspurt :-))

                         

                        6 der 8 Schrauben bei der Endstufe und 7/8 beim Chassis greifen auch…

                        Der online Zuschnitt scheint arg beim MDF gespart zu haben 🙁

                         

                        Danke fürs anfeuern, Chris!

                        jetzt muss ich nur noch die granitplatte die ich vom HiFi-Rack übrig habe irgendwie beweglich auf den Boden kriegen und dann mal gucken

                         

                        und naja, Tiefschläge sind ja die ureigenste Aufgabe von dem Ding insofern was beschwere ich mich 🤪

                        #49229

                        Thema: Das MiniACL-Kofferkinoradio

                        Vorbemerkung: Durch den Schaffensdrang eines hochbegabten Baggerführers war bei uns zeitweise der Strom weg. Darum hat d...Vorbemerkung: Durch den Schaffensdrang eines hochbegabten Baggerführers war bei uns zeitweise der Strom weg. Darum hat d...
                        Vadder
                        Administrator

                          Vorbemerkung:
                          Durch den Schaffensdrang eines hochbegabten Baggerführers war bei uns zeitweise der Strom weg.
                          Darum hat das Ganze ein wenig länger gedauert.

                          Das MiniACL-Kofferkinoradio

                          Seit Jahren denken der User Sohnemann und ich über eine Unterhaltungsmöglichkeit für Schmiede und Bastelkeller nach. Das alte Kofferradio von Feinkost Albrecht hat seine besten Zeiten hinter sich und empfängt mit Mühe noch WDR2. MP3 und andere Quellen kennt es eh nicht.

                          Da Corona mir einige Moppedtouren verhagelt hat, war jetzt genug Zeit vorhanden, diverse Überlegungen anzustellen.

                          Streaming war dabei kein Thema. Weder in der Schmiede noch im Keller steht stabiles WLAN zu Verfügung. Blieben also UKW und Konserven von Stick bzw. TF-Card als Quellen übrig.

                          Im Internet stieß ich auf diverse Angebote für Doppel-DIN-Autoradios aus dem Land des Lächelns.

                          Die Wahl fiel auf ein „schlichtes“ Modell für 29€ mit Artikelstandort in Deutschland.

                          Nach vier Tagen klingelte der Paketbote und stellte mir den Karton vor die Tür.

                          Das Teil kann UKW, MP3, Flac, MPEG, usw. zuzüglich diverser Fotoformate, Handy-Uplink via Bluetooth etc. Dazu kommt noch ein Pre-out. Es kann also als Zuspieler für den DIY-933 an der Party 12 dienen. Ach ja, eine Fernbedienung ist auch noch dabei.

                          Mehr als wir brauchen.

                          Stand noch die Wahl der Schallwandler im Raum. Udo hat zwar mit der U_do 41_7 eine schicke Mobilbox im Portfolio, aber die war uns ein wenig zu groß.

                          Daher fiel der Entschluss, etwas Ähnliches auf Basis der Mini-ACL zu bauen. Zudem sind im Schadenfall die Chassis preisgünstig zu ersetzen. Ein deutlicher Vorteil für die raue Umgebung.

                          Also fix die Bausätze bei Udo besorgt und ran an die Feinplanung.

                          Als Format für die MiniACLs passte das Originalmaß nach dem ADW-Bauplan gut. Nur für die Elektronikabteilung musste ein eigenes Abteil zwischen den Kisten eingebaut werden. Die Mindestgröße dafür war durch das Radio vorgegeben. Dazu kam noch Platz für einen lageunabhängigen12 V / 7,2 Ah AGM-Bleiakku. Für LiFePO4 war bei den aktuellen Preisen das Kosten-Nutzen-Verhältnis zu schlecht. Am Ende seiner Lebenszeit kann der Bleiklotz ja immer noch gegen etwas anderes ausgetauscht werden.

                          Als UKW-Antenne wurde ein einfaches Klebemodell vorgesehen. Zwar hätte eine Stabantenne bessere Empfangseigenschaften gehabt, das war mir aber zu sperrig. Die Entscheidung wird sich später noch rächen.

                          Benötigt wurde noch ein simpler Minikippschalter, um das Zündschloss zu imitieren. Sonst ist im Display auch bei „ausgeschaltetem“ Gerät immer die Uhrzeit zu sehen. Für einen schicken beleuchteten Druckschalter ist vor dem Akku leider nicht genug Platz.

                          Zu allem Überfluss lag noch ein digitales Voltmeter aus meinen Oldtimerzeiten rum. Eine nette Kontrollmöglichkeit, um eine Tiefentladung des Akkus zu vermeiden.

                          Fehlt noch etwas? Ja, ein Griff zum Tragen und das Holz natürlich.

                          12mm Siebdruckplatte wäre ganz gut, weil pflegeleicht. Leider bietet der örtliche Baumarkt gerade keinen Zuschnittservice an. Eine ganze Platte mit 2,5 m² war mir dann doch zu groß. Im handlicheren Format von 1200 mm x 600 mm gab es das Zeug aber unbeschichtet als „Sperrholz Pappel/Eukalyptus“. Passt auch.

                          Für die Verwandlung in passende Brettchen wurde die schon lange ins Auge gefasste Tischkreissäge angeschafft.

                           

                          Bei der Oberflächenbehandlung sollte es etwas Anderes werden als meine übliche Tränkung mit Hartwachsöl. Zufällig hatte der Discounter nebenan Holzlasur in Titan metallic im Angebot. Passt farblich theoretisch ganz gut zum Amboss. Folgerichtig wurde ein Pott davon besorgt.

                          Nachdem alles zusammengetragen und mit dem 3D-Drucker ein Staubsaugeradapter für die Säge hergestellt war, ging es an den Zuschnitt.

                          Da lauerten natürlich einige Tücken der frisch ausgepackten Säge. Auch wenn es eine „Blaue“ ist, ließ die Feinjustierung doch das eine oder andere Zehntel vermissen. Leider summiert sich so etwas.

                          Wer jetzt Bilder von den Brettchen und vom Zusammenkleben erwartet, möge in Udos Artikel zur Mini ACL nachsehen. Ich zeige euch meine schrägen Schnitte nicht. Die Chassisausschnitte wurden schlicht mit der Standbohrmaschine gemacht. Eine Versenkung in die Front hielt ich beim angepeilten Verwendungszweck für überflüssig.

                          Aber ein Gutes hatte die Sache. Mit jeden Brettchen näherte sich die Justage dem Idealzustand. Gut so, nicht nur für das Schmiederadio.
                          Bei Sohnemann steht noch ein Multiroomset aus Udos Warenkorb an. Und der Nachwuchs ist mit halben Millimetern deutlich pingeliger als der altersmilde Vadder.

                          Da Sohnemann nach Feineinstellung der Säge parallel zu mir mit seinem Projekt loslegte, hier zunächst eine kleine Impression, wie zwei Leute eine relativ aufgeräumte Werkbank in kurzer Zeit zu einem kontrollierten Chaos machen können.

                           

                          Ein paar Bilder habe ich dann doch gemacht.

                          Vor allem vom Aufbau des Radio- und Akkuabteils. Ignoriert einfach den Kabelsalat. Gut 50 % der Strippen werden beim Kofferradio nicht benötigt. So z.B. die Anschlüsse für Rückfahrkamera, Lenkradfernbedienung, Dash Cam usw.

                          , ,

                          Das Elektronikabteil wurde saugend an Radio und Akku angepasst. Dazu kamen Anschläge für Länge und Breite, um die Teile wackelfrei verschrauben zu können. Beim Radio hielt dazu die hintere Zentralschraube her, beim Akku ein Klötzchen, das mit einer M5-Schraube und Rampamuffe den Trumm fixiert. Kurzer Testlauf…

                           

                          …dann wurde das Abteil zwischen die Mini ACLs geleimt. Vorher bitte Löcher für die Lautsprecherkabel bohren. Ohne Winkelvorsatz für die Bohrmaschine wird es sonst schwierig.


                          Eine Sägeliste für das Mittelstück gibt es übrigens nicht. Wer das Kofferradio nachbauen will, muss die Maße anhand seine Bauteile (Radio, Akku) selbst ermitteln.

                          Dann konnte endlich die Metallic-Lasur zum Einsatz kommen. Nach zweimaligem Auftrag sah das Zeug zwar eher wir Lack aus, wusste aber zu gefallen. So mancher Autohersteller nimmt für gun metal grey viel Geld.

                          Chassis und Reflexrohre einsetzen, vier Silikonfüße ankleben, Radio, Schalter, Voltmeter und Akku verstauen, alles verdrahten, TF-Karte einsetzen, einschalten.

                          Hör da, es spielt. Und zwar gut…erstmal…mit MP3 und WAV. Flac ist je nach Auflösung sehr! leise. Naja, Flac brauche ich in der Schmiede nicht. MP4 auch nicht.

                          Dann die Ernüchterung. Radio ging gar nicht. Trotz Aktivantenne kam nur Rauschen an. An wem liegt‘s? Radio oder Antenne? Einfach einen Meter Draht in die Antennenbuchse und es wurde besser.

                          Also is die Tante Enne in Schuld, wie der Ruhri sagt.

                          Und jetzt? Noch eine Pleite mittels gekaufter Antenne war nicht vorgesehen. Also wurde das wenige Restwissen über Antennenbau ausgegraben. Dipol wäre gut, ein λ/2-Dipol ist aber für das 3m-Band doch recht groß. Probeweise wurde ein Ringdipol aus 1,5er Draht gebogen, der guten Empfang bot, aber immer noch ordentlich groß war.

                          Die Lösung kam wie so oft aus dem Internet. Dort gab es eine Bauanleitung für einen λ/4-λ/12-Parallel-Dipol im 2m-Band. Schnell auf 3m umgerechnet, provisorisch aus Klingeldraht gebaut, klappt. Also 2mm-Messingrohr in 1 Meter Länge besorgt. Passt schön als Gesamtlänge.

                          Für Nachbauer: An die Schirmung des Antennenkabels kommen 25 cm Draht (oder anderes leitendes Material), an die Seele 75 cm. Der notwendige Abstand zwischen den beiden Elementen wird einfach mittels Lüsterklemmen hergestellt. Das lange Ende kann man gerne gebogen ausführen. Und wem es nackig nicht gefällt, der darf das Ganze auch in einem Plastikrohr verstecken.

                          Die Montage mit offenen Lüsterklemmen hat aber den Vorteil, dass ich im Keller den großen Dipol mit λ/2 anklemmen kann. In der Betongruft kommt die kleine Version doch an ihre Grenzen.

                          Wenn ich jetzt Klangeindrücke beschreiben soll, wird das nichts. Das Billigradio kann deutlich weniger als die Mini ACL und schöpft das Potential der Box bei Weitem nicht aus.

                          Was aber auffällt, ist die Tatsache, dass das Kofferkonstrukt besser klingt, wenn es etwas nach hinten aus der Senkrechten gekippt wird. Dann hat es anscheinend nicht so viel Stress mit frühen Reflexionen an der Tischplatte.

                          Auf einem artgerechten Stellplatz existiert dieses Problem aber nicht 🙂

                           

                          Viele Grüße vom Vadder

                          #48751

                          Als Antwort auf: Lautsprecher selber bauen

                          Alexander Kühne

                            Hallo zusammen,

                            ich wollte mal kurz einen Zwischenstand geben, da ihr mich ja alle so gut beraten habt 🙂

                            Bestellung ist bei Udo eingegangen.

                            War gestern direkt im Baumarkt und habe eine MDF Platte gekauft. Alle Zuschnitte habe ich schon erledigt. Die Einzelteile warten nur auf die Frontplatte damit ich alles verleimen kann. Dann kann es weiter laufen.

                            Ich suche parallel schon im Netz nach passenden Verstärkern damit ich direkt los legen kann, wenn alles fertig ist.

                            einen schönen Sonntag euch

                            Alex

                            #48649

                            Als Antwort auf: Lautsprecher selber bauen

                            Alexander Kühne

                              Hallo Udo,

                              die U_Do 54 reizen mich schon sehr 🙂 Nachdem ich den Bericht von Martin gelesen habe scheinen es tolle Lautsprecher zu sein und kostentechnisch auch noch im Rahmen. Natürlich werden die SB240 und 285 besser sein aber lohnt es sich für mich als Einsteiger ? Die Option nachträglich nochmal die U_Do 72 zu bauen und das ganze System als Heimkino zu nutzen macht es noch attraktiver.

                              Sind die U_Do 13 identisch zu den 54 weil ich immer zu der Seite komme im Shop?

                              Das Set sieht dann alle benötigten Komponenten vor bis auf das Holz und die Option auf eine gefräste Front ? Welchen Vorteil bietet es 22mm anstatt 19mm MDF zu nehmen ?

                              Wenn ich alles richtig verstehe Bausatz kaufen auf die Front warten und nach Anleitung die Zuschnitte machen.

                              Ein Plan wie alles verkabelt werden muss ist auch dabei?

                               

                              Hallo David,

                              wäre natürlich auch kein schlechter Plan aber dann zu warten bis alles vorbei ist.. da ist die momentane Freizeit schlecht genutzt 😀

                              Grüße Alex

                               

                              #48571

                              Als Antwort auf: Mona 2.1 langgezogen

                              Jürgen

                                Hallo Ich Baue,

                                 

                                habe die Monas seit 1,5 Jahren mit kompetten Holzzuschnitt von Udo und dem Original-Verstärker sowie einem 24V-Netzteil von Meanwell.

                                Bei mir kann ich keine seltsamen Geräusche vernehmen wenn ich mal “volle Pulle” aufdrehe, auch nicht mit deinem Stück. Allerdings steht der Bass im Rücken oder im Garten weiter entfernt.

                                Mein Lieblingsstück für Bässe ist dieses hier: https://www.youtube.com/watch?v=3ST3kil1jjA.

                                Jürgen

                                #48213
                                MartinK

                                  Moin Vincent und willkommen.
                                  Zu 1:
                                  Wichtig bei den Versteifungen ist nur, dass kein Kammer- oder Leiteffekt auftritt. Die Zeichnung sieht eine Restinnenbreite von ca. 13,x cm vor. Bei Deinem Entwurf würde ich deshalb die obere Versteifung mit 6-7 cm bemessen und die untere bei 10 lassen. Fürs gute gewissen auch 12 cm.
                                  Zu 2:
                                  Ja
                                  Zu 3:
                                  Jein. Bei passgenauem Zuschnitt nicht nötig. Viele (auch ich) ziehen zur Beruhigung einfach eine dünne Naht mit dem Fugenleim durch. Dichtstoffe haben oft flüchtige Bestandteile, die lange stinken und/oder chemisch bedenklich sein können. (sagt man…..)
                                  Zu 4:
                                  Richtig. Da verzieht sich nix. Schick ist es allerdings wenn der Reflexkanal mit furniert ist. Achtung, Materialauftrag berücksichtigten und überlegen, zu welchem Zeitpunkt hier furniert und endbehandelt wird.
                                  5.
                                  Frohen Bau!
                                  Gruß Martin

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